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Ich hasse meinen Hund oder doch eher mich?

  • vanilla coke
  • 23. Februar 2024 um 14:36
  • vanilla coke
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    32
    • 14. Mai 2024 um 21:46
    • #76
    Zitat von N'Joy

    Ich finde, er klingt auch sehr unsicher und da wäre es toll, wenn du es schaffen könntest metaphorisch und buchstäblich mit gehobener Brust die Starke von euch beiden zu sein und auch für ihn als positives Vorbild voranzugehen.

    Ich bin manchmal wirklich zwiegespalten, ob er ein armes, kleines, ängstliches Würstchen ist oder ein offensiver, dominanter Prolet.

    Da bekomme ich auch unterschiedliches Feedback, die einen halten ihn für unsicher und die anderen für hyperdominant.

    Vielleicht ist es ja auch beides, je nach Situation.

    Aber ich denke egal was er von beidem ist, eine starke und sichere Führung muss ich in beiden Fällen geben können.

    Die Trainerin meinte ich solle mir vostellen, ein bisschen arrogant zu sein und mich dann so verhalten, also von Körperhaltung und Autreten. Das wäre wohl das am einfachsten zu veranschaulichen.

    Zitat von N'Joy

    Was das

    "Meine Instabilität muss sich für meinen Hund wie eine gespaltene Persönlichkeit anfüllen.

    Heute "Mausi Baby DutziDutzi", morgen "Nein, jetzt reichts, Aus".

    Da kann man ja nur durchdrehen." angeht, möchte ich dir nur sagen, solange du das Top oder Flopp von dem Verhalten des Hundes und eben nicht von einer eigenen Stimmung bzw Einstellung abhängig machst, geht es genau so!

    Ich fürchte manchmal mache ich es leider von meiner Stimmung abhängig.

    Mein Hund reagiert aber auch irgendwie sehr stark auf Lob. Er dreht wirklich ziemlich auf und ist dann echt drüber. Eigentlich hat die Trainerin geraten ihn nicht zu loben oder sehr wenig bzw reduziert.

    Ich muss auch sagen, er stolziert eigentlich eh schon mit aufrechter Rute und erhobenen Hauptes durch die Gegend. Wenn ich ihn lobe dann mutiert er zu Napoleon :D.

    Ich finde das ehrlich gesagt auch irgendwie nicht schlimm oder ganz schön, dass er nicht ängstlich wirkt und Selbstbewusstsein hat, andere hingegen deuten das immer viel negativer.

    Im Übrigen ist mir in letzter Zeit verstärkt aufgefallen, dass andere Hunde ihn ziemlich anpöbeln. Also recht häufig initiieren die anderen Hunde den Stress. Und die Halter sind oft ziemlich überrascht, weil das für ihre Hunde wohl ungewöhnlich ist.

    Früher ist er jedes einzelne Mal darauf eingestiegen und hat sich noch mehr aufgeregt, als die anderen Pöbler. Inzwischen schaffen wir es ab und an, dass er ruhig bleibt, was auf die anderen Hunde aber nicht deeskalierend wirkt.

    Ich weiß nicht, ob es an seiner kleinen Napoleonpersönlichkeit liegt oder daran, dass er intakt ist.

    Aber naja, oft genug ist er auch der Instigator.

  • vanilla coke
    Beiträge
    32
    • 14. Mai 2024 um 21:54
    • #77
    Zitat von Kimba2001

    Ich finde ein Schäferhund mit Rainbow Maulkorb, sieht schon harmloser aus.

    Ich habe auch eine schöne Anleitung geshen, wie man einen Maulkorb mit buntem Tape aufhübschen kann.

    So in etwa: https://www.chicundscharf.com/images/categor…pyourmuzzle.jpg

    Das muss ich mal in Angriff nehmen.

    Aus dem letzten Monat machen wir jetzt noch das Beste :) .

  • vanilla coke
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    32
    • 14. Mai 2024 um 22:00
    • #78
    Zitat von Axman

    Also, nachdem jetzt alles geklärt ist ;) darf ich fragen, wie du zum Beispiel die Übung "ich gehe vor dem Hund aus der Tür" durchführst :love: :love: pretty please? :)

    Also das machen wir wirklich konsequent.

