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Hündin oder Rüde Leistungsunterschiede

  • PlainDust1429
  • 5. Mai 2021 um 18:06
  • HSH
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    • 9. Mai 2021 um 15:53
    • #46
    Zitat von Verbena

    Meine Sorge wäre, dass ich - würde ich mit Chia Schutzdienst machen - sie auf Wege geführt wird, die sie vielleicht eines Tages selbstständig geht. Klar ist die erste Regel immer, dass der Hund sicher im Gehorsam stehen muss, wenn man sportlich in Richtung SD schaut, aber ich möchte auch nicht ausprobieren, ob mein Hund nicht vielleeicht doch zu viel Freigeist ist, um nicht selbst zu entscheiden, wann eine Attacke angebracht ist.

    Macht aber nicht gerade Das die (Gebrauchs-) Hundehaltung erst richtig spannend? :/ Ich möchte jedenfalls den Freigeist an meiner Seite nicht missen. ;)

  • Verbena
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    • 9. Mai 2021 um 15:58
    • #47
    Zitat von HSH
    Zitat von Verbena

    Meine Sorge wäre, dass ich - würde ich mit Chia Schutzdienst machen - sie auf Wege geführt wird, die sie vielleicht eines Tages selbstständig geht. Klar ist die erste Regel immer, dass der Hund sicher im Gehorsam stehen muss, wenn man sportlich in Richtung SD schaut, aber ich möchte auch nicht ausprobieren, ob mein Hund nicht vielleeicht doch zu viel Freigeist ist, um nicht selbst zu entscheiden, wann eine Attacke angebracht ist.

    Macht aber nicht gerade Das die (Gebrauchs-) Hundehaltung erst richtig spannend? :/ Ich möchte jedenfalls den Freigeist an meiner Seite nicht missen. ;)

    Ich auch nicht. Aber ich bin auch kein Freund des großen Risikos ;)

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Ruebchen
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    • 9. Mai 2021 um 21:31
    • #48

    Also wir haben ja nur Rüden, und das aus dem simplen Grund, dass ich persönlich mit Hündinnen einfach nicht so recht kann .. die Läufigkeit nervt mich auch, Kastration kommt nicht in Frage. Da bleibt dann halt nurnoch ein Rüden-Trupp.

    Ich glaube, dass sich viele Hobbysportler garkeinen so großen Kopf um die Leistungssache machen, sondern sich auch einfach nach persönlichen Vorlieben entscheiden.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Palinka74
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    • 10. Mai 2021 um 09:04
    • #49

    Gibt es eigentlich im Hundesport mehr Männer oder mehr Frauen 8):S ??

    Gefühlt übernehmen die Frauen hier die Führung ... also zumindest bei uns gibt es deutlich mehr Hundeführerinnen, als Hundeführer 8o ... ganz im Gegensatz zu FRÜHER ...

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Micha369
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    • 10. Mai 2021 um 10:47
    • #50
    Zitat von Waschbär

    Die Hündinnen, die bezüglich der Läufigkeit derart komisch werden, sind zum Glück in der Minderzahl. Ein nicht unerheblicher Grund, warum viele Leistungssportler Rüden bevorzugen, ist schlichtweg der dass ein erfolgreicher Rüde zumindest einen Teil des Geldes, den man in den Sport investiert, durch das Deckgeschäft wieder ausgleicht. Mit einer Hündin ist das doch deutlich schwieriger. Zeitaufwand für die Aufzucht eines Wurfes, die Hündin fällt für 4 Monate im Sport aus (und in diese Zeit fallen wohlmöglich Quali-Prüfungen) und muss anschließend erst mal wieder auftainiert werden, man weiß nie ob die Hündin wirklich aufnimmt, bei einem kleinen Wurf rechnet sich der finanziell nicht usw. Das ist mit einem Rüden alles viel einfacher. Der absolviert am Tag X die erforderliche Quali-Prüfung und kann am selben Abend eine Hündin decken. Und außer der Zeit, die in den Deckakt zu investieren ist, hat der Rüdenhalter keinen Aufwand.

    nun, ich habe aber von Dir auch gelesen, dass es sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass ein DSH Rüde Deckrüde wird. Weil es so viel Hürden zu meistern gibt und das ist ja auch nur mit ganz viel Aufwand zu erreichen.

  • Micha369
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    • 10. Mai 2021 um 10:50
    • #51
    Zitat von Palinka74

    Gibt es eigentlich im Hundesport mehr Männer oder mehr Frauen 8):S ??

