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Erfahrungsberichte von Schäferhundwelpen - die brauche ich!

  • FlatSnow1639
  • 11. Februar 2021 um 12:25
  • Geschlossen
  • Tilli
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    • 11. März 2021 um 14:58
    • #61

    Anleitung Schnüffelteppich für Hunde | Hundespielzeug selber machen / basteln | DIY HUND - YouTube

    Schau mal hier, das ist ein kleines einfaches Model, geht ganz schnell. Gibt sicher auch Anleitungen für die Großen mit verschiedenen "Verstecken", aber für die wäre ich deutlich zu faul...ich setzt mich nur an die Nähmaschine, wenn es keinen anderen Ausweg gibt.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Kimba2001
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    • 11. März 2021 um 15:39
    • #62

    Schnüffelteppiche selbst gemacht, pro Stück nur 7€

    Hab die genau wie im Video (das Tilli rausgesucht hat) gemacht.

    Am längsten dauert das zuschneiden.

    Bei YouTube gibt's auch schön Videos zu zergel oder schnüffelbällen aus Fleece

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

    Einmal editiert, zuletzt von Kimba2001 (11. März 2021 um 15:44)

  • Micha369
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    • 11. März 2021 um 15:42
    • #63

    oh je, so viele Fragen :)

    Also Witus hat seine Kaffeeholzwurzel. In jedem wichtigen Raum haben wir einen Liegeplatz für ihn. Und eigentlich kaut er immer da sein Holz. Also, z.B. er dreht wieder mal durch und jagt seine eigene Rute. Dann nehmen wir das Holz zeigen es ihm, animieren es evtl. auch ein wenig und dann will er es haben. Ich kann es auch einige Sekunden festhalten, dass er es nicht gleich für sich hat. dann lege ich es auf sein Lager. Dort haut er sich dann hin und kaut es.

    Die Spähne sind nicht so ein großes Problem.

    großer Hund und Essenstisch: Ja, das ist bei uns auch aufgetreten. Er fing auch an, mit seinem Schnabel voll über den Tisch zu gehen. Das haben wir aber gleich mittels Wegschieben und "Nein" kommentiert. Das macht er eigentlich auch kaum noch.

    Wir haben ihm aber auch NIE etwas gegeben in der Nähe des Tisches, geschweige denn direkt beim Essen.

    Man kann natürlich wesentlich konsequenter mit seinem Hund umgehen. Ich weiß jetzt nicht, habt Ihr einen LZ-Hund? Unser ist HZ, evtl. ist der deshalb auch nicht ganz so nervig bzw. anhaltend nervig.

    Also wenn ich merke, dass ich mit irgendwelchen Maßnahmen nicht zum Erfolg komme und der Hund nicht locker lässt dann würde ich ihn auch etwas mehr noch einschränken. z.B. aus Küche verweisen. Oder in Box hinein. Würde er an der Küchentür kratzen, weil er rein will, hätte ich mir drei Wurfketten zurechtgelegt.

    Das habe ich auch schonmal erfolgreich angewendet, und zwar mit der Terassentür. Er sollte mal draußen bleiben, weil wir mal in Ruhe aufwischen/saugen wollten. Er wollte rein.

    Terassentür war aber zu. Er kratz wie irre ich schmeiße richtig beherzt von innen eine Wurfkette gegen den Türrahmen (also lasse quasi volle Kanne die Kette auf den Fliesenboden Richtung Rahmen fliegen sodass es ordentlich scheppert). Hund erschreckt sich vor der bösen Tür und lässt dieses Kratzen.

    Einmal richtig eingewirkt und Ruhe war mit diesem Problem.

    Geistige Auslastung:

    vieles, was Du mit Clicker aufbauen kannst ist toll.

    Wenn Du Lust hast dann gucke mal YT Videos wie man seinen Hund shapen kann.

    Ich weiss jetzt natürlicj nicht, wass Du schon alles so gemacht hast, wahrscheinlich noch nicht so viel (16 Wochen).

