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Barfen für Anfänger

  • Muriel
  • 19. August 2019 um 23:37
  • Paw
    Beiträge
    424
    • 22. August 2019 um 18:08
    • #31
    Zitat von Muriel
    Zitat von Paw

    Muriel, ich hoffe ich lenke nicht zu sehr vom Thema ab, aber Du schreibst einen Beitrag über meinem, dass Deine Hunde sich selber im Garten versorgen mit Beeren usw. Jetzt meine Frage: Rio frisst eigentlich alles, was er zwischen die Zähnchen bekommt, z.B. derzeit meine selber gepflanzten Chillis. Teilweise spuckt er es auch wieder aus, aber Beeren im Wald oder Vogelschiss oder Pferdeäpfel usw. würde er alle auffressen, wenn ich ihn lasse.. Ist das auch schon BARF? ;) (Spass beiseite) Meinst Du, das ist schädlich? Lässt Du Deine Hunde sowas essen?

    Ich habe ziemlich viel Vertrauen in meine Hunde und gehe davon aus, dass sie in der Natur nichts Giftiges fressen.

    Ich vermute, dass es ein genetisches Wissen gibt, was fressbar ist oder nicht.

    Anders ist das bei Giften, die vom Menschen in der Natur ausgelegt werden.

    Ein Beispiel ist der natürliche Dünger aus Hornspäne, der oft mit Rizinusschrot versetzt ist.

    Die Hornspäne werden gerne von Hunden gefressen und sind eigentlich unbedenklich.

    Das Rizinusschrot ist aber tödlich für Hunde. Inzwischen wird von vielen Firmen Hornspäne ausdrücklich ohne Rizinusschrot verkauft. Das ist dann auf der Verpackung angegeben.

    Viele Gartendünger und Insektizide sind gefährlich für Hunde.

    Pferdeäpfel sind eigentlich gesund für Hunde, das Problem sind die häufigen Entwurmungen bei Pferden. Es können Rückstände der Wurmmittel in den Pferdeäpfeln sein.
    Ansonsten habe ich kein Problem damit, wenn von meinen Hunden Tierkot gefressen wird.

    Ich habe zuletzt ja 3 Welpen gleichzeitig aufgezogen bis zur Pubertät.

    Die Bande habe ich tagsüber in den Garten gelassen. Ich habe einen relativ großen Garten mit einem naturbelassenen Teil.

    Man ahnt ja gar nicht, was alles giftig ist im Garten.

    Efeu, Goldregen, Hortensien, Narzissen, Rhododendron, Azalee, Eiben, Maiglöckchen, Lupinen usw.

    Hätte ich alles Giftige entfernen wollen, wäre das die Hälfte aller Pflanzen gewesen.

    Ich bin am Anfang immer mit im Garten gewesen und habe die Welpen beobachtet.

    Der Efeu hatte gerade reife Beeren, die massenhaft im Garten lagen. Die Welpen haben die Beeren auch mal aufgesammelt, aber nie geschluckt, sondern wieder ausgespuckt.

    Der giftige Aronstab unter den Bäumen hatte rote Beeren genau auf der Höhe der Welpenschnauzen. Ich habe den Welpen die Pflanzen gezeigt, aber sie sind nie da dran gegangen.

    So habe ich mich entschlossen, den Welpen zu vertrauen. Sie waren dann auch viele Stunden allein im Garten und haben es ohne Schaden überstanden.

    Was sie gefressen haben: Johannisbeeren vom Busch, Erdbeeren, Brombeeren, Vogelmiere, Gräser, Kaninchenkötel und jede Menge gelbe Blüten vom Löwenzahn. Sie haben auch Haselnüsse gesucht, sie geknackt und den Kern gefressen.

    Alles anzeigen

    Also gerade eben hat Rio zum x-ten Mal unsere Chillipflanze angefressen und dieses Mal muss er wohl etwas erwischt haben dass er nicht gut fand. Er hat eine Chilli ausgespuckt und sie arg verbellt... :D - Können Hunde scharf schmecken?

