Basco geht weg

  • Ich schlage mich jetzt auf die Seite des Hundes und bin der Meinung, dass er unter diesen Umständen auf jeden Fall besser in einer WG Wohnung mit Garten aufgehoben sein wird. Insofern ein Glücksfall für ihn. Auch wenn sich diese - evtl übereilte Prognose - im weiteren Wachstum nicht bestätigt - auch ein gesunder Hund wird alt und gebrechlich. Und wiegt dann immer noch 40kg. Insofern war die Anschaffung, gelinde gesagt, "unbesonnen".

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Das mit dem Springen ist ein Problem. Bei seinen 19kg Gewicht hebe ich ich zur Zeit noch ins Auto

    Wir haben unseren Hund später mit den Vorderpfoten ins Auto "springen" lassen und dann die Hinterläufe reingehoben. Dann braucht man nicht den ganzen Hund heben.

    Und dann gibt es auch noch Rampen fürs Auto, auf denen der Hund einsteigen kann. Oder man kauft sich dann ein Auto, das einen niedrigen Einstieg für den Hund hat.

    Ich fahre daher jetzt eine VW Caddy (alles für den Hund ;)).


    Und allem was oben KleineMama geschreiben hat, kann ich zustimmen. Am Anfang laufen die Welpen "eirig" und mit 4 Monaten finde ich, muss er noch nicht ins Bett springen können.

    Mein Hund ist jetzt fast 5 Jahre alt und hat auch heute noch ein Gangbild, das "Pseudowissenschaflter" sofort wissen "Aha, Schäferhund, der hat Hüftprobleme."

    Allerdings habe ich auch noch immer einen Termin bei einer Pysiotherapeutin ausstehen (coronabedingt), um mal eine echte Fachfrau da raufgucken zu lassen.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Völlig unemotional und mal grundsätzlich:

    Ist es nicht für den Hund besser ihm ein besser geeignetes Umfeld zu geben, egal ob sich nun ein Hüftproblem entwickelt oder nicht?

    Und zwar jetzt mit 4 Monaten und nicht erst in 4 Jahren ?


    Muss man Tierhaltung immer mit eigenen Kindern gleichsetzen? Pferde werden auch verkauft und Katzen verschenkt ... Pflegebedürftige darf man auch im Altersheim pflegen lassen ...

    Zeugt es nicht auch von einer gewissen Verantwortung zu hinterfragen ob man der sich neu entwickelten Situation gewachsen ist? Einzugestehen, dass man ggf. bei der Entscheidung für diesen Hund nicht alle eintretenden Risiken beachtet hat? Oder sie falsch eingeschätzt hat? Und dann eine Lösung für den Hund sucht und dabei alle Varianten durchspielt - nix anderes hat doch der TE erstmal getan oder?


    Ich verstehe beide Seiten.

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • gib ihn zu der Familie... wenn du jetzt schon überfordert bist. Jetzt hat der Hund gute Chancen in eine andere Familie zu kommen. Das sieht in einem Jahr (wenn er dann gute Hüften hat, aber vielleicht ein anderes Problem auftaucht) ganz anders aus. Da bleibt dann eventuell nur noch das Tierheim.

    Meiner hat mit einem Jahr noch oft geeiert und ist beim toben oft hingefallen. Ganz normal bei den langen Beinen. Ich habe unseren TA damals gefragt ob ich ihn Röntgen lassen soll und der hat mir abgeraten. Zu früh... verwächst sich. Wenn ich mit 2 Jahren immer noch der Meinung bin das er eiert oder Probleme beim laufen hat können wir es machen.

    Bei deiner jetzigen Situation in der 6 Etage muss ein Hund gar nicht sein mMn.

    War vielleicht etwas sehr unüberlegt sich einen großen Hund anzuschaffen.

    Wenn, dann mit allen Konsequenzen. Wir haben uns wegen seiner Größe auch extra ein größeres Womi gekauft damit er genug Platz hat.

    Ach ja... meine Bekannte hat damals ihren 6 Monate alten Labrador Röntgen lassen weil er so komisch läuft und heraus kam eine schwere ED. Der Hund ist mit 12 Jahren an Krebs verstorben ohne jemals wieder gehumpelt zu haben. Rad fahren, Treppen steigen... alles kein Problem.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Ich kann auch beide Seiten verstehen, aber mir erschließt sich tatsächlich nicht wie man auf die Idee kommt sich einen großen Hund anzuschaffen wenn man so wohnt. Das ein Aufzug mal nicht funktioniert kommt halt vor.

