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  3. Welpen & Junghunde

Ich stelle vor: Rio !

  • Paw
  • 5. Juni 2019 um 09:44
  • Roopa
    Beiträge
    2.558
    Bilder
    129
    Videos
    1
    • 17. August 2019 um 18:55
    • #196

    @Ellionore

    sehr vernünftig - unterstütze ich voll !

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 17. August 2019 um 19:55
    • #197
    Zitat von Ellionore

    Im übrigen und ich gehe da nach Rütter, der von der 5 Minutenregel spricht. Und solange ich weder die Hüfte noch die Ellenbogen habe Röntgen lassen agiere ich eher vorsichtig.

    Irgendwie scheint kaum jemand meine Beiträge zu verstehen.

    Die Knochengesundheit kann nur in der Kindheit entscheidend beeinflusst werden.

    Ist der Hund ausgewachsen, ist der Zeitpunkt verpasst.

    Beim Menschen fängt der Knochenabbau ab ca. 25 Jahren an. Von da an kann man den Abbau nur noch verlangsamen.

    Beim Hund fängt der Abbau mit ca. 1-2 Jahren an.

    Das Röntgen wird erst mit einem Jahr gemacht, oder? Dann ist dein Hund ausgewachsen und die Knochenentwicklung abgeschlossen.

    Auch das Motorikzentrum im Gehirn hat alle Neuronen, die nicht genutzt wurden, schon wieder abgebaut.

    Die Bewegungssicherheit, das Körperbewusstsein wird immer eingeschränkt bleiben.

    Den Grundstein für gesunde Knochen und Gelenke kannst du mit einem Jahr auch nicht mehr legen. Das ist dann versäumt.

    Bewegungsmangel schont nicht die Knochen, sondern schadet ihnen.

    Nochmal etwas zum Lesen:

    Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari hat eine Broschüre zur Knochengesundheit herausgegeben

    DIE BEDEUTUNG VON KÖRPERLICHER BETÄTIGUNG IN DER JUGEND


    Sich in der Jugend ein „Knochenfundament“ anzulegen, bringt später im Leben viele Vorteile.


    Die meisten Menschen erreichen ihre maximale Knochendichte („peak bone mass“) in ihren Zwanzigern. Zu diesem
    Zeitpunkt haben die Knochen ihre maximale Dichte und Kraft erreicht.


    Studien haben gezeigt, dass diejenigen jungen Mädchen, die am meisten trainieren, etwa 40% mehr Knochenmasse
    aufbauen als weniger aktive Mädchen des gleichen Alters.


    Folglich werden wir dafür belohnt, in jungen Jahren aktiv zu sein – wenn auch viel später im Leben.


    Schnelle, kurze Stoßbewegungen von hoher Intensität und/oder Aktivitäten mit hoher Belastung ("high impact") wie Joggen, Springen und Seil hüpfen regen die Knochenzellen mehr an als Ausdauer-Sportarten unter geringer Belastung, wie beispielsweise das Gehen. Aerobe Tätigkeiten, die nicht unter Belastung stattfinden (wie beispielsweise Schwimmen oder Fahrradfahren) erhöhen die Knochendichte nicht...

    https://www.osd-ev.org/osteoporose/bi…tarken-knochen/

    Nochmal der Link, in dem Forschungsergebnisse über Hunde erläutert werden:

    Gelenkprobleme entstehen oft eher durch Unterbelastung als durch Überbelastung.

    Vielmehr scheint freie Bewegung (auch Treppensteigen) für die Entwicklung des Welpen- und Junghundeskeletts von großer Wichtigkeit zu sein.

    http://tierarzt-sinntal.de/ganganalyse-de…rnster-technik/

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 17. August 2019 um 20:13
    • #198
    Zitat von Muriel
    Zitat von Roopa
    Zitat von Muriel
    Zitat von ostholstein

    Mir hat jemand mal gesagt, ich sollmeinen Hund nicht über die 1Meterhürde schicken, bevor er ein Jahralt ist.

    Das gilt für ungeübte Hunde!!

    Zitat von Muriel

    Wenn man dem Welpen keine Gelegenheit zum Üben gibt, dann kann Springen später gefährlich werden.

    Ich finde es unverantwortlich, einen 1-jährigen Hund erstmals springen zu lassen.

    Der ist völlig untrainiert und hat eine schlechte Körperkoordination bzw. ein fehlendes Körperbewusstsein.

    Ich habe meinen Hund schon springen lassen, auch als er noch kein Jahr alt war.

    Ich habe dann die Hürde auf 50cm oder 60cm gestellt.

    Im Obedience braucht ein 63cm großer Schäferhund nur über eine 60cm-Hürde springen.

    Nur im IPO-Sport muß der Hund über die 1m-Hürde springen.

    Ich würde die 1m-Hürde bei einem Junghund unter einem Jahr nicht so arglos betrachten.


    Zitat von Muriel

    Meine letzten Welpen hatten mit 4 Monaten eine Schulterhöhe von ca. 20 cm - es sind also kleine Hunde.