    Also mit den Pferdeäpfeln habe ich mich auch lange beschäftigt und nachgelesen und irgendwie nirgends gefunden, dass sie echt gesund sind. Trotzdem sagen es alle, die ich kenne.. (ich lasse sie ihn aber nicht essen, wegen o.g., das macht mir zu viel Angst)

    An Hortensien und Oleander (soll auch giftig sein) knabbert Rio auch rum.. aber er schluckt es nicht runter.. Da stimmt es, dass er selektieren kann.

    Also von Kaninchen kenne ich es auch, dass sie, solange sie genug Auswahl an Gräsern haben, selektieren können..

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 22. August 2019 um 18:47
    • #32
    Zitat von Asnea

    Also wenn ich barfe dann möchte ich definitiv ohne Getreide und ohne Fastentag :)

    Ich halte auch nichts von Fastentagen.

    Falls man mal Nudeln oder Reis dazu geben möchte, kann man das Fett etwas reduzieren in der Mahlzeit.

    Zitat von Asnea

    Habe die Daten in den Rechner eingeben da steht 840 g am Tag davon 420 g Fleisch das wäre dann das Muskelfleisch?

    Rest Pansen und innereien und Knochen

    210 g wäre Gemüse und Obst.

    Genau, der Tagesbedarf liegt bei 840 g tierischem Anteil und 210 g pflanzlicher Anteil.

    Links vom Tagesbedarf findest du im Barfrechner Symbole, da gehst du mal mit der Maus drauf ohne Klicken.

    Da steht dann Fleisch, Pansen/Blättermagen usw.

    Die Anteile in Gramm stehen jeweils daneben.

    Der tierische Anteil von 840 g setzt sich so zusammen:

    420 g Muskelfleisch - das sollte gut mit Fett durchwachsen sein, sonst gibt man extra Fett hinzu.

    168 g Pansen/Blättermagen - möglichst grün und kein ausgewaschener weißer Pansen

    126 g Innereien - die sollten aus Leber, Niere, Milz bestehen, evtl. kann auch etwas Lunge dabei sein.

    126 g fleischige Knochen - die bestehen zur Hälfte aus Fleisch und zur anderen Hälfte aus Knochen.

    Ich würde für den Anfang evtl. gewolfte Knochen nehmen und langsam mit Knochen anfangen. Man fängt mit weichen Knochen an - siehe mein 2. Beitrag in diesem Thread.

    Man kann auch eine Woche erstmal ohne Knochen füttern, dann stellen sich die Magensäfte schon mal durch das Fleisch um.

    Ist das Fleisch aus Freilandhaltung musst du kein Öl zugeben, ansonsten gibst du einen knappen Teelöffel von einem Fischöl dazu.

    Leinöl oder Kokosöl geht auch.

    Lieber sparsam als zuviel Öl verwenden.

    Das Öl sollte mit natürlichem Vitamin E stabilisiert sein und kühl aufbewahrt werden. Ich würde die kleinste Menge kaufen, die möglich ist, weil es nicht so lange frisch bleibt. Die Barfläden haben solche Öle im Angebot.

    Im Sommer sind aber die meisten Nutztiere auf der Weide, da ist ein Öl nicht erforderlich.

    Den pflanzlichen Anteil kannst du gestalten, wie du möchtest. Ich würde das nehmen, was der Hund gut verträgt.

    Vielleicht erstmal geraspelte Möhren und etwas Apfel. Oder man nimmt erstmal Tiefkühlgemüse, z. B. gekochte Möhren, Brokkoli...

    Dass Hunde keine Auberginen und Avocados fressen dürfen, weißt du sicherlich schon.

    Zitat von Asnea

    Kann ich einfach mal eine Mahlzeit zusammenstellen und testen oder ist das eher schlecht?

    Ja natürlich kannst du das.

    Man kann eigentlich nichts falsch machen, außer zu viel Knochen füttern.

    Fehler kommen erst zum Tragen, wenn man über einen längeren Zeitraum falsch füttert.

    Probiere es einfach aus und bei Fragen helfen wir im Forum.

    Ach so, das Auftauen:

    Das Fleisch sollte nicht in der geschlossenen Tüte aufgetaut werden.

    Man sollte die Tüte aufschneiden und dann das Fleisch in einer Plastikdose oder Schüssel mit losem Deckel auftauen.