    Das man einen jungen Hund abgibt weil er für den Sport oder die geplante Ausbildung nicht passt habe ich öfter erlebt. Das ist nun mal so, denn wenn ich einen Plan in der Richtung habe kann ich doch nicht 12 oder mehr Jahre warten. Einen Hund dann in eine Familie zu geben wäre auch eine Option für mich. Wobei ich mich da aber nicht auf die Aussage eines Züchters alleine verlassen würde. Wer weis wie der tickt und was mit dem Hund passiert. Man hat so einen Zwerg doch lieb gewonnen. Ich würde auf jeden Fall genau wissen wollen wo er hinkommt und auch mit den Leuten sprechen wollen, wegen ev. auftretender Gesundheitsprobleme. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen das ein Hund mit so einer Prognose mal eben schnell weitervermittelt wird. Da muss jemand schon ein großes Herz haben und ev. viel Geld.

    Auf jeden Fall würde ich den Hund vor der Abgabe noch einem Spezialisten vorstellen.


    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*


    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Das ist natürlich eine emotionale Diskussion. Aber das hilft weder dem Hund noch dem Besitzer wirklich weiter.

    Ich würde versuchen die Entscheidung zu treffen, die für Basco das Beste ist. Wenn du dich entschließt ihn abzugeben, dann schau dir die Familie an. Sind sie wirklich gewillt einem evtl. kranken Hund ein langes Leben in der Familie zu gewähren? Wenn ja und alles passt, ist es vielleicht wirklich besser ihn abzugeben.

    Und natürlich gibt es genügend Menschen die ihren Hund deswegen nicht abgeben würden, aber deswegen muss man doch jemand nicht gleich verurteilen als ob er den Hund misshandelt hätte.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Ja, Silvia schwedenfan , da h ast du sehr recht, bei so einem Therma kochen die Emotionen sehr schnell hoch.

    Und Waschbär , ich vergleiche so etwas immer mit dem Thema Kind, denn für mich ist mein Hund ein Familienmitglied

    und daher irgendwie wie ein Kind.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Huhu,


    eigentlich ist hier schon alles gesagt und gute Hinweise zu der Diagnose, dem Umgang damit und welche Möglichkeiten es gibt, hast du ja bekommen. Vielleicht wäre es nach dem ersten Schreck erst mal sinnvoll sich eine Liste zu machen, welche rein praktischen Probleme es gibt und wie man sie angehen kann. Physio, Rampe fürs Auto, usw....


    Ich wollte nur kurz auf das Trageproblem eingehen. 40kg auf dem Arm die Treppe runter ist tatsächlich nicht ganz ohne. Treppe runter finde ich am unangenehmsten, wir haben Tilli beigebracht, sich halb über die Schulter zu legen, das nimmt Gewicht von den Armen und du hast das Sichtfeld Richtung Treppe frei. Jetzt wo der Hund noch leicht ist, könnt ihr das gut trainieren. Ist bei uns zwar nur zur Übung, aber mir macht es das leichter. Sollte ich sie tatsächlich in den sechsten Stock tragen müssen, würde ich für den Fall des Aufzugausfalles nach einem guten Trage- und Abseilgeschirr schauen. Die sind preislich nicht ohne, soweit ich weiß, sollen sie unten rum stabil genug sein, damit der Hund nicht durchhängt. Vielleicht kann jemand hier mehr dazu sagen und notfalls kannst du einen Physiotherapeuten darauf ansprechen. Für dich wäre der Vorteil, dass das Ganze als Rucksack zu tragen ist. Ich hab zwar eine leichte Hündin, aber auch bei 27kg wäre das auf Dauer mein Mittel der Wahl. Es gibt inzwischen so viel Hilfsmittel, da kann man viele Probleme lösen. Die Entscheidung kann dir letztendlich keiner Abnehmen. Und ganz ehrlich, sollte ich tatsächlich im 6 Stock das Pech haben, dass der Aufzug ausfällt und Frau Hund übelsten Durchfall hat, würde ich auch den Balkon nehmen. In so einer Situation hat man nun wirklich keine Zeit für nix....da stand ich auch schon mal im Schlafanzug auf der sanitären Grünanlage.


