das was da gemacht wird ist die sog. Koppelgebrauchshundearbeit wie sie mit BorderCollie u.ä. Hunden gemacht wird.
Diese Prinzipien vermittelt die Trainerin auch recht gut, wobei Nora erst mal noch einen Englischkurs besuchen sollte ![]()
Dies ist ja nur eine kleine Videosequenz aber man sieht am Anfang dass dieser Schäferhund nicht die Schafe fast ununterbrochen im Visier hat sondern seinen HF ständig fragt - was sollen wir eigentlich hier.
Als dann die kleine Herde auf ihn zukam war auch etwas Meideverhalten zu sehen.
Aber das alles ist nicht ungewöhnlich für einen Hund der bereits Älter ist und gut im alltagstauglichem Gehorsam steht.
Ich habe von einem Hund bei dem ersten Kontakt mit der Schafherde erwartet dass der Blick nicht von den Schafen weggeht, der Kopf quasie die Bewegung der Herde mitmacht Aber die Situation an einer großen Herde ist eine ganz andere.
Unsere erste Arbeit an der Herde war stets das Wehren an der Grenze, also das Pendeln in der Furche. Um die Schafe herumlaufen, Zusammenklopfen Jagen oder Absprengen einzelne Tiere ist da absolut Tabu..
Beim Wehren an der Grenze, idealerweise im flotten Trab, kann der Hund seinen Hütetrieb , wie die Trainerin auch sagt verkürzter Jagdtrieb, ausleben und seine Selbstsicherheit und Selbständigkeit festigen.
Die anderen Sachen die in dem Video gezeigt wurden kommen bei der großen Herde erst wenn das Wehren an der Grenze, auf der Seite des Schäfers! gefestigt ist. Hier ist ein Junghund bei seinen ersten Lektion des Whrens an einer Grenze zu sehen, zwischen ihr und der Herde ist auch noch ein Litzenzaun.
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