ein Problem was leider sehr viele Menschen auf der Welt haben :-/
Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind
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Ich bin da ja auch eher zart besaitet und hätte mich vermutlich später geärgert, dass mir eine solche Antwort nicht eingefallen ist, als ich sie hätte brauchen können.
Aber Rassismus gibt es überall ... ich hatte in der Schweiz mal ein Hakenkreuz in die Plane meines Geländewagens geritzt bekommen, weil ich damals ein deutsches Kennzeichen hatte ... und als das Kennzeichen dann gewechselt war, bin ich in Deutschland als "dämlicher Kuhschweizer" bezeichnet worden.
Man kann es halt nicht allen Recht machen.
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Das ist so absurd, das man schon wieder grinsen muß.
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Ich hatte heute meinen ersten Spaziergang mit Maulkorb - endlich war ich so mutig! Mich nerven die Leute, die ihre Kläffer nicht zurück halten, ich erhoffe mir dadurch mehr Abstand und Rücksicht (sie nehmen ihren dann zu sich und/oder an die Leine und halten ihn auf Abstand) sowie Sicherheit, dass Zwergi im hohen Gras nichts frisst und da das Ding einen beruhigenden Effekt auf ihn hat, etwas ruhigeres verhalten bei Hundebegegnungen und sonst auch einfach nur als Maulkorbtraining im freien.
Und ich kann auf 20min „Spaziergang“ von 5: Reaktionen berichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Reaktion 1:
Direkt zu Beginn eine Dame auf dem Fahrrad, die so lange den Hund samt Maulkorb geschockt fixierte, dass ich Sorge hatte, dass sie gleich auf das vor ihr stehende Auto drauffährt, mit einem Schlenker ist sie dann noch ausgewichen.
Reaktion 2:
MutterVaterZweiKids, ein Baby auf dem Vater festgeschnallt, ein Kleinkind lief frei.
Kleinkind: „Mama was is das?“
Mama: „Das ist ein Hund, was soll das sein“
Kleinkind: „Nein Mama das Ding da in seinem Gesicht“
Mama: „Das ist ein Maulkorb“
Kleinkind: „Warum hat der ein Maulkorb?“
Mama: „Damit der dich nicht beißt!“
Gut gemacht Mama, schön dem Kind Angst vor einem gesicherten Hund machen, der Kinder liebt und die definitiv nicht beißt

Reaktion 3:
Frau kommt uns entgegen, überlegt noch ganz spontan, ob sie heute mal den anderen Feldweg entlang joggt, geht dann in diesen Weg (an einer Gabelung) und lässt uns mit ungefähr 20m Abstand vorbei, bevor sie weiter den Weg läuft, den wir kamen.

Reaktion 4:
Frauchen mit Hundchen, sehen uns aus 50m, Frauchen bleibt fast in Schockstarre stehen, überlegt kurz, rennt dann über die Hauptstraße. Da ich etwas weiter vorne an der Hauptstraße mit meinem Hundchen wartete, um rüber zu gehen und sah, dass sie auf eben jener anderen Seite an uns vorbei zog, war mir klar: sie muss unfassbare Angst gehabt haben, an uns vorbei zu gehen.
Reaktion 5:
Ein lieber Senior, der sofort in mein Hundchen vernarrt war, guckt ihn sich an, sagt dann „och der is aber süß!“, Zwergi geht dann ja immer noch voll ab und freut sich wie irre, sagt der Mann „oh du bist ja lieb! Du willst doch nur spielen! Du bist kein Böser!“. Zwergi dreht völlig ab, bekomme ihn aber wieder unter Kontrolle, lasse etwas Abstand zwischen uns aufbauen, denn er lief weiter - dummerweise in unsere Straße und blieb da an einem Auto stehen, offenbar ein Metzger
Beide sprechen den Hund an, Zwergi aus dem Häuschen, immer wieder „oh so ein lieber, der will nur spielen, nein das ist mein Fleisch, gib mein Fleisch her, oh wie lieb du bist!“. 
Die letzte Reaktion hat irgendwie meinen Tag gerettet, die zwei Männer waren so nett, der alte Mann erzählte dann noch, dass sein Schäfi vor 4 Jahren eingeschläfert wurde und schätzte Zwergi auf 1 Jahr und der Mann, dessen ganzes Auto nach Metzgerei duftete, dass sein Kangalkalb sich schon auf sein Abendessen freut (wohl das Fleisch, das Zwergi samt Tüte klauen wollte, danken wir dem Maulkorb, dass das nicht so weit kam
).Die anderen Reaktionen fand ich zum Teil echt krass. Aber ja, der Maulkorb erfüllt zum Teil seinen Zweck: die Leute halten Abstand. 5 Meter reichen mir, aber zur Not nehme ich auch 50 Meter
Bin auf weitere Reaktionen gespannt - besonders mit Hundehaltern und werde berichten, ob die genau so absurd und von Panik überschattet sind wie die meisten Reaktionen heute. -
einem junghund einen maulkorb anlegen, um damit eine abschreckende wirkung zu erzeugen, finde ich nicht gut. War das der grund, dass du ihm so einen gekauft hast?