    LG

    Babsi & Tilli

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Ich schlage mich jetzt auf die Seite des Hundes und bin der Meinung, dass er unter diesen Umständen auf jeden Fall besser in einer WG Wohnung mit Garten aufgehoben sein wird. Insofern ein Glücksfall für ihn. Auch wenn sich diese - evtl übereilte Prognose - im weiteren Wachstum nicht bestätigt - auch ein gesunder Hund wird alt und gebrechlich. Und wiegt dann immer noch 40kg. Insofern war die Anschaffung, gelinde gesagt, "unbesonnen".

    Da hast Du Recht!

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


    • Hilfreich

    Hallo Matt,

    bevor ich weiter überlegen würde, ob ich den Hund abgebe oder nicht: zunächst das Wichtigste: bitte lasse ihn unverzüglich operieren!

    Es gibt da ein Operationsverfahren, welches keine riesen OP ist, aber die nur bis zur 16. oder 20.Woche gemacht werden kann. Ich kann es nicht genau sagen, dazu müsste ich auch nachschauen. Lass dich da in einer TK beraten. Ich bin heute ziemlich in Eile, wollte aber auf jeden Fall noch etwas zu schreiben. Du bist aus Berlin, wenn ich das richtig auf dem Schirm habe? Dann kontaktiere doch Dr. Rosin. Wir haben unsere Peggy damals in seiner Kölner Klinik röntgen lassen, nur war sie für diese relativ einfache OP leider schon zu alt! Ich könnte mich heute noch gepflegt in den Hintern treten, dass ich auf unseren damaligen Haustierarzt gehört habe, der nur meinte: Welpen humpeln halt ab und zu..... War leider nicht so. Ihre Hüfte ist viel zu locker und wäre sie mit 4 Monaten schon operiert worden, hätte sie heute ein besseres Leben!!!

    Kläre vorher unbedingt bei deiner KV ab, ob sie wirklich die Kosten übernimmt. Versicherungen sind da so ein Thema für sich....

    NACH der OP kannst du dann in Ruhe überlegen, ob du Basco wirklich abgeben willst. Nur: die Zeit, in der diese OP machbar ist, ist in kürzester Zeit um!

    Ob es dann für Basco besser ist, ihn abzugeben, das liegt einzig daran, was du wuppen kannst und willst!

    Er wird sicherlich Physiotherapie brauchen. Vielleicht nur eine kurze Zeit, evtl aber auch öfters zwischendurch. Das kommt darauf an, wie erfolgreich die OP verläuft.

    Deshalb empfehle ich dir Dr. Rosin, denn ihm kannst du 1000% vertrauen, er weiß, was er tut und ist sehr kompetent!

    Des Weiteren wären sicherlich Nahrungsergänzungen hilfreich wie Grünlippmuschel, Kollagen / Collagile....das müsstest du mit dem TA besprechen. Denn zB Collagile sollte man erst dem ausgewachsenen Hund geben.

    Dann ist es natürlich ein Problem, wenn man im 6.Stock wohnt und der Aufzug tatsächlich nicht funktioniert. Es kann gut sein, dass Basco nach der OP keinerlei Probleme mehr haben wird und in Ausnahmefällen Treppen steigen kann. Hättest du ansonsten eine Alternative?

    Das ist natürlich ein Problem, welches man sich tatsächlich vorher überlegen sollte: ein großer, schwerer Hund im 6.Stock kann immer problematisch sein, da JEDER Hund mal krank werden kann und alt tatsächlich sowieso.

    Auch eine noch nicht abbezahlte Eigentumswohnung kann man, wenn man nur will, auch "tauschen". Sollte Basco weiterhin gesundheitliche Probleme haben, wäre natürlich etwas ebenerdiges mehr als sinnvoll.

    Übrigens: wenn der TA aufgrund einer OP als Nachsorge Physiotherapie aufschreibt, zahlt das auch die Versicherung. Alles darüber hinaus musst du selber zahlen.

    Du wirst auch nicht darum herum kommen, zuhause Übungen mit Basco zu machen zum Muskelaufbau. Schwimmen wäre da sehr hilfreich. Hast du da eine Möglichkeit?


    Klar, wenn man zum ersten Mal in seinem Leben als Hundehalter mit so einer Diagnose konfrontiert wird, ist man sehr geschockt und geneigt aufzugeben.

