Wer Füttert was?

  • Soweit ich weiß , Recherche, Labortests, Arbeiter einer Nass/Trofutterfabrik, welche Marke ist mal völlig egal, wer meint die geben sich untereinander was der täuscht sich gewaltig.


    Alles, und damit meine ich echt alles ist besser als der Dreck ..... Futter vom Tisch , ....das beste natürlich Roh oder auch gekocht von mir aus ....ist alles 1000 mal besser als der Dreck, sorry, anders kann man es nicht nennen , Dosen und Trockenfutter der Industrie.


    Alles was nicht zu gebrauchen ist und irgendwie entsorgt werden muss kommt da rein, der letzte Müll.

    Alles schön zermahlen.

    Industrie .....sehr erfinderisch auch bei uns Menschen, teure Sachen gegen billigen "Müll" auszutauschen.


    Da muss ich HSH recht geben, keinen Doktor aus der Fütterung machen... und in dem Fall Essensmässig war früher besser für die Hunde und auch den Menschen.


    War auch mal sehr kurz auf dem Trip aber zum Glück hab ich mich doch wieder auf Fleisch für meinen Hund besonnen, bis auf die Ausnahmen wo ich mal unterwegs sein muss im Hochsommer.

    Bleib dabei wie bei meinen anderen Hunden.


    Jeder muss das für sich entscheiden , da kann man auch niemanden reinreden.

  • Micha369 Freut mich dass euer Futter angekommen ist. Eine Unstellung benötigt vor allem Zeit, ich hoffe sehr dass er dieses Futter verträgt. Romeo bekommt ja noch das Juniorfutter ( Er bekommt 340 Gramm am Tag) und ich teils auf in 2 Rationen ( Morgens und Abends). Er verdient sich eine komplette Ration beim Fährten, die andere teile ich je nachdem auf. Ich würde zuerst wirklich nach Verpackungsvorgabe Füttern ( steht auf dem Canadoo Sack). Vom Dog Sport Futter würde ich anfangs aber eher so 40 Gramm abziehen, da dieses Futter ja für sportlich sehr aktive Hunde entwickelt wurde ( Agility, Schlittenhundesport etc). Diese Hunde haben ja einen erhöhten Energiebedarf. Bin gespannt wies Witus weiterhin verträgt

    Hallo Dimi27


    Jetzt geben wir schon etliche Tage abends ca. 270 - 300 g Canadoo, morgens bekommt er seine 500 g Fertigbarf von Bellami.

    Witus verträgt das so anscheinend echt gut. Kot sieht solide aus und der Hund ebenfalls.


    Canadoo gefällt uns gut. Danke für diesen Tipp. :thumbup: :)


  • Hat mit der Fütterung aber auch nichts zu tun.

    Nicht alles Früher war schlechter, ganz im Gegenteil, sehr vieles auch besser.

  • Die Frage wäre da, was heißt früher? Meine Großmutter züchtete in den Nachkriegsjahren Schäferhunde. Die wurden damals selten mit Geld bezahlt, sondern kamen zu Bauern und Metzgern, die meiner Großmutter im Gegenzug Kartoffeln, Genüse, Obst, Milch, Eier oder Fleisch gaben. Meine Großmutter hatte vier Kinder zu ernähren und über das Futter für die Hunde machte sie sich die geringsten Gedanken. Die mussten halt auch mal mit in Milch eingeweichtem altbackenem Brot satt werden oder bekamen die Reste der Kartoffelsuppe. Wenn der Metzger am Montag schlachtete, schenkte er meiner Großmutter die Schlachtabfälle für die Hunde, aber dass die Ernährung ausgewogen war oder die Hunde besser gefüttert wurden, als Heute, wage ich zu bezweifeln.


    Das nächste "Früher" war meine Kindheit in den Jahren ab 1963. Meine Eltern hatten Pudel und die bekamen dann Chappi, Pal und Frolic, denn das war damals gerade auf den Markt gekommen und galt als Non Plus Ultra der Hundefütterung und wurde auch als solches im Radio und im Schwarz-Weiß-Fernsehen beworben. Heute kräuseln sich so manchem die Füßnägel, wenn man ihn fragt, ob diese Fertigfuttermittel für Hunde wirklich als gesundes Futter bezeichnet werden dürfen ... wobei man die Marken eben auch noch immer im Supermarktregal findet und insofern wird es Leute geben, die sie kaufen.


    Mein erstes "Früher" mit Hunden war die Zeit, in der ich zuhause aus- und zu meinem damaligen Verlobten und seinen Eltern zog. Die Hunde bekamen die Essensreste vom Tisch und dazu irgendwelche billigen Dosen, sowie die Schlachtabfälle vom Metzger ... und heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie oft da auch rohe Schweinefüße oder sonstiges Schweinefleisch dabei war und welches Risiko mein Ex einging, denn die Hundefütterung war seins und für meine Fütterungsideen zeigte er mir bestenfalls den Vogel, denn aus seiner Sicht ging es den Hunden gut ... Hannibal, unser DSH, stank aber wie ein Mülleimer, aber das merkte nur ich, weil nur ich ihn in die Wohnung holte, wenn mein Ex mal wieder einen Auslandseinsatz hatte.


