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  1. Das Schäferhund Forum
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Böser, böser Schäferhund. Ich kann es nicht mehr hören!

  • PlainDust1429
  • 6. Juli 2020 um 16:57
  • FlatHeart1256
    Gast
    • 8. Juli 2020 um 19:36
    • #46

    naja ich finde man muss das voneinander trennen. 1. Hätten wir das mein Hund wird ausgegrenzt weil Schäferhund und darf nicht mitspielen. Das Äquivalent wäre Der Sandkasten und kleine Kinder und ihre erbosten Muttis. Kann man sich drüber aufregen, oder man sucht sich Leute mit denen man gut kann und spart sich den Stress und das Gejammer.

    2. Leinenaggression ist dann doch was ganz anderes.

    Und es ist egal wer immer mich bittet meinen Hund anzuleinen hat erstmal das Recht dazu.

    Allerdings gibt es Ausnahmen wenn ein anderer Hund frei läuft ist mir das echt egal und ich leine ab.

    Mir ist das übrigens noch nicht passiert, dass jemand uns mobbt.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 8. Juli 2020 um 21:10
    • #47

    Vielleicht ist es ein Unterschied, ob man mit einem dunklen (entspricht "dem Deutschen Schäferhund") daher kommt oder mit einem weißen :/

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 8. Juli 2020 um 21:13
    • #48
    Zitat von Pinguetta

    Vielleicht ist es ein Unterschied, ob man mit einem dunklen (entspricht "dem Deutschen Schäferhund") daher kommt oder mit einem weißen :/

    ach Quatsch das liegt einzig und allein an meinem netten und liebevollen Wesen Pinguetta.:D8o:P

    immer dieser Rassismus hier.:P:D8o

  • Kimba2001
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    • 8. Juli 2020 um 21:27
    • #49

    Du weißt schon dass eigenlob stinkt:/:D:D

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 8. Juli 2020 um 21:28
    • #50
    Zitat von Kimba2001

    Du weißt schon dass eigenlob stinkt:/:D:D

    ach komm ihr Besitzer von schwarzen Schäferhunden müsst einfach an eurem Charakter arbeiten.:D8o:P;)

  • Kimba2001
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    • 8. Juli 2020 um 21:31
    • #51

    Deshalb haben wir ja schwarz braun und grau:P

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 8. Juli 2020 um 21:59
    • #52
    Zitat von schwedenfan

    Ich hatte mit Hank von Anfang an mit diesen Vorurteilen zu kämpfen. Aber nicht hier bei uns im Dorf. Hier waren manche Menschen anfangs skeptisch, da er ein wirklich imposanter Rüde ist, aber bald hörten wir nur noch Kommentare wie "eigentlich mag ich keine Schäferhunde, aber Hank ist ein toller Hund" oder so ähnlich.

    Ich selbst hatte leider auch schon ein paar unerfreuliche Begegnungen mit Schäferhunden. Leute die einen wild bellenden Schäferhund nur noch halten konnten, weil sie die Leine schnell genug um einen Baum oder Lichtmast gewickelt hatten usw. . Sowas baut natürlich kein Vertrauen auf.

    Zitat von Ellionore

    Und warum teilt man Welpengruppen auch nach der Größe der Welpen ein?

    Mein Hank und Arik hatten in der Welpengruppe je einen Dackelwelpen als liebsten Spielgefährten.

    Bei uns wurde nicht nach Rasse, sondern nach Temperament und Verhalten eingeteilt. Arik blieb sogar noch länger bei den "kleinen) also jüngeren oder schüchternen Hunden in der Gruppe, weil er so lieb mit ihnen spielte. Unsere Trainerin ist allerdings Hundesportlerin mit eigenen Schäferhunden und Malinois.

    Am meisten Vorurteile hatten bei Hank die Tierärzte. Ich war beruflich oft auf Tierarzt Fachkongressen unterwegs. Fast jeder Tierarzt hatte den Spruch "Schäferhunde mag ich nicht" drauf. Und alle waren nach kurzer Zeit von Hank als tollen Hund überzeugt. In manchen Jahren wurden wir schon gefragt, wo den Hank sei. Bloß weil er gerade nicht an unserem Messestand lag.

