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Huta-Sinn oder Unsinn?

  • Kimba2001
  • 20. April 2022 um 13:18
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    • 22. August 2023 um 18:38
    • #46

    Ich finde das Ansinnen des Chefs nicht ungewöhnlich, das kommt in einigen Firmen vor, dass der Chef was "größeres" plant. Meine Stieftochter fliegt jedes Jahr mit der ganzen Firma als Firmenauslug für 3 Tage irgendwohin - klar das da weder Hunde noch Kinder in der Regel mitgehen. Aber das nur am Rande :)

    Also Thema HuTa: Ich finde es schön, dass Ihr Euch da so infomiert und auch eine Eingewöhnung eingeplant habt. Die Erfahrung wie es wirklich ist - für Euch, für den Hund und mit dem HuTa Betreiber kann man aber nur durch erleben machen. Und da finde ich ist der Maßstab den Ihr setzt das was für Euch richtig ist - Frage ist halt ob dann jemand passendes gefunden wird. Ihr habt jetzt diesen ausprobiert - hat nicht funktioniert. Also heisst es weiter suchen.

    Ich finde nicht, dass es dem HuTa Betreiber zusteht darüber zu urteilen welche Sachen Euch wichtig sind.

    Und ich finde die Aussage " der Hund durfte bisher nicht über den Tellerrand schauen"

    sehr merkwürdig in Bezug auf Hunde, schließlich werden die nicht dazu erzogen wie Kinder irgendwann mal selbstständig das Haus zu verlassen und ein eigenes Leben zu führen. :/

    Die Antwort des Betreibers finde ich eine kleinkindartige Trotzreaktion und ich würde unter diesen Umständen auch kein gutes Gefühl mehr dabei haben.

    Das es am Hund Wunden gibt die nicht mitbekommen wurden und dann dafür auch noch versucht wird ne Ausreide zu finden, finde ich jetzt auch nicht sonderlich seriös.

    Ich hab mich bei der Suche nach einer Hundepension damals für meinen Dalmi auch sehr schwer getan, eine Zwingerhaltung kam für mich nicht in Frage und die Pension hier in der Nähe, hätte den Hund nur 2x am Tag für 10 Minuten rausgelassen und ansonsten wäre er allein im kalten Zwinger in einer Baracke mit 10 anderen Hunden in Einzelhaft gesessen. Also bin ich jedes mal ca. 250 km nach Köln gefahren und hab meinen Hund dort abgeben wenn ich über Nacht bzw. mehrere Tage weg musste. Da gab es eine frei zugängliche Auslauffläche mit offener Tür, so dass die Hunde (alle zusammen) den ganzen Tag zwischen Sofa drinnen und spielen draussen selbstständig entscheiden konnten. Klar Gassi ist mit denen keiner gegangen, aber bei der Größe des Grundstücks und den vielen Hunden ist das auch gar nicht nötig. Die Hunde wurden aktiv auch immer wieder bespielt, so wurde auch keinem langweilig.

    Die Einrichtung hat damals eine Webcam mit der man als Hundebesitzer seinen Hund auf dem Auslaufgelände den ganzen Tag beobachten hätte können. Also sehr transpartent. Auf Wünsche wurde schon im Vorgespräch richtig und wichtig eingegangen und wenn etwas nicht ging, dann wurde das schon vorher kommuniziert, denn eine gute HuTa hat es nicht nötig sich besser darzustellen als sie ist, denn meiner Erfahrung nach sind die guten so gut ausgebucht, dass sie nicht um jeden Preis jeden nehmen müssen.

    Jedes mal nach dem Dustin in der HuTa war, brauchte er ne gute Woche um wieder "normal" zu sein. Dustin war Einzelhund und nicht gewohnt den ganzen Tag mit Jubel Trubel und vielen Hunden zu leben, klar das der nach ein paar Tagen HuTa müde und kraftlos war (meist hatte er auch abgenommen). Und wir haben ihn grundsätzlich immer gelb anstatt weiss zurück bekommen und sein erster Gang ausserhalb der HuTa war auch immer ein ganz ganz langer Pinkelstopp. Was hier ja nicht zwingend mit "kam nicht raus" zu interpretieren war, sondern vll. auch andere Ursachen hatte. Er war ja draussen. Wir hatten dabei jedoch immer das Gefühl er kam immer vom Kopf her sehr glücklich aus diesen Aufenthalten zurück, denn er machte stets einen vom Kopf her wachen und sehr aufgeräumten Eindruck. Das körperliche "kaputt" sein, konnten wir immer voll nachvollziehen.

