ich muß immer wieder über dein kleines Bildchen schmunzeln
- hat das der Briefträger gemacht ?
ich muß immer wieder über dein kleines Bildchen schmunzeln
- hat das der Briefträger gemacht ?
Nee, an den Beiden kommt aber auch kein Briefträger dran vorbei.
genau so sieht es aus:
"Keinen Schritt weiter, oder es gibt Ärger !"
ostholstein, ich habe mehrmals mit Cora bei uns vorm Haus Fußgehen geübt, auch mit blockieren an Nachbars Zaun entlang. Das hat gut funktioniert, ist aber ein eher reizarmer Weg für sie. Sobald wir in einer Umgebung mit mehr Reizen sind, zieht sie wieder. Da klappt das auch mit dem Blockieren nicht mehr. Mit einem Stock o.ä. habe ich es noch nicht versucht.
Dass ich staubsaugen konnte und sie auf ihrer Decke blieb, war für mich schon ein Erfolg. Das war bislang ja gar nicht möglich. Also ist es mir in diesem Fall ja gelungen, dominant genug aufzutreten.
Am Anfang hat sie sich auf alles hier gestürzt, selbst der Handfeger war Beute...
Ansonsten ist mein eigenes Auftreten schon noch ein Problem... Ich denke noch zu viel über die Reaktionen der anderen Leute nach und ich bin von Natur aus nicht der dominante, autoritäre Typ. Musste es auch nie sein. Also muss ich mir das erarbeiten.
Cora, das wird schon.
Am Mittwoch hat´s doch schon gut geklappt.
Staubsauger gehört zu den ersten Dingen - manche Züchter haben die Hunde auch im eigenen Haushalt integriert ....
ist aber ein eher reizarmer Weg für sie.
seit 8 Jahren gehe ich meinen "reizarmen" Weg hier vom Haus weg und bestehe auf korrektes Laufen , auch an anderen Orten sind die ersten 100 m Pflicht !!!
erst dann wird abgeleint
man sagt ja, daß es min 500 Wiederholungen braucht, wenn nicht sogar über 1.000
Ich bin überzeugt, daß da was hängen bleibt - schon aus dem Grund daß Roopa ähnlich war wie Cora
Fußlaufen, anhalten, Kehre usw. üben, üben üben ....
und wenn dann mal ein Hund kommt, ist es schon einfacher
Roopa ist in unserer Straße, der Hund mit dem meisten Können, was nichts heißt, denn die anderen können ausser kläffen garnix - aber immerhin !
Cora2019 , ich haltes es immer mit den Ärzten "bleib höflich und sag nichts, das ärgert sie am meisten..."
.
Ich kenne das aber, ich habe früher auch immer zuviel auf die Meinung/Aussagen fremder Leute gehört. Das tue ich nicht mehr.
Mein Spruch, wenn wieder mal einer meint, sein Hund hätte Angst vor meinem Schäferhund: "Das kenne ich sehr gut, meiner wurde
schon einmal von einem Rehpinscher gebissen." I.d.R. sind die Leute dann erst einmal perplex, ihnen fällt die Kinnlade runter und
ich gehe einfach weiter.
pinguetta, der Spruch ist klasse.
ostholstein, ich habe mehrmals mit Cora bei uns vorm Haus Fußgehen geübt, auch mit blockieren an Nachbars Zaun entlang. Das hat gut funktioniert, ist aber ein eher reizarmer Weg für sie. Sobald wir in einer Umgebung mit mehr Reizen sind, zieht sie wieder. Da klappt das auch mit dem Blockieren nicht mehr. Mit einem Stock o.ä. habe ich es noch nicht versucht.
Dass ich staubsaugen konnte und sie auf ihrer Decke blieb, war für mich schon ein Erfolg. Das war bislang ja gar nicht möglich. Also ist es mir in diesem Fall ja gelungen, dominant genug aufzutreten.
Am Anfang hat sie sich auf alles hier gestürzt, selbst der Handfeger war Beute...
Ansonsten ist mein eigenes Auftreten schon noch ein Problem... Ich denke noch zu viel über die Reaktionen der anderen Leute nach und ich bin von Natur aus nicht der dominante, autoritäre Typ. Musste es auch nie sein. Also muss ich mir das erarbeiten.
Hi,
sieh das nicht als Problem sondern eher als Möglichkeit, was zu machen
Ein Problem wäre es, würdest Du nicht bemerken, was "falsch" läuft. Dem ist ja aber nicht so.
Andere Leute sind echt nervig. Denn wenn wir gedanklich bei der Ablenkung sind, ist es der Hund natürlich auch. Das ist, neben dem rein persönlichen, ein erzieherischer Grund, sich selbst nicht ablenken zu lassen durch Gedanken darüber, was andere Leute denken mögen. Das gilt auch für alle anderen Arten der Ablenkung: Wenn wir voll bei unserem Hund sind, ist der auch bei uns.