    Ich denke wir sollten nicht damit aufhören, den Leuten zu zeigen wie toll ein gut erzogener Schäferhund sein kann. Und natürlich Schäferhunde die noch nicht so gut unter Kontrolle ist, nicht zu anderen Menschen oder Hunden laufen zu lassen.

    Den sportlichen Schutzdienst sehe ich auch kritisch, bezüglich mancher Ausbildungsmethoden. Ich glaube aber eher, dass die Hunde die auf der Straße Probleme mit anderen Hunden haben, gar keine Ausbildung haben.

    Bei uns im Verein wird eine gute und faire Schutzhundeausbildung betrieben. Arik liebt den Kampf mit dem Helfer und sobald dieser den Schutzarm weglegt schmusen die beiden ohne irgendein Problem miteinander.

    Unser Hudeplatz liegt an einem gut besuchten Spazierweg. Viele Leute bleiben stehen und haben Interesse daran was wir machen. Wenn jemand Interesse zeigt, erklären wir auch was und warum wir da machen.

    Kommt eigentlich immer gut an.

    Alles anzeigen

    Und nach meinem Schalk jetzt noch mal ein wenig Ernst.

    Ich hab ja schon mehrfach angemerkt, dass jeder Halter eines Hundes in der Lage sein sollte diesen auch festhalten zu können, oder tragen zu können (Tierarztliege etc.)

    man kann viel mit Erziehung machen, aber nun mal nicht immer.

    Und dann muss ich halt einen Plan B in der Tasche haben.

    Ich weis auch nicht ob sich hier jeder trauen würde in eine wirkliche Auseinandersetzung zwischen seinem und einem gegnerischem Hund zu beenden. Wenn man das wirklich mit Ja beantworten kann, sollte man seinen Hund kontrolliert wie unkontrolliert in Hundebegegnungen lassen.

    Zum Thema Verantwortung noch etwas, vor den Corona Lockdowns, treffen wir zwei Halter mit einem 6 oder 8 Monate altem Rauhaardackel, OTon der Besitzer der mag das mit großen zu spielen, seine Kragenweite. Loki war auch kein Welpe mehr ca. 6 Monate alt. Ende vom Lied ich habe /musste das Spiel abbrechen weil der Dackel die totale Angst bekam und Loki war nur grob nicht böse!

    Und jetzt erkenn sowas in einem Hundepulk und handele schnell.

  • Roopa
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    • 9. Juli 2020 um 04:24
    • #53

    du mußt nochmal unterscheiden zwischen Einzelpersonen ohne Hund und Personen mit Hund

    habe schon einige nette Gespräche mit Personen ohne Hund geführt, die oft ein Kindheitserlebnis haben.

    ihre Angst wird ja gesteigert durch falsches Begegnen mit einem Hund - der Hund reagiert auf ängstliche Menschen mehr mit Knurren oder Bellen infolge von Unsicherheit - hier kann der verängstigte Mensch nur mit Gelassenheit reagieren, was man auch lernen kann !

    Und eben gute Erfahrungen sammeln, wie mit einem Hund wie Roopa

    Menschen mit Hund:

    sind hier ja schon tausend Erfahrungen geschrieben

    Entscheident ist die Kommunikation der Hunde: es nutzt nichts, wenn mein Hund Gelassenheit signalisiert, wenn der Gegenüber voll agressiv ist und sagt: "komm noch einen Schritt näher und ich beiß dir in die Nase"

    wir hören ja nicht, was die Wadenbeisser da reden, aber wie bei uns Menschen: es gehören immer zwei zu einem Streit !

    Da wir nicht wissen, wer da entgegenkommt, weitsichtig unterwegs sein und rechtzeitig ausweichen

  • Cinja
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    • 9. Juli 2020 um 08:12
    • #54

    Ich habe das auch noch nicht so erlebt, dass man aufgrund seines Schäferhundes angefeindet wird. Ich hatte auch schon meine Probleme mit anderen Hundebesitzern, weil einige der Meinung sind, sie müssten ihren Hund einfach zu meinem rennen lassen. Phaja war da sehr kompromisslos und nach einigen schlechten Erfahrungen war sie auf 99 % der anderen Hunde überhaupt nicht gut zu sprechen. Aber wenn Leute ohne Hund uns begegneten, wurden sie eher positiv wahrgenommen. Sie ist aber bei Begegnungen auch immer! bei mir gewesen und ich habe sie nicht einfach auf die Leute zulaufen lassen, wie viele andere das machen.