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Nein, sie wollte doch nur Maulkorbtraining machen, kann man ja mal machen, aber nicht so oft und so lange.
@Azemba
Frisst er denn wirklich immer noch so viel Scheiss vom Boden?
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einem junghund einen maulkorb anlegen, um damit eine abschreckende wirkung zu erzeugen, finde ich nicht gut. War das der grund, dass du ihm so einen gekauft hast?
Ich hab ihm den vor etlichen Monaten gekauft, um Maulkorbtraining zu machen, weil wir durchaus mal mit dem Zug in Urlaub fahren und er da zwingend einen tragen muss und zusätzlich dazu halte ich es für elementar, dass jeder Hund das kann, da es zb immer eine Situation beim Tierarzt geben kann, die so unangenehm sein kann, dass der Hund sich genötigt fühlt, sich wehren zu müssen aus Angst oder Schmerz und wenn er dann einen Maulkorb auf bekommt und kennt das nicht, dann hat er noch viel mehr Angst und evtl schmerzen und die ganze Sache wird traumatischer, als es sein gemusst hätte. Natürlich kaufe ich nichts, um abschreckend zu wirken. Dann hätte ich sicher keinen schwarzen, fast nicht sichtbaren maulkorb gewählt sondern einen sehr großen mit draufgemalten Zähnen und neongrüner Verzierung.
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Nein, sie wollte doch nur Maulkorbtraining machen, kann man ja mal machen, aber nicht so oft und so lange.
@Azemba
Frisst er denn wirklich immer noch so viel Scheiss vom Boden?
Nee eigentlich nicht bzw. lässt es sein, wenn ich ihm das sage (außer er hat mal wieder so tolle bunte Knete Tage), aber im hohen Gras sehe ich nicht, was er macht und hier werfen die Leute gerne ihren Unrat in die Wiese und damit ich ihn an langer Leine laufen lassen kann ohne Sorge, ist das eine gute Möglichkeit. Möglichkeit! Nicht die neue Dauerlösung!
Allerdings gehe ich ja nicht 4x am Tag mit Maulkorb raus, das war jetzt ein Spaziergang für die nächsten Tage. Maulkorbtraining heißt ja nicht, dass er den nun immer und rund um die Uhr tragen muss. Aber immer mal wieder in den verschiedensten Situationen für unterschiedliche Dauer
Das soll so normal sein wie sein Halsband, das er trägt und so normal wie das krallenschneiden, was wir jede Woche üben. -
ich habe den Maulkorb immer mal in seiner Transportbox aufgesetzt wenn ich irgendwo bisschen rausgefahren bin zum Spaziergang, also nur während der Fahrt. Das reicht mir.
Ich brauchte eigentlich nie Maulkörbe bei den Hunde.
Das einzige Mal, als Maulkorbzwang in einer Seilbahngondel in Italien (Dolomiten) herrschte. Aber da konnte ich mir den ausleihen und wieder abgeben.
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Ich fand jetzt ehrlich gesagt die Erklärung der Mutter in Richtung Kleinkind nicht so abwegig? "Die Dame macht Maulkorbtraining mit dem Hund fürs Zugfahren, eigentlich ist der Hund sehr kinderlieb" war wohl eher nicht zu erwarten?
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Er ist noch ein junghund und da schon maulkorb und wenn es unbedingt sein muss, dann doch wirklich nur ganz kurz. Krallen hab ich beim dsh noch nie schneiden lassen müssen, durch abwechslungsreiches gelände.
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Das kind wird sich nunmal einprägen, dass dieser Hund ihn beißt, wenn er keinen Maulkorb auf hat, das finde ich schade, wenn man Kindern das so vermittelt. Ein einfaches „damit er nicht beißen kann“ hätte ja gereicht.
Gerade bei Junghunden bzw Welpen lässt sich das super leicht aufbauen. Was denkst du, wie Halter das machen, deren Hunde ab dem 6. Lebensmonat eine Maulkorbpflicht haben, nur aufgrund der Rasse? Und da mein Zwergi ja durch gewisse Unsicherheiten auch dazu tendiert, mal nach vorne zu reagieren, ist mir das ganz lieb zu wissen, dass der Maulkorb für ihn wie ein Halsband ist, das er trägt, als wäre es das normalste der Welt, falls es irgendwann mal so sein sollte, dass er ihn wirklich tragen MUSS.

