Alles anzeigenMuriel, ich hoffe ich lenke nicht zu sehr vom Thema ab, aber Du schreibst einen Beitrag über meinem, dass Deine Hunde sich selber im Garten versorgen mit Beeren usw. Jetzt meine Frage: Rio frisst eigentlich alles, was er zwischen die Zähnchen bekommt, z.B. derzeit meine selber gepflanzten Chillis. Teilweise spuckt er es auch wieder aus, aber Beeren im Wald oder Vogelschiss oder Pferdeäpfel usw. würde er alle auffressen, wenn ich ihn lasse.. Ist das auch schon BARF?
(Spass beiseite) Meinst Du, das ist schädlich? Lässt Du Deine Hunde sowas essen?
Ich habe ziemlich viel Vertrauen in meine Hunde und gehe davon aus, dass sie in der Natur nichts Giftiges fressen.
Ich vermute, dass es ein genetisches Wissen gibt, was fressbar ist oder nicht.
Anders ist das bei Giften, die vom Menschen in der Natur ausgelegt werden.
Ein Beispiel ist der natürliche Dünger aus Hornspäne, der oft mit Rizinusschrot versetzt ist.
Die Hornspäne werden gerne von Hunden gefressen und sind eigentlich unbedenklich.
Das Rizinusschrot ist aber tödlich für Hunde. Inzwischen wird von vielen Firmen Hornspäne ausdrücklich ohne Rizinusschrot verkauft. Das ist dann auf der Verpackung angegeben.
Viele Gartendünger und Insektizide sind gefährlich für Hunde.
Pferdeäpfel sind eigentlich gesund für Hunde, das Problem sind die häufigen Entwurmungen bei Pferden. Es können Rückstände der Wurmmittel in den Pferdeäpfeln sein.
Ansonsten habe ich kein Problem damit, wenn von meinen Hunden Tierkot gefressen wird.Ich habe zuletzt ja 3 Welpen gleichzeitig aufgezogen bis zur Pubertät.
Die Bande habe ich tagsüber in den Garten gelassen. Ich habe einen relativ großen Garten mit einem naturbelassenen Teil.
Man ahnt ja gar nicht, was alles giftig ist im Garten.
Efeu, Goldregen, Hortensien, Narzissen, Rhododendron, Azalee, Eiben, Maiglöckchen, Lupinen usw.
Hätte ich alles Giftige entfernen wollen, wäre das die Hälfte aller Pflanzen gewesen.
Ich bin am Anfang immer mit im Garten gewesen und habe die Welpen beobachtet.
Der Efeu hatte gerade reife Beeren, die massenhaft im Garten lagen. Die Welpen haben die Beeren auch mal aufgesammelt, aber nie geschluckt, sondern wieder ausgespuckt.
Der giftige Aronstab unter den Bäumen hatte rote Beeren genau auf der Höhe der Welpenschnauzen. Ich habe den Welpen die Pflanzen gezeigt, aber sie sind nie da dran gegangen.
So habe ich mich entschlossen, den Welpen zu vertrauen. Sie waren dann auch viele Stunden allein im Garten und haben es ohne Schaden überstanden.
Was sie gefressen haben: Johannisbeeren vom Busch, Erdbeeren, Brombeeren, Vogelmiere, Gräser, Kaninchenkötel und jede Menge gelbe Blüten vom Löwenzahn. Sie haben auch Haselnüsse gesucht, sie geknackt und den Kern gefressen.
Also gerade eben hat Rio zum x-ten Mal unsere Chillipflanze angefressen und dieses Mal muss er wohl etwas erwischt haben dass er nicht gut fand. Er hat eine Chilli ausgespuckt und sie arg verbellt...
- Können Hunde scharf schmecken?
Also mit den Pferdeäpfeln habe ich mich auch lange beschäftigt und nachgelesen und irgendwie nirgends gefunden, dass sie echt gesund sind. Trotzdem sagen es alle, die ich kenne.. (ich lasse sie ihn aber nicht essen, wegen o.g., das macht mir zu viel Angst)
An Hortensien und Oleander (soll auch giftig sein) knabbert Rio auch rum.. aber er schluckt es nicht runter.. Da stimmt es, dass er selektieren kann.
Also von Kaninchen kenne ich es auch, dass sie, solange sie genug Auswahl an Gräsern haben, selektieren können..