Nasenarbeit / Fährte & Co /Praxisarbeit

  • Ich hoffe, ich bin hier richtig. Ich wollte nach einer Buchempfehlung für Flächensuche suchen. Leider habe ich keinen Verein bei dem ich beitreten kann und möchte daher die Anfänge selbst aufbauen. (Nur für Freizeitzwecke!)
    Hat jemand Erfahrung zu "Flächensuche mit Hund - Martina Stricker" oder kann vielleicht sogar etwas anderes empfehlen. Für mich ist vorallem wichtig, wie man das am besten Aufbaut und was dazugehört.
    Mantrailing wäre dann eine Alternative, aber möchte es doch erstmals in meine Wunschrichtung versuchen :)

  • Ich hoffe, ich bin hier richtig. Ich wollte nach einer Buchempfehlung für Flächensuche suchen. Leider habe ich keinen Verein bei dem ich beitreten kann und möchte daher die Anfänge selbst aufbauen. (Nur für Freizeitzwecke!)
    Hat jemand Erfahrung zu "Flächensuche mit Hund - Martina Stricker" oder kann vielleicht sogar etwas anderes empfehlen. Für mich ist vorallem wichtig, wie man das am besten Aufbaut und was dazugehört.
    Mantrailing wäre dann eine Alternative, aber möchte es doch erstmals in meine Wunschrichtung versuchen :)

    Auf jeden Fall erst nach der Brut und Setzzeit in die Flächen gehen, vor allem wenns nur just for fun ist. Starten übers anzeigen und dann Stück für Stück das Suchen dazunehmen, immer schwieriger werden.

    Die geländenutzung abklären wie bei Fährten auch, sonst gibt’s nur Ärger.


    Ich würde nen verbeller ausbilden.

  • Ich wollte nach einer Buchempfehlung für Flächensuche suchen. Leider habe ich keinen Verein bei dem ich beitreten kann und möchte daher die Anfänge selbst aufbauen.

    Alleine wir das sehr schwer. Vielleicht findest du noch Gleichgesinnte.


    Und wie Secans schon schrieb. Bitte nicht ungefragt in den Wald gehen und irgendwas üben.

    Wir gehen bei uns in der Staffel in keinen Wald zum Training, ohne die Erlaubnis des Waldbesitzer und des Jagdpächter.


    Als Buchtipp kann ich dir von Angela Wegmann "Such und Hilf" empfehlen.


    Angie bildet seit über 40 Jahre Rettungshunde auf. Es gibt wahrscheinlich wenig bis keine anderen Buchautoren mit mehr Erfahrung auf diesem Gebiet. Dieses Buch beinhaltet ganz viel Infos zur RH Ausbildung, die weit über "nur"die Flächensuche hinausgeht.

  • Auf jeden Fall erst nach der Brut und Setzzeit in die Flächen gehen, vor allem wenns nur just for fun ist. Starten übers anzeigen und dann Stück für Stück das Suchen dazunehmen, immer schwieriger werden.

    Die geländenutzung abklären wie bei Fährten auch, sonst gibt’s nur Ärger.


    Ich würde nen verbeller ausbilden.

    Gelände ist kein Problem. Da die Tiere von Freunden regelmässig rotieren, wäre vorher immer eine Fläche (Wiese/Wald) zur Verfügung - welche dann auch gleich eingezäunt wäre. Aber ich möchte erst nur mal die Anfänge aufbauen.

    Alleine wir das sehr schwer. Vielleicht findest du noch Gleichgesinnte.

    Ja, das wird leider schwierig... Wäre natürlich am schönsten :)


    Als Buchtipp kann ich dir von Angela Wegmann "Such und Hilf" empfehlen.


    Angie bildet seit über 40 Jahre Rettungshunde auf. Es gibt wahrscheinlich wenig bis keine anderen Buchautoren mit mehr Erfahrung auf diesem Gebiet. Dieses Buch beinhaltet ganz viel Infos zur RH Ausbildung, die weit über "nur"die Flächensuche hinausgeht.

    Super, schaue ich mir gerne mal an. Ziel ist es mal für mich die Basis zu verstehen.
    Vielleicht merke ich auch während des Lesen bereits, uhh doch nicht wie ich es mir vorstelle. Ansonsten würde ich gerne die Grundsteine in der Anfangszeit legen wollen.

  • Wir diskutieren hier gerade darüber wann der richtige Moment ist um beim Junghund futterleere Schritte auf der Fährte einzuführen und wieviele und wie schnell. (Thema IGP/FH Fährte)


    Wie sind da eure Erfahrungen?

  • Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich in jeden Schritt Futter gelegt habe. Das ging eine ganze Weile. Dann habe ich mal hier mal da einen Futterbrocken weggelassen. Dann mal zwei Schritte ohne Futterbrocken, dann drei und so weiter. Die Reduzierung habe ich davon abhängig gemacht, wie gut Crazy auch ohne Futter gesucht hat und jeden Schritt gesucht hat. Ich habe da auch variiert, mal habe ich dann wieder überall Futter rein gelegt, dann mal wieder mehrere Schritte nicht und das habe ich so aufgebaut.

  • Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich in jeden Schritt Futter gelegt habe. Das ging eine ganze Weile. Dann habe ich mal hier mal da einen Futterbrocken weggelassen. Dann mal zwei Schritte ohne Futterbrocken, dann drei und so weiter. Die Reduzierung habe ich davon abhängig gemacht, wie gut Crazy auch ohne Futter gesucht hat und jeden Schritt gesucht hat. Ich habe da auch variiert, mal habe ich dann wieder überall Futter rein gelegt, dann mal wieder mehrere Schritte nicht und das habe ich so aufgebaut.

    So ist meine Haltung auch in etwa. Ioshy sucht jetzt recht zuverlässig und ausdauernd so dass ich auch ab und zu mal was leer lasse.


    Meine Trainingskameradin mit Junghund (sehr ähnliches Stadium wie Ioshy) möchte bereits Futter abbauen auf bis zu 20 Schritte ohne Futter und dann zusätzlich die Winkel und um die GS, "um das Prüfungsbild schon aufzubauen".


    Im Prinzip kommt es auf den Hund an also man muss halt sehr sehr genau beobachten wie sich das Suchverhalten dadurch entwickelt und sehr schnell das Training anpassen, denke ich. Aber es kommt mir doch ein bisschen schnell vor :/


    Ich denke immer, dass Fährtenarbeit miiindestens so komplex ist wie Fusslaufen und das üben wir locker mal eben 9 bis 12 Monate lang JEDEN TAG bis der Junghund die Abläufe und Bewegungen etc auf dem Schirm hat. :/


    Ich weiss aber nicht. Viele Wege führen nach Rom. Wollte mal eure Erfahrungen einfach hören