    Gefühlt übernehmen die Frauen hier die Führung ... also zumindest bei uns gibt es deutlich mehr Hundeführerinnen, als Hundeführer 8o ... ganz im Gegensatz zu FRÜHER ...

    Ja, würde ich auch so sehen, die Männer haben oft weniger Zeit, glaube ich. Der Hund kommt oft nach dem letzten Kind bzw. dient als Kindersatz. Das mag evtl. auch ein Grund sein.

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    Cinja
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    • 10. Mai 2021 um 11:05
    • #52
    Zitat von Micha369
    Zitat von Waschbär

    Die Hündinnen, die bezüglich der Läufigkeit derart komisch werden, sind zum Glück in der Minderzahl. Ein nicht unerheblicher Grund, warum viele Leistungssportler Rüden bevorzugen, ist schlichtweg der dass ein erfolgreicher Rüde zumindest einen Teil des Geldes, den man in den Sport investiert, durch das Deckgeschäft wieder ausgleicht. Mit einer Hündin ist das doch deutlich schwieriger. Zeitaufwand für die Aufzucht eines Wurfes, die Hündin fällt für 4 Monate im Sport aus (und in diese Zeit fallen wohlmöglich Quali-Prüfungen) und muss anschließend erst mal wieder auftainiert werden, man weiß nie ob die Hündin wirklich aufnimmt, bei einem kleinen Wurf rechnet sich der finanziell nicht usw. Das ist mit einem Rüden alles viel einfacher. Der absolviert am Tag X die erforderliche Quali-Prüfung und kann am selben Abend eine Hündin decken. Und außer der Zeit, die in den Deckakt zu investieren ist, hat der Rüdenhalter keinen Aufwand.

    nun, ich habe aber von Dir auch gelesen, dass es sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass ein DSH Rüde Deckrüde wird. Weil es so viel Hürden zu meistern gibt und das ist ja auch nur mit ganz viel Aufwand zu erreichen.

    Die Rüden, die erfolgreich oben geführt werden, werden in der Regel schon alle Voraussetzungen mitbringen, um als Deckrüde eingesetzt werden zu können :)

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Waschbär
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    • 10. Mai 2021 um 14:40
    • #53
    Zitat von Micha369

    nun, ich habe aber von Dir auch gelesen, dass es sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass ein DSH Rüde Deckrüde wird. Weil es so viel Hürden zu meistern gibt und das ist ja auch nur mit ganz viel Aufwand zu erreichen.

    Das Führen der Hunde auf überregionalen Veranstaltungen ist "ganz viel Aufwand". Da bleibt Dir keine Zeit großartig noch irgendwas anderes als Hundesport und Job oder Familie zu machen. Ein Grund warum sich solche Hundeführer auch nicht in irgendwelchen Internetforen o.ä. herum treiben. Da haben die gar keine Zeit für....

    Und ganz klar: Präsentierst Du Deinen Rüden schlecht vorbereitet, dann deckt der i.d.R. natürlich genau so wenig wie einer, mit dem Du gerade die Mindestanforderungen der Zuchtordnung erfüllst.

  • Waschbär
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    • 10. Mai 2021 um 14:42
    • #54
    Zitat von Micha369

    Ja, würde ich auch so sehen, die Männer haben oft weniger Zeit, glaube ich. Der Hund kommt oft nach dem letzten Kind bzw. dient als Kindersatz. Das mag evtl. auch ein Grund sein.

    Also ich denke mal die Anzahl der Frauen im IGP-Bereich, die in ihrem Hund einen Kindersatz sehen, dürfte schon relativ niedrig sein. 😆

  • Waschbär
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    • 10. Mai 2021 um 14:51
    • #55

    Ich habe bisher nicht festgestellt dass es abhängig ist vom Geschlecht, ob man lieber Rüden oder Hündinnen ausbildet/führt. Viele der Leistungssportler, die selbst züchten, führen meist den Hund aus ihrem aktuellen Bestand, der gerade die besten Voraussetzungen für eine gute Platzierung mit bringt. Egal ob Rüde oder Hündin. Und ansonsten hat halt jeder, egal ob Mann oder Frau, seine persönlichen Vorlieben diesbezüglich. Manchen ist es auch schlichtweg wurscht. Die bilden Mal einen Rüden aus, das nächste Mal eine Hündin. Was ganz oft pragmatische Gründe hat, weil die Konstellation Rüde/Hündin im selben Haushalt oft deutlich besser funktioniert als zu einem dominant veranlagtem Rüden einen weiteren Rüden dazu zu nehmen, oder zu einer Hündin eine weitere Hündin.