    Ich würde also die Müdigkeit Peppers und das lange Pinkeln durchaus als normal einschätzen. Nicht dagegen, dass keiner die Verletzung mitbekommen haben will und auch nicht, diese Antwort auf Euer Schreiben.

    Ich finde nicht, dass Eure "Ansprüche" falsch sind, aber es passt eben mit der HuTa nicht.

    Vll. probiert ihr es mal über eine Urlaubsbetreuung, die nur 1-2 Hunde direkt in die Familie aufnimmt, wo der Hund wirklich in der Familie lebt. Könnte vll. Euren Vorstellungen ehern entsprechen als eine "Geldverdien HuTa" ?

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Pepper
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    • 22. August 2023 um 22:12
    • #47

    Lieben Dank für euer Feedback. Das hat uns sehr geholfen.

    Pepper ist seit heute wieder fast der Alte. Noch ein wenig verhalten, aber energetisch geht es aufwärts.

    Flummi Ich verstehe Deinen Eindruck. Mein Chef ist aber ein sehr großzügiger und sozialer Mensch.

    Wir machen auch Familienfeste wo alle auf Ihre Kosten kommen können. Auf der Weihnachtsfeier können abends ja auch

    keine Hunde und Kinder teilnehmen. ;)

    Es ist eine Veranstaltung für die Mitarbeiter und kein Familienfest.

    Kathy Du triffst es. Pepper ist genau so ein Hund. Er braucht Menschen. Und genau das habe ich auch kommuniziert.

    Axman

    "Die Aussage "es liegt am Halter, weil er sich eigentlich nicht trennen will" ist so eine typische Floskel und wird gerne als Ausrede dafür genommen, dass man halt doch nicht alles 24/7 ständig überschauen kann und es halt eben doch zu Situationen kommen kann die ungünstig enden."

    Exakt!

    Ich kann verstehen, wenn es wie im Schwimmbad keinen Bademeister gibt, der über jeder Box/Freilauf sitzt und stundenlang die Hunde beobachtet.

    Nur, wenn eh schon Kameras da sind, wie sie sagte "ich kann hier alles auf meinem Handy sehen" (mit Verlaub, auf ihrem microkleinen Billigsmartphone konnte sie gar nichts sehen), würde ich die Videos 24/7 aufzeichnen und nach 72h automatisch überschreiben lassen. Schon aus haftungstechnischen Gründen würde ich mir die Blöße nicht geben nicht nachweisen zu können, das kein Hund gemobbt oder anderweitig beeinträchtigt worden ist.

    nette Ja, Transparenz hat da total gefehlt.

    Auch das er dann nicht im Haus übernachtet hat, ist kein Beinbruch. Nur sagt man sowas dann, wenn es vorher anders besprochen war. Wir mussten alle Infos erfragen bzw. mühsam aus der Nase ziehen. Direkte Antworten gab es keine, nur drum-herum Gerede und Geschichten von anderen Hunden.

    Warum nicht "Hallo, ihr seid bestimmt neugierig wie es war, also passt mal auf...."?

    Gerade weil wir ja scheinbar in ihren Augen einen überbesorgten Eindruck gemacht haben.

    Nee, wir mussten fragen und dann kamen übergriffige Gegefragen.

    Ich habe auf die Empfehlung vertraut, die durchaus Ahnung von Hunden hat. Man lernt ja nicht aus und jetzt sind wir schlauer. Gerade bei Neukunden zeige ich doch von alleine wie alles geregelt ist. Ich glaube ich muss da mal meine innere Haltung überprüfen...

    Noch mal einen ganz lieben Dank für euer konstruktives und differenziertes Feedback.

    Wir haben uns weiter informiert. Vielleicht klappt es ja doch noch mit einer andern HuTa...auch wenn die Zeit langsam knapp wird. Kathi hat schon gesagt, das sie auf jeden Fall zu Hause bleibt.

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    • 23. August 2023 um 05:43
    • #48
    Zitat von Pepper

    Ich glaube ich muss da mal meine innere Haltung überprüfen...

    Warum? Das versteh ich nicht.

    Annett mit Lexy und Carma

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  • Pepper
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    • 23. August 2023 um 08:03
    • #49
    Zitat von nette
    Zitat von Pepper

    Ich glaube ich muss da mal meine innere Haltung überprüfen...

