Das kenne ich leider auch von Züchtern altdeutscher Schäferhunde. Diese Hunde sind ja soooo familientauglich, brauchen wenig Auslastung und sind immer freundlich. Sieht nur noch aus wie ein Schäferhund.
Dann ist das böse Erwachen da, denn da ist plötzlich mehr Schäferhund als gedacht. Ganz aktuell dazu die Geschichte von Gin/ Cuki.
Schäferhund Vorurteile
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Oja, das kenne ich auch, diese Behauptung! Langes Haar wird gleichgesetzt mit " der ist dann auch vom Wesen her und Temperament wie ein Godie, Berner oder Neufi"......wird leider auch von manchen Züchtern so propagiert! denen, die das glauben, würde ich einen Besuch bei einer befreundeten Langhaarzüchterin empfehlen: vor allem ihr Rüde, im gleichen Alter wie meine Peggy, ist deutlich agiler als mein Sandfloh!
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Vorurteile gegen DSH kenne ich leider auch, aber ich konnte in meiner Umgebung viele Meinungen ändern.
Jetzt höre ich ganz oft, "so einen Schäferhund wie deinen Hank hätten wir auch gerne". Ich versichere ihnen allerdings immer, dass man einen gut erzogenen Hund nicht kaufen kann. Wohl aber einen gut geprägten Welpen (Rohdiamant) dem man dann den richtigen Schliff (Erziehung) geben kann.
Da ich ein Rudel Hunde habe, lasse ich meine Hunde aber prinzipiell nicht einfach mit anderen Hunde laufen. Bin ich mit einem einzelnen Hund unterwegs, sind sie alle bei Annäherungen (ich kontrolliere dabei beide Seiten) fast immer freundlich. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber ich mag ja auch nicht jeden der mir auf der Straße begegnet. -
Menschen reagieren beim Anblick von Hermann ganz unterschiedlich. Zum einem mit Angst oder großem Respekt,zum anderen mit Neugier und Bewunderung. Dass Leute die Straßenseite wechseln bzw. schnell ihre Hunde anleinen,kommt auch mal vor.
Ich hatte mal die Gelegenheit mit ein paar Passanten zu sprechen, die respektvollen Abstand hielten,aber dennoch interssiert an Hermann waren. Auf die Nachfrage warum sie vor Hermann Respekt hätten,gab's fast die einheitliche Aussage: durch seine Größe und die dunkle Maske wirkt er bedrohlich und imposant. Allein sein Äußeres reichte,dass die Leute ihn für böse hielten.
Aber ich habe auch schon das komplette Gegenteil erlebt: Leute die ihn streicheln wollten,Leute die ihn umarmen wollten,Leute die einfach positiv reagiert haben.
Ich bin der Meinung, um dem ganzen negativen Image entgegen zu wirken, kann man nur mit positiven Beispiel voran gehen.
Ich lasse Hermann z.B.nicht einfach zu fremden Hunden und Menschen laufen,ich rufe ihn ran (und er kommt dann auch!) wenn Jogger,Radfahrer,Rollstuhfahrer,Kinderwagen usw. an uns vorbei wollen und lasse ihn absitzen.Oft höre ich ein: "danke" oder "der ist aber gut erzogen!" Ich beantworte geduldig Fragen und gestattete Kontakt zu Hermann (nein,kein Bedrängen, ein kurzes Streicheln oder ein Lecker geben)-das bricht oft das Eis. Die Tatsache, dass Hermann zum Rettungshund ausgebildet wird und hilft Menschenleben zu retten, wird sehr positiv angenommen. -
Ich bin der Meinung, um dem ganzen negativen Image entgegen zu wirken, kann man nur mit positiven Beispiel voran gehen.
Ich lasse Hermann z.B.nicht einfach zu fremden Hunden und Menschen laufen,ich rufe ihn ran (und er kommt dann auch!) wenn Jogger,Radfahrer,Rollstuhfahrer,Kinderwagen usw. an uns vorbei wollen und lasse ihn absitzen.Oft höre ich ein: "danke" oder "der ist aber gut erzogen!"Da stimme ich dir absolut zu. Jeder von uns kann das Image verbessern oder verschlechtern!
