real nötige Auffrischung von Impfwirkstoffen ?


  • Kurz-Informationen zu den einzelnen Impfungen

    Staupe (S)
    Die Staupe-Impfung ist ein Lebendimpfstoff, also eine aktive Impfung mit “lebendigen” Erregern. Studien zeigten, dass der Schutz nach Grundimmunisierung und eventuell einer Auffrischung nach einem Jahr für 7-15 Jahre, wahrscheinlich lebenslang, hält!
    Parvo (P)
    Auch die Parvovirose-Impfung ist ein Lebendimpfstoff. Die Schutzdauer ist ähnlich wie bei Staupe!
    Hepatitis (H)
    Die Hepatitis-Impfung ist auch ein Lebendimpfstoff. Schutzdauer wie bei Staupe und Parvo. Die kontagiöse Hepatitis des Hundes tritt in Deutschland und vielen anderen Ländern sehr selten auf. Hundehalter, die ihrem Hund nur ein Minimum an Impfstoffen geben wollen, können darauf verzichten. Es gibt Produkte, die nur Parvo- und Staupe-Impfstoffe enthalten, z.B. von Intervet die Nobivac Puppy SP.
    Tollwut (T) Ausnahmefall
    Tollwutimpfstoffe schützen bewiesenermaßen sehr viel länger als ein Jahr, denn alle Tollwutimpfstoffe müssen einen mindestens 3-jährige Schutzdauer nachweisen können! Nach meinem Kenntnisstand ist sie nun auch in Deutschland in dreijährlichen Abständen (Tollwutverordnung) zulässig.
    Hinweis
    Ein auffällig gewordener und nicht gültig gegen Tollwut geimpfter Hund kann auf Verlangen des Amtsveterinärs sofort eingeschläfert werden.
    Zwingerhustenerreger Parainfluenza-Virus (Pi)
    Die Schutzdauer beträgt drei Jahre, Impfstoffe versagen aber relativ häufig. Die Notwendigkeit dieser Impfung ist umstritten, da die Erkrankung meist mild ist und der Impfschutz gerade bei höherem Infektionsdruck (viele Hunde auf engem Raum) nicht oder kaum gegeben ist.
    Zwingerhustenerreger Bordetella bronchiseptica
    Die Schutzdauer beträgt maximal ein Jahr, die Impfstoffe versagen aber sehr häufig. Auch hier ist die Notwendigkeit aus den gleichen Gründen wie bei Pi umstritten.
    Der Zwingerhusten-Impfstoff ist in vielen Kombinationsvakzinen enthalten und schützt nur vor einem Erreger des Zwingerhustens, dem caninen Para influenza-Virus. Die sogenannte Hundegrippe kann aber durch verschiedene andere Erreger ausgelöst werden. Die Wirksamkeit dieses Impfstoffs steht sehr in Frage, geimpfte Hunde können genauso erkranken wie nicht geimpfte.
    Leptospirose (L)
    Leptospirose-Impfstoffe sind bakterielle Vollkeim-Impfstoffe. Solche Vakzine genießen auch in der Humanmedizin keinen guten Ruf. Vollkeim-Impfstoffe, die inaktivierte Erreger enthalten, sind oft schlecht verträglich, da trotz guter Reinigung noch Bestandteile von Bakterienzellwänden enthalten sein können, konnte man beispielsweise in der Pharmazeutischen Zeitung, lesen. Ein bekanntes Beispiel dafür sind die früher üblichen Keuchhusten-Impfstoffe.
    Der Schutz dieser nebenwirkungsträchtigsten Impfung hält lediglich für ca. 6-8 Monate vor und schützt nur gegen 2 (!) (Leptospira icterohaemorrhagiae und L. canicola) der insgesamt 200 krankheitsauslösenden Leptospirenarten!
    Leptospira canicola (= “Stuttgarter Hundeseuche”) ist seit Jahren nicht mehr aufgetreten und die wenigen bekannten Leptospirose Fälle der letzten Jahre sind laut dem bekannten veterinärmedizinischen Labor Laboklin ausnahmslos nicht von L. canicola verursacht, sondern z.B. von L. interrogans, L. bratislava, L. pomona, grippotyphosa usw.
    .