    Übe mit Klicker, also konditioniere den HUnd darauf.

    Du kannst auch ganze Teile seiner Mahlzeiten (geht sehr gut wenn er Trockenfutter bekommt) den Hund über Klickertraining erarbeiten lassen.

    einige Beispiele:

    1. Konditioniere den Klicker --> YT hat viele videos darüber

    2. übe das "nein"

    3. übe Blickkontakt (geht super mit Klicker)

    4. Übe Elefantentrick (Klicker)

    5. Über Balancescheibe (Klicker)

    6. lass ihn in einem Raum sitzen und verstecke 15 Leckerchen im Rest der Wohnung. Dann lass ihn suchen. Fange zuerst extrem einfach, leicht an. Also z.B. lass ihn sitzen und lege ein Leckerchen hinter ein Stuhlbein (lass den HUnd das ruhig zuerst sehen). dann sage zu ihm "Suuuuuch"


    es dauert nicht lange dann merkst Du richtig wie doll es dem Hund Spaß macht, wenn er merkt was jetzt kommt (also wenn Du z.B. den Kinderhocker oder die Balance-Scheibe nur hinlegst, dann ist der schon drauf mit seinen Pfoten).

    Noch ein Tip:

    Warte nur nicht bis Du irgendwelche Trainer bekommst.

    Mache auch alleine sinnvolle Sachen. Die Zeit rennt Dir weg und Du lässt Deine Nerven. Du musst einfach Dinge, die Dir nicht gefallen mit Konsequenz und auch mal beherztem Eingreifen unterbinden.

    Und immer so, dass der Hund eine Verknüpfung zwischen seinem unerwünschten Verhalten und Deiner Einwirkung bilden kann, also es muss innerhalb von ein bis zwei Sekunden geschehen.

    Also was völlig falsch wäre: Hund kratz an Terassentüre weil er rein will. Du gehst Wurfkette holen, dann wirfst Du die Kette gerade wenn er wieder aufgehört hat zu kratzen.

    Sei mir nicht böse, wenn Dir das alles völlig klar ist. Aber es gibt Leute die wissen selbst das nicht und "bestrafen" ihren Hund, schimpfen ihn aus zwei Stunden später weil er wieder etwas zerrissen hat.

    Biete ihm Alternativen an als Ersatz für seine aktuelle, unerwünschte Handlung.

    Aber das habe ich, glaube ich, schon geschrieben

    Einmal editiert, zuletzt von Micha369 (11. März 2021 um 17:17)

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 12. März 2021 um 14:01
    • #64

    Ihr lieben Leute, ihr seid echt klasse! Ich bin euch so dankbar und der Terrorzwerg auch! <3

    Den Schnüffelteppich werde ich basteln, sobald ich so eine Waschbeckeneinlage finde, an die man das Fleece knibbelt. Da kann ich unsere alten Sofadecken nehmen, da hat er eh schon die Ecken abgefressen... :D Das sieht ja total einfach aus und sooo günstig noch dazu!

    Also wenn er Mistfug anstellt, dann gibts entweder sofort auf den Deckel oder ich ärgere mich rot, dass ich es zu spät gesehen hab, wenn er schon längst wieder weg ist. Ich bin sehr reaktiv was das angeht, bekomme das zum Glück eigentlich immer sofort mit. Er kennt nein, hört darauf, oft mache ich auch ein böses "äh-äh" und er weiß, dass das, was er gleich vor hat (erkenne ich mittlerweile auch) nicht durchgeführt werden soll und wenn er gerade was dabei ist zu tun, was er nicht soll, gibt es ein Nein. Klar ist er erst 4 Monate, aber das klappt schon fast perfekt in 95% der Fälle und da bin ich sehr, sehr stolz auf ihn! Nein und Rückruf sind immer das erste was ich mit Hunden übe, das muss einfach sitzen zur "Gefahrenabwehr". Er kennt nun auch Pfui, das hasst er wie die Pest, denn wenn er draußen was gefressen hat gabs ein PFUI mit anschließendem Schnabel aufsperren und Inhalt unsanft herausfischen. Wenn er nun was draußen aufnimmt und ich sage pfui, dann spuckt er es sofort hin und wenn nicht - Schnabel auf :D Dann wird rumgeflennt, aber das muss sein. Und keine Sorge, ich kann ihm auch so problemlos ins Maul gucken, ohne dass er Angst oder so hat.