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Zum einem mit Angst oder großem Respekt,zum anderen mit Neugier und Bewunderung.
so geht es mir ähnlich - da ich bei Neugierigen Menschen gerne den Kontakt suche, erhahre ich dann die Geschichten, die jeder zweite erzählt: vom beissenden Schäfi
jedoch kommt dann bei näherem Hinsehen bei Roopa, gerne ein: "der ist aber lieb" oder "gut erzogen" - was mich dann natürlich freut
ingesamt ein breites Spektrum - ist ja auch ein sehr verbreiteter Hund, der ganz unterschiedlich eingesetzt wird -
Wisst ihr was ich euch sage? Man hört immer "beissender Schäfi" wie ihr selbst erfahrungsgemäß schon berichtet habt und ich mich da auch anschliesse, aaaaaber das komische an dem Ganzen ist,
dass ich noch nie einen beissenden Schäferhund gesehen habe

und da zähle ich auch die Zeit vor dem Ginger. -
dass ich noch nie einen beissenden Schäferhund gesehen habe
Einen beissenden habe ich auch nocht nicht gesehen, aber leider viele völlig unerzogene, die sich an der Leine aufführen wie Sau. Teilweise HH die sich an Bäumen usw. festklammern wenn ich vorbei komme, damit ihr SH sie nicht umreisst. Und nicht zu vergessen die HH die es toll finden wenn ihr Hund sehr agressiv wirkt und bellt und knurrt.
Beides trägt nicht zum guten Image des DSH bei. -
Diese ganzen Posts zu lesen hat mir gerade sehr, sehr gut getan.
Am Anfang mit dem süßen Welpen, waren ja alle angetan von ihm. Er ist der gleiche Hund, nun aber ein pubertierender "gefährlicher" Junghund. Dass mir Passanten mit Repsekt begegnen ist ja soweit o.k.Aber Leute, die die Straßenseite wechseln, den Weg zurück gehen oder andere Wege suchen, wenn ich mit meinem 45-kg-Junghund (mit viel Schwarz) unterwegs bin, habe ich täglich, und nicht nur Südländer/Anatolier. Ich habe schon Sprüche gehört wie "der passt gar nicht zu Ihnen" und "der gehört eingesperrt" oder sogar "der gehört eingeschläfert". Es glaubt auch meist kaum einer, dass er noch so jung ist (jetzt 10 Monate) und eben noch in der Ausbildung ist und viel lernen muss. Erst auf den zweiten Blick und Leute mit etwas Hundeverständniss sehen das dann.
Kleinhundbesitzer haben scheinbar generell einen Fiffi, der vom Schäferhund gebissen worden ist (zumindest 50% und lt. Aussage eines Doggenbesitzers, den wir mal am Strand getroffen haben, sind die anderen 50% von einer Dogge gebissen worden
). Zukünftig werde ich mich auch besorgt erkundigen, wie schlimm der Biss denn war
. Bisher hat mich das immer nur tierisch abgenervt und ich habe lieber schweigend meinen Weg fortgesetzt.Aber ich muss auch zugeben, ich habe auch schon einiges an Lob für Harras von fremden Leuten bekommen. Wie hübsch er aussieht und wie gut er (gerade mal in dem Fall
) gehorcht. Meist vergisst man das schneller als Pöbeleien oder negative Erlebnisse.Und leider muss ich auch zugeben, dass Harras bereits mehrfach Leute (speziell Fahrradfahrer) gezwickt hat
. Er ist einfach noch sehr ungestühm und mit seinem enomen Gewicht schwer zu halten, wenn er unvermittelt lossprintet. Und der Letzte (selbst ernannter Friedensaktivist) ist nun auch zur Polzei und zum Ordnungsamt gerannt
. Dabei handelte es sich "nur" um so eine Art Knutschfleck, die Hose ist heile geblieben, kein Blut, keine offene Wunde. Und es war eine zudem saudoofe Situation (ich war abgelenkt mit der Aufnahme eines Kothaufens und habe den nicht kommen sehen). So ein Knutschfleck, ist das ein Biss? Ich arbeite drann (also nicht dass es Bisse werden, sondern das die Leinengängigkeit bzw. das Bei-Fuß-Gehen einwandfrei funktionieren.) Und ich habe mit meinem 10 Monate alten Hund schon viel geschafft! Das muss ich mir manchmal selbst vor Augen führen und nicht immer nur das sehen, was noch nicht so klappt. -
Und der Letzte (selbst ernannter Friedensaktivist) ist nun auch zur Polzei und zum Ordnungsamt gerannt . Dabei handelte es sich "nur" um so eine Art Knutschfleck
denke, da haste ein Problem
sorry, aber es geht nicht, daß der Hund Radfahrer und Fußgänger körperlich zu nahe kommt
bellen und hinrennen geht ja noch - aber mehr ist absolut nicht ok
Hund an die Leine / andere Strecken laufen / Maulkorb tragen
und ganz dringend in diesem Alter: Schule bzw. lernen , sonst bekommst das nicht mehr raus -
Sie geht ja schon fleißig in die Hundeschule und übt erfolgreich. Sie hat sicher auch nicht gewusst, dass der Hund mit 10 Monaten ein Riese ist. Und auch nicht, dass die ganze Hundeerziehung an ihr hängen bleibt.