    Warum? Das versteh ich nicht.

    Ich mache mir einfach Vorwürfe.

    Eine HuTa, die nicht offen kommuniziert, wie und was mit den Hunden gemacht wird. Die nicht zeigt, wo sie untergebracht werden...was hat mich da geritten, meinen Hund einfach abzugeben? Ich bin sonst so stringent und kritisch.

    Es ist ja am Ende alles ok, trotzdem muss ich mir da schon die Frage stellen, wie ich das so machen konnte.

    Hab da meine zwei wichtigsten Grundsätze über Board geworfen:

    1. Alle kochen nur mit Wasser

    2. Papier ist geduldig, schreiben kann man viel

    Einmal editiert, zuletzt von Pepper (23. August 2023 um 08:09)

  • Palinka74
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    • 23. August 2023 um 09:44
    • #50

    Ich muss ja auch öfter mal beruflich weg - und ja, dann ist es mein Problem, wie ich die Kinder & den Hund unterbringe und ich BIN alleinerziehend. Es ist nicht immer leicht und ich bin tatsächlich auf eine HuTa angewiesen. Natürlich möchte ich, dass es meinem Hund während dieser Zeit gut geht. Aber in erster Linie bin ich froh, dass ich ihn irgendwo "sicher" weiß.

    Unser Hundeclub ist so ausgebucht, dass man wochenlang vorher Bescheid geben muss und teuer ist es allemal. Die Hunde werden dort auch nicht "Gassi" geführt. Sie sind - im Normalfall - im großen Rudel den ganzen Tag draußen inkl. mehrerer Betreuer. Bei Django ist es auch so, dass er öfter mal "separiert" wird, wenn er sich nicht benimmt. Dann sitzt er eben ein paar Stunden allein im Gehege. Für mich ist das ok.

    Es ist auch normal, dass die Hunde nach einem HuTa-Tag (oder mehreren) völlig platt sind. Die sind so viel Kommunikation, spielen, Bewegung, Interaktion gar nicht gewöhnt. Das ist für sie wie ein harter Arbeitstag für uns. Auch kleinere Blessuren finde ich nicht ungewöhnlich.

    Auch ich werde nicht über Django's Tag "informiert". Man muss schon fragen, wenn man etwas bestimmtes wissen will. Bisher habe ich immer einen fröhlichen und gesunden Hund zurück bekommen. Von daher passt es.

    Sicherlich ist das nicht die optimale, perfekteste und schönste Lösung, die man für eine Hundebetreuung haben kann, aber manchmal hat man auch einfach keine andere Wahl.

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Pinguetta
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    • 23. August 2023 um 09:48
    • #51

    Palinka74 , ich wünsche mir hier manchmal auch einen Umarmungs-Smily. Also fühle dich mal von mir gedrückt.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Kathy
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    • 23. August 2023 um 10:10
    • #52

    Und was wir glaub ich auch nicht ganz außer acht lassen dürfen ist unsere eigene Sichtweise der Dinge. Wer weiß vielleichtg ist es für die Hunde gar nicht so schlimm mal ohne Menschen zu sein. Sind ja eh Artgenossen da. Vielleicht ist der Hund zwar müde, aber glücklich! Wie wir selbst nach einem aufregenden Tag wo man sich nur mehr auf die Couch schmeißt und eigentlich zu müde ist um aufs Klo zu gehen, aber man hat viel erlebt und es war toll.

    Es ist im Grunde UNSER Empfinden und wir handeln für unsere Hund wie es für UNS richtig erscheint.

    Ich hab mir da in den letzte Tagen viele Gedanken drum gemacht, da ich mit meinem Vater regelmäßig in Konflikt gerate wegen genau dem Thema. Er will plötzlich die Hunde nicht mehr im Haus haben, was für mich aber gar nicht geht und eigentlich für mich ein Angriff auf mich persönlich ist. Jetzt hab ich aber eigentlich sehr engen Kontakt mit meiner Familie auch wenn ich jetzt 40 km entfernt wohne, aber seit einem halben, dreiviertel Jahr überschatten diese Konflikte immer mehr unsere Gemeinschaft und da stellt man sich (auch wenn mans nicht gerne macht) die Frage ob man selbst überreagiert? Klar für Fina weiß ich das sie mit der Situation nicht glücklich ist, sie ist es gewohnt ein und aus zugehen. Das zeigt sie in der gesamten Körpersprache. Bei Kiara bin ich mir nicht ganz so sicher, sie ist gerne am Hof unterwegs und hat eigentlich eh viel zu tun und der Schlafplatz ist immer schon im Vorraum, also das hat sich nicht geändert, das heißt sie kann ja dann rein, aber eben nur bis in den Vorraum und sie möchte halt dann schon auch in die Nähe der Menschen, nachdem sie ausgibig draußen rumgestrolcht ist.