    Heute habe ich auf eure Inspiration hin sein Mittagessen zu einem Drittel überall im Wohnzimmer "versteckt". Noch total einfach, überall an den Wänden und Fußleisten entlang, auch sichtbar einfach so, an Tischbeinen, Stuhlbeinen, den Möbeln entlang und bin dann wie so eine Irre jedes Mal halber in die Hocke, hab gesagt "such!", hab drauf gezeigt und hingegafft, wo es lag und gemacht als hätt ich was krasses entdeckt. Das hat er fix begriffen dass da was ist, wo ich hin zeige. Das mach ich jetzt paar Tage immer mittags nach dem Gassi, den Rest darf er ganz normal fressen. Er läuft jetzt, 20min später immer noch durchs Wohnzimmer und schnüffelt immer mal wieder, ob er nicht wo etwas vergessen hat. Ich denke nach ein paar Tagen begreift er dann, wenn ich mich hinsetze und "fertig" sage (mein "es ist zu Ende jetzt"-Wort), dass es nichts mehr zu finden gibt und schnüffelt dann auch nicht mehr ewig noch danach durchs Zimmer. Hat er es gänzlich begriffen wie es funktioniert und ich muss nicht mehr so den Hampelmann machen und findet alles problemlos, dann lege ich es auch mal ein wenig erhöhter und so weiter. Irgendwann vielleicht auch draußen im Gras, ist ja noch schwerer. Dann hat er in der Wohnung was zu tun :) Schnüffelteppich bastle ich trotzdem, ist ja eine super Ablenkung wenn ich mal selbst was machen muss und ihn sinnvoll beschäftigen will.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 12. März 2021 um 20:49
    • #65

    Also, heute hab ich echt alles umgekrempelt und der Tagesablauf ist nun wie folgt:

    8-9 Uhr: Gassi 10-15min, dann Frühstück, (evtl bürsten, heute nicht weil kaum Schuppen und Juckreiz nun an den Beinen und nicht mehr am Körper) dann tote Hose, er pennt von sich aus oder kuschelt bei mir

    12-13 Uhr: Große Entdeckungsrunde 45-60min (1x die Woche neue Strecke), dann, Änderung: 1/3 des Futters im Wohnzimmer suchen! Danach den Rest wieder wie immer eingeweicht, dann Schläfchen

    16-17 Uhr: ganz kurzes Lösen, wir leben dann unseren Alltag

    18-19 Uhr: Änderung im Gesamten da vorher unregelmäßig, jetzt täglich wenn möglich: Gehorsam/Erziehung (Wiederholung von: Sitz, Platz, Pfote, Bleib (jedes so 3-4x, meist als Abfolge, manchmal nur Sitz/bleib, manchmal ohne bleib...), neu im Learning: Bring (das einen beef stick lang bzw so oft bis der leer ist lol, bewegt er sich gleichzeitig ordentlich)). Danach spielen mit dem Tau mit 3-4x Aus üben und dann nur noch spielen.

    19-20 Uhr: Gassi 10-15min, dann Abendessen, dann nüscht mehr bzw er legt sich gegen 21:30 schlafen. Da überlege ich noch wie ich das rauszögern kann damit er mich morgens mal bis 8 schlafen lässt und nicht um 7 weckt ☹️

    ☺️☺️☺️

    Das Prinzip von „Bring“ hat er so irgendwie kapiert („Die Olle wirft den krassen dummy, ich hinterher, dann damit zu ihr zurück (noch mit Leinenunterstützung) und irgendwie gibts dann high quality Belohnung sobald ich es ausspuck woaaaah!“). Aber bei ihm ist es ganz oft so, dass ich heute was übe und denke, das wird nie was und morgen kann er es dann (Pfote zum Beispiel, beim ersten Mal hat er wild um sich geschlagen, in meine Hände gezwackt und am nächsten Tag gibt er mir einfach die Pfote als könnte er das schon immer 😂).