    Wenn du das Fleisch mit Innereien, Pansen usw. mischen willst, kannst du die gefrorenen Anteile aus der Tüte nehmen und den Rest wieder einfrieren oder im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahren.

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 22. August 2019 um 19:09
    • #33

    Asnea

    Mit dem Fett kannst du auch langsam anfangen, es muss nicht gleich ein mit Fett durchwachsenes Fleisch sein.

    Ich kenne ja eure bisherige Fütterung nicht. Trockenfutter enthält mehr Kohlenhydrate als Fett.

    Manche Hunde muss man dann langsam an Fett gewöhnen.

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 22. August 2019 um 19:23
    • #34
    Zitat von Paw

    Können Hunde scharf schmecken?

    Ja, jetzt wird er es wohl wissen, dass die Pflanzen nicht schmecken.

    Zitat von Paw

    An Hortensien und Oleander (soll auch giftig sein) knabbert Rio auch rum.. aber er schluckt es nicht runter.. Da stimmt es, dass er selektieren kann.

    Ich konnte meine Welpen wegschicken, wenn sie an meine Blumen wollten.

    Ein deutliches "nein, da nicht" hat immer gereicht.

  • Asnea
    Beiträge
    2.291
    Videos
    2
    • 22. August 2019 um 20:55
    • #35

    vielen Dank muriel :)

    Jetzt ist es doch verständlicher.

    Wir fahren in 2 Wochen für 1 Woche in den Urlaub und der Hund bleibt bei meinen Eltern.

    Deshalb werde ich meine ersten barf versuche erst nach dem Urlaub wagen. Wenn er es gut verträgt stell ich einfach eine zweite Kühltruhe auf und herrchen merkt das vermutlich sowieso nicht :D der hat nichtmal gemerkt das dogi seit 4 Wochen eine neue Decke hat :rolleyes::S

    Wobei er barf mittlerweile nicht mehr so abgeneigt gegenüber ist.

    Edit: dogi ist sehr mäkelig was Gemüse usw angeht was mach ich wenn er das gar nicht fressen möchte :/

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 22. August 2019 um 23:51
    • #36
    Zitat von Asnea

    Jetzt ist es doch verständlicher.

    Das ist wie beim Autofahren. Erst kommt es einem kompliziert vor und später weiß man gar nicht mehr, was daran schwer war.

    Man wird immer sicherer.

    Zitat von Asnea

    Edit: dogi ist sehr mäkelig was Gemüse usw angeht was mach ich wenn er das gar nicht fressen möchte :/

    Gemüse fressen die meisten Hunde wirklich nur gekocht oder püriert unter das Fleisch gemischt.

    Obst, Kräuter und Blattsalat werden meistens besser akzeptiert, wenn man es fein schneidet.

    Ich mache oft eine Quarkspeise, von der die Hunde etwas abbekommen. Die Hunde lieben Quark mit Früchten.

    Ich vermische den 40 % Quark mit Honig und flüssiger Sahne und mische dann Früchte unter - je nachdem, was es gerade gibt.

    Die Hunde mögen alle möglichen Beeren, Bananen, Äpfel, Pfirsiche, Aprikosen oder Birnen kleingeschnippelt. Nur Weintrauben soll man nicht geben.

    Hier nochmal die Liste:

    https://www.der-barf-blog.de/2011/04/giftig…ittel-hund.html

    Gemüse mögen die Hunde, wenn man es fein raspelt oder klein schneidet, mit Fett in der Pfanne anschmort und mit wenig Wasser weich dünstet.

    Ich mache da etwas Kräutersalz dran und auch frische Kräuter. Dann kommt noch etwas flüssige Sahne drüber.

    Das kann man selbst essen mit Nudeln und die Hunde mögen es auch.

    Mäkelige Hunde bekommen erstmal nur einen Esslöffel Gemüse unter das Futter, bis sie sich dran gewöhnt haben.

    Ansonsten gibt es hier noch Tipps, wenn Hunde Obst und Gemüse verweigern:

    https://www.der-barf-blog.de/2012/12/obst-gemuese-barf.html

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 23. August 2019 um 00:59
    • #37
    Zitat von Asnea

    Könnte ich da dann so eine Flockenmischung aus dem Shop füttern? Für den pflanzlichen Anteil?