    Impfreaktionen

    Die Universität von Kansas berichtet, dass Leptospirose-Impfstoffe einer der Hauptgründe für adverse Impfreaktionen sind, und zwar in einem Ausmaß, dass die Risiken den Nutzen bei weitem übersteigen.
    Die Leptospirose-Impfung gilt deshalb dort nicht mehr als wichtige Impfung und man rät sogar ausdrücklich davon ab, sie Welpen zu verabreichen.

    .

    .

    Selbst wenn man sämtliche wissenschaftliche Studien und Erkenntnisse zum Thema Impfungen bei Hunden ignoriert, sollte man doch zumindest die Aussagen von Impfstoff-Herstellern anerkennen, vor allem unter dem Aspekt des entstehenden wirtschaftlichen Schadens für die Firma, wenn die jährlichen Impfungen wegfallen.
    .
    Zum Beispiel hat die Firma Pfizer im Januar 2004 publiziert, dass ihre Viren-Impfstoffe alle einen mindestens 4jährigen Schutz bieten!
    Besser und schonender für den Hund sind außerdem immer Einzelimpfungen und nicht wie meistens praktiziert Combipräparate!

    Einzel-Impfstoffe schaden weniger als Kombi-Produkte

    Einzelimpfstoffe werden heutzutage so gut wie überhaupt nicht mehr verabreicht. Hunde erhalten routinemäßig sogenannte Kombi-Produkte. Im Impfpass klebt dann meist ein Etikett (oder mehrere) mit beispielsweise dieser Buchstabenabfolge: SHPPi/LT. Hier handelt es sich um eine Sechsfachimpfung gegen Staupe (S), Hepatitis (H), Parvovirose (P), Parainfluenzavirus (Pi = Zwingerhusten), Leptospirose (L) und Tollwut (T).
    Außerdem stehen dem impfbegeisterten Hundebesitzer noch weitere Impfungen zur Verfügung, die ihm von seinem Tierarzt oft eindringlich nahe gelegt werden, wie zum Beispiel gegen Borreliose oder Tetanus. Die Impfung gegen Borreliose ist höchst umstritten und eine Erkrankung mit Tetanus kommt bei Carnivoren (Fleischfresser) so gut wie nie vor.
    Generell gilt, dass eine Impfung umso belastender für den Organismus ist, je mehr Impfstoffe sie enthält. Deshalb sollte man – wann immer nötig – möglichst auf Einzelimpfungen bestehen.


    Einmal editiert, zuletzt von Odin ()

  • Danke für den tollen Beitrag!

    Leider ist es oft sehr schwierig, Einzelimpfstoffe zu bekommen, die TÄ verdienen ja sehr gut an den Impfungen. Mein Haustierarzt beispielsweise auch. Daher habe ich dort auch ganz offen gesagt, daß ich zum Impfen in eine niederländische TK fahre, da ich meine Hunde nicht unnütz jährlich impfen lassen möchte, wenn dies gar nicht notwendig ist.

    Ich mache es so, daß ich zwar die Lepto jedes Jahr im März geben lasse, einzeln, wobei der niederländische Impfstoff mittlerweile ein L6 ist, also gegen 6 der am häufigsten vorkommenden Leptobakterien wirken soll.

    Tollwut und SHP lasse ich alle 3 Jahre impfen, ansonten nichts.

    Aber hier in Deutschland habe ich Tage lang herumtelefoniert ohne auch nur eine einzige Praxis oder Klinik zu finden, im Umkreis von 60km, die Lepto einzeln anbietet. Überall wurde geraten, jährlich Lepto mit SHP zu impfen. Vollkommender Schwachsinn!

    Lepto lasse ich auch nur deshalb impfen, weil hier in der gegend unglaublich viele Ratten und Nutrias vorkommen und meine Beiden immer gerne mal an einer Pfütze trinken oder auch im See.