    Außerdem hab ich heut noch eine größere Bestellung getätigt, unter anderem mit Maulkorb, das will ich unbedingt mit ihm trainieren. Hab direkt in der adulten Größe bestellt (da stand „Schäferhund, Labrador“ in den Größen dabei). Weil bis ich das mit dem so weit geübt hab, dass er ihn mal auf lässt, wird der scho passen... 😁

    Er war ab heute Mittag ca. 14-15 Uhr kaum noch am rumpiensen. Natürlich hat er nach wie vor diese Phasen aber dieses permanente Geflenne nimmt ab. Auch weil wir es nun völlig ignorieren und auch nicht negativ drauf reagieren mit Schimpfen o.ä., in der Regel läuft es immer auf null raus oder wir wenden uns ab von ihm. Ich glaube das könnte sich tatsächlich bessern und er wirkt heute weder unterfordert noch überfordert. Sonst eher mal die Tendenz Richtung Langeweile.

    Und irgendwer hatte mich gefragt aber hab vergessen zu antworten,sorry!: die Eltern sind aus Leistungslinie.

    ☺️

  • Micha369
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    • 12. März 2021 um 21:33
    • #66

    na, das hört sich doch ermutigend an. Dann mach nur konsequent weiter so.

    Mit dem Schlafen:

    Einfach auch seine Weck-Versuche ignorieren. 100% nichts machen, keine Reaktion zeigen. Du hast es nur geträumt. Maximal Dein Körperteil, welches abgeleckt wird, unter die Decke, ohne Kommentar.

    Der lernt, dass Du in dieser Situation nichts machst mit ihm, falls Du es nicht schon konditioniert hast, dass er Erfolg hat.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 12. März 2021 um 23:25
    • #67

    Ich hab eigentlich schon ganz am Anfang das versucht zu ignorieren (wenn er mich um 6 geweckt hat und ich wusste dass dr bis 8 aber einhalten können müsste) bis auf das obligatorische „jetzt halt doch endlich mal deine Klappe!“ - negative Bestätigung aaaaaaaaber Bestätigung 🙃 Womit wir uns noch ein Eigentor geschossen haben war, dass wir grade morgens wenn mein Freund von der Schicht kam und er in der Box war, dann hat der Hund sich natürlich gefreut und geflennt und mein Freund war dann halt so nach dem Motto „ich hole ihn direkt raus und gehe mit ihm runter“, damit er nicht rein macht. Also hat er - das wurde mir erst heute so richtig bewusst - unabsichtlich dieses „fiep-fiep, die Tür geht auf“ bestätigt. Ohne ihn raus zu holen weil er fiept, sondern weil wir ihn ja raus bringen mussten. Dabei hat er aber gefiept und ja... versteht ihr? 🙈

    Komischerweise, die ersten Nächte ohne Box hatte ich das gar nicht mit dem Rumgeflenne. Das kam erst irgendwann, als es wohl zu langweilig wurde.

  • Luna
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    • 13. März 2021 um 08:26
    • #68

    ich verstehe das sowieso nicht, warum man hunde in der wohnung in eine box tun muss. Meine hunde konnten/können sich schon immer frei in der wohnung bewegen und da gibt es auch keinen grund zu fiepen, weil sie frei sind und das gestehe ich einem jeden zu, ob mensch oder hund.

  • Dimi27
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    • 13. März 2021 um 09:26
    • #69

    Luna Es gibt gute Gründe wieso man eine Box Zuhause hat, ich denke nicht dass man diese alle aufzählen muss.

