Melden/Anschlagen im Büro verhindern
-
-
Für mich ist das so ähnlich wie mit dem Jagen und deinen Hund zum Balljunkie machen, um umzulenken, das kann funktionieren, muss aber nicht.
-
Axman Ich renn halt nicht mit dem Futterbeutel am Gürtel in der Wohnung herum.
Als gestern die Nachbarin klingelte, habe ich versuchsweise mit Futter geworfen - das hat nahezu null, nada, niente Wirkung gehabt. Nun ja, das war der erste Versuch.

Ich auch nicht. Ich hab's in den Hosentaschen.
Wenn man was trainieren will braucht man halt entsprechendes Handwerkszeug. Ich kann das Argument gar nicht nachvollziehen.....
Dass es darauf ankommt wie futtermotiviert der Hund ist hatte ich ja schon erwähnt.Es ist alles immer bisschen komplexer als auf den ersten Blick. Auch mit Futter arbeiten will gelernt sein.....
-
Das ist die Frage, ist das Futter nur in der Trainingszeit, Tür geht auf, es Klingelt usw. oder für immer?
Beim Jagen, um umzulenken, braucht man den Ball für immer.
-
Neuerdings bricht er bei seiner ersten Lautäusserung das Spiel ab und geht in die Box
Weil ich ihn oder auch Ioshy in der Vergangenheit immer wieder mal getrennt habe, einer in die Box, wenn sie es hier zu bunt treiben.Geil, ein sich selbst besztrafender Schäfi
Da soll mir nochmal einer erzählen, man kann einem DSH nicht ALLES beibringen

-
So, Klausur überlebt, jetzt belohne ich mich mal mit einer richtigen Antwort

Unter dem Schreibtisch ist ihr Hundebett. Ich hab ihr von Anfang an klar gemacht das sie Kunden weder anbellen noch anknurren darf und sie belohnt wenn sie die Klappe gehalten hat.
Wie genau hast Du ihr das denn klargemacht? Beim Ohren spitzen direkt korrigieren? Schimpfen, wenn sie bellt? Ignorieren?
Meistens haben die Leute gar nicht bemerkt, dass sie da war.
Im Restaurant oder in Bus und Bahn ist das auch oft so mit Kira
Sie bellt nach wie vor andere Hunde an, wenn ich zu langsam bin, ihr das zu verbieten (ja, auch der nicht, nein, auch nicht fixieren, ja, die Regel gilt immer noch, nein, auch nicht wenn der bellt und ja, es ist mir egal, ob Dir sein Gesicht nicht gefällt). Saßen irgendwann im relativ vollen Bus direkt im Eingangsbereich, sie mit ihrem fetten Drahtmaulkorb (muss ja hecheln können) friedlich am dösen unter mir. Steigt ein kleiner Hund ein und springt ihr direkt quasi bellend ins Gesicht und sie zuckt nicht mal mit der Ohrenspitze
Hat sie natürlich sofort eine fette Belohnung bekommen. Irgendwann in ihrer Vergangenheit hat sie anscheinend gelernt, dass Hunde im Bus uninteressant und nicht zu beachten sind. Am Hundeplatz kann ihr ein Hund über die Rute trampeln und sie geiert nach dem nächsten Leckerli oder guckt die Wiese an. Alleine vorm Bäcker angebunden lässt sie ihre Augen nicht mal von der Tür, wenn ihr Lieblingshundefreund fiep-bellend auch am Bäcker ankommt xDMuss man das verstehen?

Ah, ich habe Futter werfen übrigens direkt ausprobiert, als sie angeschlagen hat als mein Freund heimkam (unser Gartentor klemmt und ist wirklich nicht zu überhören xD). Je länger ich drüber nachdenke, desto besser finde ich die Idee für das Klingeltraining