    Die sind im Garten von einem Tisch von 75 cm Höhe gesprungen. Später sind sie sogar aus dem Stand auf den Tisch gesprungen und wieder runter.

    Die konnten so geschmeidig wie eine Katze springen und können das heute noch.

    Welche Rasse hast du denn gehabt?

    Laut HD-Statistik haben runde 20% der Deutschen Schäferhunde HD.

    Beim Springen sind die Besitzer eines Deutschen Schäferhundes nun mal etwas vorsichtiger.

    Beim Malinois bekommen nur 6% der Hunde HD, und auch bei meinem Malinois war ich beim Springen etwas vorsichtig.

    Es wäre traurig, wenn ein Hund HD hat und die Besitzer haben den Hund dann noch durch das Springen extrem belastet.

    VG
    Klaus und die Bea

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 17. August 2019 um 20:13
    • #199

    Bei Kindern gehe ich dacor aber bei Hunden finde ich passe ich lieber etwas mehr auf. Im übrigen kann man bei Mensch wie auch Tier Muskelmasse auch im hohen Alter noch trainieren. Ich habe deinen Beitrag schon verstanden allerdings habe ich auch gesagt, das es bei mir Phasen von viel Bewegung und wenig Bewegung gibt und diese sich abwechseln. Eben gerade weil ich beides haben will sozusagen das beste aus beiden Ansätzen. Evtl. bin ich ein Helicopter Papa mag sein, Loki wirkt für mich aber auch nicht besonders unterbemuskelt, finde ihn eher recht kräftig.

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 17. August 2019 um 21:02
    • #200
    Zitat von ostholstein

    Welche Rasse hast du denn gehabt?

    Laut HD-Statistik haben runde 20% derDeutschen Schäferhunde HD.

    Beim Springen sind die Besitzer einesDeutschen Schäferhundes nun mal etwas vorsichtiger.

    Ich hatte immer Mischlinge. Terriermischlinge und Schäferhundmixe.

    Die letzten Welpen (inzwischen erwachsen) sind kleine Terriermischlinge mit kurzen Beinen.

    Meine kleine Hündin aus dem Wurf springt heute noch 75 cm hoch. Sie hat eine SH von 28 cm.

    Ich frage mich ja wirklich, ob man eine HD-Veranlagung durch Bewegung im Welpenalter verschlimmern kann.

    Soweit ich informiert bin, zeigt sich eine Fehlentwicklung der Gelenkkugel oder Hüftpfanne erst im Laufe der Entwicklung.

    Darum macht man auch erst Röntgenbilder, wenn der Hund ausgewachsen ist.

    Nach dem, was man über die Knochen- und Gelenkentwicklung lesen kann, bildet sich ein Gelenk erst gesund aus, wenn es durch ausreichend Bewegung richtig ernährt wird. Vielleicht gibt es durch den Bewegungsmangel im Welpenalter immer noch HD?

    Weil Züchter ja schon seit sehr vielen Jahren auf HD-freie Eltern achten. Da dürfte es gar keine HD mehr geben.

    Zitat:

    Es stellt sich häufig die Frage, inwieweit die Bewegungsform und -dauer die

    Gelenkentwicklung beeinflussen. Hohe Dauerbelastung wie sehr langes Laufen oder zu

    frühes intensives Training können beim Junghund insbesondere bei genetisch vorbelasteten

    Tieren die Ausprägung der HD begünstigen. Hierbei wäre die tägliche spielerische

    Bewegungsaktivität nach den Bedürfnissen des jungen Hundes ähnlich der Situation im

    natürlichen Verband anzuraten. Zu frühe exzessive Bewegung sollte vermieden werden.

    https://www.sheltieverein-deutschland-e-v.de/gesundheit/erk…%BCftdysplasie/

    Das entspricht dem, was ich auch schreibe.

    Langes eintöniges Laufen schadet genauso wie zu frühes Training oder exzessive Bewegungen.

    Alles was der Welpe von sich aus macht und seinem Entwicklungsstand entspricht, kann nicht schaden.

    Ein gut trainierter Körper schützt besser vor falschen Bewegungen als eine Schonung des Körpers.

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 17. August 2019 um 21:11
    • #201
    Zitat von Ellionore

    Bei Kindern gehe ich dacor aber bei Hunden finde ich passe ich lieber etwas mehr auf

    Für Welpen ist das freie Spielen, Erkunden und Toben genauso wichtig wie für Kinder.

    Die gesamte Entwicklung hängt davon ab, ob sie artgerecht aufwachsen. Das wirkt sich auch auf das spätere Lernverhalten aus, auf die Intelligenz, auf das soziale Verhalten, auf die Bindung, auf das Selbstvertrauen und auf die körperliche Entwicklung.

    Die Muskelmasse kann man auch später noch aufbauen, die Knochen und Gelenke aber nicht.

    Zitat von Ellionore

    allerdings habe ich auch gesagt, das es bei mir Phasen von viel Bewegung und wenig Bewegung gibt und diese sich abwechseln.