  • FlatSnow1639
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    • 13. März 2021 um 09:34
    • #70

    Die Box ist ein gutes Hilfsmittel und es war auch mein erstes Mal damit in der Welpenerziehung. Fun fact: unsere anderen Welpen fiepten auch (die ersten Tage wollte ich unseren gar nicht in die Box tun und war er auch nicht, er wollte sich ja erst dran gewöhnen dass die toll ist), obwohl es keine Box gab. Und sogar deutlich schlimmer am Anfang, weil sie nicht wussten, wo sie liegen sollen - mit so einer Box nimmt man Hunden immer den Entscheidungszwang und das ist bei manchen Hunden von hoher Bedeutung, besonders bei Welpen, die können ja gar nix entscheiden, die brauchen Hilfe.

    Heute wurde ich gegen 7 wie immer geweckt, aber noch relativ sanft, er war halt ein bisschen unruhig, mal zwei drei fiepser hier und da (waren aber um 2 noch mal unten also hab ich das ignoriert) und schwupps wurde ich um 8:30 Uhr erneut wach! Da war er aber ziemlich ruhig tatsächlich, wurde mehr von selbst wach 😳

    Heute kommt hoffentlich die große Booooooox. Ihr bekommt ein Bild sobald sie steht! 😁

  • Luna
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    • 13. März 2021 um 10:16
    • #71

    @Dimi27 auf die guten gründe bin ich ja gespannt. Auf jeden fall ist ein hund kein vogel und der einzige vorteil besteht vll für den menschen, dass er damit vermeidet, dass der hund in der welpenzeit einfach eingesperrt wird und nicht viel kaputt machen kann. Zwinger haben eine mindestgrösse und da regen sich schon viele auf und so ein metallkäfig genannt box für die wohnung? Der ist noch viel kleiner.

    Käme für mich nie in frage, weil meine hunde das recht haben, sich frei bewegen zu können. Aber natürlich ansichtssache.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 13. März 2021 um 10:19
    • #72

    Geborgenheit wäre ein Grund zum Beispiel Mona.

    Sie wäre ein Rückzugsort wo der Hund definitiv seine Ruhe hat. Ferner Training für die Box im Auto oder wenn der Hund beim TA bleiben muss

  • Dimi27
    Gast
    • 13. März 2021 um 10:58
    • #73

    Luna Viele Hunde liegen auch selbst in ihre Box wie Romeo z.b, weil es wie eine kleine Höhle ist. Romeo hat ab Tag 1 seelig in seiner Box gepennt und diese sofort verknüpft mit Ruhezeit. Er legt sich auch jetzt lieber in die Box als auf seinen Platz den er Tagsüber frei in der Wohnung nutzen darf. Zudem ist es gerade für Welpen und Junghunde auch betreffend der Gelenke nicht gut wenn diese übermüdet sind und anfangen zu Stolpern etc oder rutschen. Wenn ich Romeo dann das Kommando Box gebe dann geht er in den Welpenauslauf oder in seine Faltbox ( mittlerweile leider zu klein, trotzdem legt er sich am liebsten dort rein) und wenn ich diese schliesse, legt er sich direkt auf die Seite und schlummert. Einem überdrehten Welpen aufzuzwingen auf seinem Platz zu bleiben erspare ich mir und ihm gerne denn wenn er ansonsten ruhig ist und ich das Kommando Liegen gebe dann bleibt er auch auf seinem Platz.

    Ein weitere Vorteil in der Nacht ist dass er mich weckt wenn er mal Raus muss und ab und an kommt dies noch vor, wenn er Abends viel getrunken hat. Ich erspare ihm gerne dass er in die Wohnung pinkel muss und mir ebenso. Aknabbern tut er nix und wenn ich weg bin ist er ja auch frei in der Wohnung und pennt trotzdem, lustigerweise immer in seiner offenen Box. Eine Box kann auch für Hunde gut sein die grundlegend kaum Ruhe halten können, Diamiro war damals immer "froh" wenn er in die Grosse Box musste, erst dann konnte er sich ergeben und schlief. Mit 8 bis 9 Monaten war dies dann nicht mehr nötig aber ohne Box wäre dieser Hund nicht zur Ruhe gekommen und wenn ich ihm 2 Stunden oder länger versucht habe klarzumachen dass er auf seinem Platz bleiben soll wurde er nur frustrierter und fuhr noch mehr hoch und diesen Stress wollte ich ihm nicht antun, weil er einfach noch nicht soweit war.