    Er setzt sich oft schon von alleine vor die Tür und wartet bin ich durch bin und dann Freigabe gebe.

    Und falls er doch mal zu schnell aufspringt, dann schicke ich ihn wieder ins Platz, gehe raus, schaue nach links und rechts und lasse ihn dann nachkommen.

    Das funktioniert einwandfrei.

    Nur sobald wir draußen sind ist er ruckzuck wieder ganz vorne am Ende der Leine.

    Er will immer vorne sein.

    Beim Social Walk ist es am schlimmsten. Oder generell sobald noch andere Menschen dabei sind.

    Am schlimmsten dennoch bei Hunden. Er muss vorne gehen, sonst dreht er durch.

    So haben wir immer unseren "Ehrenplatz" an der Spitze...

  • vanilla coke
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    32
    • 14. Mai 2024 um 22:05
    • #79

    Hallo Anne,

    Zitat von WanderingMud2048

    ich hab dann mal angefangen ihm die schnauze runterzudruecken und oder den hund im nacken in den platz position gedrueckt wenn er ganz frech war.

    Ich glaube das ist nichts für mich zarte Pazifistin :S . Vielleicht als absolute Managment Lösung, wenn er ganz arg bei einem Hund ausrastet und ich ihn nicht anders halten kann, aber für den Alltag ist das glaube ich für mich nicht machbar.

    Zitat von WanderingMud2048

    gegen das ziehen hat so ein erziehungsgeschirr geholfen, sofort. name HALTI

    Das Ding ist, er versteht das Prinzip der lockeren Leine und kann das auch. Nur macht er es nicht.

  • vanilla coke
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    • 14. Mai 2024 um 22:15
    • #80
    Zitat von WanderingMud2048

    der war ziemlich genauso wie deiner: hat reingepinkelt und wände zerfetzt wenn ich ihn allein gelassen habe, hat vor meinen schreibtisch gepinkelt (also da wo ich immer gesessen habe), hat jeden kot gefressen, den er finden konnte, hat in zürich einen jogger in den bauch gebissen und in konstanz einen müllmann in den hintern. ich hatte zweimal eine anzeige wegen dem biss, mit schadenersatz, er hat alles gejagt was beine hatte und auch katzen getötet, er hat meinen behinderten mitarbeiter aufs korn genommen, und dann habe ich ihn nach etwa 1 jahr wieder in das tierheim zurückgebracht.

    Oh wow krass =O .

    Da habe ich es ja echt noch gut erwischt. Wenn meiner einen Menschen gebissen hätte oder ein Tier getötet, wäre das für mich leider auch der absolute Schlussstrich. Da gäbe es keine Zweifel mehr, dass ich der Sache nicht gewachsen bin bzw. der Hund wikrlich Hilfe braucht, die ich nicht geben kann.

    Ich glaube das ist so ein bisschen der Grund, wieso ich mich so schwer entscheiden kann.

    Einerseits bin ich hoffnunglos überfordert und verzweifelt, andererseits schaffen wir es ja schon relativ gut und kommen mit einem blauen Auge davon, wenn ich die Situation doch falsch einschätze.

    Ich weiß ja auch, dass wenn etwas schief geht, ich in den meisten Fällen meinen Hund in eine Situation gebracht habe, die er nicht händeln kann. Mit richtigem Managment kann man ihn schon in die Welt da draußen lassen.

    Weißt du, was aus dem Hund geworden ist, den du wieder abgeben hast?

  • Luna
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    • 14. Mai 2024 um 22:19
    • #81

    vanilla coke, was heisst das "aus dem letzten monat machen wir jetzt noch das beste"?

  • Maline
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    • 14. Mai 2024 um 22:21
    • #82
    Zitat von vanilla coke

    Aus dem letzten Monat machen wir jetzt noch das Beste :)

    Und was bedeutet das? Finde jetzt nichts, was als Plan nach dem Monat ist oder hab ich was überlesen :/

  • vanilla coke
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    • 14. Mai 2024 um 22:26
    • #83
    Zitat von Inka

    ...vielleicht sollt man bei seinem Hund, egal wie er ist, welches Alter er hat, was für eine Vorgeschichte er durchleben musste - diesen Hund als Hund sehen. Versuchen ihn zu lesen, nicht zu überfordern und Geduld haben. Nichts erzwingen und ihn auch mal so lassen wie er ist - einfach Hund. Grenzen zeigen und wenn man selber merkt, dass man ungeduldig wird oder keinen Kopf hat - weg gehen, sein lassen. Später probieren.