Ich denke auch nicht, dass man autoritär sein muss sondern eben eine Autorität. Das ist ja nicht dasselbe. Und wenn Du kein autoritärer Typ bist, würds mE auch nicht viel bringen, das zu simulieren.
Ruhig und in der Situation wirklich präsent sein - allein dadurch ist man für den Hund Autorität in dem Sinn, dass er sich an uns orientiert.
Man kann das auch umdrehen: Immer, wenn etwas nicht klappt mit dem Hund, ist einer der beiden Faktoren oder beide nicht gegeben. Das kann man sehr schön an sich selbst beobachten![]()
Edit: Autorität baut vor allem auf Vertrauen auf. Passend dazu gibt es ein neues Video von "Stadtfelle":
Liebe Grüße
Lupus
pinguetta, der Spruch ist klasse.
Ich habe früher mit meinem ältestesn Sohn abends oft geübt, was er erwidern könnte, wenn ihm wieder mal jemand blöd kommt. Mein Sohn war als Kind zu gut für diese fiese Welt und musste viel einstecken, weil andere Kinder das einfach lustig fanden. Und da mein Sohn aber der Meinung war, dass man nicht schlägt, hat er sich auch nicht gewehrt. Das konnte ich ihm aber "austreiben", denn spätestens wenn es handgreiflich wird, darf man sich auch wehren. Und bei verbalen Attacken ist man ja selbst oft in dem Moment erst einmal wie vor den Kopf geschlagen und sprachlos. In den Jahren habe ich einen verbal sehr schlagkräftigen jungen Mann aus meinem Sohn gemacht.
Und ich selbst lasse auch immer mal wieder dumme Situationen Revue passieren und mir dann im Nachhinein entsprechende Antworten anfallen. Das übt und man wird dann auch zukünftig schlagfertiger, wenn es drauf ankommt.
pinguetta, der Spruch ist klasse.
Ich habe früher mit meinem ältestesn Sohn abends oft geübt, was er erwidern könnte, wenn ihm wieder mal jemand blöd kommt. Mein Sohn war als Kind zu gut für diese fiese Welt und musste viel einstecken, weil andere Kinder das einfach lustig fanden. Und da mein Sohn aber der Meinung war, dass man nicht schlägt, hat er sich auch nicht gewehrt. Das konnte ich ihm aber "austreiben", denn spätestens wenn es handgreiflich wird, darf man sich auch wehren. Und bei verbalen Attacken ist man ja selbst oft in dem Moment erst einmal wie vor den Kopf geschlagen und sprachlos. In den Jahren habe ich einen verbal sehr schlagkräftigen jungen Mann aus meinem Sohn gemacht.
Und ich selbst lasse auch immer mal wieder dumme Situationen Revue passieren und mir dann im Nachhinein entsprechende Antworten anfallen. Das übt und man wird dann auch zukünftig schlagfertiger, wenn es drauf ankommt.
Hi,
das kann ich gut nachvollziehen bei unserem Kleinen. Wir üben auch regelmäßig den "power-Schlag" oder wir man abwehrt. Als Regel gilt: "Fang nie eine Schlägerei an - und verliere nie eine!".
Damit bin ich groß geworden und das geb ich auch gerne weiter![]()
Liebe Grüße
Lupus
Heute haben wir versucht, Cora mit der Nachbarshündin zusammenzubringen. Wir haben uns zum Gassigehen verabredet. Erst auf größerer Distanz, dann näher. Ergebnis: unsere Leine ist gerissen (also die Naht, die den Karabiner gehalten hat, unglaublich..,) und Cora hat sich auf die Hündin gestürzt . Gestern waren wir noch gemeinsam in der Hundeschule (meine Nachbarin kam das erste mal dazu) und alles ging gut, auch im Freilauf. Aber heute...das war kein "spiel mit mir.." Wir konnten sie trennen, nix passiert, aber auch nicht schön...
Und am frustrierendsten.... Auf dem Rückweg zu unseren Autos haben wir die Hunde getauscht und mein mich auf dem Hinweg fürchterlich ziehender Hund ging recht manierlich mit der Nachbarin. Hat sich immer mal nach mir und der Nachbarshündin umgeschaut, aber nicht sonderlich gezogen. Das macht mir echt zu schaffen... Denn mir wird immer mehr klar, dass es an mir liegt...
(also die Naht, die den Karabiner gehalten hat, unglaublich..,)
ich kann immer nur empfehlen Material aus dem Klettersport zu nehmen: Zertifiziert und geprüft und hält Tonnen !
Mal wieder ein Lagebericht von uns...