    Abends wenn ich ins Bett gehe legt Romeo sich mittlerweile von selber in seinen Welpenauslauf daneben und schaut mich an. Ich schliesse dann die Türe und für ihn ist es klar, jetzt schlafen wir und dann legt er sich auf die Seite und schläft. Zudem kann man die Faltbox sehr einfach transportieren und wenn ich einen Tag bei meiner Mama bin nehme ich diese mit weil Romeo in fremden Wohnungen ansonsten auch gerne 10 stunden lang alles erkundet, was definitiv zu viel ist. Sobald ich dann merke dass er langsam überdreht geht er in die Box und schlummert dann auch seine 2 bis 3 Stunden. Das Deckentraining sind wir am aufbauen aber es benötigt viel Zeit und Geduld.

    Sobald Romeo zu 100% Stubenrein ist und diese Situationen weniger hat wo er überdreht wird der Auslauf sowie die Box nicht mehr verwendet, ausser er geht weiterhin wie jetzt gerne von selber rein. Weiterer Vorteil: Dort wo ansonsten anfangs die Box und danach der Welpenauslauf im Wohnzimmer stand tagsüber, ist nun nur noch sein Bettchen am Boden. Romeo schläft viel dort oder selten mal vor dem Sofa, er hat also jetzt auch gelernt dass dies sein fester Platz zum Schlafen ist Tagsüber. Trotzdem geht er weiterhin auch gerne mal selber in die Faltbox und schläft dort. Ich sperre meinen Hund auf keinenfall den ganzen Tag ein, Romeo darf sich frei bewegen und rumlungern, ausser er läuft seit 3 Stunden rum und fängt an zu überdrehen ( Rumrennen, in die Beine zwicken etc). Warum soll ich ihn dann ständig zurückzwicken und mich darauf einlassen wenn er in der Box dann völlig übermüdet ein paar Stunden seelig schläft und danach wieder ausgeglichen ist? Warum soll ich ihn in solchen Situationen ständig auf seinen Platz bringen wenn er eh nur noch Gemüse im Kopf hat und gar nicht mehr aufnahmefähig ist wenn er doch in seiner Box nach spätestens 5 Minuten pennt?

    Ein Kleinkind lasse ich auch nicht den ganzen Tag rumrennen etc, auch dieses wird Mittags mal ins Bettchen gebracht damit es schlafen kann und einen Welpen so aufdrehen zu lassen bis dieser halb Tod umfällt vor Müdigkeit halte ich auch für das Wachstum nicht gut.

  • Online
    Boss
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    • 13. März 2021 um 11:01
    • #74

    Hunde lieben Höhlen, und wenn man die Box kuschelig einrichtet, fühlen sie sich darin sehr wohl.

    Und @Azemba hat es auch sehr treffend geschrieben, den unruhigen Wusels muss man manchmal die Entscheidung abnehmen und sie tatsächlich begrenzen, damit sie zur Ruhe kommen können. Das ist kein einsperren, damit man seine Ruhe hat.

    Ich hatte auch viele Hunde, immer vom Welpenalter an. Es war kein Welpe so unruhig und stand neben sich, wie Boss es war. Als ich ihn eingrenzte, konnte er sich sehr schnell beruhigen, suchte sich eine Ecke und schlief bald darauf mit einem tiefen Seufzer ein. Er liebt sein Indoor-Haus heute noch und liegt auch ohne Begrenzung darin.

