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  1. Das Schäferhund Forum
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Hund alleine zu Hause lassen

  • Dome Paletta
  • 17. Januar 2020 um 09:12
  • Dome Paletta
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    • 17. Januar 2020 um 09:12
    • #1

    Morgen zusammen,


    mir liegt etwas am Herzen und zwar möchte ich eine Lösung für dieses Problem finden.

    Ich lasse mein Rocky täglich alleine zu Hause, allerdings in einer Box da ich nicht mehr möchte dass er frei rumläuft wenn ich nicht da bin da er mein Sofa auseinander genommen hat und allgemein irgendwelche Schäden anrichtet und sich selbst in Gefahr bringt in dem er zum Beispiel Schränke öffnet und Süßigkeiten frisst. Wenn ich da bin dann macht er sowas nicht. Zurück zu der Box, findet ihr das extrem und welche Alternativen finden ihr gut? Ich bin von ca 07:40 bis 12:20 weg und komme in der Mittagspause nach Hause um mit ihm laufen zu gehen. Ab ca. 13:40 bis 16:00 wäre er wieder alleine.

  • Cinja
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    • 17. Januar 2020 um 09:58
    • #2

    Ja, ich finde es extrem, wie lange dein Rocky in der Box sein muss.

    Alternative ist, dass Alleinbleiben richtig aufzubauen, ihn gut zu beschäftigen, bevor du zur Arbeit fährst, damit er müde ist und die Zeit deiner Abwesenheit verschläft. Dann kannst du einen bestimmten Teil deiner Wohnung vielleicht so abtrennen, dass er da nichts kaputt machen und nirgend dran gehen kann.

    Wie alt ist Rocky? Meistens gibt sich die Zerstörungsphase ja mit der Zeit :)

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Terrortöle
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    • 17. Januar 2020 um 10:22
    • #3

    Mal davon abgesehen das Wegsperren in eine Box verboten ist, finde ich das ein Hund diese Zeit verkraften kann. Aber nicht in einer Box. Das geht gar nicht. :cursing: Selbst für Zwingerhaltung gibt es Auflagen bezüglich der Größe.

    Warum hast du deinem Hund nicht beigebracht alleine zu bleiben? Wie alt ist er?

    Meine schafft es 6 -7 Stunden alleine zu sein seit sie 1,5 Jahre. In der Regel sind es 5 Stunden, denn ich muss auch arbeiten. Ich gehe früh eine 30-Minuten-Runde und wenn ich wieder da bin geht es auch direkt raus für eine lange Runde. Wir sind 3x in der Woche auf dem Hundeplatz und unterwegs gibt es auch Beschäftigung. Da ist sie wohl froh wenn sie den Vormittag nichts machen muss und hat noch nie etwas zerstört. Geübt habe ich das Alleinesein von Anfang an, in ganz kleinen Schritten.

    Ich kann mich ansonsten Cinja nur anschließen. Lass deinem Hund wenigstens einen abgetrennten Teil der Wohnung wo er nichts zerstören kann.

    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Dome Paletta
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    • 17. Januar 2020 um 11:21
    • #4

    Er ist 11 Monate alt aber ich traue mich einfach nicht ihn frei zu lassen da ich schon 2 schlechte Erfahrungen machen musste bisher. Die Überraschungen waren nicht grad erfreulich da er Cola über die ganze Wohnung geschüttet hatte und unter anderem Schokolade gefressen hatte! Wie kann ich am besten die Wohnung abtrennen?


    Danke

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 17. Januar 2020 um 12:02
    • #5

    Hallo Dome,

    in einem älteren Beitrag hast du geschrieben, dass evtl. deine Mutter nach Rocky sehen kann. Kann Rocky nicht den Tag über bei ihr bleiben?

    Oder was war mit dem angedachten Zwinger?

    Mein Hund ist im Prinzip 24/7 mit mir zusammen. Wenn es dann mal sein muss, dass er für einige Stunden alleine sein muss, wegen irgend-

    welcher Termine ohne Hund, dann kann er das ohne Problem. Das haben wir aber auch stück für Stück so geübt.

    Mein Hund hat nur ein einziges Mal etwas zerstört: da war er in Pflege, weil ich im Krankenhaus war. Dort hat er sein Kissen zerppflückt.

    Und der Grund dafür war Langeweile, weil er dort nicht ausgelastet war.

    Laste deinen Hund entsprechend aus, also nicht nur lange Spaziergänge sondern auch Kopfarbeit (Suchen, ZOS, Tricks, rangeln/zergeln etc.).

    Und du musst alles, was deinem Hund schaden könnte (Getränke, Pflanzen etc.) entsprechend unter Verschluss halten, so dass er auf

    keinen Fall daran kommen kann (wie auch bei kleine Kindern).