    Ich kann dich aber trösten: von unseren bisher 7 DSH waren nur 2 gesund. Also 5 Hunde mit diversen Baustellen. Aber man kann damit leben und klarkommen, es kommt halt, wie gesagt, darauf an, was man selber tun kann und will.

    Solltest du Basco angeben wollen, dann mach das bitte nicht leichtfertig! Dann muss es wirklich richtig passen! Es muss dann ein ebenerdiges Zuhause sein mit Menschen, die wissen, was auf sie zukommen kann und die bereit sind, sich darauf einzulassen. Sonst wird Basco sehr schnell zum Wanderpokal - was ja niemand will!


    Informiere dich schnellstmöglich über die OP-Möglichkeiten, je länger du wartest, desto mehr Chancen nimmst du Basco, ein Leben ohne Schmerzen und Einschränkungen führen zu müssen! Wenn alles gut verläuft dann brauchst du dir vielleicht gar nicht weiter den Kopf zu zerbrechen.

    Ich wünsche Euch beiden alles Glück dieser Erde:*:* und würde mich sehr freuen, wenn du uns hier weiter auf dem laufenden hälst.

  • Das ist natürlich eine emotionale Diskussion. Aber das hilft weder dem Hund noch dem Besitzer wirklich weiter.

    Ich würde versuchen die Entscheidung zu treffen, die für Basco das Beste ist. Wenn du dich entschließt ihn abzugeben, dann schau dir die Familie an. Sind sie wirklich gewillt einem evtl. kranken Hund ein langes Leben in der Familie zu gewähren? Wenn ja und alles passt, ist es vielleicht wirklich besser ihn abzugeben.

    Und natürlich gibt es genügend Menschen die ihren Hund deswegen nicht abgeben würden, aber deswegen muss man doch jemand nicht gleich verurteilen als ob er den Hund misshandelt hätte.

    sorry aber ich sehe das anders. Da wird ein Hund abgegeben weil er krank ist. Es wird für mich der leichteste Weg gesucht, ich bin mir nicht mal sicher aus eigenen Erleben mit Elli das die aufnehmende Familie wirklich informiert ist über die Erkrankung. Wenn man selber schwer krank wird ist das was anderes, wenn sich die eigenen Lebensumstände verändern ist es was anderes, wenn man mit dem Hund nicht klar kommt es gefährlich wird ist das was anderes. So ist das einfach nur eine Flucht vor der Verantwortung. Ich bleibe da bei meinem Urteil. Und von Vernunft zu reden wenn man so unvernüftig war sich einen Hund anzuschaffen wenn man im 6 Stock wohnt, ihn nicht tragen kann wenn mal was sein sollte sorry das ist und bleibt für mich absolut nicht nachvollziehbar.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • das ist laut dem Namen ein Mann und als solcher sollte man in der Lage sein sowas zu tragen, Evtl. bin ich jetzt ein Arsch aber wenn ich zusehen würde wie meine Tierärztin eine ältere zierliche Frau und eine ihrer Helferinnen meinen Hund auf den Behandlungstisch heben und ich gemütlich daneben sitze würde ich mich in Grund und Boden schämen. Es ist natürlich hart, aber sowas kann man einfach nicht schönreden. Wer sagt denn, das der TE sich nicht wieder einen großen schweren Hund sich holt sobald der Problemhund weg ist. Einsicht sieht anders aus.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Es wundert mich ja immer wie wenig Welpenkäufer vor dem Kauf recherchieren. "Papiere" sind keine Garantie für einen erbgesunden Hund. "Papiere" sind die Möglichkeit recherchieren und selektieren zu können aus was für einer Verpaarung man einen Welpen erwirbt. Man kann sich im Vorfeld darüber informieren welche HD-, ED- und inzwischen auch LÜW- und OCD-Befunde die Elterntiere eines Welpen besitzen. Welche HD-, ED- und inzwischen auch LÜW- und OCD-Befunde die Geschwister der Elterntiere besitzen, die Großeltern, die Geschwister der Großeltern, evtl. schon vorhandene Nachzucht von Vater und/oder Mutter usw.

    Aber das Recherchieren ist doch eigentlich Aufgabe des Züchters, bevor er seine Zuchthündin verpaart. Von den unwissenden Käufern, die da keine Ahnung von haben, gibt es doch genug.