    Ich glaube egal ob er bei mir bleibt, oder so wie es ausschaut ein neuen Zuhause finden muss, wird das die richtige Strategie sein. Ihn einfach so anzunehmen wie er ist.

    Natürlich mit Motivation und Initiative zur Verbesserung, aber letztendlich muss man seine Genetik und seine Persönlichkeit ein Stück weit akzeptieren.

    Das fällt mir wahnsinnig schwer. Ich will so sehr, dass er gut und lieb ist, ihn alle mögen und er nicht das Stereotyp vom aggro, psycho Schäferhund ist, das so weit verbreitet zu sein scheint. Dieses "typisch Schäferhund halt" emfpinde ich immer als sehr beleidigend der Rasse gegenüber.

    Andererseits gibt es halt Eigenschaften, die mehr oder weniger "typisch Schäferhund" sind.

    Letztens sind wir abends zum letzten Gassi Gang raus und im Dunkeln saßen meine Nachbarn mit Freunden. Ich habe sie nicht gesehen und bin raus, Hund stellt plötzlich die Lauscher und Rute auf Alarm und bellt die Leute an.

    Ich habe mich in Grund und Boden geschämt, gleich hektisch Aus und Nein und entschuldigt.

    Und einer der Leute meinte "das ist ein Hund, der macht nur seinen Job".

    Und danach habe ich mich auch gefragt, wieso ich nicht mal normales Hundeverhalten akzeptieren kann.

  • Luna
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    • 14. Mai 2024 um 22:48
    • #84

    ein schäfi ist von der ganzen genetik ein schutz-und wachhund und er hat richtig reagiert, dass er dich vor den in seinen augen, fremden menschen, gewarnt hat. Das konnte er nicht wissen, dass du die leute gekannt hast.

    In manchen gegenden wäre so manche frau froh, so einen beschützer zu haben.

    Mach dir mal bewusst, dass du einen tollen dsh an deiner seite hast, mit ecken und kanten, der sich aber jederzeit vor dich hinstellen würde.

    Das tust du leider nicht für ihn.

  • vanilla coke
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    • 14. Mai 2024 um 22:57
    • #85
    Zitat von Luna

    vanilla coke, was heisst das "aus dem letzten monat machen wir jetzt noch das beste"?

    Ich versuche eigentlich alle Fragen chronologisch zu beantworten, aber diese schiebe ich mal vor, damit es nicht ein blöder Cliffhanger wird.

    Also ich bin mir aktuell ziemlich sicher, dass ich diesem Hund nicht gerecht werde und er ein besseres Zuhause haben kann. Ich habe ja auch explizit bestätigt bekommen, dass nicht der Hund, sondern ich das Problem bin.

    Auch wenn sowohl Trainer, als auch Sitter der Meinung sind, dass es ein Charakterhund ist, der in manchen Bereichen leicht beratungsresistent ist. Die Trainerin ist ebenfalls der Meinung, dass es nie ein Mitläuferhund sein wird und er immer eine absolut konsequente und starke Führung brauchen wird, um der "Traumhund" zu sein, den sie in ihm sieht (Traumhund im Sinne von Intelligenz, Arbeitswille und Motivation/Trieb, wie man es auch nennen mag).

    So, wenn das im Juni dann endgültig entschieden ist, werde ich ihn NICHT an den erstbesten Idioten wie mich verticken und er kommt auch nicht ins Tierheim.

    Ich werde mit größter Sorgfallt nach einem Menschen suchen, bei dem er ein besseres Leben hat und die Strukturen und Regeln bekommt, die er braucht.

    Wenn das ein halbes Jahr dauern sollte, dann ist das so.