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 13. März 2021 um 11:02
    • #75

    Ein Hund muss nachts nicht das Recht haben, sich überall frei bewegen zu können, schon gar kein Welpe und so welpensicher kann man es gar nicht machen - wir hatten mal einen Welpen 30min alleine im Flur gelassen und dachten der schläft wie immer auf dem Langflorteppich, der hat aber einen Holzbalken angefressen, danach aus dem Mund geblutet und als er die Holzsplitter ausgeschieden hat, ebenfalls aus dem After geblutet und dabei geschrien, als wäre er aufgeschlitzt worden. Stell dir vor du schläfst nachts, der Hund treibt umher, weil er noch nicht weiß, dass da geschlafen wird und nicht der Türrahmen oder sonst was gefressen wird und es passiert genau das? Er verschluckt eine Socke oder einen Kausnack und erstickt dran, während du seelenruhig schläfst, er macht sonst was, leckt eine Steckdose aus und bekommt eine gewatscht... Das sind alles keine Einzelfälle und das passiert zuhauf. Natürlich darf man nicht panisch im Kreis rennen und versuchen wollen, den Hund vor allem zu bewahren, was zum Leben dazu gehört, aber mein Motto ist eben: better safe than sorry.

    Diesen ganzen Kram hatte ich jetzt zum Beispiel gar nicht. Merkt man auch ganz besonders dran, dass er gelernt hat, dass nachts Ruhe ist, weil er seine Schlafdecke nachts völlig in Ruhe lässt, wird er morgens wach und wir ignorieren ihn, dann wird die Decke zerlegt und Stücke abgefressen, die bei einem noch so kleinen Hund gerne mal Darmverschlüsse machen. Und tagsüber, während er sich frei bewegt, sehe ich direkt, wenn er was neues entdeckt, das gefährlich werden kann und kann direkt erzieherisch intervenieren, sodass das gar nicht passiert. Macht der das nachts und nein, die Illusion, dass Hunde nachts immer an Ort und Stelle liegen bleiben und nicht doch mal was erkunden, grade im jungen Alter, muss man sich nicht machen, dann hat der was gefunden, von dem man nichts weiß (wie zb unser Holzbalken) und am nächsten Tag passiert dann was Unglückliches.

    Ein weiterer Grund ist, dass der Hund weiß, in der Box ist er IMMER sicher, vor allem und jedem, da wird er nicht gestört, auch nicht von uns. Anstatt also einen Konflikt in der Wohnung nach vorne zu lösen, kann er einfach in seine Box gehen (hatten z.B. letztens einen Handwerker da der die Heizungen gemacht hat, das fand der Terrorzwerg gar nicht witzig, in der Box war es für ihn dann aber okay, als wir ihn reingeschickt haben). Muss der Hund beim Tierarzt mal "verwahrt" werden, muss er generell zum Transport mal in eine Box, vllt im Flugzeug oder sonst wo, dann pennt der darin einfach. Er weiß, er ist da sicher, bummsegal was da vor seiner Boxentür abgeht, er kann interessiert zuschauen, aber niemand kann ihm was.

    Auch gut ist: der Hund lernt von Anfang an, dass er nicht ständig einem hinterher kann und nicht ständig jemand da ist und nicht der Mittelpunkt allen Lebens ist und nicht ständig Ansprache erfährt. Resultat: wir haben absolut und zwar wirklich ABSOLUT gar keine Probleme mit dem alleine sein. Wir hatten vorher Welpen, da war das ganz anders und das musste sehr aufwändig und sehr langwierig geübt werden. Ich kenne Personen, da ist der Welpe mit ins Bad bis vor die Badewanne, hat beim Toilettengang auf den Füßen gelegen, ist ständig mitgegangen und das war keine Kontrolle, das war wirklich Panik vor dem Alleinsein mit Angstpipi und verkriechen unterm Bett und allem und diarrhea everywhere. Bei uns ist es ganz selbstverständlich, dass Hundi irgendwo chillig liegen bleibt und ich eine Stunde ins Bad gehe. Oder dass ich vor die Tür gehe. Da gibts kein Gezeter und nichts. Komme ich zurück, steht er zwar an der Tür und freut sich, setzt sich nach 3 Sekunden aber direkt hin in freudiger Erwartung, dass man ihn dann an der Brust krault. So easy und entspannt hatte es noch kein Welpe vorher bei uns so gelernt, es ist für ihn völlig normal und wir mussten das nicht mal "lernen", das hat sich ganz von selbst so ergeben und da er auch abends, wenn man Freund zur Schicht fährt, dann einfach vor der Tür liegen bleibt und das 4-5h, bis ich ihn mal rufe, weiß ich, dass der mit Sicherheit auch so lange alleine bleiben könnte, sollte ein Notfall eintreten und sich keiner um ihm für einige Stunden kümmern können.