Die Leine war übrigens falsch vernäht, das haben wir im Fressnapf festgestellt, als wir sie reklamiert haben. Da fehlten Nähte im Vergleich zu den anderen....
Was kann ich berichten? Manche Dinge werden besser, die Leinenführigkeit z.B. Immer noch nicht in jeder Situation, aber sie läuft immer öfter bei Fuß, wenn wir es einfordern. An manchen Tagen klappt es nicht so gut, da müssen wir laufend korrigieren, aber, wie gesagt, es ist auf jeden Fall besser geworden.
Im Haus, wenn sie vom Fenster aus Hunde anbellt, können wir sie inzwischen ganz gut abrufen. Sie läuft dann wieder vom Fenster weg, hört auf, zu bellen, mault aber noch ein bisschen. Ist für mich aber deutlich besser als vorher, als sie wirklich in die Scheiben gesprungen ist und weggezogen werden musste. Vielleicht kommt von euch der Einwand, sie sollte gar nicht erst ans Fenster, aber das ist bei mehreren bodentiefen Fenstern und Hanglage schwierig. Sie muss je nachdem gar nicht direkt am Fenster sein, um einen vorbei gehenden Hund zu sehen.
Dann hat Cora ihre Leidenschaft für Wasser entdeckt
Es macht ihr großen Spaß, Stöckchen oder andere Dinge aus dem Wasser zu holen, dafür taucht sie sogar den ganzen Kopf rein, wenn es nötig ist... Oder auch einfach nur durch Bäche zu traben. Ich frage mich nur, ob das ihren Jagdtrieb zu sehr fördert. Was meint ihr? Eher kontraproduktiv?
Was nämlich gerade ein bisschen nervig ist und ich weiß noch nicht so richtig, wie ich damit umgehen soll, ist, dass sie angefangen hat, Insekten zu jagen. Also draußen an der Schleppleine und auch im Haus. Wenn sie im Haus zu wild wird, schicke ich sie auf die Decke. Das klappt ganz gut, aber ich kann nicht jede Jagdaktion verhindern. Vielleicht habt ihr da Tipps für mich?
Unsere große Baustelle sind leider immer noch die Hundebegegnungen. Ich bekomme sie inzwischen leichter beruhigt, wenn wir in der Hundeschule ankommen und sie auf andere Hunde trifft. Aber "in freier Wildbahn" springt sie immer noch in die Leine und bellt vehement, bei wirklich jedem Hund. Ich versuche, so viel Abstand wie möglich zu halten, ja, ich weiß, ist wieder Vermeidung... Immer lässt es sich ja auch gar nicht vermeiden, an einem Hund vorbeizukommen. Letztens hatten wir wieder eine Begegnung mit einem "Der-tut-Nix". Natürlich nicht angeleint... Wir haben die Situation aber erstaunlich gut gemeistert, allerdings hatte mein Mann die Leine.
Demnächst sind wir 2 Tage auf einem Seminar, wo nicht die Hunde trainiert, sondern die Menschen gecoacht werden. Ich hatte dazu schon einen separaten Faden aufgemacht.
Ich hoffe sehr, dass es danach einfacher wird, wir mehr Handwerkszeug bekommen, besser mit den Situationen umzugehen. Manchmal bin ich so traurig, dass ich als Aufgeben denke. Aber der Gedanke ans Aufgeben macht mich auch unheimlich traurig. Ich habe halt einfach Angst vor Hundebegegnungen, das ist eher noch schlimmer geworden mit der Zeit. Klar, habe ja auch immer weiter Erfahrung damit gesammelt... Dementsprechend angespannt bin ich bei jedem Spaziergang, Kurven, Hügel usw. sind mir ein Graus geworden.... Hilft Cora natürlich gar nicht, ich weiß...
Ich hoffe auf das Seminar....
wir hatten heute auch eine begegnung mit 2 " das haben die noch nie gemacht" hunden ....
War mit mylo und meiner freundin spazieren. Aufm rück weg an nem engen weg links bach rechts wall, sind uns 2 große hunde entgegen gekommen. Ich vorsichtshalber mylo zurückgerufen, er brav gekommen und angeleint. Dann sind die 2 hunde auf uns aus 100m zugestürmt .... rufe der halter egal. Hab die leine meiner freundin gegeben und wollt die abblocken und hab aber nur einen am halsband erwischt .... den 2ten erst als er schon auf mylo drauf war.
Mit 2 fremden keifenden hunden am halsband die auf meinen los wollten stand ich da und hab gewartet bis die halter da waren mit verstörten gesichtern. War stock sauer.
![]()
Der letztere hat mylo erwischt -.-
Wenn ich die 2 nochmal unangeleint sehe halt ich die nicht nur fest wenn se auf uns los gehen ...![]()