Wir sind wieder da :)

  • du hast im märz ein thema "ratlos" aufgemacht und auch im thema "probleme mit hundebegegnungen" hast du probleme geschildert ... dort hast du diverse tipps bekommen

  • Linchen, wir sind aus dem Raum München.

    Vielleicht solltest Du manches einfach nicht überbewerten. Er ist noch ein Kind und da hat er noch viele Einfälle. Sam hat auch gerne gebuddelt. Aber statt ihn dann an die Leine zu nehmen oder groß zu schimpfen, sagte ich ihm immer wieder "Pfui ist das" und nachdem er das nicht verstehen konnte, habe ich das ganze für uns beide gleich erleichtert und einen kleinen Zaun rumgebaut. Kostet nicht viel, aber er buddelt nicht mehr. Er hat es verstanden. Hunde brauchen immer wieder kleine Hilfsbrücken, weil sie uns Menschen nur langsam verstehen lernen können. Der Zaun war dann nach 2 Wochen wieder weg, als das Gras nachgewachsen ist:)


    Ich glaube, dass Du dich selbst und ihn nicht unter Druck setzen solltest. Er kann in dem Alter noch nicht alles verstehen und man tut gut daran, ihn aber zu verstehen. Sam ist nach dem Gassi auch oft noch sehr aufgedreht. Er hat einen Lederfußball, der ist zwischenzeitlich schon total zerfleddert ist, aber sein Ding. Mit dem spiele ich dann oft noch hinterher und bringe da manchmal leichte Kommandos mit rein, d.h. dass er bei mir Sitz bleiben muss, ich werfe und dann bekommt er das Kommando "Bring". Dann toben wir noch ein bisschen rum, bis ich ihm sage, jetzt ist es aber wirklich gut und er ist dann auch zufrieden. Das Gassi hat noch nicht gereicht, eine Tatsache, dann spielen wir halt noch ein wenig.


    Warum er was tut, das ist einfach Hundeleben. Er fragt ja auch nicht danach, warum Mensch das tut. Du machst einfach, so wie er auch. Nur ihm musst Du halt mit viel Liebe und Verständnis beibringen, dass manches nicht in Ordnung ist. Deinen Kindern musst Du ja auch viel zeigen, auch wenn sie es noch nicht verstehen. Ich weiß ja nicht, wie alt Deine Kinder sind, aber Du hast für ihr Verhalten oft viel Verständnis und das musst Du bei Sam auch haben. Er will beschäftigt werden. Kauf ihm einen großen Rinderknochen vom Metzger, mit dem ist er auf alle Fälle zufrieden und beschäftigt. Die Fertigknochen bringen weitaus weniger, als wie so ein richtiger Knochen. Da muss er sich auch nochmal anstrengen. Bei Sam arbeitet da die ganze Muskulatur durchs festhalten, dass er Fleischstücke runterknabbern kann.


    Sieh es einfach lockerer. Lass dich nicht stressen. Cool bleiben, Du machst das alles für den besten Kumpel der Welt:)

  • Das habe ich noch vergessen: Den Knochen musst Du ihm immer wieder mal nehmen und wieder geben, dass er den nicht verteidigt. Ich kann meinem Sam alles nehmen, weil er weiß, dass er es wieder bekommt. Wenn nicht, dann akzeptiert er das auch. Allerdings sollte das auch gelernt sein.

  • nette jetzt weiss ich.....


    Jein, das ein oder andere.....

    Das bellen hat er von alleine aufgehört, weiss nicht mehr wie und warum.


    Was das Problem mit den Hunde und Menschenbegegnungen angeht daran arbeite (n) ich/wir noch.

    Was sich jedoch verändert hat ist, das ich gelernt habe auf meine Körpersprache und meine Signale zu achten.??

  • Das habe ich noch vergessen: Den Knochen musst Du ihm immer wieder mal nehmen und wieder geben, dass er den nicht verteidigt. Ich kann meinem Sam alles nehmen, weil er weiß, dass er es wieder bekommt. Wenn nicht, dann akzeptiert er das auch. Allerdings sollte das auch gelernt sein.

    Er brkommt immer mal wieder Knochen vom Metzger.

    Und ihm den nehmen ist auch kein Problem. Kann ihm auch alles wegnehmen.???