Sie ist dann so aufgeregt wenn es klingelt, dass sie sich kaum ansprechen lässt. Auch, wenn sie jetzt nicht komplett eskaliert beim Bellen, würdigt sie mich dann kaum eines Blickes. Habe dann, als sie mal ganz kurz auf meine Ansprache reagiert hat, eine Hand voll Futter in den Flur geworfen, sie hat eine Viertelsekunde abgewägt zwischen Bewachen und Futter und sich dann mit Freude aufs Futter gestürzt xD Als ich mit meinem Freund wieder reinkam, hat sie das Futter liegenlassen, uns begrüßt und dann noch die letzten Krümel gestaubsaugt.
Ein Problem ist leider, dass wir vom Büro einen ziemlich weiten Weg zum Gartentor haben, man also schon schnell sein muss, um den Paketboten noch zu erwischen. Das hilft natürlich nicht dabei, keine Hektik aufkommen zu lassen
Haben jetzt wieder ein Glas mit Futter auf dem Schreibtisch stehen (wo wir mit 99% Wahrscheinlichkeit sind, wenn es klingelt weil Home Office) und wenn es klingelt, kriegt sie eben Futterregen 
Womit ich mir diese """Trainingsmethode""" gerade schönrede: Bei Katzen war sie am Anfang auch 0,0 ansprechbar. Mit dem Leckerli-Werf-Spiel orientiert sie sich jetzt sogar quasi sofort zurück, wenn ich meckere oder die Leine zuende ist (je nachdem, wer schneller ist...) (vorgestern ist 5 Meter vor uns der Dorffuchs über die Straße geflitzt
Früher hätte sie da fünf Minuten fiepend in der Leine gehangen). Und ich habe ja festgestellt, dass nur meckern auch schon reicht 
Also vielleicht lässt sich das beim Klingeln ja auch erreichen, dass sie sich nicht mehr so derbe aufregt, sondern ansprechbar wird und dann kann man von da aus sinnvoll trainieren, dass mehr als ein Wuff nicht nötig ist.
Für die Büro-Situation bei Sitzungen lässt sich das fürchte ich nicht so gut übertragen. Zuhause darf sie sich ja frei bewegen, im Büro soll sie auf ihrem Platz bleiben. Zuhause kann sie meinetwegen kurz bellen, nur wie blöde zur Tür rennen und Stress schieben ist doof. Im Büro soll sie einfach friedlich pennen

Würde sie auch bellen, wenn du aktiv was mit ihr machst, keine Ahnung ein food Chase oder Futterauchspiel oder Unterordnung oder irgendwelche tricks?
Sehr gute Frage, ich denke nicht. Sie würde vermutlich kurz gucken und vielleicht auch mal Wuff sagen, aber dann hätte sie ja schon eine andere Aufgabe, nämlich Leckerlis verdienen
Hund muss Prioritäten setzen 
könnte man sie ablenken, wenn ja, ist das schon mal gut, wenn nicht würde ich erstmal daran arbeiten, dass sie sich ablenken lässt, zum Beispiel es klingelt zu Hause immer wieder und ihr macht ein Spielchen, das ihr Spaß macht, das irgendwann dazu führt, dass sie nicht aufs klingeln reagiert.
Ich glaube, im Büro bellen ist für sie eine sehr andere Situation/Motivation (?) als zuhause bellen
Zuhause würde sie sich definitiv vom Training/Spiel verabschieden, wenn es klingelt. Im Büro denke ich nicht oder nicht so vehement (da ist sie aber auch an der Leine - und auch nur alle paar Wochen mal da).Ich habe den Verdacht, dass sie ein ziemlich gutes Konzept davon hat, warum sie zuhause bellt wenn es klingelt. Melden und gucken wollen, wer da ist. Ich teste gerade auch, ob es ihr vielleicht hilft wenn ich ihr sage, ob da gerade mein Freund, Freunde von uns oder der Postbote vor dem Gartentor stehen. Das weiß ich eigentlich immer und vielleicht checkt sie ja irgendwann, dass Postbote heißt, dass sie gleich beim Paket auspacken mitschnuffeln darf (die meisten sind eh für sie xD) und niemand ihr Revier betritt. Dauert aber vermutlich noch eine ganze Weile, wie gesagt, es klingelt höchstens ein paar Mal pro Woche...
Werde jetzt denke ich doch die 50€ für einen zweiten Klingeltaster für unsere Premium-Funkklingel (
) in die Hand nehmen, dann kann ich vom Schreibtisch aus den Gong auslösen. Mehr Übungsmöglichkeiten 
Du stellst dir Leckerlis irgendwo im Raum auf. Du sitzt am Schreibtisch und bevor du aufstehst um von da Leckerlis zu holen sagst du immer deinen Marker.
So kannst du zum Beispiel wenn jemand rein kommt oder vorbei läuft besser noch den Zeitpunkt Marken, wo sie vielleicht noch nicht gebellt hat und in der Zeit, wo du den Marker gesagt hast und zu den Leckerlis läufst, wird sie dich im Idealfall wie gebannt beobachten, ob die Mutti das auch richtig macht.
Ja, das klingt sinnvoll
Bin immer so unfantasievoll bei Kommando-Wörtern, vielleicht sage ich ab sofort einfach immer "Fresse jetzt", wenn sie Leckerliregen gegen Klingelgebell kriegt