    Und zu dem nicht viel kaputt machen können...

    Der Welpe ist in der Box im besten Falle nur über Nacht. Bei uns tagsüber für ein paar Wochen, weil er das BENÖTIGTE, ich hatte zuvor noch keinen Hund, der so darauf angewiesen war, dass man ihn so sehr in seiner Freiheit beschränkt. Der ist völlig hohl gedreht, überhaupt nicht zur Ruhe gekommen, hat alles und jeden gebissen der im Weg stand, hat geschrien und geplärrt wie ein Kleinkind, war völlig überfordert mit allem, alles war viel zu viel zu viel zu viel. In der Box wusste er: okay, hier kann ich liegen, hier ist alles gut, ich kann alles beobachten, aber ich muss nicht alles permanent abschnüffeln, ich muss nicht alles permanent untersuchen, ich muss nicht alles permanent bewerten und entscheiden, was ich tue, DENN: wir haben das getan. Das war wirklich schlimm am Anfang und ich bin sicher: ohne die Box am Anfang wäre der jetzt immer noch so, die Situation wäre richtig schön festgefahren, der Hund absolut unerträglich.

    Will man seinen Hund rund um die Uhr begrenzt halten (und dann eben kein "er hatte jetzt 30min Zeit, um runter zu kommen und fährt immer mehr hoch, obwohl wir intervenieren, ich bringe ihn in die Box, dass er ruhen KANN"), dann kommt man nicht umhin, sich in der Wohnung einen Zwinger zu bauen und kurz haben wir sogar darüber nachgedacht. Dass wir im Wohnzimmer entweder ein Gitter einziehen lassen oder das sonst wie bewerkstelligen, weil wir zwischenzeitlich ganz am Anfang noch nicht wussten, ob das jemals was wird, dass man ihn nicht begrenzen muss und dann braucht man Alternativen, denn was bleibt denn sonst? Ah ja, Tierheim. Wie wohnen die Hunde da? Ah ja, in Zwingern...

    Wenn ich überlege, dass unser Balkon die Mindestgröße für einen Zwinger erfüllt, dann muss ich auch lachen. Da würd ich den Hund auch nicht dauerhaft reinpacken. Aber wie gesagt: Da ich weiß, dass Welpen selbst in "welpensicheren" Umgebungen in kürzester Zeit sich selbst derart gefährden können, dass sie schwer verletzt sind, bin ich dankbar über die Box. Lieber hab ich einen Welpen mal 1h länger da drin und er pennt einfach und ich weiß es kann nix passieren, als dass ich 20x zum Tierarzt renne, weil er wieder irgendwas angestellt hat, was ihm nicht gut tat, weil man ihm alle Freiheiten der Welt lässt. Nach meiner derzeitigen Erfahrung würde ich wieder so handeln und nicht mehr wie früher. Das ist bei uns auch oft gut gegangen, bis wir Hund x hatten, der dann eben blutige Splitter kackte. Und ganz zu Anfang, wie gesagt, wir hatten die, weil mein Freund gute Erfahrungen damit hatte, ich war total dagegen, aber gut, ich dachte es sei gut zum üben, oder wenn man wirklich mal weg MUSS für eine Stunde und der Hund überhaupt nicht mit KANN, Notfälle gibts immer.

    Und dann war das unsere letzte Rettung gewesen.

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