Zur Ruhe kommen, aber wie?

  • Versteh mich nicht falsch, es ist keine negative Einstellung zur Box.

    <3 <3 Ich hatte es auch nicht so verstanden, aber du hattest eine Bemerkung zur Arbeit mit Box gemacht und das habe ich aufgegriffen :)


    Für mich sind das Rausgehen in Ruhe und im Wohnzimmer ruhig sein wenn Ruhezeiten sind, 2 verschiedene Paar Schuhe. Die Rausgeh-Situation ist eine momentane Situation, die man mit ein paar Übungen und Routinen in den Griff bekommen kann.


    Die Ruhe im Wohnzimmer, über einen längeren Zeitraum würde ICH nicht unter einen "Wenn - Dann - Pantoffel" stellen.


    In meiner Hundehaltung wird die Box NIE als Konsequenz für unerwünschtes Verhalten verwendet! Daher entsteht da auch kein Konflikt. :)

  • Die Box sollte nur ein etwas abgeschirmterer/geschützter höhlenartiger Bereich sein, wo sich der Hund dadurch leichter tut runter zu fahren.


    Und ganz 2 paar Schuhe sind Ruhen und Aufregung vor dem Gassi nicht.


    Wenn der Hund sich in keiner von beiden Situationen selber regeln kann, wird es nie was, also muss man die Ruhe auch überall einfordern wo man sie haben möchte.

    Umso öfter Selbstregulation gefordert wird, umso leichter lernt der Hund sie einzusetzen und irgendwann auch in neuen Situationen darauf zurückgreifen zu können.

  • Ich würde so sagen: es hängt grundsätzlich zusammen, aber das Training sind 2 Paar Schuhe.


    Rausgehen war heute nicht so geladen. Hab sie dann zusätzlich noch an die Leine genommen, damit sie nicht gleich raus aus der Tür und Vollgas gibt. Hat auch super geklappt. Leine kam dann ab, als sie sich aufs schnüffeln konzentrierte. War nach ein paar Metern der Fall. Klar läuft sie dann trotzdem wie eine verrückte durch die Gegend, aber das darf sie ja. Drüber ist sie dann, wenn sie ständig Fina belästigt. Das ist nicht nur nervig, sondern für Fina auch schon körperlich gefährlich. Daran arbeite ich seit klein auf, aber wenn sie so richtig drüber ist, hilft nur das Fina direkt neben mir geht, dann lässt sie sie in Ruhe. Das war heute dann nach der Leinenphase gar nicht mehr. Nur einmal hätte sie sich auf die Lauer gelegt. Fina reagiert aber darauf mittlerweile schon so, dass sie sofort zu mir kommt, bzw reicht dann ein gewisser Blick von mir und Kiara weiß, oookkeee ihr Spaßverderber, dann halt nicht.

    Also das mit der Leine werden wir defintiv jetzt mit einbauen. Damit das raus gehen geregelter ist.


    Wie ich es Abends angehe muss ich jetzt schauen, gestern war sie ja so ruhig. Heute wird wieder spannend, weil ich Donnerstags sowieso nachmittags arbeite und da relativ wenig Zeit für die Hunde bleibt. Kleine Runde und fertig, wenn dann das Kind bei den Hausaufgaben noch zickt, wirds eine schnelle kurze Runde, so wie heute. Also bin ich gespannt wie die Stimmung dann abends ist.

  • Einfach dran bleiben ;)

    Das mit Fina würde ich anders lösen.

    Gerade wenn Kiara da drüber ist, würde ich sie anleinen.

    Muss ja nicht lang sein, aber sie soll ja runter kommen und Fina nicht noch mehr eingegrenzt werden.

  • Ja das ist jetzt auch mein Plan. Dreht sie auf wird sie angeleint.


    Heute früh selbiges Spiel. An der Leine raus und wenn sie etwas runter gefahren ist darf sie los.

  • Flummi hat das mit der Ruhe am Abend irgendwie so nebenbei gelernt. Flummi ist ja mitten in der Coronazeit geboren und bei uns eingezogen. Damals habe ich eigentlich immer Abends noch was für die Arbeit machen müssen. Nach dem Abendessen, den Hund nochmals kurz lüften und dann ab an den Laptop. Ich habe das immer erst im Wohnzimmer probiert, ist Flummi neben mir auf dem Sofa gelegen war alles gut und ich war bald fertig.

    Hat sie gemeint KEINE Ruhe zu geben und etwa mit anstarren oder Spieli bringen Aufmerksamkeit zu bekommen, bin ich mit meinem Laptop verschwunden und habe im Büro (Ohne Hund) weiter gearbeitet. Eigentlich nicht aus erzieherischen Zwecken sondern aus Eigennutz...ich wollte schnell Feierabend haben.