    In der Zeit werde ich weiter möglichst viel Vorarbeit leisten, idealerweise machen wir in den nächsten Tagen eine Schnupperstunde im Schäferhundverein und fangen anschließend einen Hundesport an.

    So ich glaube das ist das wichtigste als Schlusswort für heute.

    Gute Nacht Allen!

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 14. Mai 2024 um 23:08
    • #86

    Ich finde es gut, dass Du so einsichtig bist.

    So ungern ich das sage, weil ich es wirklich schade finde: Ich glaube langsam, dass hier ein anderes Zuhause für den Hund (und Dich) das Beste ist.

    So wie du es momentan handhabst mit der Inkonsequenz, ist es für den Hund unfair. Heute ist Leine ziehen ok, morgen gibt's dafür Ärger. Was in der einen Minute in Ordnung geht, führt in der nächsten zu einem Donnerwetter. Das ist nicht nur für Hunde ein umzumutbarer, unsicherer Umstand, sondern auch für Menschen. Stell Dir vor, Dein Chef erlaubt Dir heute Gleitzeit und morgen bekommst Du ne Abmahnung weil Du nicht um 8 im Büro warst.
    Daran ändert auch Sport nichts, denn ich denke nicht dass euer Problem mangelnde Auslastung ist. Deshalb finde ich es schön von Dir, dass Du Dich nach einem anderen Zuhause für ihn umsehen willst und ich wünsche Dir und dem Hund, dass sich jemand findet, der ihm den sicheren Rahmen und ein glückliches Hundeleben ermöglichen kann

  • Luna
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    • 14. Mai 2024 um 23:29
    • #87

    man könnte aber auch lernen z.b im schäferhundeverein und dieses angebot des lebens annehmen. Auch zu lernen, dass hunde, egal welcher rasse sie zugehören, eine sicherheit und klare regeln für IHR leben mit dem menschen benötigen.

    Das lässt sich lernen und wo ein wille, da ein weg.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 15. Mai 2024 um 08:12
    • #88
    Zitat von Luna

    man könnte aber auch lernen z.b im schäferhundeverein und dieses angebot des lebens annehmen. Auch zu lernen, dass hunde, egal welcher rasse sie zugehören, eine sicherheit und klare regeln für IHR leben mit dem menschen benötigen.

    Das lässt sich lernen und wo ein wille, da ein weg.

    Luna , ein wenig finde ich mich in vanilla coke wieder.

    Das Thema "Konsequenz" ist auch nicht so wirklich meines. vanilla coke ist zwar wohl einige Jahre jünger wie ich, aber ich bin mit meinen 61 Jahren auch nicht immer so konsequent, wie ich es besser sein sollte, auch mir und meinen erwachsenen Kindern gegenüber nicht immer. Bei Harras versuche ich es, weil ich mittlerweile weiß, wie wichtig das ist.

    Gerade hier im Forum habe ich sehr viel über Schäferhunde gelernt. Wir hatten Harras auch sehr blauäugig und ohne Kenntnisse über die Haltung eines Schäferhundes angeschafft.

    Harras ist jetzt fast 8 1/2 Jahre alt und seit 8 1/4 Jahren bei mir. Ich musste auch akzeptieren, dass er nicht der angedachte sog. Begleithund ist, der mich immer und überall hin begleitet. Dank meiner Unsicherheit und seinem Beschützerwillen haben wir tatsächlich schon sog. Beißvorfälle gehabt und Auflagen vom Ordnungsamt (Maulkorb). Zuerst brach für mich eine Welt zusammen. Nun trägt er den Maulkorb draußen wie ich meine Brille. Für uns beide kein Problem mehr und ich mag es sehr, dass die Leute schon alleine wegen des Maulkorbes Abstand halten. Ich habe die Verantwortung für diesen Hund übernommen, er ist quasi mein 4. Kind. Ich liebe ihn und er mich. Er würde für mich alles tun, bestimmt auch sein Leben geben.