    Diese Phasen wechseln sich beim Welpen ganz von allein ab im Laufe des Tages, wenn man ihm nicht ständig Beschränkungen auferlegt.

    Der Welpe weiß besser als der Mensch, ob er noch überschüssige Energie hat oder nicht.

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 17. August 2019 um 23:24
    • #202
    Zitat von Muriel

    Zitat:


    Es stellt sich häufig die Frage, inwieweit die Bewegungsform und -dauer die

    Gelenkentwicklung beeinflussen. Hohe Dauerbelastung wie sehr langes Laufen oder zu

    frühes intensives Training können beim Junghund insbesondere bei genetisch vorbelasteten

    Tieren die Ausprägung der HD begünstigen. Hierbei wäre die tägliche spielerische

    Bewegungsaktivität nach den Bedürfnissen des jungen Hundes ähnlich der Situation im

    natürlichen Verband anzuraten. Zu frühe exzessive Bewegung sollte vermieden werden.


    https://www.sheltieverein-deutschland-e-v.de/gesundheit/erk…%BCftdysplasie/

    Alles anzeigen

    Danke für den Link. Ein informativer Bericht über die HD, den jeder mal gelesen haben sollte.

    Nun stelle ich mir natürlich die Frage, was versteht man unter einer exzessiven Bewegung.

    Vielleicht der Sprung über eine 1m-Hürde?

    Das Treppenklettern halte ich jedenfalls nicht für exzessiv.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 18. August 2019 um 00:12
    • #203
    Zitat von ostholstein

    Nun stelle ich mir natürlich dieFrage, was versteht man unter einer exzessiven Bewegung.

    Das kommt wohl darauf an, wie trainiert der Hund ist.

    Für meine kleine Hündin sind Sprünge in die Höhe nicht exzessiv, weil sie eine unglaubliche Sprungkraft hat.

    Wie gesagt, sie springt so elegant und mühelos wie eine Katze auf einen Tisch und auch wieder runter.

    Ein untrainierter Hund springt von 50 cm und plumst wie ein nasser Sack auf den Boden.

    Wenn er das dreimal macht, ist das schon exzessiv.

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 18. August 2019 um 00:56
    • #204
    Zitat von Muriel

    Weil Züchter ja schon seit sehr vielen Jahren auf HD-freie Eltern achten. Da dürfte es gar keine HD mehr geben.

    Ja, irgend etwas stimmt da nicht. Die Hovawartzüchter haben es geschafft. Die Hovawarte sind fast HD-frei geworden.

    Die Belgischen Schäferhunde waren schon immer eine relativ HD-gesunde Rasse.

    Nur der SV schafft es mit seinen Schäferhunden nicht.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Lupus
    Gast
    • 18. August 2019 um 13:41
    • #205
    Zitat von Muriel

    Das entspricht dem, was ich auch schreibe.

    Langes eintöniges Laufen schadet genauso wie zu frühes Training oder exzessive Bewegungen.

    Alles was der Welpe von sich aus macht und seinem Entwicklungsstand entspricht, kann nicht schaden.

    Ein gut trainierter Körper schützt besser vor falschen Bewegungen als eine Schonung des Körpers.



    Hi,

    ich denke, das Fettgedruckte ist doch ein schöner Merksatz:)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Paw
    Beiträge
    424
    • 30. September 2019 um 18:09
    • #206

    Hier mal wieder ein paar aktuelle Rio-Bilder - leider nur Schnappschüsse - mit den anderen Bildern die ihr hier teilweise von Euren Schönen macht, können sie nicht mithalten, aber man erkennt zumindest, was für ein süßer Brocken Rio geworden ist, was er für schöne Hundebegenungen er hat und wie er das Herbstlaub liebt:D

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    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • schwedenfan
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    • 2. Oktober 2019 um 13:34
    • #207

    Rio hat so süße Puschelohren, das kommt auch bei Schnapschüssen rüber.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Paw
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    • 2. Oktober 2019 um 13:40
    • #208

    Das stimmt, da ist einiges an Puschel dran & bei Regen lockt es sich :) Heute morgen haben wir beim Gassi gehen zwei wunderschöne weisse Schweizer Schäferhunde kennengelernt die ganz toll mit Rio gespielt haben (er hatte keine Chance und war klein mit Hut), der Besitzer hat mir gesagt, er würde nach http://www.fichtlmeier.de trainieren und ich habs mir interessehalber mal durchgelesen... kennt das jemand?

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • schwedenfan
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    • 2. Oktober 2019 um 14:59
    • #209

    Ich habe mir mal einen Vortrag über die Ausbildung nach Fichtlmeier angehört. War manches interessant, aber für mich das meiste nicht nachvollziehbar.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Asnea
    Beiträge
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    • 2. Oktober 2019 um 15:55
    • #210

    Da ich nichts davon halte einen Hund stur nach einem Konzept zu erziehen kann ich dazu nichts sagen.

    Rio ist echt :love:

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

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