Hund alleine zu Hause?

  • Hallo Zusammen,


    mein Bruder und ich werden ausziehen und natürlich Rocky mitnehmen.

    Die Überlegung ist nun ob wir ihn alleine lassen können von ca. 08:30 bis 16:00 Uhr.

    Wir hätten die Möglichkeit ihn draußen auf unsern Hof frei zu lassen und würden eine Hundehütte besorgen damit er sich dort auch zurückziehen kann.

    Hat jemand von euch damit Erfahrung?

    Er ist 8 1/2 Monate alt und er war bisher immer nur kurz alleine zuhause max. 1-2 Stunden.


    Danke

  • Uff, das ist natürlich eine gewaltige Zeitspanne, noch dazu für einen so jungen Hund, der bisher erst nur immer kurz alleine war. Besteht die Möglichkeit, daß jemand zwischendurch mal bei dem Hund sein kann? Entweder einer von Euch beiden oder eine andere, bekannte Person? Sonst finde ich das schon zu lange. Vor allem müsstest Ihr vorher genug Zeit einplanen, um Rocky langsam und schrittweise an ein längeres Alleinebleiben zu gewöhnen, das geht nicht von heute auf morgen.

  • kann dir hier keiner wirklich beantworten, ob du das zeitlich und finanziell in deiner Mittagspause hinbekommen kannst.

    sind immerhin dann doch einige Kilometer zusätzlich, auf Dauer kann das noch teuer werden. Vom Umweltschutz rede ich jetzt mal lieber nicht.

    Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019

  • Kannst Du gewährleisten dass niemand an Deinen Hund heran kommen kann, wenn er regelmäßig so lange alleine auf Eurem Grundstück wäre? Er wäre der Willkür anderer sonst vollständig ausgesetzt.

  • Hallo,

    also auf dem Grundstück freilaufend würde ich ihn auf keinen Fall alleine lassen.Das Risiko das etwas passiert oder Fremde sich Zugriff verschaffen ist zu groß. Generell ist es kein Problem einen Hund so lange allein zu lassen. Allerdings ist das nicht von Vorteil.Das muss aber geübt werden und es sollte naturlich immer genügend Wasser vorhanden sein.

  • ich hab diesen sommer jeden tag die mittagspause (1h) damit verbracht 24 km nach hause zu fahren, denn hund kurz zu bespassen und die 24 km wieder zurück auf die arbeit zu fahren

    schöne mittagspause ist was anderes :-/ und auf dauer würde ich das auch nicht machen wollen, aber dem hund hats gefallen :-)


    also alleine den ganzen tag auf dem grundstück würde ich in der heutigen zeit auch nicht machen, dazu laufen zu viele menschen draussen rum die hunde nicht mögen und auf "nette" nachbarn die bescheid geben wenn was ist, ist ja heute auch kein verlass mehr (jetzt schon mehrfach erlebt das nachbarn lieber die polizei anrufen als den grunstücks bzw. hundebesitzern direkt bescheid zu geben)

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Für den Hund ist es nicht schön so lange jeden Tag alleine zu sein. Man sollte alles tun damit es nicht sein muss.

    Frei auf dem Grundstück würde ich nicht machen. Zu groß ist das Risiko.

    Wenn du sagst das die Mutter vorbei schauen könnte wäre das doch die perfekte Lösung

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • wie ist das denn bisher? ist er jetzt den tagsüber alleine zu hause, oder ist eure mutter den ganzen tag im haus?


    wenn das so wäre, dann könntet ihr den hund doch morgens zur mutter bringen und abends wieder abholen, nach eurem auszug

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Hallo Dome, ich nehme Mal an, du und dein Bruder sind noch recht jung, so Anfang 20? Wie viel Hundeerfahrung hast du schon? Rocky ist noch nicht lange bei euch. Und nun ändert sich eure Lebenssituation, Auszug aus dem Elternhaus. Was haben die Eltern denn zur Anschaffung des Hundes gesagt? Hatten sie signalisiert, auch für den Hund aufzukommen? Hast du bei Anschaffung des Hundes schon mit eingeplant, dass sich deine Lebensumstände so bald ändern? Hast du jetzt vielleicht auch Mal im Sinne von Rocky überlegt, ob er nicht bei deinen Eltern besser aufgehoben wäre? Oder ob es evtl. für ihn sogar besser wäre, ihn ganz in andere Hände zu geben, wo jemand auch die nötige Zeit für ihn hat? Noch ist er jung und sicherlich gut vermittelbar.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Besteht vielleicht die Möglichkeit, Rocky tagsüber zu deinen Eltern zu bringen?


    Ich habe das damals gemacht, als ich ausgezogen bin. Morgens meine Hündin zu meinen Eltern gebracht und nach der Arbeit wieder abgeholt. Meine Eltern haben zwar nicht viel gemacht, nur Pipirunde mittags, aber meine Hündin war nicht allein. Anders hätte ich Hundehaltung für mich nicht realisieren können.

  • Die Idee, die Nette und Cinja hatten, war mir auch schon gekommen:) In meinem Bekanntenkreis machen das einige Berufstätige so. Finde ich eine tolle Lösung!

    Wir haben hier , nicht so weit entfernt, in Aachen-Eschweiler ja auch den Andreas Ohligschläger mit seiner Hundetagesstätte. So was finde ich auch klasse, wenn es, wie bei ihm, auch entsprechend kompetent geführt wird. Geht leider auch anders, wie ein anderes Beispiel in meiner zeigt, wo ich meinen Hund nicht hingeben würde.

  • Es ist egal wenn der Hund bei der Mutter zb.nur zum pipi raus geht. Auspowern könnt ihr ihn vor und nach der Arbeit. Hauptsache er ist nicht so lange alleine

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Ich würde wenn die Sache mit den Eltern nicht klappt auch über eine Tagesstätte/Pension zurück greifen. Das mit dem Hund weg geben finde ich zu hart. Davor gibt es einiges was man Tun könnte.

    Nachbarn, die beispielsweise Kinder haben die sich um den Hund kümmern könnten.(Gassi Service)

    Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019

  • Dome Paletta , das gefällt mir viel besser :thumbsup:. Wenn das möglich ist, ist das bestimmt nicht zum Nachteil für Rocky. Ich habe das Glück, dass mein Hund immer mit zu meiner Arbeit kommen kann. Er ist also fast nie alleine.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)