    Jetzt mit Crazy laufen Hundebegegnungen entspannter ab, dafür muss ich bei ihr mit Menschen besser aufpassen. Aber da ich sie auch immer zu mir nehme, wenn mir jemand entgegenkommt, werden wir bei den Leuten, denen wir immer wieder begegnen, auch eher positiv wahrgenommen.

    Wenn es hier Probleme mit anderen Hunden gab, dann waren das alle möglichen Rassen, aber es war kein Schäferhund dabei.

    Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mit Hunden, die vernünftig und gut im Sport geführt werden, keine Probleme gibt. Denn die stehen i. d. R. absolut gut im Gehorsam und die Halter lassen sie nicht einfach zu anderen Hunden hinrennen, sondern verhalten sich verantwortungsbewusst.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Pinguetta
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    • 9. Juli 2020 um 08:27
    • #55

    Cinja ,wohnst du auch eher ländlich?

    Ich habe immer wieder den Eindruck, dass es in ländlicheren Gegenden einfacher mit dem Schäferhund und Hundebegegnungen ist als in der Stadt. Ist nur so mein subjektiver Eindruck. Aber in städtischen Gebieten

    scheint es mehr "Idioten" zu geben, die einen Hund besitzen aber eigentlich keine wirkliche Ahnung haben, was so ein Hund braucht und auch sein Verhalten nicht einschätzen/lesen können.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Peppermint
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    • 9. Juli 2020 um 08:32
    • #56

    Ich verstehe in diesem Zusammenhang das grundsätzliche Wettern gegen den Schutzhundesport nicht. Das ist schönste Hund/Mensch-Teamarbeit, wie Schwedenfan schon schrieb. Nur weil z.B. Agility für den zufällig anwesenden Passanten netter aussehen mag - auch hier gibt's, klar ausgedrückt, Arschlöcher, die ihren Hund zum Äussersten treiben mit Blick aufs Siegertreppchen.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Cinja
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    • 9. Juli 2020 um 09:05
    • #57

    Ja stimmt, ich wohne eher ländlich.

    Was ich allerdings von einigen schon gehört habe, dass ein Schäferhund doch kein Hund für die Wohnung ist, sondern dass der in den Zwinger gehört ....

    Peppermint, das verstehe ich hier auch nicht. Der Sport wird hier nur auf das Beißen in den Schutzarm reduziert. Ich bin zwar jetzt erst durch Crazy dazu gekommen, aber auch vorher hatte ich nichts gegen diesen Sport, wenn er gut gemacht wird.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Knickohr
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    • 9. Juli 2020 um 11:59
    • #58

    Cinja: DAS genau ist die richtige Aussage: WENN er gut gemacht wird!

    Kann ich voll unterschreiben! Das Problem ist nur: woran erkennt ein unerfahrener Hundehalter, möglichst noch Erst-Schäferhundhalter, dass es gut gemacht wird und er nicht bei Vollidioten gelandet ist?? Das ist die große Schwierigkeit!

    Wer dann von solchen Idioten mitgeteilt bekommt, dass man einen Schäferhund nun mal so behandeln muss, ist oftmals, aus Unwissenheit, sehr geneigt, diesen Bockmist zu glauben! Und schon nimmt die Katastrophe ihren Lauf!

  • Tilli
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    • 9. Juli 2020 um 14:15
    • #59

    Das ist genau der Punkt der einem Neuhundehalter viele schlaflose Nächte und graue Haare beschert. Man ist geneigt den Bockmist zu glauben und sich beeindrucken zu lassen. Das kann einem aber genau so gut in einer schlechten Hundeschule passieren. Tillis erste Welpenstunde war desaströs. Heute hätte ich die Stunde gar nicht angefangen und wäre gleich beim Anblick der Hunde der Trainerin geflüchtet. Aber damals hatte ich keinen Plan, also waren wir zumindest eine Stunde da. Ein Hoch auf meine Sturheit.