    Das habe ich ganz übersehen.

    Ja, Gemüseflocken kann man auch nehmen, wenn der Hund gar kein Obst und Gemüse frisst.

  • Peppermint
    Beiträge
    2.743
    Bilder
    27
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    1
    • 23. August 2019 um 06:01
    • #38

    Ja, Quarkspeise gibt's bei uns auch ganz oft. Mit Obst der Saison. ;) Askja liieebt es.

    Ich hab den Thread jetzt auch nochmal zum Anlass genommen, meine Mengen usw zu checken. Man lernt ja nie aus.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Knickohr
    Beiträge
    1.130
    • 23. August 2019 um 16:27
    • #39

    Also diese Barfrechner machen mich doch kirre: ich habe den oben genannten genutzt und für Quacks ( er ist ja ein Wonneproppen mit 70cm und 50kg) mittelmässig aktiv eingegeben und heraus kam eine Tagesmenge von 1250g =O. Ich finde das arg viel=O. Innereien alleine 150g. Kann das stimmen???

    In einem anderen Rechner, von einem Barfshop,kam der Rechner auf knapp 1000g, Innereien 60g. das ist echt ein Unterschied. Was meint Ihr, kann die Menge von 1250g hinkommen? Sonst habe ich hier nachher echt ein Pony:D

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 23. August 2019 um 17:38
    • #40
    Zitat von Knickohr

    Also diese Barfrechner machen mich doch kirre: ich habe den oben genannten genutzt und für Quacks ( er ist ja ein Wonneproppen mit 70cm und 50kg) mittelmässig aktiv eingegeben und heraus kam eine Tagesmenge von 1250g =O . Ich finde das arg viel =O . Innereien alleine 150g. Kann das stimmen???

    Ja, nach dem Rechner stimmt die Menge.

    Große Hunde sollen ja 2 - 3 % ihres Körpergewichts an Futter bekommen.

    Je nachdem, welchen Rechner man nimmt, kommen unterschiedliche Ergebnisse heraus.

    Dieser Rechner hier ist von Nadine Wolf und Swanie Simon:

    https://www.barf-check.de/kostenloser-barf-rechner/

    Der kommt auf eine Tagesmenge von 1000 g.

    Pflanzlicher Anteil 20 % - 200 g

    Tierischer Anteil 80 % - 800 g

    Muskelfleisch (durchwachsen) 50 % - 400 g

    Pansen / Blättermagen 20 % - 160 g

    Innereien 15 % - 120 g Davon mindestens Leber: 40g

    Rohe, fleischige Knochen (RFK) 15 % - 120 g

    Man muss bedenken, dass diese 2 - 3 % vom Körpergewicht Richtwerte sind und nicht in Stein gemeißelt.
    (Kleine Hunderassen, Welpen und tragende oder säugende Hündinnen brauchen nochmal mehr)

    Es gibt mittelaktive Hunde mit 50 Kilo Körpergewicht, die brauchen nur 2 %, für andere mittelaktive Hunde mit gleichem Gewicht reicht das nicht.


    Man muss also ausprobieren, mit welcher Menge der eigene Hund gut satt wird ohne übergewichtig zu werden.

    Ich fange nicht ganz unten an mit der Futtermenge, sondern gebe lieber etwas mehr Futter, damit der Hund richtig satt ist und auch Reserven hat, um gegen Krankheiten, bei Fellwechsel, in der Läufigkeit oder bei Kälte gewappnet zu sein.
    Ein satter Hund frisst auch nicht jeden Mist, den er findet. Übergewichtig sind meine Hunde nicht.

    Zitat von Knickohr

    In einem anderen Rechner, von einem Barfshop,kam der Rechner auf knapp 1000g, Innereien 60g.

    60 g Innereien ist auf jeden Fall zu wenig.

    In dem Rechner von Nadine Wolf und Swanie Simon kommt man bei 1000 g Futter auf 120 g Innereien.

    In jeder seriösen Barfberechnung machen die Innereien 15 % des tierischen Anteils aus.

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 23. August 2019 um 18:36
    • #41

    Die Spannbreite der Futtermenge von 2 - 3 % vom Körpergewicht möchte ich nochmal anschaulich machen.

