Weil's immer schon so war...

  • Ich muss mich mal wieder auskotzen...Hunde Haltung ist echt anstrengend ?


    Unsere Hunde leben ja leider draußen. Sie leben nicht im Zwinger sondern überdacht mit isolierten Hundehütten. Ich finde es halt trotzdem echt schei*e<X Heute war das Wetter ja wieder nicht gerade gemütlich und ich habe das gerade mal wieder meiner Mutter gefragt wie sie das guten Gewissens machen kann. Da kommt meine Schwester mit dem Argument: Weil es immer schon so war.Ganz ehrlich? Wir leben doch nicht mehr im 18 Jahrhundert! Und dann kam noch: die haben doch Winterfell. Da hab ich ihr gesagt das sie, obwohl sie sich eine Winterjacke, Schal, Mütze usw. Ja auch anziehen und dann draußen schlafen könnte das auch nicht macht :/ Ich habe echt einfach das Gefühl das ich so viel Zeit mit den beiden verpasse?( Das normale Alltagsleben wie man das mit Hund kennt habe ich irgendwie nicht mit den beiden;( Und das nur weil es immer schon so war!?

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • Ich kenne das auch bei uns aus Polen. Da waren es halt Hunde die Hab und Gut verteidigen sollten.

    Da hätte man eine andere Beziehung zu den Tieren. Ich selber könnte mir es nicht vorstellen Kuba draußen alleine schlafen zu lassen.


    Ich werde mich bemühen den Garten schnell fertig zu kriegen sodass er Tagsüber draußen rumtoben und aufpassen kann. Aber er gehört zu mir ins Haus. Und hätten wir kein kleines Baby hier bei uns wäre er jetzt mit mir auf der Couch und wir würden kuscheln :love:


    Also ja ich kann dich verstehen kämpf für Sie dass sie rein zu dir kommen :P:saint:

    __________________________________________________________


    Der Hund ist ein Begleiter, der uns daran erinnert, jeden Augenblick zu genießen.
    (Marla Lennard)



    Grauer Schäferhund-Mischling -> Kuba

    Geboren: 09.10.2016

  • Bei meinen Eltern war es auch "immer so". Es war mein Mann, der meine Eltern überzeugte, dass ein Hund zu seinem Rudel gehört. Ab da verbrachte der Hund die Abende mit der Familie und die Nächte im Haus. Am Tag war er nicht mehr im Zwinger, sondern bewachte den Hof. Und das war bei den Nachfolgern auch so.

    Vielleicht kommt dir auch jemand zu Hilfe, auf den deine Familie hört.

    Wenn ich deine Mutter wäre, dürftest du schon alleine deswegen die Hunde bei dir haben, weil du fast deine gesamte Freiheit und dein Herzblut in die Hunde steckst. Daran sieht man, wie wichtig dir die 2 sind. Deshalb darf man sie dir nachts nicht vorenthalten.

    Allerdings müsstest du dich dafür überdurchschnittlich am Putzen beteiligen. ?

  • finde ich gut, daß deine Hunde einen Platz draussen haben - der Schäfi ist eigentlich zu groß für die Wohnung, es sei denn du hast ein eigenes Hunde-Zimmer

    Mein Khyros (siehe Bilder-Album) hatte viele Jahre einen Zwinger mit selbstgebauter , sehr gut isolierter Hütte. Wenn der Winter sehr streng war (ab minus 5), habe ich vor den Eingang einen Kartoffelsack gehängt. Heute würde ich es etwas anders bauen, aber wenn es geht, bleibt der Hund draussen.

    Khyros hatte ein gigantisches Winterfell

  • weils immer so war ist zwar ne bllde begründung aber prinzipiell spricht doch nix gegen draußen.

    meine sind auch draußen während die hündin das dicke winterfell hat. hat der rüde nur wenig er bekommt halt nen mantel an.

    auch wenn ich in 2 monaten ausziehe wird meine hündin draußen wohnen hatte da kurzzeitig auch gewissens bisse aber eigentlich hab ich mir von anfang an gesagt ein schäferhund gehört raus.

    leider ist es so das man überall der böse ist wenn man sagt der hund lebt draußen da ist es dann egal ob er draußen 1200 quadratmeter hat mit schützenden neben gebäude und Regelmäßig bespaßt wird oder nur 15 quadratmeter zwinger ohne ansprache.

  • Hm, Banja hat die ersten 5 Jahre auch draussen geschlafen: großer Zwinger mit isolierter Hütte drin, Thermomatten. Die hatte auch mächtig Winterfell. Ich habs dann eingestellt, weil sie heftig erkrankte (Vergiftung) und ich die Symptome nur mitbekam, weil wir im Hochsommer die Schlafzimmerfenster geöffnet hatten.

    Gefroren hat sie sicher nicht, sie war auch ein anderer Hundetyp als Askja heute.

    Ich kann dich sehr gut verstehen, die Abende mit Askja möchte ich nicht missen.