    Damit es keine Vorfälle mehr gibt, gehe ich mit Harras nur noch Gassirunden in abgelegenen Gebieten. Ich fahre mit dem Auto ins Industriegebiet. Vor der Haustür hätte ich hier mehrere Parks, aber eben auch ganz viel Trubel (Fußgänger aller Hautfarben mit und ohne Fahrzeugen, klappernden Trollis, quakenden Kindern, lauten Geräuschen usw.). Ich weiß, dass ich dann dauernd einen laut bellenden Hund an der Leine hätte, der sicherlich auch öfters steil in der Leine hängen würde. Das kann, will und muss ich mir nicht antun. Daher arrangiere ich mich entsprechend.

    Ich kann dich, vanilla coke, sehr gut verstehen. Das du dich so gut reflektierst gefällt mir. Und das du dem Hund zuliebe ein neues Zuhause für ihn suchst finde ich auch gut.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Palinka74
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    • 15. Mai 2024 um 09:22
    • #89

    Mein Hund will auch IMMER vorne sein. Er zieht nach wie vor an der Leine, obwohl er es anders "kann". Er hat mittlerweile die IGP1 gemacht und ist im Rally-O aktiv. Trotzdem ist er nicht DER Hund, den ich mir gewünscht hatte.

    Genau wie Du, wollte ich einen Hund, den man überall mit hinnehmen kann, der ordentlich an der Leine läuft, der keiner Fliege was zuleide tut, von jedem geliebt wird usw. usw. und ich habe von Anfang an auch alles dafür getan. Und trotzdem wurde der Hund anders. Aber ich habe die Verantwortung übernommen, als ich den 9 Wochen alten Welpen abgeholt habe und ich werde einen Teufel tun, und mich davor drücken. Wie Pinguetta schrieb: Er ist wie ein weiteres Kind für mich. Das kann ich auch nicht abgeben, weil es nicht so ist, wie ich es gerne hätte.

    Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Du wirkst sehr reflektiert und es scheint nicht so, als machst Du es Dir leicht. Aber ich bin sicher, dass Ihr es gemeinsam schaffen könntet.

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

  • Pepper
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    • 15. Mai 2024 um 10:33
    • #90
    Zitat von vanilla coke

    Ja meine Wortwahl ist vermutlich auch nicht immer optimal.

    Ich bin leider auch ein sehr theatralischer und dramatischer Mensch.

    Wenn etwas schlimm ist, dann so richtig, wenn etwas toll ist, dann ist es das Beste was es jemals überhaupt gegeben hat.

    Irgendwie sind mein Hund und ich uns sogar sehr ähnlich fällt mir auf.

    Er neigt auch zu Extremen, wenn er glücklich ist, dann wie ein Welpe und wenn er sauer ist, dann rastet er so richtig aus.

    Irgendwie passen wir wohl zusammen.. bzw. im Umkehrschluss, um mehr Ausgeglichenheit in ihn zu bekommen, muss ich auch erst mal ausgeglichener werden.

    Alles anzeigen

    Du hast in diesem Zitat schon früh in diesem Faden Deine Situation gut zusammengefasst wie ich finde.

    Die meisten Hunde spiegeln Ihren Menschen, so wie Deiner (und meiner)...die anderen gleichen aus.

    Zitat von vanilla coke

    Ich habe ja auch explizit bestätigt bekommen, dass nicht der Hund, sondern ich das Problem bin.

    Auch wenn sowohl Trainer, als auch Sitter der Meinung sind, dass es ein Charakterhund ist, der in manchen Bereichen leicht beratungsresistent ist. Die Trainerin ist ebenfalls der Meinung, dass es nie ein Mitläuferhund sein wird und er immer eine absolut konsequente und starke Führung brauchen wird, um der "Traumhund" zu sein, den sie in ihm sieht (Traumhund im Sinne von Intelligenz, Arbeitswille und Motivation/Trieb, wie man es auch nennen mag).

    An unseren Hunden können wir wachsen was voraussetzt, das wir uns verändern wollen.

    Dann bekommen wir einen tollen Freund...aber manchmal ist der Schritt für uns auch zu groß, oder wir

    wollen dieser Mensch gar nicht sein, den der Hund braucht.

    Das ist legitim...vielleicht hast Du jemanden, der Dich so gut kennt und sehen kann, ob Du das Potential

    hast der Mensch zu sein, durch den Dein Hund der wird, den Du Dir so sehr wünscht.

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