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Knickohr
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    • 17. Januar 2020 um 12:07
    • #6

    Tja, solche Überraschungen sind natürlich logisch, wenn der Hund das Alleinebleiben nicht kennt oder es nicht ausreichend trainiert worden ist. Bekommt man das nicht in den Griff, kannst du gut und gerne das problem in 10 Jahren immer noch an der Backe haben. Ihm ist einfach langweilig. Er ist jung und braucht Action und die Nähe zu seinem Rudel. Da sind Einsperren und Wegsperren nicht die richtigen Wege. Erst einmal muss er geduldig an das Alleinebleiben herangeführt werden. Dann sollte er, wenn er alleine bleiben muss, entsprechend ausgelastet werden, damit er keine Langeweile hat.

    Hast du die Möglichkeit, daß sich in deiner Abwesenheit jemand um den Hund kümmern kann? Der entweder zu Euch kommt oder evtl jemanden, bei dem er tagsüber bleiben könnte? Oder so was wie eine Hundetagesstätte in erreichbarer Nähe?

    Denn die ganze Zeit in der Box geht echt nicht! Das ist schon grenzwertig! Bestimmte Bereiche in der Wohnung kann man gut mit Türgittern abtrennen, wie man sie auch für kleine Kinder hat. Aber die Zeit ohne Beschäftigung ist für einen jungen HUnd, der zudem noch in der Pubertät ist, einfach viel zu lange! Zudem müsstest du die Wohnung auch entsprechend absichern. Heisst, wenn nirgendwo was herumsteht oder liegt, kann er damit auch keinen Unfug machen. Cola oder Schokolade gehören so gesichert weggestellt, daß Hund nicht drankommt. Aber wenn das problem der Langeweile bleibt, dann wird er immer wieder nach Wegen suchen, sich zu beschäftigen.

    Welche Lösung hättest du denn für den Fall parat, daß er krank wird? zB er hat mal Durchfall o.Ä. ??

  • Kimba2001
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    • 17. Januar 2020 um 12:30
    • #7

    Lebst Du in einer Wohnung oder in einem Haus?

    Ist den kein größeres Zimmer vorhanden, wo Du ihm seinen Schlafplatz einrichten kannst und er die paar Stunden bleiben kann?

    Wir haben mit all unseren Hunden geübt , das sie so 3-4 Std mal alleine bleiben können.

    Da wird dann halt alles gefährliche außer Reichweite gestellt

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Shota
    Gast
    • 17. Januar 2020 um 15:43
    • #8

    Wir haben das auch geübt, immer stückchenweise. Angefangen mit 10 min und jetzt sind wir bei gut 2 h und es klappt ohne Probleme.

  • Linchen
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    • 17. Januar 2020 um 16:53
    • #9

    also wir trainieren das auch schon Stück für Stück und es ist bisher prima gelaufen,keine Schäden kein Pipi/ka...unfall,auch nicht durch langeweile.

    Solange Menschen denken,dass Tiere nicht fühlen,müssen Tiere fühlen,dass Menschen nicht denken!

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 17. Januar 2020 um 18:02
    • #10

    also außer das eine Box/ das wegsperren in eine Box nicht verboten ist, finde ich die Idee den Hund so viele Stunden da rein zu packen Scheiße!

    Die Frage kommt im Prinzip jetzt schon wieder zum zweiten Mal von dir auf Dome Paletta. Und wieder sind die Antworten Gassi Geh Service/ Angehörige oder Hundetagesstätte.

    Ich fände es auch nur höflich, dass wenn man nach Ratschlägen wie beim Futterfaden von dir fragt mal einen Zwischenstand etc. mal da rein zu schreiben.

  • Asnea
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    • 17. Januar 2020 um 18:49
    • #11

    Also der Zeitraum den der junge Rüde alleine bleiben muss ist täglich zu lange. Sowas geht mal als Ausnahme aber nicht täglich. Das in die Box sperren setzt dem ganzen noch die Krone auf. Gut ist das du mittags wenigstens heim kannst das ist besser als gar nichts

    Ich bin ja strikt dagegen das man sich einen Hund holt wenn man in Vollzeit arbeitet und von vorne herein klar ist das der Hund die Stunden alleine verbringen muss, also keine andere Person anwesend ist.. Da verzichtet man auf

    Ein junger Schäfer ist an sich schon ein Vollzeit job, gerade in den ersten Jahren.

    Aber da das Kind hier schon in den Brunnen gefallen ist, solltest du das alleine bleiben ganz von vorne aufbauen. In kleinen Schritten und trenn ihm bitte einen Bereich ab, das wegsperren in der Box ist furchtbar :(

    Am besten wäre es natürlich wenn er eine Betreuung hätte. Wenigstens für 2 oder 3 Stunden am Vormittag.

    Was machst du sonst so mit ihm? Darf er suchen, oder Appportieren oder tricks lernen? Stures gassi gehen alleine reicht nicht für einen ausgeglichenen Schäferhund.