    Als wir da ankamen, gabs erst mal zehn Minuten Selbstbeweihräucherung vom Feinsten. Eine Teilnehmerin wurde angemacht, weil sie wegen Durchfall ihres Welpen beim Tierarzt war. Man selbst hätte mehr Plan und würde auch Futter verkaufen. Tierärzte können da nicht helfen, aber sie.

    Eine andere junge Frau hatte einen Welpen dabei, den sie als griechische Dogge vorgestellt hat. Ich hab selbst über Google nicht geschafft rauszufinden, was das für ein Hund sein soll. Ich schätze was Richtung Cane Corso oder ein Mix davon. Tappsiges etwas schüchternes Riesenbaby, dass beim Anblick so vieler Welpen erst mal lieber zu Frauchen wollte. Den kleinen Kerl hatte die so richtig auf dem Kieker. Da steht also dieses Riesenbaby, weiß nicht recht was es von allem halten soll und die "Trainerin" geht zu dem hin mit den Worten: "Sehr dominante Rasse, da muss man gleich durchgreifen", packt sie sich den Kleinen, dreht den auf den Rücken und hält den am Hals auf dem Boden. Welpe jammert panisch. Das könnte man sich gleich merken, da haben wir schon was gelernt.

    Dann kam sie zu den Schäferhunden. Ein Mann war mit einem schwarzen Schäfiwelpen da, ich mit Tilli, die als Welpe deutlich dunkler war als heute. Kommentar: Bei den dunklen Schäferhunden muss man mehr aufpassen, die sind tendenziell gefährlicher <X:cursing:. Kennt ihr reflexhaftes Augenrollen? Genau das habe ich, ich habe situationsbedingt offenbar keine Kontrolle über meine Gesichtsmuskeln....ich habe nonverbal der Meisterin widersprochen, Asche auf mein Haupt. Tilli hatte ein Geschirr als Welpe, ein Halsband hatte ich in der Tasche dabei. Bevor man hier überhaupt was machen könnte, müsste ich bei ihr ein Halsband kaufen. Gibts in allen Farben. Brauch ich nicht, hab ich dabei. Aber nicht so eins wie sie verkauft. Ich nehm trotzdem meins. Meine Beliebtheit dürfte in dem Moment gestiegen sein, nehme ich an. Mein Blutdruck in jedem Fall.

    Dann durften die Welpen spielen. Riesenbaby, die zwei Schäfis und irgendwas anderes kamen in eine Gruppe. Drei problematische und ein toller Familienhund. Es durfte gespielt werden. Die beiden Schäfis sind entzückt und geben Gas, der tolle Familienhund findet auch ins Spiel...Riesenbaby nicht so. Dem waren die drei Temperamentsbrocken wohl zu viel. Der sah aus wie ein Opernliebhaber im Eingang einer Technoparty. Irgendwann macht sich Riesenbaby mal auf den Weg, wird wieder von der Trainerin geschnappt und landet auf dem Rücken. Der hatte nicht mal Kontakt zu den anderen Welpen. Fand der blöd, hat gar nicht mehr versucht zu den anderen Welpen zu kommen.

    Dann sollte Leine geübt werden. Also Leine an den Welpen und Welpen hinter sich herlocken. Wenn sie trödeln einfach weiterlocken und schauen, dass man die Aufmerksamkeit bekommt. Soweit, so logisch. Da war doch die eine, die gerade die Augen verdreht hat....Tilli und ich durften als erste vormachen :D. Welpe Tilli latscht also mit, sieht neben uns in nicht erreichbarer Entfernung den anderen Schäfi, will da hin und wirft am Ende der Leine Anker. Wir haben als Hörzeichen fürs Weitergehen seit Tag 1 unseres munteren Zusammenlebens etwas, dass mich als seriösen Hundehalter völlig disqualifiziert. Ich schnalze...:huh:. Wird selten gebraucht, klappt aber bis heute. Da faucht die Frau mich an, so geht das nicht. Ich muss "bei mir, bei mir, bei mir"....singen. Schnappt sich die Leine von irgendeinem anderen Welpen, äfft mich schmatzend nach und zieht den leicht verwirrten Terrier völlig übertrieben arschwackelnd hinter sich her. Vor der kompletten Gruppe. Jetzt weiß ich endlich wo ich bin, Sportunterricht 8 Klasse, gepaar mit Musikunterricht, na also, jetzt weiß ich auch wie man damit umgeht. Doch was gelernt 8). Der Unterschied ist nur, damals war das ganze kostenlos und völlig umsonst, aber verpflichtend. Heute nicht. Ich habe es geschafft im verpflichtenden Schulchor nicht zu singen, gegen die ausdrücklichen Wünsche von Lehrer und Eltern mit entsprechenden Konsequenzen. Da werde ich doch nicht im Hundetraining. Vielleicht hätte sie gern mal mich auf die Rücken gedreht, aber ich war zu groß, also musste das Riesenbaby noch zwei Mal dran glauben.