  • ja das stimmt schon, dass es sicher wenige Tierärzte gibt diesich so berufen fühlen und auf die par Euro verzichten und einzeln impfen. Außerdem hat man wenn man ins Ausland fährt dann auch keinen aktuellen Impfnachweiß wenn man nicht jährlich alle von den Behörden verlangte Impfungen machen lässt :-) das ist eben leider die Pharmamafia die nicht nur das meiste Geld und dadurch auch Einfluß an höchster Ebene haben ...........aus dem Grund haben wir ja auch weiterhin die so sehr gesunden Spritzmittel für Roggen Gerste Weizen etc. und alle wundern sich warum in Deutschland jeder 4te der stirbt Krebs hatte ..........das hängt alles mehr oder weniger zusammen denke ich

    wenn es bei euch so viele Ratten etc. gibt würde ich auch lieber Vorsorge treffen Knickohr


    Gruß Armin

  • In diesem Zusammenhang möcht ich noch, so weit noch nicht bekannt, auch auf das Buch "Hunde würden länger leben, wenn..." , Untertitel: Schwarbuch Tierarzt, von Dr. Jutta Ziegler hinweisen. Sie widmet diesem Thema viel Raum in ihrem Buch. Das fiel mir zu dem tolllen Beitrag von Odin noch ein.

  • Außerdem hat man wenn man ins Ausland fährt dann auch keinen aktuellen Impfnachweiß wenn man nicht jährlich alle von den Behörden verlangte Impfungen machen lässt

    Für Grenzübertritte braucht Dein Hund lediglich einen gültigen Tollwutimpfschutz. Und dafür musst Du nicht jährlich impfen lassen. Sondern in dem Abstand, den der Hersteller für seinen Impfstoff und für das Land, in dem der Hund geimpft wird und der Impfstoff zugelassen ist, angibt. In Deutschland gibt es Tollwutimpfstoffe, bei denen die Hersteller ein 3-jähriges Nachimpfintervall angeben. Wenn Dein Hund im Ausland geimpft wird, und dort gibt ein Hersteller z.B, ein 5-jähriges Nachimpfintervall an, dann gilt auch dieses.

  • guten Abend Waschbär (den Satzt hätte ich konkretisieren müssen)ja das stimmt bei vielen Ländern aber bei manchen wird glaube ich noch ein Amtstierärztliches Zeugniss verlangt................gibt ja zich verschiedene Einreisevorschriften auch mit Garantäne je nachdem wo man hingeht hinfährt und hinfliegt.

    Aber was die meisten Länder um uns herum betrifft ist es genauso wie es Waschbär schon erwähnt hat.Denen ist es dann egal ob unser Hund Zwingerhusten Läuse oder sonst was mitbringt oder mit nach hause nimmt :)Hauptsache Tollwutschutzimpfung.

    5 Mal editiert, zuletzt von Odin ()

  • ich oute mich mal als einen Impfbefürworter. Ich vertraue da meinem Tierarzt, bzw. möchte ich da ein ruhiges Gewissen haben. Mein Hund tötet Mäuse und trinkt gerne aus Pfützen um nur mal zwei Beispiele zu nennen. Ich persönlich finde auch, dass Menschen da eine Verantwortung haben. Eltern die ihre Kinder nicht durchimpfen handeln für mich nicht nur Verantwortungslos sondern auch grob fahrlässig und sollten wenn etwas passiert auch dafür mit Haftung gerade stehen müssen. Ich glaube eine Arztrechnung oder Krankenhausrechnung selber zahlen zu müssen würde da helfen.

    Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019

  • naja Ellionore grundsätzlich zum sicheren Schutz ok allerdings ist es auch seit Jahren bewiesen dass mancher Impfschutz weit über ein Jahr und sogar bie zu 7 oder merh Jahren Schutz bietet und somit ist die Aufforderung zur alljährlichen Impfung eine als Zumutung für die Gesundheit des Hundes durch unnötige Mehrbelastung zu sehen.

    Dann sind noch wie Waschbär schon erwähnt hat die unterschiedlichen Inpfstoffe und deren Schutzzeit zu berücksichtigen also insgesamt muss man ausgiebig Rechere betreiben um im Lauf der Jahre immer am Ball zu sein oder kennt jemand so eine Seite auf der diese Dinge zu lesen wären das würde mich sehr inter.....?