Klar rechtfertigt das ein Fehlverhalten nicht. Ist aber ein großer Unterschied, ob der Hund aggressiv ist oder nur unerzogen.
Ich würde das dem Ordnungsamt auch so schildern, wie du es geschrieben hast. Notfalls können auch deine Trainer bezeugen, dass Harras auf dem Platz und in den Spielgruppen völlig problemlos ist.
Meine Eltern hatten auch schon mal eine Anzeige. Eine Situation, in der ein Mann frontal auf den Hund zugegangen ist und ihn bedroht hat (weil der Hund ihn angebellt hat). Natürlich ist der Hund nach vorne gegangen und hat in die Jacke gebissen.
Aber außer der Rechnung der Jacke kam nichts.
Man sollte nur schauen, dass das nicht nochmal passiert. Notfalls mal einen Termin mit dem Trainer außerhalb des Platzes ausmachen. Das Halti nutzt du ja schon, Pinguetta? -
wenn ich vom Hund gebissen werde, interessiert mich nicht wie alt der Hund ist, welche Rasse, welches Gewicht usw.
deshalb sage ich dies auch als Hundehalter und für mich ist das der Horror, wenn mein Hund mal jemanden beisst.
(das ist wie Drogen am Steuer - einmal und du wirst nicht mehr glücklich)
spreche hier nicht von erschrecken usw. -
Da muss ich Pinguetta bissl in Schutz nehmen.
Ginger hat ein Mal eine Joggerin gezwickt. Es war zwar ohne einen blauen Fleck, aber gezwickt hat er sie dabei angeleint... Zuerst habe ich mich so richtig klein gemacht bei der Frau, die verständlicherweise sauer war und dann habe ich Ginger so zur Sau gemacht das er die Jogger bis jetzt nicht ein Mal anschaut.
Das war das einzige Mal wo Ginger mit der Leine von mir eins drauf bekommen hat. Naja überhaupt eins kriegt hat.
Was ich damit sagen will: jeder Hund ist unberechenbar. Ein Hund braucht Erziehung und Pinguetta macht das auch. Ich mache es bei Gin. Seit dem einem Zwischenfall sind ihm die Leute egal und ich vertraue dem Hund.
Roopa klar ist es dem der gezwickt wurde egal ob der Hund, unerzogen, jung, agressiv, Schmerzen habend, provoziert etc. ist. Beissen darf er nicht. Da hast du Recht.
Klar ist es böse und man muss da was machen. UNBEDINGT! Aber es ist schon ein Unterschied denke ich für den HALTER ob der Hund agressiv weil traumatisiert, agressiv oder noch jung + ungestüm + unerzogen. Das letztere kann man hinbekommen. Ich bin mir da 100% sicher. Mein Hund ist das beste Beispiel. Ich traue meinem Hund so weit jetzt das er unangeleiint bleibt wenn uns auf Hundezone mehrere Jogger begegnen die uns "in die Mitte" nehmen.Pinguetta rastet er auf Jogger mal wieder los, dann mach ein Theater drauß. So richtig sauer mit ihm werden und energisch. Wenn der Hund sich am Boden legt weil du so sauer wirst dann war es ausreichend. Die nächste Stunde dem Hund richtig zum verstehen geben das du sauer bist. Bei den nächsten Jogger wenn er nur HINSCHAUT dann energisch werden und bööööööööse. Dann schaut er nicht mal hin nach einer Zeit.