    Generell ist es mit Rüden im Leistungssport halt oft unproblematischer. Weswegen die Mehrzahl der Leistungssportler zu Rüden tendiert. Weil man halt auch immer hofft durch ein paar Deckakte etwas von dem vielen Geld, das man für den Sport ausgibt, wieder herein zu bekommen.

  • ECA
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    • 10. Mai 2021 um 22:07
    • #56
    Zitat von Micha369

    nun, ich habe aber von Dir auch gelesen, dass es sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass ein DSH Rüde Deckrüde wird. Weil es so viel Hürden zu meistern gibt und das ist ja auch nur mit ganz viel Aufwand zu erreichen.

    Die größte Hürde ist schlicht die Nachfrage.

    Ja, einen DSH vernünftig zur Zucht zu zu lassen ist aufwändiger als bei fast allen anderen Rassen, aber auch kein Hexenwerk.

    Ob sich nach der Zulassung aber auch Züchter finden, die sich für den Rüden interessieren, steht nochmal auf einem anderen Blatt.

    Wobei es halt auch da durchaus so ist, dass die Nachwuchsrüden von namhaften Hundeführern schon mal gefragt sind, bevor da viel auf der Haben Seite steht.

    Liebe Grüße

    Raphaela mit Azog

  • Waschbär
    Moderator
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    • 10. Mai 2021 um 22:59
    • #57
    Zitat von ECA

    Wobei es halt auch da durchaus so ist, dass die Nachwuchsrüden von namhaften Hundeführern schon mal gefragt sind, bevor da viel auf der Haben Seite steht.

    Wobei das damit zu tun hat dass man weiß dass bestimmte Hundeführer in einem "Muffti" gar keine Zeit investieren würden. Sprich wenn Hundeführer X oder Y einen Hund für die Teilnahme an überregionalen Prüfungen ausbildet, dann kann man davon ausgehen dass der Hund von seinen Veranlagungen her eine gewisse Qualität mit bringt, die über dem Durchschnitt liegt.

  • BlackBush1320
    Gast
    • 11. Mai 2021 um 10:56
    • #58

    Ich mag es eher schlank, sportlich und nicht ganz so wuchtig. Deshalb gefallen mir Hündinnen idR deutlich besser. Die Rüden die mir gefallen, werden von vielen Sportlern die ich kenne auch gerne als "feminin" bezeichnet. Sehr maskuline DSH gefallen mir einfach nicht.

    Aktuell merke ich, das mir "Hündinnen-Gehabe" auch mehr liegt als "Rüden-Gehabe". Es würde wohl bei nächsten Mal wieder eine Hündin werden, ganz unabhängig von der Leistung.

    Also viel Geschmack und Sympathie bei der Auswahl.

    Leistungstechnisch habe ich nicht das Gefühl, das meine Hündin sich schlechter zeigt als vergleichbare Rüden in ihrem Alter. Das Feedback welches sie bekam war bislang immer klasse.

  • Verbena
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    • 13. Mai 2021 um 12:15
    • #59

    ... ich habe heute Früh an diesen Forumsfaden gedacht und festgestellt, dass meine Chia definitiv zu den Hündinnen gehört, die in der Läufigkeit nur noch bunte Knete im Kopf haben ...

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Tilli
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    35
    • 13. Mai 2021 um 13:10
    • #60

    Verbena mit etwas Glück wird das von Läufigkeit zu Läufigkeit besser. Während die erste hier ein mentaler Totalausfall war, wurde es in kleinen Schritten besser. Zwar wird geschnüffelt wie wild, aber Frau Hund hat im Hinterkopf noch eine Ahnung von meiner Existenz. Ich bin erstaunt, dass es diesmal so problemlos läuft, hatte bislang erst 2 "Schmetterlinge im Kopf". Und das immer an der gleichen Stelle...das eine Tor zu einem Grundstück, auf dem manchmal ein Collimixrüde unterwegs ist. Wenn alles passt, darf sie da auch mal rein zum Spielen. Sie mag Hund und Herrchen überaus gerne. Die Tage saß sie mir mal singend vor dem Tor, tags darauf war das Tor auf, aber niemand da. 50m vor dem Tor hat sie an der langen Leine Fahrt aufgenommen und ist der Nase nach ganz selbstverständlich da rein marschiert X( . Sie musste seht entschieden darauf hingewiesen werden, dass wir da jetzt nicht reingehen...wäre ihr auch Wurscht gewesen, sie war ja schon drin.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

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