    Daraus hat sich aber tatsächlich ergeben, dass Flummi abends vollkommen entspannt. Heute noch.

    Ich weiß, das hilft dir jetzt nicht sooo viel weiter... ich habe allerdings erst im Zuge von diesem Faden darüber nachgedacht, weshalb Flummi abends so tiefenentspannt ist.

    Und kann es mir nur so erklären. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Flummi ()

  • Kurzer Zwischenbericht unter nicht erschwerten Bedingungen, also Hund gut Ausgelastet:

    Wir waren heute fast den ganzen Tag außer Haus, also bin ich mittags die kurze Runde mit den Hunden gegangen, weil wir dann den restlichen Nachmittag weg waren. Abends dann hab ich nochmal eine gute Runde von etwa 1,5 Stunden mit gaaaanz vielen Eindrücken, weil ich durch den Ort gegangen bin. Da wird geschnüffelt was das Zeug hält.


    Zu Hause müsste sie eigentlich gut müde sein, aber Madame hatte wieder Probleme runter zu fahren. Hab sie dann auf die Decke geschickt, 3 x korrigieren und 15 min später war sie bereit der Müdigkeit nach zu geben und hat sich entspannt. Sie durfte dann aufstehen und hat sich kurz Streicheleinheiten bei mir abgeholt, hab sie ja schließlich angesprochen und sich dann von selbst einfach unter den Tisch gelegt. Jetzt pennt sie.

  • Zu Hause müsste sie eigentlich gut müde sein, aber Madame hatte wieder Probleme runter zu fahren. Hab sie dann auf die Decke geschickt, 3 x korrigieren und 15 min später war sie bereit der Müdigkeit nach zu geben und hat sich entspannt. Sie durfte dann aufstehen und hat sich kurz Streicheleinheiten bei mir abgeholt, hab sie ja schließlich angesprochen und sich dann von selbst einfach unter den Tisch gelegt. Jetzt pennt sie.

    Klingt gut😉 Manchmal ist es gar nicht notwendig, viel zu verändern. Änderst du deine Einstellung, ist das schon beinahe die halbe Miete. Ich denke, dass die Maus auch froh ist, wenn sie sich immer schneller entspannen kann. Mit der Zeit wird ihr das immer besser gelingen. Aber sie braucht eben deine Hilfe dazu. Der Weg stimmt schon, sonst würdest du nicht so rasche Ergebnisse erzielen👍

  • Ja, die Einstellung oder einfach mal der Tritt in den A.... um endlich mal das Problem an zu gehen.

    Das ist ja nicht von heute auf morgen, aber es ist halt auch nicht so extrem, das man es nicht mehr aushält. Bis eben dann mal der Punkt kommt, wo einfach mehrere Sachen zusammen kommen und dann reichts.


    Beim rausgehen weht jetzt ein anderer Wind und auch drinnen wird das herum generve nicht mehr toleriert. Aber schauen wir mal wenn sie nicht müde ist...

  • Beim rausgehen weht jetzt ein anderer Wind und auch drinnen wird das herum generve nicht mehr toleriert.

    Genau😉

    Aber schauen wir mal wenn sie nicht müde ist...

    Auch da heisst es dran bleiben und ihr glasklar vermitteln, was ab jetzt von dir gewünscht wird. Mit der Zeit geht das immer schneller. Aber so wie du schon sagtest, man muss mal anfangen.

  • Kathy

    Hier steht ne Box (aus Textil) immer in ner Ecke mit offenem Eingang. Da gehen beide abwechselnd (manchmal auch zusammen :D ) von alleine rein, wenn sie ihre Ruhe haben wollen.


    Ansonsten hat's hier geholfen, sich mit dem Zappelphilipp hinzusetzen und zu knuddeln bis er/sie ruhig war.

  • Das Problem kenne ich nur zu gut …

    Ich habe auch eine Box ( soft ) die ich grundsätzlich versucht habe positiv aufzubauen -aber sie findet es trotzdem blöd .

    Ich habe dann eine Öse in die Wand gebohrt und wenn sie sehr unruhig ist leine ich sie dort an um ihren Radius einzuschränken.

    Meist kommt sie dann zur Ruhe und schläft ein ( wenn die Kinder sie dann nicht wieder ansprechen …) die Unruhe ist bei ihr auch immer wenn sie nicht genug geruht hat .

    Das macht sie tatsächlich nie von selber .

    Wird sie blöd oder beginnt ihren Schwanz zu jagen weiß ich immer dass es Zeit ist …

    Das mit der Box habe ich aber noch nicht ganz aufgegeben…

    Parallel mache ich auch Decken Training aber das dauert alles noch bis es wirklich fruchtet…