Okay, also ich glaube, ich habe neue Motivation und einen verbesserten Plan, wie man das Klingel-Gebell reduzieren kann. Wir ziehen wahrscheinlich in einem Jahr ca. um und mir graut es jetzt schon davor, mit Hund eine Wohnung zu finden. Wenn man dann sagen kann, Hund hat (vielleicht ja irgendwann dieses Jahr, sind fleißig am Trainieren
) eine Begleithundeprüfung, macht nix kaputt und sagt halt mal wuff, wenn's klingelt, ist das bestimmt von Vorteil.Fürs Büro hänge ich noch gedanklich etwas. Wir sind ja nur alle paar Wochen mal für einen Abend da, aber es wäre für die Zukunft praktisch, sie auch mal mit zur Arbeit nehmen zu können. Großraumbüro wäre glaube ich gar kein Problem, weil sie das dann nicht als bewachenswert betrachtet, aber geschlossener Meetingraum und Nachzügler - da würde sie sich selbst den Job geben, aufzupassen.
Wunschvorstellung wäre, dass sie einfach auf ihrer Decke liegt und pennt, völlig egal, was um sie herum so passiert (im Bürorahmen natürlich xD). Tut sie normalerweise auch problemlos, wenn niemand verspätet reinkommt, vergisst man sie völlig.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das wirklich einfach eine "unkontrollierte" "Kurzschlussreaktion" ist - da kommt jemand rein, sie wufft. Dann denkt sie kurz drüber nach und kommt zu dem Ergebnis, dass das richtig war und sie nochmal Wuff sagen muss. Dass ich zu einem anderen Ergebnis komme, interessiert sie nur am Rande, sie hat schließlich eine wichtige Aufgabe!

Also ihr irgendwie klarmachen, dass sie gefälligst friedlich zu schlafen hat und dass Aufpassen unerwünscht ist. Ist denke ich eine Erziehungsfrage.
Oder über Training: Sie kriegt was zu futtern, wenn irgendwas bebellenswertes passiert und statt dann mit Wuff zu melden, meldet sie mit Betteln?

Ich überlege gerade, am Gartenzaun (im Sommer stark frequentierter Schrebergartenweg) bellt sie nicht, nachdem sie dafür Anschiss gekriegt und ggf. in die Wohnung gepackt wurde. Da ist aber auch mehr Platz für Körpersprache und "ich glaube es hackt hier irgendwelche Leute anzubellen, nicht Dein Job!". Und vielleicht für einen Schäferhund auch intuitiver, dass der zu bewachende Bereich am Zaun endet.
Aber denkt ihr ich könnte sie zum bellen bringen?! Keine Chance, ich habe echt schon einiges versucht, versucht ein Kommando drauf zu setzen, wenn sie eh bellt, versucht sie irgendwie in einer Interaktion mit mir dazu zu animieren... Ich kriege einfach keinen Ton aus ihr 😅
Das kommt mir bekannt vor xD Sie bell-heult mich allerhöchstens mal an, wenn sie mir die Ehre gibt, ihr Steinchen für sie kicken zu dürfen, das sie durch die Gegend spielt xD
Sehr "witzige" Beobachtung: Axel zählt zu diesen Hunden und weil ich ihn immer wieder auch geschimpft habe, wenn seine "Lautäusserungen aus Übererregung entwischen", "bestraft" er sich selber
Ich kann an seinem Gesicht sehen "aaah scheisseeee, es ist mir so rausgerutscht" oder wenn er mit Ioshy auf dem Teppich balgt, wird er laut wenn das Spiel intensiver wird. Neuerdings bricht er bei seiner ersten Lautäusserung das Spiel ab und geht in die Box
Weil ich ihn oder auch Ioshy in der Vergangenheit immer wieder mal getrennt habe, einer in die Box, wenn sie es hier zu bunt treiben.Oh nein, das tut mir gerade voll Leid für Axel, da leide ich bei seinem "huuuuuuups, wollte ich nicht, tut mir Leid" direkt mit
Und es ist gleichzeitig sehr faszinierend, dass er sich da so selbst reguliert 
Mir fällt jetzt noch mehr zu Kiras Persönlichkeit ein, das wird aber ein zweiter Roman, den kopiere ich jetzt in meinem Vorstellungsthread, statt die Nachricht endgültig eskalieren zu lassen
