Jahreswechsel/Silvester

  • Wie plant ihr den Jahreswechsel. Habt ihr ein Ritual? Wie bereitet ihr eure Hunde darauf vor? Mich interessiert dabei vor allem wie die mit Welpen/Jungenhunden sich vorbereiten. Ich habe mir überlegt wegzufahren irgendwohin wo wenig Lärm ist. Dann fand ich aber das nicht zielführend.

    Also werde ich zu Hause bleiben und Ruhe ausstrahlen und den Hund ablenken. Zumindest ist das mein Plan.

    Wie Hand habt ihr das?

  • Wir sind wie jedes Jahr zuhause.

    Bisher hatten wir nur mit den älteren Hunden das Problem das sie auf die Geräusche reagierten.

    Am empfindlichsten war Kimba, die ging sich dann immer ins Badezimmer legen.

    Aiko war in jungen Jahren sogar angeleint mit draussen, dem macht es nichts aus.

    Die letzten 3-4 jahren war er nervös und bekam zu mittag und ca 22:00 uhr eine Dosis Rescue Tropfen, einfach damit er entspannter war.

    Und zusätzlich läuft der TV , da hören sie die knallerei nicht so.


    Dina war die letzten beiden Jahre total relaxt und so wie Basko sich bisher gibt, seh ich da keine Probleme

  • Kein Drama drum rum machen. Alles wie immer. Wenn um 12 die Kracherei los geht und der Hund dreht durch oder wird unruhig einfach ignorieren bzw nur mit der Stimme beruhigen und weiter machen wie bisher.

    Dann lernt er das es nichts schlimmes ist. Herrchen verhält sich ja auch normal ;)


    Kein großes aufheben.

  • mylo hat schon ein feuerwerk hinter sich in italien aufm boot. Hat sich ganz entspannt zu mir gekuschelt und wir habens uns gemeinsam angeschaut auf der liege.

    Denk selber entspannt bleiben und keine sorgen machen. Unsere 4 beiner sind experten in sowas und sehns dir gleich an wenn du bedenken hast obs klappt.

    Wie asnea sagt einfach machen wie immer :)

  • Askja tat sich anfangs schwer mit Silvester. Nicht mit der Ballerei, sondern eher mit den Lichtern und dem Zischen. Auch die runtergelassenen Rollos halfen nicht wirklich. "Ignorieren" finde ich da nicht so fair. Wenn sie meine Nähe sucht, kriegt sie die auch. Sie kommt aufs Sofa, drückt sich an mich und ich halte sie einfach.

  • wir machen ganz gemütlich und entspannt einen fernsehabend mit runtergelassenen rollos, so dass man kaum was hört

    wir wohnen ja auch ländlich und mit alten nachbarn da knallt kaum einer direkt neben uns


    lexy war letztes jahr recht entspannt, ich denke dieses jahr wird nicht anders - sie ist schussfest


    beim ersten hund damals war das als junghund auch noch recht entspannt, aber je älter er wurde umso schlimmer wurde es (ohne das er ein schlechtes erlebnis hatte) die letzten jahre hab ich immer mit rescue tropfen unterstützt

  • Harras hat es die letzten drei Jahre immer sehr gut überstanden. Er ist auch schußfest und war während der Knallerei mit uns vor der Haustür.

    Er scheint sogar selbst gern zu knallen und hat mit viel Spaß unsere Luftballons zerbissen. :)

  • Ich hatte bisher noch keinen Hund, der auf die Knallerei überreagiert hätte.

    ich mache alles wie immer. Keine besonderen Vorkehrungen. Die Hunde gehen um 00.00 Uhr mit nach draußen und bleiben erstaunlicherweise ruhig, als ob das das normalste auf der Welt wäre.

    ich hoffe, das bleibt so.

  • wir hatten schon ne hündin, die ist schon an silvester nachmittags um 4 unter das klo oder hinter den schrank gekrochen, da sie diese besondere stimmung die an dem tag herrschte gespürt hat

    die ist auch zwischen silvester 4 uhr und neujahr nachmittags nicht freiwillig vor die tür gegangen und hat sich mit allem was sie hat gegen gassigänge in der zeit gewehrt

    da halfen auch keine rescue tropfen mehr, die hatte an den 2 tagen einfach nur todesangst :(


    der dalmi ist die ersten jahre immer auch noch mit uns rausgegangen und hat mit uns das feuerwerk angeschaut, die abneigung und angst kam dann erst im alter


    man steckt nie drin in sowas und es kann sich von jahr zu jahr anders gestalten - wir nehmen immer rücksicht auf den hund und passen uns dem an

  • Das erste mal habe ich mit ihm im Wohnmobil an der Scheibe gesessen und haben uns das Feuerwerk angesehen. Da er ja Licht und Schatten liebt war er interessiert aber nicht ängstlich.

    Letztes Jahr haben wir den Fehler begangen und zu trennen. Ich mit ihm im Womi und mein Mann ist raus zu den Nachbarn.

    Da hat er mir fast den Wagen zerlegt....

    Rudeltrennung in Gefahrensituation geht gar nicht.

    Also bin ich mit ihm raus. Da war dann solange ok bis der Nachbar neben uns einem Böller gezündet hat. Da wollte er auf den Typen los.

    Und jagen würde er die Knaller auch gerne.

    Dieses Jahr bleiben wir entweder zusammen mit ihm drinnen oder beide draußen mit Abstand zu anderen Menschen :thumbup:

  • nette

    Dass Hunde auch in dieser Hinsicht ihr Verhalten ändern, kann ich auch bestätigen. In den ersten beiden Jahren war Askja sehr angespannt und schissig. Sie merkt auch jetzt schon nachmittags die besondere Stimmung - ohne dass bei uns daheim irgendwas los wäre. Wenn dann draussen irgendwo vorab geböllert wird, läuft sie mittlerweile in den Garten und schnauzt empört.

    Ansonsten verbringen wir einen entspannten Spiele- und Fernsehabend, sie weicht mir nur nicht von der Seite. Und Trennen (Gatte draussen gucken und ich mit ihr drinnen) kommt aunnich gut.

    Schussfest ist sie übrigens auch, aber zu Silvester liegt anscheinend was Besonderes in der Luft. ;)


    Banja ging das alles am Pöppes vorbei. Die wurde höchstens sauer und versucnte die Dinger zu fangen und zum Schweigen zu bringen.