    Vor der Arbeit eine schöne Runde drehen, in der Mittagspause das selbe eventuell ein bissl Kopfarbeit und nach Feierabend eine ordentliche große Runde mit suchen und viel Action.

    Das macht es dem Hund viel leichter alleine zu bleiben, müde und ausgelastet.

    Wenn sich das alles eingespielt hat kann ein Hund auch locker ohne großes Programm davor mal alleine gelassen werden, aber danach sollte Action angesagt sein. :)

    Das wichtigste ist das er genug Beschäftigung bekommt, kein wegsperren mehr in die Box und das alleine bleiben neu aufbauen. Und für die Zukunft wäre eine Betreuung super.

    Hört sich nach viel Arbeit an und das ist es auch. Ein Hund ist ein Zeitfresser, allerdings ein toller ;)

    Abtrennen kannst du zb mit solchen Kindergittern

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

    Einmal editiert, zuletzt von Asnea (17. Januar 2020 um 19:00)

  • ostholstein
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    • 17. Januar 2020 um 20:52
    • #12
    Zitat von Asnea

    Ich bin ja strikt dagegen das man sich einen Hund holt wenn man in Vollzeit arbeitet und von vorne herein klar ist das der Hund die Stunden alleine verbringen muss, also keine andere Person anwesend ist.. Da verzichtet man auf

    Echt, auf einen Hund verzichten? Dass könnte ich nie und ich arbeite Vollzeit!

    Nun habe ich aber auch das Glück gehabt, daß immer zwei Hunde im Haus waren. Ein älterer Hund, der das Alleinsein gewohnt war, und ein junger Hund, der sich vieles vom älteren Hund abgeschaut hat. Die Hunde haben sich auch alleine beschäftigt in den neun Stunden, wo ich nicht im Haus war. Und die Zerstörungswut hielt sich auch in Grenzen. Naja, ein paar Jacken musten dran glauben.

    Ansonsten wäre ich auch für das Abtrennen eines Teil vom Zimmer oder besser noch ein eigenes Zimmer für den Hund.

    Dome Paletta

    Warum hast du dir denn nicht einen älteren Hund geholt, der das Alleinsein gewohnt ist?

    VG
    Klaus und die Bea

    Einmal editiert, zuletzt von ostholstein (17. Januar 2020 um 21:02)

  • Asnea
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    • 17. Januar 2020 um 21:38
    • #13

    Bei 2 Hunden ist es ja nochmal was anderes. Da haben sie wenigstens untereinander sozialen Kontakt.

    Aber einen einzelnen Hund, täglich lange alleine lassen:( Das kann man sich schön reden wie man will, das ist nicht fair dem Hund gegenüber.

    Meiner blieb von Anfang an locker und entspannt alleine, der würde auch 10 Stunden alleine bleiben ohne Theater aber mein Gewissen schaltet sich schon nach 4 bzw 5 Stunden ein und auch wenn er durchgehend schläft, toll findet er es vermutlich trotzdem nicht alleine zu sein

    Ich hätte mir in Vollzeit keinen Hund geholt wenn ich niemanden hätte (zb. abwechselnde Schichten mit dem Partner) und er täglich viele Stunden alleine sein müsste

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Knickohr
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    • 18. Januar 2020 um 13:23
    • #14

    Bei mir war es auch so, als ich noch Vollzeit gearbeitet habe, hatte ich eine große Parterrewohnung mit großem Garten, den auch nur ich alleine benutzte. Dazu kam meine Mutter immer mal wieder rüber zum Hund. Sie ging zwar nicht mit ihm, hat sich aber viel damit beschäftigt. Ich bin dann morgens halt sehr früh vor der Arbeit eine große Runde (1,5 Stunden) gegangen und nach der Arbeit nochmals so lang. Vor allem aber habe ich mir in dieser Zeit, auch als ich halbtags gearbeitet habe, nur ältere Hunde aus dem Tierschutz oder von privat geholt, die das Alleinebleiben kannten. Dann kann so was auch gut funktionieren. Aber eben auch nur dann. Vor allem ist man ja nicht nur arbeiten, sondern hat auch ansonsten mal was vor, geht aus, hat Termine..... Da kann man ja nicht immer den Hund alleine lassen!, schon gar nicht einen jungen Arbeitshund, der Beschäftigung braucht.

  • Dome Paletta
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    • 18. Januar 2020 um 17:32
    • #15

    Ich bin im November ausgezogen von zuhause und habe mein Hund natürlich mitgenommen. Ich bat um Vorschläge und nicht um motzerei. Nicht jeder hat das Glück Geld zu verdienen ohne zu arbeiten ? Nichtsdestotrotz denke ich dass der beste Vorschlag der mit der Abgrenzung der Wohnung war. Ich habe das Gefühl in diesem Forum befinden sich fast nur Frauen die halbtags arbeiten

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