    Aber ist es wirklich für die Hunde so schlimm wie für mich? Können die Hunde mit der geänderten Situation umgehen, weil sie jetzt in der HuTa oder eben an einem anderen Ort sind und da gelten eben andere Regeln?

    Für dich Palinka74 gibt es keine andere Lösung, aber vielleicht ist es für Django doch eine optimale, schöne Betreuungszeit? Nichts geht über die eigene Familie, aber wenn man nun mal auch was ohne Hund machen muss oder will, dann machen wir uns vielleicht auch zuviele Gedanken.

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    • 23. August 2023 um 10:50
    • #53

    Pepper, ok das verstehe ich

    aber das Vorwürfe an sich selbst machen finde ich unnötig, Du hast Dich informiert, sogar eine Empfehlung zu dieser HuTa bekommen, auf den ersten Blick schien es gut, nach dem ausprobieren stellt sich nun raus es ist nicht so wie Ihr Euch das vorstellt. Ja so ist das manchmal, daher finde ich nicht das Du so streng mit Dir sein musst.

    Annett mit Lexy und Carma

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  • Floppy
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    • 23. August 2023 um 11:12
    • #54

    Ich würde es begrüßen, wenn man die Huta, um die es hier geht, anonymisiert. Ich kenne die Huta nicht, habe auch keinerlei Beziehung dorthin. Was dazu eingangs geschrieben wurde, ist sicherlich für den Betreffenden ärgerlich. Ich für meinen Teil kann nur unsere Huta hier vor Ort beurteilen. Da geht es zu wie Palinka74 es beschrieben hat. Eine normale Huta ist leider kein Luxushotel. Ob der Hund eines braucht, ist natürlich Ansichtssache.

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    • 23. August 2023 um 11:28
    • #55

    warum sollte es anonymisiert werden?

    es geht doch hier um ganz konkrete Erfahrungen mit genau dieser HuTa die beschrieben wurden

    Annett mit Lexy und Carma

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  • Palinka74
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    • 23. August 2023 um 11:30
    • #56

    Mein Daumen war für "HuTa ist kein Luxushotel" 8) ... obwohl man das bei DEN Preisen durchaus erwarten könnte. Also meine Hotelübernachtungen sind in der Regel günstiger :rolleyes:

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

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  • Pinguetta
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    • 23. August 2023 um 11:42
    • #57

    Ich hatte mir 2016 ja leider mal den Fuß gebrochen und da meine Familie nicht so gut mit Harras umgehen konnte wie ich bzw. es sich damals noch nicht zugetraut hatte, musste Harras auch ganz schnell in eine Hundepension. Ich hatte auch die Empfehlung eines Bekannten. der einen Labbi hatte. Und es musste ganz schnell gehen, da ich operiert werden musste. Ich hatte also gar keine Zeit, noch groß nach einer passenden Pension zu suchen.

    Aber da werde ich Harras auch nie wieder hinbringen. Er war eine Woche dort. Ich habe auch hin und wieder (nicht jeden Tag) angerufen und mich nach seinem Befinden erkundigt. Alles gut (angeblich). Einen Tag bevor wir ihn endlich wieder abholen konnten hatte er sein Kissen total zerpflückt. Mir war klar, dass das aus Langeweile heraus passierte. Denn die Pensionsinhaber waren in erster Linie Dackelzüchter und Händler für (Metall-)Zäune. So richtig Ahnung davon, was ein Schäferhund zur Auslastung bräuchte, hatten die definitiv nicht. Als ich meinte, dass das Zerstören des Kissen aufgrund von Langeweile bzw. Unterbeschäftigung herrührte, meinte die Pensionsbetreiberin nur,n"ee nee, der Hund macht doch hier Ferien, der braucht nichts tun." X/

    So 1x täglich war er im umzäunten Auslauf mit den Dackeln und anderen Hunden, die in Pension oder Tagespflege dort waren. Und das war es dann wohl auch.