    Als ich mich dann von meinem Ex getrennt hatte und 1989 der erste eigene Hund einzog, wollte ich natürlich alles besser machen und ließ mich vom Tierarzt beraten ... der empfahl natürlich Hills und Royal Canin und Eukanuba und das fütterte ich auch, weil ich das Futter für gut hielt. Schließlich verkaufte es der Tierarzt und es war ja auch nicht billig.


    Als ich dann 1992 wieder zu arbeiten begann und zu diesem Zweck mit dem Zug nach Basel fuhr, entdeckte ich gegenüber vom Bahnhof ein mehrstöckiges Zoofachgeschäft und da gab es so viele Hundefuttersorten, dass ich gar nicht wusste, für welches ich mich entscheiden sollte. Ich ließ mich beraten, fuhr mit einer großen und schweren Tasche voller Hundefutter nach Hause und wurde danach Dauerkunde bei diesem Zoofachgeschäft.


    Ob das Futter, das ich damals gekauft hatte, wirklich super gut war, weiß ich nicht, aber als 1996 mit Joe wieder ein Welpe einzog, kaufte ich mir auch die ersten Bücher über Hundeernährung und las unter anderem das Buch von Juliette de Bairacali- de Levy "Die Aufzucht junger Hunde nach natürlichen Methoden". Mein Einstieg in die Rohfütterung, die mir ein Buch empfahl, das 1971 geschrieben worden war.


    Die Pudel meiner Eltern wurden im Schnitt zwar auch 15 Jahre alt, aber ob die Fütterung von Früher, mit Pal, Chappi und Frolic besser war, als die heutige Fütterung, bezweifle ich stark - auch wenn das früher üblich war.


    Die Fütterung der Schäferhunde meiner Großmutter war sicher auch nicht ideal - das war aber ein Früher nach dem Krieg, in dem die Menschen kaum genug zu Essen hatten und man sich darum um die Hundefütterung nicht ganz so viele Gedanken machte und Abfälle vom Tisch fütterte.


    Welches Früher also in der Hundefütterung besser war, möchte ich nicht bewerten - für mich wahrscheinlich das vor 25 Jahren, als ich zur Rohfütterung fand oder das von 1971, als Juliette de Bairacali- de Levy ihre Gedanken zur Hundefütterung zweischen zwei Buchdeckeln zusammenfasste und damit vielleicht so manchen Hundebesitzer zum Nachdenken anregte ... aber damals war ich 8 Jahre alt und las noch keine Fachbücher und in die Hundefütterung hätten sich meine Eltern von mir auch nicht reinreden lassen.









  • Früher, damit meine ich so ab 1970 , als ich als Kind in der Familie mitbekam und immer aus einer blauen Tonne stinkenden ungewaschenen Pansen unseren Schäferhunden mit dem Fleischerhaken hinwarf.

    Da flog der grüne Dreck nur so raus 8)

    (War vor den 70er Jahren bei uns aber auch nicht anders um jetzt mal nicht bis in die 20er Jahre zurück zu gehen.)


    Da gab es nur Reis, Nudeln, Gemüse was übrig blieb und rohes Fleisch, Innereien /Pansen vom Bauern eigene Schlachtung und mal Wild vom Jäger.


    Da hat man sich nur keine Gedanken um Zusätze wie zb. irgendwelche Getreideflocken , Omega 3 Öle, 1 EL. Hirse , 2 EL Sonstwas....usw. gemacht wie heute.


    Im Prinzip und im grossen Ganzen bin ich dieser Fütterung bis heute treu geblieben.


    Dosen und Frolic bekamen unsere nie.

  • Da hat man sich nur keine Gedanken um Zusätze wie zb. irgendwelche Getreideflocken , Omega 3 Öle, 1 EL. Hirse , 2 EL Sonstwas....usw. gemacht wie heute.

    Das hat sich in all den tausenden Jahren der Hundehaltung nie Jemand gemacht, das sind heutige Luxusprobleme.

  • Da hat man sich nur keine Gedanken um Zusätze wie zb. irgendwelche Getreideflocken , Omega 3 Öle, 1 EL. Hirse , 2 EL Sonstwas....usw. gemacht wie heute.

    Das hat sich in all den tausenden Jahren der Hundehaltung nie Jemand gemacht, das sind heutige Luxusprobleme.

    Wie mit den Nahrungsergänzungsmitteln beim Menschen...

  • Wir füttern seit der Kastration tatsächlich auch mal ein Stück Brot mit Wurst oder Käse, Nudeln, Fisch usw.

    Das war vorher ja leider gar nicht möglich, führte immer zu extremen Durchfall. Nun kann er kleine Mengen vertragen.

    Und beim Trockenfutter darf jetzt auch schon Kartoffel dabei sein.

    So hat der arme Wuff auch mal Abwechslung.

  • Wir füttern seit der Kastration tatsächlich auch mal ein Stück Brot mit Wurst oder Käse, Nudeln, Fisch usw.

    Das war vorher ja leider gar nicht möglich, führte immer zu extremen Durchfall. Nun kann er kleine Mengen vertragen.

    Und beim Trockenfutter darf jetzt auch schon Kartoffel dabei sein.

    So hat der arme Wuff auch mal Abwechslung.

    Gibt es eine Erklärung, wie das mit den Hormonen zusammenhängt bzw. dem Wegfall derer? Finde ich sehr spannend!