  • Ellionore : Lässt Du Dich jedes Jahr oder alle 3 Jahre gegen Masern impfen? Falls nein: Warum machst Du das dann bei Deinem Hund? Dito bei der Lepto-Impfung: Lässt Du Dich dagegen impfen? Falls nein: Warum erhält Dein Hund dann regelmäßig diese Impfung, die damals für den Menschen entwickelt, dann aber aus diversen Gründen für diesen nicht zugelassen worden ist und jetzt einfach für Hunde vermarktet wird?


    Sorry wenn ich Dein Weltbild vielleicht erschüttern muss, aber Tierärzte sind selten begnadete Immunologen. Seitdem ich einen solchen als Chef gehabt habe, habe ich für meine Hunde inzwischen seit vielen Jahrzehnten ein anderes Impfschema als das 08/15-Impfschema eines Personenkreises, der mit viel Impfen viel Geld verdient.


    Es gibt Impfungen, die einen sehr langen, vermutlich lebenslangen Schutz aufbauen. Z.B. die Masern-/Staupeimpfung gehört dazu. Staupeviren sind mit Masernviren so stark verwandt dass amerikanische Züchter lange Zeit ihre Welpen mit Masernimpfstoffen gegen Staupe geimpft haben. Hier sind Nachimpfungen bei älteren, bereits gegen Staupe geimpfeten Hunden so als wenn eine schwangere Frau Empfängnisverhütung betreiben würde... Schwagerer als schwanger kann sie ja nicht mehr werden... Herstellerstudien haben bewiesen dass nach einer nur einmaligen Impfung alle Versuchshunde auch nach sieben Jahren noch einen belastbaren Impfschutz hatten, der sie bei Testinfektionen noch ausreichend geschützt hat. Dann wurden diese Studien beendet. Folglich bedeutet das nicht dass der Schutz nach 7 Jahren nicht weiter besteht. Bei uns gehen die Gesundheitsbehörden ja auch davon aus dass die Masernimpfung, die die Kinder erhalten, sie zeitlebens schützt. Bei den Impfungen gegen Parvo und Hepatitis trifft das genau so zu.


    Andere Impfungen sind äusserst fragwürdig. Hast Du Dir ein einziges mal Gedanken darüber gemscht dass Dein Hund auch trotz Letpo-Impfung an Leptospirose erkranken kann, und Du deswegen bei entsprechenden Symptomen sofort mit dem richtigen Antibiotika dagegen behandeln lassen musst? Dass diese Impfung eine Infektion sowieso nicht verhindern kann, sondern im besten Fall in Einzelfällen lediglich die Symptome der Erkrankng unterdrückt? Dein Hund also munter Leptospiren ausscheidet und Du ihn trotzdem überall hin mitnimmst? Auf die Hundewiese, auf den Hundeplatz, als Besuchshund ins Altenheim oder Kindergarten usw? Leptospirose ist eine Zoonose und wird u.a. vom Hund direkt auf den Menschen übertragen.


    Tierärzte impfen deswegen gerne nach den 08/15-Vorgaben, weil sie sich dadurch rechtlich auf der sicheren Seite fühlen. Kommt es zu Impfkomplikationen, können sie sich auf die Impfempfehlungen der StikoVet berufen. Zudem: Ein akut oder chronisch kranke Tier spült Geld in ihre Kassen...


    Als Hundehalter hat man heute so gute Möglichkeiten wie nie zuvor sich über derartige Dinge zu informieren. Natürlich kann man die Verantwortung für sein Tier und auch sich selbst mit jedem Eintritt in eine Praxis an die Weißkittelträger abgeben. Dann aber bitte anschließend nicht jammern wenn das Haustier (oder man selbst) z.B. an einer Autoimmun- oder Tumorerkrankung leidet. Die richtigen Impfungen zum richtigen Zeitpunkt können sehr sinnvoll sein. Ein sinnloses Überimpfen kann aber schaden, den jede einzelne Impfung ist auch immer ein Risiko. Neben unterschiedlich hohen Risiken bei den einzelnen Impfstoffen kmmt auch hinzu dass es häufiger zu Impfnebenwirkungen kommt, wenn in einen bereits bestehenden hohen Titer hinein geimpft wird.