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Sie geht ja schon fleißig in die Hundeschule und übt erfolgreich. Sie hat sicher auch nicht gewusst, dass der Hund mit 10 Monaten ein Riese ist. Und auch nicht, dass die ganze Hundeerziehung an ihr hängen bleibt.
Ja, danke Lolu, ich übe und zwar mit Erfolg. Und ich habe wirklich nicht geahnt, dass Harras sich zu so einem Riesen entwickelt. Ich weiß selbst, dass das alles keine Entschuldigungen sind.
Und weil ich auchn ach Hilfe gesucht habe, bin ich ja hier gelandet.Der Herr, der von Harras gebissen wurde (für mich ist ds immer noch kein Biss
) hat uns eine Rechnung über 100 Euro präsentiert: 5 Euro Rezept Gebühr (für eine Antibiotikum für 7 Tage), 20 Euro für das ärztliche Attest und 3 x 25 Euro für seine Zeit (als freischaffender Künstler). Noch nicht einmal die Hose hat er in Rechnung gestellt, weil die nämlich nicht beschädigt worden ist. Ich würde ihm seine 100 Euro problemlos zahlen und mich auch noch mehrfach entschuldigen (habe ich bereits getan). Aber da ich nun das Ordnungsamt mit im Boot habe und mir einen Anwalt genommen habe (ich will weder Leinen- noch Maulkorbzwang oder die Anordnung, dass der Hund gechipt wird), läuft das auch alles über die Haftpflichtversicherung.Das Halti nutzt du ja schon, Pinguetta?
Auch das habe ich nun endlich wieder zurück (hatten wir auf dem Campingpaltz vergessen). Harras versuchet zwar immer wieder es abzustreifen, aber nach einer Weile geht es.
Hier in der Firma läuft er auf dem Grundstück öfters wieder ohne Leine. Es sind insgesamt 9 Firmen auf diesem Grundstück ansässig. Hier ist er noch niemanden aggressiv begegnet.
Täglich kommen unterschiedlich Post- und Paketboten, sogar direkt bis in unser (also Harras und mein) Büro. Ich halte ihn i.d.R. immer etwas zurück, aber er begrüsst alle freudig.Und ich verstehe auch, dass Passanten ängstlich auf ihn reagieren, er ist wirklich eine imposante Erscheinung. Vielleicht würde ich auch ängstlicher sein, wenn ich ihn nicht kennen würde.
Mich ärgerten bisher einfach immer nur die Vorurteile: großer, schwarzer Schäferhund = gefährliches Tier.
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naja durch solche zwischen fälle schirst du aber das vorirteil auch wenns ansich nicht so ist.
Aber du arbeitest ja dran und das ist gut.Ich wurde heute auch gefragt wie ich so bedenken los kinder mit meinem hund gehen lassen kann ob ich keine angst hätte das sie beißt. Dazu sei gesagt es sind nicht meine kinder es handelt sich um eine ortsansässige kinderwohngruppe. Bei den ersten malen bin och mitgegangen und heute durften sie eine rinde um den block alleine gehen und ich blieb vorne.
Als ich sagte das ich da mir und ihr bertraue das nix passiert schaute sie mich recht verdutzt an.
Ersten wirde borher erklärt wie sie sich verhalten sollen wäre sich nicht dran hält der datf halt nicht. Die Kinder lieben chaina und freuen sich wenn wir 1 bis 2 mal vorbeikommen. Und ich achte aich dtauf wie chaina damit umgeht und bis jetzt macht sies gut. Außer die betreuer sehen es die mitmenschen negativ.
Wir haben sogar geschafft das ein mädchen das vorher angst hatte heute eine runde mit ihr ging und jetzt auch viel mehr redet. Das will aber niemand sehen obwohl die leute chaina hier von klein an kennen. Naja wir machen weiter und erklären den umgang mit hund und lassen die anderen reden -