    Das die Welpenkäufer selber Recherchieren sollen, zeigt doch mal wieder, daß viele Züchter nur an`s Geld denken oder selber keine Ahnung haben.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Mir geht es ausschließlich um den Hund, der Mensch dahinter Interessiert mich in diesem Fall, Null.

    Gib den Hund weg und BITTE BITTE, lass die Finger von Hunden über 10kg.

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019


    Für mich das beste Buch für Hundeerziehung, welches ich bisher gelesen habe: “Ich lauf schon mal vor” Thomas Baumann

  • Es wundert mich ja immer wie wenig Welpenkäufer vor dem Kauf recherchieren. "Papiere" sind keine Garantie für einen erbgesunden Hund. "Papiere" sind die Möglichkeit recherchieren und selektieren zu können aus was für einer Verpaarung man einen Welpen erwirbt. Man kann sich im Vorfeld darüber informieren welche HD-, ED- und inzwischen auch LÜW- und OCD-Befunde die Elterntiere eines Welpen besitzen. Welche HD-, ED- und inzwischen auch LÜW- und OCD-Befunde die Geschwister der Elterntiere besitzen, die Großeltern, die Geschwister der Großeltern, evtl. schon vorhandene Nachzucht von Vater und/oder Mutter usw.

    Aber das Recherchieren ist doch eigentlich Aufgabe des Züchters, bevor er seine Zuchthündin verpaart. Von den unwissenden Käufern, die da keine Ahnung von haben, gibt es doch genug.


    Das die Welpenkäufer selber Recherchieren sollen, zeigt doch mal wieder, daß viele Züchter nur an`s Geld denken oder selber keine Ahnung haben.

    würdest du dir ein Auto auch kaufen ohne zu recherchieren ? Würdest du einfach erwarten, das Volkswagen einfach vernünftig arbeitet ohne dir Testberichte durch zu lesen? Ohne Nachzuforschen? Ich glaube kaum, dieses ich gebe Verantwortung/ Gehirn ab und der Verkäufer muss schließlich liefern ist doch einfach Quatsch. Zumal hier auch noch einfach von einem privaten Vermehrer gekauft wurde.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Mir geht es ausschließlich um den Hund, der Mensch dahinter Interessiert mich in diesem Fall, Null.

    Mich würde dann aber auch interessieren, wo der Hund hin kommt.

    Vielleicht läßt der Züchter den Hund einschläfern, wenn er ihn zurück nimmt.

    ich hoffe das kein Tierarzt in Deutschland zu sowas bereit wäre. Es kann natürlich sein, dass die Diagnose das wirklich nahelegt, dann wäre das was ganz anderes nur so klingt es nicht. Ich habe keinen Schäferhund, aber wenn ich mich hier einlese fallen immer gewisse Namen die auf diesem Gebiet wirklich Ahnung haben. Die würde ich aufsuchen. Hier gibt es auch einige andere mit kranken Hunden Boss und Mona beide haben meine ich Bilder(Röntgenaufnahmen gepostet und wirkliche Fragen gestellt. Wenn es Ernst wäre sich Ratschläge zu holen hätte er bei Waschbär garantiert gute Infos bekommen können welche Klinik und oder welcher Arzt dafür gut sind. Ich könnte das wohl mittlerweile auch schon beantworten, werde ich aber nicht tun, denn dahinter klemmen und Lösungen suchen sieht anders aus.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Welcher TA macht denn sowas?

    Lex von den zwei Steinen, geb. Juli 2019


    Für mich das beste Buch für Hundeerziehung, welches ich bisher gelesen habe: “Ich lauf schon mal vor” Thomas Baumann

  • Es wundert mich ja immer wie wenig Welpenkäufer vor dem Kauf recherchieren. "Papiere" sind keine Garantie für einen erbgesunden Hund. "Papiere" sind die Möglichkeit recherchieren und selektieren zu können aus was für einer Verpaarung man einen Welpen erwirbt. Man kann sich im Vorfeld darüber informieren welche HD-, ED- und inzwischen auch LÜW- und OCD-Befunde die Elterntiere eines Welpen besitzen. Welche HD-, ED- und inzwischen auch LÜW- und OCD-Befunde die Geschwister der Elterntiere besitzen, die Großeltern, die Geschwister der Großeltern, evtl. schon vorhandene Nachzucht von Vater und/oder Mutter usw.