    Als wir ihn abholten, hat er sich riesig gefreut, mich wiederzusehen und fast umgehauen. Zum Glück saß ich auf einem Stuhl. Er war abgemagert (wenig Futter?) und das Fell ungewohnt struppig und glanzlos (falsches Futter?).

    Bei meinen nächsten beiden Krankenhausaufenthalten 2019 (jeweils 5 Tage) war zum Glück meine Familie in der Lage sich um Harras zu kümmern.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
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  • Cinja
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    • 23. August 2023 um 13:10
    • #58

    Ich wäre auch vorsichtig, was das Veröffentlichen der Antwort angeht.

    Ansonsten würde ich immer versuchen, jemand privates zu engagieren, wenn ein paar Tage überbrückt werden müssen.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Pepper
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    • 23. August 2023 um 13:41
    • #59
    Zitat von Floppy

    Ich würde es begrüßen, wenn man die Huta, um die es hier geht, anonymisiert. Ich kenne die Huta nicht, habe auch keinerlei Beziehung dorthin. Was dazu eingangs geschrieben wurde, ist sicherlich für den Betreffenden ärgerlich. Ich für meinen Teil kann nur unsere Huta hier vor Ort beurteilen. Da geht es zu wie Palinka74 es beschrieben hat. Eine normale Huta ist leider kein Luxushotel. Ob der Hund eines braucht, ist natürlich Ansichtssache.

    Warum möchtest Du das?
    Ich bin der Meinung, Transparenz und offener Austausch schadet nie. Solange hier kein unsachliches Bashing stattfindet, kann das für alle Beteiligten nur hilfreich sein.

    Nur können wenige damit auch umgehen. Ich hätte das auch hier so gar nicht kommuniziert, wäre

    die Antwort der HuTa nicht so übergriffig gewesen.
    nette hat es mit "kleinkindartige Trotzreaktion" wohl auf den Punkt gebracht.
    Wenn also jetzt jemand im Internet recherchiert, darf er gerne auf diesen Faden stoßen und sich sein eigenes Bild machen. Niemand wurde beleidigt, jeder hier hat sich differenziert und sachlich geäußert.

    Schau Dir gerne die Webseite von Braun-Klabes an. Macht sie auf Dich den Eindruck einer "normalen HuTa"?

    Eine normale HuTa mit 24h Hundefreilauf und Zwingerunterbringung möchten wir für Pepper nicht.
    Ich sehe das Versäumnis bezüglich Kommunikation nicht nur bei der HuTa.

    Wir haben sicherlich auch nicht progressiv gesagt was wir erwarten...aber auch, weil das was wir wollten auf der Webseite als Standard definiert ist. Da haben wir gesagt:"Ok, passt! Super!"

  • Schafring
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    • 23. August 2023 um 14:00
    • #60

    Ich habe hier einmal eine Zeitlang in so einer HuTa u. Pension gearbeitet.

    Dort waren Tagesgäste aber auch Urlaubshunde.

    In einem langgestreckten Gebäude gab es 3 Räume die mit jeweils 1 großen Auslauf verbunden waren.

    Je Abteil wurden Gruppen zusammengestellt mit bis zu 10 Hunden.

    Jeder Pensionshund wurde dort mit seinem individuellen Futter seperat gefüttert und bekam dabei bei Bedarf auch seine Medikament.

    Zum separieren waren in den3 Abteilungen jeweils 10 große Boxen mit festen, täglich zu reinigenden Zwischenwänden und Gittertüren vorne.

    Zum übernachten kamen die Pensionshunde einzeln in diese Boven, die Abteilungen hatten für die kalte Jahrezeit auch Heizung.

    Tagsüber hatten die Hundegruppen den großen Auslauf mit Zugang in das Haus, aber nicht in die Boxen.

    Gassi gegangen wurde dort auch nicht.

    Mir hat das Konzept dort eigentlich ganz gut gefallen ausser, ich hab in den frühen Frühjahrsmonaten dort gearbeitet, mir waren die Hunde zu lang über Nacht in den Boxen da sie schon zwischen 16 und17 Uhr eingesperrt und gefüttert wurden.

    Und das die dort leine unkastrierten Rüden annehmen find ich auch nicht so toll.

    Ich glaube das einzige was da bei Pepper nicht optimal war ist das Doppelzimmer mit fremder Dame.

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

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