    Der Bezahlvorgang am Ende der Stunde sowie meine formell sehr höfliche Ablehnung den Kurs weiterhin zu besuchen, wo gerade ich es so nötig hätte, waren von einem eher frostigen Klima geprägt. Ein Beispiel soll ich mir nehmen, an denen die den Kurs gebucht haben. Denen kann man ja noch helfen, mir eher nicht so....das geht schief.

    Tilli kann ja stur wie ein Ochse sein, gelegentlich wie einer ziehen, sich wie eine Diva aufführen, mich bis auf die Knochen blamieren und in seltenen Fällen mal eine wirklich unglaubliche Egozentrik an den Tag legen; so hält die Baustellen für eine Spaßveranstaltung und einen Polizeieinsatz in den wir mal zufällig geraten sind, für eine Art Erlebnisgastronomie. Und ich schnalze immer noch. Lieber bin ich die Mrs. Bean der Schäferhundhaltung als dass ich mir ausmale, mit dem inzwischen erwachsenen Riesenbaby vor die Tür zu müssen, der Menschen doof findet, gelernt hat, dass ihm schon beim Anblick anderer Hunde was beängstigendes widerfährt und dass Training Mist ist, und das ganze vermutlich mit deutlich mehr Muskelmasse als Tilli. Ich hoffe die beiden haben noch die Kurve gekratzt ehe es zu spät war.

    Mehr Mist ist in 45 Minuten Gruppenunterricht doch kaum mehr zu schaffen. Versauen kann ich den Hund auch selbst. Dass da überhaupt noch wer hingeht ist ein Rätsel. Einfach mal einen Riesenhype um die eigene nicht vorhandene Kompetenz machen und schwupp, hat man Anhänger. Das einzige was sie konnte, und das nicht mal ansatzweise auf einem rhetorisch mittelmäßigen Niveau, war den Welpenhaltern immer wieder größte Angst vor "dem Problemhund" einzutrichtern, so denn sie nicht kritiklos an ihren Lippen hängen. Ich behaupte ganz platt, wäre die Grundstimmung bei manchen Ersthundehaltern nicht völlig von Versagensangst geprägt, hätte sie mit ihrer schlechten Darbietung keinen hinter dem Ofen hervorgelockt. Jeder Guru muss sich mehr anstrengen um seine Schäfchen zu behalten. Ein Lehrstück in Sachen Angst macht gefügig. Übrigens gehört einschüchtern eines einzelnen Sündenbocks und bloß kleine Zweitmeinung (Tierarzt) ebenso in die ersten Kapitel von "Diktatur für Anfänger".

    Was lange bei mir hängen geblieben ist, war eine Mordswut. Tilli scheint gut weggekommen zu sein, ich bin, wie ich schon mal sagte, nur noch sehr bedingt hundetrainerverträglich. Wenn ich jetzt hier sitze und daran denke, kommt mir immer noch die kalte Wut.

    Oh je, schon wieder ein Roman. Gut dass ich nie versucht habe ein Telegramm zu verschicken, ich wäre kläglich gescheitert und pleite.

    LG

    Babsi & Tilli (singt übrigens sehr gerne)

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Kimba2001
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    • 9. Juli 2020 um 14:22
    • #60

    Mach Dir nix draus, wir haben in den letzten 3 Jahren auch erst im Oktober eine wirklich tolle Trainerin gefunden.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

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