    Aber das Recherchieren ist doch eigentlich Aufgabe des Züchters, bevor er seine Zuchthündin verpaart. Von den unwissenden Käufern, die da keine Ahnung von haben, gibt es doch genug.


    Das die Welpenkäufer selber Recherchieren sollen, zeigt doch mal wieder, daß viele Züchter nur an`s Geld denken oder selber keine Ahnung haben.

    ... und Futter, Steuer, Versicherung und Tierarzt soll ein Züchter wohl auch noch tragen im ersten Lebensjahr beim Welpenkäufer?


    Sorry, Welpenkauf ist kein Rundum-Sorglos-Paket. Ein bisschen sollte ich mich als Welpenkäufer da auch schon informieren. Das beste ist es ja immer noch wenn ich höre "Ja, wenn Du zu DIESEM oder JENEM Deckrüden gegangen wärst, dann würde ich sofort einen Welpen bei Dir kaufen...". Dass "DIESER" oder "JENER" Deckrüde meinen persönlichen Anforderungen in Bezug auf die Gesundheit dann so gar nicht entspricht spielt keine Rolle. Aber selbstverständlich muss ich als Züchter dann trotzdem eine Gewährleistung auf die Gesundheit geben, gerade solche Welpenkäufer sind nämlich meist die, die sofort mit einem Anwalt kommen wenn mit Ihrem Hund später etwas nicht stimmt... Die haben eine ganz genaue Vorstellung davon welche Abstammung ihr Hund haben soll (am besten ist der Vater Bundessieger oder Weltmeister), aber das gesundheitliche (oder andere) Risiken aus dieser Blutlinie hat dann der Züchter gefälligst zu tragen....


    Der Knackpunkt in Deiner Aussage ist der "unwissende Käufer"... Wenn ich beim Kauf von irgend etwas "unwissend" bin, dann suche ich mir vor dem Kauf einen Fachmann, der mich vor und beim Kauf berät. Und gehe nicht alleine los und kaufe mir irgendwelchen Mist, von dem ich keine Ahnung habe. Das mache ich so wenn ich ein Auto kaufe. Das habe ich aktuell gemacht als ich mir ein Fahrrad gekauft habe. Das mache ich so wenn ich einen PC kaufe. Und ich würde es erst recht bei einem Hund oder einem Pferd oder einer Kuh machen, wenn ich keine Ahnung von der Materie besitze.


    Dass ein Züchter in einem Zuchtverband züchtet entbindet den Welpenkäufer doch nicht davon sich vor dem Kauf sachkundig zu machen. Da geht es ja nicht nur darum einen möglichst erbgesunden Hund zu kaufen. Sondern man muss sich auch sachkundig machen darüber wie ein Welpe/Hund gehalten, geprägt, aufgezogen und ausgebildet wird. Soll das der Züchter auch noch alles übernehmen? Bei einem Welpenpreis von 800 oder 900 Euro, inkl. Gewährleistung auf Hüfte/Ellenbogen/Rücken und was weiß ich noch alles übernimmt der Züchter auch noch die Kosten für Welpengruppe und Hundeschule bzw. übernimmt das Training direkt noch selbst? Weil den armen, unswissenden Welpenkäufern kann man eine Recherche vor dem Kauf, bezüglich dessen was da alles wichtig ist und auf sie zukommen wird, ja nicht zumuten....

  • Zumal hier auch noch einfach von einem privaten Vermehrer gekauft wurde.

    Mein Text bezog sich auf die Züchter und nicht auf die Vermehrer.

    Klar muß man bei einem Vermehrer recherchieren.




    würdest du dir ein Auto auch kaufen ohne zu recherchieren ? Würdest du einfach erwarten, das Volkswagen einfach vernünftig arbeitet ohne dir Testberichte durch zu lesen? Ohne Nachzuforschen?

    Ich würde mir einen neuen VW von einer VW-Vertragswerkstatt auch ohne große Recherche kaufen. Natürlich sollte man wissen, wieviel Sprit er braucht, wie teuer die Haftpflicht ist usw.

    Von einem VW erwarte ich kein Fahrverhalten wie von einem Ferrari.

    Nur funktionieren muß er und da habe ich Vertrauen in den VW-Konzern und der

    VW-Vertragswerkstatt.

    VG
    Klaus und die Bea