    Wer sich durch die Impfempfehlungen der StikoVet so kirre machen lässt dass er glaubt sein Tier fällt tot um wenn die darin angegebenen Impfintervalle überschritten werden, für den steht inzwischen ein Schnelltest zur Verfügung, durch den jeder Tierarzt innerhalb noch nicht mal einer Stunde in seiner Praxis testen kann ob der Hund noch einen ausreichend hohen Titer in Bezug auf Parvo, Staupe und Hepatitis besitzt. Davon kann man dann eine Nachimpfung abhängig machen und vielen Hunden unnötige Nachimpfungen ersparen. Wobei der Titer nur eines von zwei Standbeinen des Immunsystems ist und dieser auch unter den Nachweisgrenze liegen kann, obwohl der Hund trotzdem noch einen belastbaren Impfschutz hat (durch die Erinnerungszellen seines Immunsystems). Aber zumindest wird dann nicht in einen noch bestehenden hohen Titer hinein geimpft.

  • Da Askjas Impftermin auch näher rückt - welches Impfschema befürwortest bzw praktiziert Du denn, Waschbär?

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Ich lasse meine Hunde schon seit vielen Jahren nur noch gegen SHP und Tollwut getrennt grundimmunisieren und danach nur noch alle 3 Jahre gegen Tollwut impfen.

    Ich muss meinen Tierarzt beim Vereinbaren des Impftermins immer daran erinnern, dass ich wirklich nur SHP impfen lasse und keine anderen Kombi-Impfstoffe haben möchte. Den besorgt er dann immer für mich. Einmal hatte er es vergessen und ich bin mit den Hunden ohne Impfung wieder heim gefahren, da ich keine 6- oder 7-fach-Impfung machen lasse. Wir haben dann 2 Tage später mit dem gewünschten Impfstoff geimpft.


    Ich bin gespannt auf das individuelle Impfschema von Waschbär.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008)+ Arik (*2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Meine Hunde werden in der 8. und 12. Woche gegen Parvo und Staupe geimpft. Beim diesjährigen Wurf gab es Probleme mit der Lieferung dieses Impfstoffes, so dass wir auf SHP ausgewichen sind (also gegen Parvo, Staupe und Hepatitis).


    Nach der Zahnung (mit 8 bis 9 Monaten) erhalten meine Hunde dann noch einmal eine SHP-Impfung und mind. ca. 6 Wochen getrennt davon (eher mit längerem zeitlichen Abstand) ihre erste Tollwutimpfung. Diese wird mit einem 3-jährigen Nachimpfintervall eingetragen.


    Danach gibt es nur noch im Abstand von 3 Jahren Nachimpfungen gegen Tollwut. Das einzigste, was sonst noch an Impfstoffen in meine Hunde kommt, ist eine Grundimmunsierung gegen Tetanus (zwei Impfunge im Abstand von 4 bis 8 Wochen). Wobei ich die, weil als Impfstoff gegen eine bakterielle Erkrankung nicht so gut verträglich wie Impfstoffe gegen Virenerkrankungen, lieber erst geben lasse wenn die Hunde annähernd ausgewachsen sind. Auch wenn die Hauptrisikozeit für eine Tetanuserkrankung beim Hund die des Zahnwechsels ist. Ich kannte aber auch Hunde die sich erst im späteren Alter eine Infektion zugezogen haben. So dass auch eine Immunisierung nach dem Zahnwechsel für mich einen Sinn ergibt.

  • Hm, dann wird also tatsächlich gar nix mehr aufgefrischt (bis auf Tollwut).

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Meine Hunde werden in der 8. und 12. Woche gegen Parvo und Staupe geimpft. Beim diesjährigen Wurf gab es Probleme mit der Lieferung dieses Impfstoffes, so dass wir auf SHP ausgewichen sind (also gegen Parvo, Staupe und Hepatitis).


    Nach der Zahnung (mit 8 bis 9 Monaten) erhalten meine Hunde dann noch einmal eine SHP-Impfung und mind. ca. 6 Wochen getrennt davon (eher mit längerem zeitlichen Abstand) ihre erste Tollwutimpfung. Diese wird mit einem 3-jährigen Nachimpfintervall eingetragen.


