DSH und Schwimmen ja, aber bitte immer "MIT" Schwimmweste

  • Die Temperaturen sind schon fast unmenschlich und man kann mit dem Hund tagsüber bzw. am frühen Abend
    schon fast nichts anderes tun, als schwimmen zu gehen.

    Dank Pinguetta bin ich stolzer Besitzer einer Hundeschwimmweste. Hier nochmal vielen Dank an Claudia :S

    Vorgestern waren wir daher am Kanal. Leider hatte ich die Schwimmweste zwar rausgelegt, aber dann vergessen mitzunehmen.
    Die Hitze halt :rolleyes:
    Gut, Hund kann auch ohne schwimmen...also ein paar Mal die Boje geworfen, Hund rein ins Wasser: Apport.

    Wir waren etwa 45 Min. am Kanal, Hund ca. 20x rein ins Wasser, schwimmen, Hund raus, schütteln.

    Auf dem Rückweg zum Auto ging Pepper vor mir und ich konnte direkt sehen, das seine Hinterhand recht weich und schwammig war.
    Nicht stark, aber ich konnte es sehen.


    Gestern dann nochmal zum Kanal, diesmal mit Schwimmweste.
    Diesmal weniger rein und raus, sondern mehr Kopfarbeit. Ich schwamm raus, Pepper musste bleiben. Dann "hier" und er kam angeschwommen.
    Runden gedreht, dirigiert, dann zusammen zurück zum Ufer.

    Gleiches mit der Schwimmboje. Ich nahm sie mit auf´s Wasser, er musste am Ufer bleiben usw.

    Log Story short:

    Auf dem Rückweg trabte er mit fester Hinterhand wie immer vor mir her.
    Die Belastung, wenn der Hund hinten so tief im Wasser hängt und aus dem unteren Rücken heraus das Wasser tritt um zu schwimmen muss
    beträchtlich sein.
    Mit Schwimmweste liegt er gerade im Wasser und muss durch ihren Auftrieb nur noch für den Vortrieb sorgen.
    Zum einen schwimmt er wesentlich ruhiger, zum anderen wird der Rücken geschont.

    Also bei längerem Wasseraufenthalt, schwimmen bitte immer MIT Schwimmweste! ;)

  • Wir gehen hier auch fast täglich schwimmen und Lex hat auch eine Schwimmweste. Wir machen das wegen der Hitze aber am frühen Morgen und weil es gutes Training für Lex seine Hüfte ist.

    Eine Physiotherapeutin hat Lex die Weste als, muss, verschrieben, denn viele Halter unterschätzen wie anstrengend schwimmen für einen Hund ist, vor allem wenn er nicht trainiert ist, auch das lange Fell von Lex ist Menga schwer und zieht nach unten, wie bei uns zB Kleidung.

    Lex und Lika schwimmen beide nicht gerne oder besser nicht ohne Grund. So um die 30min. im Wasser, mit pausen wo sie stehen können, ist genug für uns.

  • Das sagt unsere Physio schon lang und hier hat auch jeder Hund seine Schwimmweste.

    Die Überlastung liegt dann aber wohl mehr in der Vorhand Schulter, weil die dann übermässig ausgleichen muss.

  • Meine Hunde schwimmen seit Jahrzehnten, die ganz verrückten auch im.Winter. Ich habe nie eine Schwimmweste benutzt und nie Probleme gehabt.

    Mein aktueller, Bassam, schwimmt so mühelos, wie er läuft. Der kann problemlos 30 min am Stück schwimmen. Bei dem hängt aber das Heck auch nicht unter Wasser. Aktuell geht er täglich schwimmen und läuft daneben noch seine üblichen km. Der ist aber von klein auf eine richtige Wasserratte und hat mit 5 Monaten im Meer schwimmen gelernt

  • So sehe ich das auch, wenn ein Hund gerne und viel schwimmt, braucht er sicherlich keine Weste.

    Bei einem Hund mit schmerzen oder komplett untrainiert, macht das schon sinn oder halt am Anfang nur kurze Einheiten.

  • Danke fürs Teilen deiner Studien, Pepper :) :)


    Wenn ich diesen Sommer zum Pool einer Freundin fahre und Ioshy schwimmen lasse, werde ich das teilweise auch mit Schwimmweste machen.


    Teilweise ohne, weil ich möchte, dass er sich auch ohne Schwimmweste sicher im Wasser fühlt

    Teilweise mit, weil ich glaube, dass es schlicht und einfach gesünder für normale Hunde ist, wenn sie längere Strecken oder längere Zeit schwimmen.


    Hunde die für längeres Schwimmen vorgesehen sind haben Schwimmhäute, eine andere Schwimmtechnik und das dicke Fell wirkt wie eine Schwimmweste und verleiht Auftrieb. Ein Neufundländer schwimmt so leichtgängig. Es gibt bei uns nördlich eine kleine Wasser-Rettungshundestaffel mit Neufundländern. Die tragen zusätzlich auch Schwimmwesten.

  • So sehe ich das auch, wenn ein Hund gerne und viel schwimmt, braucht er sicherlich keine Weste.

    Bei einem Hund mit schmerzen oder komplett untrainiert, macht das schon sinn oder halt am Anfang nur kurze Einheiten.

    Meines Erachtens hat das nix gerne oder nicht gerne zutun, sondern ist dadurch bedingt, wie der Hund im Wasser liegt.
    Wodurch da genau die Unterschiede zustande kommen, kann ich nicht beurteilen.
    Fakt ist, das Pepper gefühlt hinten absackt als wäre der Schwerpunkt zu weit hintern und so nicht ins gerade Gleiten kommt.
    Gleichzeitig sehe ich Labbis ohne Weste fast mühelos waagerecht durch das Wasser gleiten.
    Also muss es irgendwie mit Auftrieb (vielleicht verteilter Fett-Anteil) zutun haben.

    Die Schwimmweste gleicht bei Pepper dieses Manko aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Pepper () aus folgendem Grund: Typo

  • Harras hing ohne Schwimmweste auch mit dem Hinterteil nach unten im Wasser. Mit Schwimmweste lag er quasi mit geradem Rücken waagerecht im Wasser und konnte sich viel besser bewegen.