    Man kann mit einem Rechner nicht 2 - 3 % ausrechnen. Man kann nur eine konkrete Zahl ausrechnen.

    Darum muss man in einem Rechner eine Prozentzahl auswählen.

    Ich nehme nochmal einen Hund mit 50 Kilo Körpergewicht.

    2 % vom Körpergewicht macht 1000 g Futter.

    2,5 % vom Körpergewicht macht 1250 g Futter.

    3 % vom Körpergewicht macht 1500 g Futter.

    Alles zwischen 1000 und 1500 g ist also im normalen Bereich.

  • nette
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    53
    • 23. August 2019 um 18:51
    • #42

    so ein rechner ist doch nur eine "empfehlung" an der man sich orientieren kann, man kennt doch seinen hund und kann beobachten a) ob er damit satt wird und b) ob er zu - oder abnimmt bei der menge


    mein erster hund hatte 30kg auf 67 cm und wäre mir zu manchen phasen mit nur einem kilo futter am tag verhungert

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 23. August 2019 um 19:52
    • #43

    @Lupus ich nehme deine Frage mal mit in den Barf-Anfänger-Thread:

    Zitat:

    "Inzwischen hab ich n blödes Gefühl bei dem Futter und wäre natürlich super dankbar, könntest Du da was zusammenstellen. Verstehe ich das richtig: Es ist möglich, allein durch die Gabe von Fleisch, Innereien und Knochen (und zur Not einem Öl, sollte es kein Weidefleisch sein) den Hund gut zu ernähren (das ist es ja, was ich so interessant finde an dem Graf Barf, also dass sie ohne Obst, Gemüse, Ei, Quark und all den anderen Sachen die Werte erfüllen und man sozusagen wie bei Fertigfutter einfach "abwiegen, auftauen, füttern, fertig" füttern kann)?"

    Ja, Barfen ist recht einfach. Du hast in deiner Aufzählung den Pansen und Blättermagen vergessen.

    Mal ein Beispiel, was du kaufen könntest:

    1 Kilo gutes Muskelfleisch mit einem guten Fettanteil.

    1 Kilo von den anderen Zutaten: Ungefähr je 1/3 grünen Pansen oder Blättermagen, einen Innereienmix aus hauptsächlich Leber, Niere, Milz und die fleischigen Knochen von jungen Schlachttieren.

    Das macht 2 Kilo Futter. Die Hälfte einer Fleischmahlzeit soll Muskelfleisch sein, die anderen Zutaten machen die andere Hälfte aus.

    Die Mengen werden pro Mahlzeit so aufgeteilt:

    50 % Muskelfleisch

    20 % Pansen oder Blättermagen

    15 % Innereien

    15 % fleischige Knochen (evtl. kleingewolft wenn der Hund noch keine Knochen gewöhnt ist)

    Die Menge der Anteile in Gramm kann ich dir nennen, wenn ich das Alter und Gewicht deines Hundes weiß.

    Zu der Fleischmahlzeit würde ich einfach Gemüseflocken geben oder ihr habt etwas Gemüse von eurem Essen übrig.

    Das ist nun wirklich kein Aufwand.

    Auch Obst mögen viele Hunde gern.

  • Knickohr
    Beiträge
    1.130
    • 24. August 2019 um 11:25
    • #44

    Und wieder ein herzliches Dankeschön an dich, Muriel:*. Du bist mit deinem Wissen wirklich eine supergroße Hilfe:*

    Ich habe gestern einfach mal mutig getestet und Hähnchenleber und Hähnchenmägen gewolft aber roh mit ins Futter gegeben. Erst wurde der Napf sehr misstrauisch beäugt und beschnüffelt:). Dann erst zögerlich gefuttert aber dann doch gefuttert:thumbup:. Heute gibts etwas mehr Pansen in der Mahlzeit, da wird der Pansenduft wohl die Leber überdecken:). Solange alles schön fein gewolft ist, scheint es zu funktionieren:thumbup:. Hach, ich bin richtig glücklich:love::love:

  • Muriel
    Beiträge
    539
    • 24. August 2019 um 14:11
    • #45

    Knickohr das freut mich.

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