    Danach gibt es nur noch im Abstand von 3 Jahren Nachimpfungen gegen Tollwut. Das einzigste, was sonst noch an Impfstoffen in meine Hunde kommt, ist eine Grundimmunsierung gegen Tetanus (zwei Impfunge im Abstand von 4 bis 8 Wochen). Wobei ich die, weil als Impfstoff gegen eine bakterielle Erkrankung nicht so gut verträglich wie Impfstoffe gegen Virenerkrankungen, lieber erst geben lasse wenn die Hunde annähernd ausgewachsen sind. Auch wenn die Hauptrisikozeit für eine Tetanuserkrankung beim Hund die des Zahnwechsels ist. Ich kannte aber auch Hunde die sich erst im späteren Alter eine Infektion zugezogen haben. So dass auch eine Immunisierung nach dem Zahnwechsel für mich einen Sinn ergibt.

    aha, das ist interressant

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


  • Das ist mein persönliches Impfschema. "Ausgearbeitet" u,a. aufgrund von Informationen zweier sehr fähiger Immunologen (einer davon zählt weltweit zu den Spitzen-Immunologen). Die haben damals beide mit den Augen gerollt als ich ihnen die damaligen Impfempfehlungen der StikoVet gezeigt habe...


    Ich lasse nicht gegen Lepto impfen. Wer an die Schutzwirkung dieser Impfung glaubt (der Impfeffekt ist keineswegs der selbe wie bei einer Impfung gegen Virenerkrankungen wie Staupe/Parvo/Hepatitis/Tollwut), der ist gut beraten seinen Hund in regelmäßigen Abständen nachimpfen zu lassen. Nur genügt dann einmal jährlich nicht. Wissenschaftliche Studien belegen dass der Effekt dieser Impfung bereits nach 3 Monaten signifikant nachlässt.

  • Das ist mein persönliches Impfschema.

    Das finde ich sehr interessant und deckt sich ja fast mit meinem.

    Warum lässt du Hepatitis weg?

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008)+ Arik (*2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Zudem: Ein akut oder chronisch kranke Tier spült Geld in ihre Kassen...


    Genau das ist es und all die fürsorglichen Hundehalter in ihrer Besorgnis und Tierliebe müssen es sich immer wieder klar vor Augen halten: Tierärzte verdienen nur an kranken Tieren, nicht an den gesunden Tieren.

  • Zudem: Ein akut oder chronisch kranke Tier spült Geld in ihre Kassen...


    Genau das ist es und all die fürsorglichen Hundehalter in ihrer Besorgnis und Tierliebe müssen es sich immer wieder klar vor Augen halten: Tierärzte verdienen nur an kranken Tieren, nicht an den gesunden Tieren.

    Finde ich sehr plakativ und auch ungerecht. Gegenfrage geht ihr auch nicht zum Arzt? Schließlich will der ja auch nur euer/mein Geld Krankenversicherung. Ein Tierarzt ist sicherlich mal mit dem Gedanken Tiere zu heilen zu seinem Berufswunsch gekommen. Noch eine Frage ist es ungerecht von seiner Arbeit gut leben zu wollen? Ich habe nichts dagegen dass man sich informiert und Fragen stellt.

    Waschbär, ja ich lasse mich aufgrund meines Berufes gegen Masern und Grippe und Hepatitis impfen.

    Ich hatte das schon ein mal geschrieben, aber ich tu es noch mal.

    Wie würdet ihr es finden, dass eure Großmutter/Mutter an einer Grippe verstirbt nur weil die Pflegekraft der Ansicht ist die Grippeimpfung ist Unsinn und belastet nur den Organismus? Dann aber sich mit Symptomen einer Erkältung sich auf die Arbeit schleppt und die eigene Grippe noch nicht erkennt.

    Und bevor jetzt jemand damit kommt soll sich krankmelden, wer noch nie in der Altenpflege gearbeitet hat kann die Belastung und den Druck nicht nachvollziehen.

    Standard sind 4 PK auf 50/60 Bewohner morgens am Wochenende. Davon sind drei Hilfskräfte. Jetzt stellt euch mal vor davon fällt wer aus?

    Ich sage nicht das alle Impfungen notwendig sind, aber einige Einstellungen hier bezüglich der Medizin finde ich befremdlich und auch scheinheilig.

    Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019