  • Na, dann veranschauliche dir zwischendurch immer mal wieder, was schon alles toll klappt, das sit doch shcon so einiges! :thumbup:


    Und mit seinen 10 Monaten hat er natürlich n och kindskopfmäßiges Flausen im Kopf, steht aber auch schon an der Schwelle zur Pubertät und scheint so einiges gelernte schon wieder vergessen zu haben.

    Geduld, Zuwendung aber auch mal Pause.


    Wie Mona schireb ein paar Grundkomandos, einfach "Pfui" als ein Wort. Das haben wir mit Leckerlie geübt, zuhause immer mal zwischendurch. Nicht nur für alles, was er icht soll, sondern auch gegen die Aufnahme von

    Giftködern oder anderem. Wenn es gut klappt am Anfang für jedes "Pfui" eine tolle, leckere Alternative als Leckerlie.


    Und dann gibt es bei uns das Komando "Pause" = aufhören, Ruhe einhalten. Immer wieder gesagt und den Hund dabei auf seinen Platz geschickt.


  • mh, was den nun?

  • Mit 10 Monaten ist dein Sam in der Pubertät angekommen. Und wie beim menschlichen Teenager "vergessen" auch Hunde in dieser Phase vieles, was eigentlich schon sicher war. Ist eine Entwicklungsphase, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger stark ausgeprägt. Hat man vorher gute Arbeit bei der Erziehung geleistet, wird sich das auch wieder einstellen.


    In diesem Alter werden leider auch viele Hunde abgegeben. Weil sie plötzlich richtig anstrengend sein können.


    Ich hoffe für euch, dass es mit dem Trainer gut läuft.


    Ansonsten würde ich mal gucken, ob ihr nicht eine OG in der Nähe habt,


    Schäferhunde sind halt Arbeitshunde, die sich mit ein bisschen Spazierengehen und mal ein bisschen Sitz- und Platz-Übungen in den wenigsten Fällen zufrieden geben. Und wenn man einen Weg zur Problemlösung eingeschlagen hat, sollte man den auch erst einmal weitergehen und nicht zu schnell die Flinte ins Korn werfen und was neues ausprobieren, und was neues ausprobieren, und was neues ausprobieren...


    Und gerade bei einem Schäferhundrüden sollte man genügend Selbstbewusstsein und Standhaftigkeit besitzen, damit man den Hund in jeder Situation halten kann.

    Deshalb hoffe ich sehr für euch, dass ihr kompetente Hilfe findet.

  • Wie gehst Du denn Gassi Linchen?

    Wenn Du nur schnell oder auch größere Runden drehst, lernt Dein Sam nicht viel. Ich habe es zwischenzeitlich so eingeführt, dass ich unterm Gassi gehen, immer wieder so Übungen aus der UO einflicke. Mal Sitzübung, dann wieder Riesenspaß. Dann Platz- und Fußübungen, Riesenspaß. Nur dass er merkt, ich bin bei ihm und dadurch passt er natürlich vermehrt auf mich auf. Auch wenn er zu weit voraus läuft, dann gehört der nächste Busch mir und ich verstecke mich so, dass ich ihn zwar sehen kann, aber er kriegt einen Riesenschreck, sch.... die ist weg.

    Und so bindest Du ihn nicht nur an Dich, sondern ihr werdet beide mehr Spaß haben und keine Pflichtrunden laufen.

  • und ich verstecke mich so, dass ich ihn zwar sehen kann, aber er kriegt einen Riesenschreck, sch.... die ist weg.

    Genauso mache ich das auch ^^ und auch mit diversen kleinen oder auch größeren Übungen zwischendurch, und wenn es nur durch meine Beine laufen ist, sich auf etwas draufstellen, den eigenen Ball suchen ....

  • Ortsgruppe ist damit gemeint. So etwas wie dir ich glaube schon auch empfohlen wurde

  • Ich habe es zwischenzeitlich so eingeführt, dass ich unterm Gassi gehen, immer wieder so Übungen aus der UO einflicke. Mal Sitzübung, dann wieder Riesenspaß. Dann Platz- und Fußübungen, Riesenspaß

    Das ist richtig super so. Aber ich habe zwei Hunde, wie mache ich das da am besten?