Krallen schneiden mussten wir grade alten Hunden schon öfter, besonders denen mit 10+ Jahren und HD/ED, die konnten gar nicht genug laufen, selbst wenn sie auf Schmirgelpapier gelaufen werden. Der Retriever wird ja jetzt 15, der geht nur noch in den Garten und selbst das auch nur sehr gemütlich. Da nutzt sich gar nichts mehr ab. Bei Zwergi nutzen sich die Afterkrallen überhaupt nicht ab, die Daumenkrallen haben keine erwähnenswerte Abnutzung. Alle anderen Krallen mit Bodenkontakt sind superkurz. Und ich übe mit meinen Hunden gerne alles, was völlig normal ist, damit auch ein Tierarzt mal die Pfote verbiegen kann, wenn es sein muss, ohne dass er sich direkt gruselt, weil er so was nicht kennt. Er bekommt auch regelmäßig einen Finger in die Ohren gesteckt und drin rum gebohrt, die Lefzen hoch gehoben und an den Zähnen rumgespielt. Das ist simples medical Training und kann ich nur empfehlen
Er bleibt dabei ruhig sitzen und freut sich über die Belohnung, die es nach jeder Übung gibt. -
.... weil wir durchaus mal mit dem Zug in Urlaub fahren und er da zwingend einen tragen muss und zusätzlich dazu halte ich es für elementar, dass jeder Hund das kann, da es zb immer eine Situation beim Tierarzt geben kann, die so unangenehm sein kann, dass der Hund sich genötigt fühlt, sich wehren zu müssen aus Angst oder Schmerz .......
Vorab, meine Hunde kennen natürlich einen MK.
Aber wir haben bisher in keinem Zug einen MK gebraucht. Und wir fahren öfter mal Bahn. Ach wenn ich zumindest Einen dabei hatte, wurde ich eher vom Zugpersonal "genötigt" dem Hund keinen aufzusetzen. Weil: "Der sieht doch ganz lieb aus." Einmal wurden wir sogar quasi ins Dienstabteil "gezerrt" (war bei der NEB) und die Hunde mit Leckerchen gemästet.
Und beim TA brauchen meine Hunde übrigens weder HB noch MK (natürlich in Übereinkunft mit dem TA
). Bei den Behandlungen bin ich eh dabei und könnte sie bei Bedarf sichern. -
In der Bahn braucht man bei uns nicht unbedingt einen, im ICE aber schon.
Ich hoffe natürlich, dass mein Hund nie so behandelt werden muss beim Arzt, dass er dadurch Angst bekommt oder weil er sehr starke Schmerzen hat, aber ich würde auch niemals riskieren, dass der Tierarzt oder das personal verletzt wird, wenn der Hund den Mauli kennt und es absolut nicht mal der Rede wert ist, wenn er den mal eben 5min auf hat. Und wer mal zu viert einen schreienden um sich pieselnden Hund gehalten hat, weiß, dass man die nicht „mal eben so alleine sichern kann“, wenn die wirklich vor Panik versuchen abzuhauen und sich in ihrer Panik dann nicht mehr zu helfen wissen und deswegen ihre Zähne dann einsetzen. Zwergi ist sehr friedfertig, liebt die Tierärztin, ist super gerne dort, gibt immer Leckerchen. Aber vllt muss mal was wirklich blödes gemacht werden und bevor ich oder andere den krampfhaft festhalten, bekommt er den Mauli auf und alle sind vor Bissen sicher.
Also man kann auch mehr Drama draus machen, als es für den Hund überhaupt ist mit dem Maulkorb.
richtig trainiert ist das für den so normal wie es nur sein kann und juckt den nicht die Bohne. Hunde interessieren sich nicht für menschliche Emotionen oder Moralvorstellungen, entsprechend auch nicht für „der arme Jungdhund“ oder „der is doch so putzig und braucht das nicht“
Also nichts für ungut, aber wir müssen aus einem Maulkorbtraining kein Drama machen, im Gegenteil, das sollte jeder machen meiner Meinung nach.
Und selbst wenn der im Alter eben die Krallen geschnitten bekommen muss und vllt fast blind und taub ist und sich unheimlich erschrickt und dann schnappen würde. Aber man muss meine Meinung nicht teilen, ich will hier keinen von irgendwas überzeugen, der dagegen ist. Aber mich bekommt man da auch nicht umgestimmt 
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bist du wegen dem Training so vielen Menschen begegnet ?
Ansonsten sind so viele Menschenbegegnungen sehr stressig, egal ob mit oder ohne Maulkorb
Mit den Jahren hab ich meine Laufwege gesucht und gefunden, wo man nur sehr wenigen begegnet und auch gut ausweichen kann ....
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