    Lolus Vorschlag, Dich (großzügig) am Putzen zu beteiligen, find ich gut. Denn der Dreck wird tatsächlich deutlich mehr. Und mach das ganz konkret, meinetwegen schriftlich. Kam bei meinen Eltern damals immer gut. Hol dir noch einen Verbündeten hinzu (Deine Schwester wohl eher nicht...).

    Aber sollte das alles nix helfen, mache Dich von dem Gedanken frei, dass die Hunde womöglich leiden. Die kennen das nicht anders, rein körperlich ist es eh kein Problem, denke ich. Und du verbringst soviel Zeit tagsüber mit ihnen, das machen "gemeinsame Nächte" anderer unterbeschäftigter Artgenossen sicher nicht wett!

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Ich finde es klasse, daß Du Dir solche Gedanken um die Hunde machst! Ich würde auch alles probieren, daß sie mit rein können. Ich hätte auch einfach das Gefühl, daß ich sonst zu vel verpassen würde. Ich könnte es mir auch gar nicht anders vorstellen, als daß die Hunde mit im Haus leben. Obwohl auch ich anders groß geworden bin, meine Großeltern hatten einen Bauernhof. Klar, gehen tut alles und die Hunde sind es gewohnt, sie leiden ja nicht. Aber schöner ist es allemal, wenn sie richtig mit den Menschen zusammen leben dürfen.

    Vor allem, wenn die Hunde alt werden und ihre Zipperlein kriegen. Wenn ich da an unsere Omi denke mit ihren Arthrosen und der Anfälligkeit für Blasenentzündungen....

  • Die Brgündung "weil es immer so war" ist sicher schwach. Aber ein DSH in Außenhaltung hat sicher keine Probleme bei Winterwetter. Wenn ich mir ansehe, was meine erster Rüde damal für ein Winterfell mitbrachte, als er zu uns zog... er lebte vorher im Außenzwinger und wir nahmen ihn im Dezember zu uns.

    Das Thema mit dem Alltagsleben ist ein anderes Argument und sollte auch gesondert diskutiert werden.


    Wobei du auch bedenken solltest, ob man den Hunden einen Gefallen tut, sie je nach Alter noch ins Haus zu holen. Ich kenne einige im Bekanntenkreis, die dachten, sie tun ihren älter werdenden Hunden, die die Zwingeranlage von klein auf kannten, einen Gefallen und holen sie ins Haus. Für die meisten Hunde war es mehr Stress, als Gewinn.

    Liebe Grüße

    Raphaela mit Mr Ekko, Cardassia & Azog

  • Argjira, ein schlechtes Gewissen deinen Hunden gegenüber musst du garantiert nicht haben. Du verbringst viel Zeit mit deinen Hunden und zudem sind sie ansonsten auch zu zweit. Das ist schon ein großer Unterschied.

    Und wie ECA schreibt, kann es sein, dass die 2 gar nicht im Haus bleiben möchten. Meine Eltern hatten 2 Schäferhunde, die nachts lieber im kalten Flur geschlafen haben, als in der Wohnung direkt.

    Freunde von uns haben ihre alte Hündin, die Zwinger gewohnt war, nun ins Haus geholt, was sie auf ihre alten Tage sehr genießt. Auch unser 1. Rüde hat das Leben im Haus dem im Garten bei den Vorbesitzern vorgezogen. Allerdings war er sich dort fast vollkommen selbst überlassen.

  • Würde ich mich den meisten die das relativ sehen anschließen. Grundsätzlich bin ich immer dafür das der Hund auch die zeit mit denen man sich nicht direkt mit ihm beschäftigt,bei seinem rudel verbleibt. Also im Haus oder Wohnung. Einfach wegen dem Verhältniss zueinander sowie Kontaktliegen,was Caniden ja nunmal machen.


    Es gibt aber tatsächlich Hunde - bei verschiedenen Rassen unterschiedlich stark ausgeprägt- die lieber draußen sind. Wegen der Kälte leiden werden sie sicher nicht,wenn die Hütte windgeschützt und der Boden einigermaßen Kälte isoliert ist.

    Da du zwei Hunde hast werden die untereinander Kontaktliegen. Unter Umständen bespaßen die sich auch gegenseitig auf dem Grundstück und genießen dort eine Freiheit die sie drinnen nicht hätten.

    Hinzu käme das draußen mehr Neues passiert als drinnen. Da laufen Leute draußen lang. Nordzaun kontrollieren Nachmittags. Südzaun kontrollieren Abends.^^

    Es KÖNNTE also sein das zwei Hunde die es gewohnt sind draußen zu leben,sich im Haus sehr schnell langweilen.

    Es KÖNNTE natürlich auch so sein das sie von sich aus des Nachts das Haus wählen würden.

    Man KÖNNTE das ausprobieren. Es KÖNNTE sich auch so gestalten das eine anfängliche Wahl sich wieder ändert. Das Haus vielleicht erstmal neu ist,man später sich jedoch wieder umentscheidet.


    Es wird vermutlich auch schwierig werden da einen Kompromiss zu finden. Man könnte ja beispielsweise sagen: ok. Tagsüber bleiben die draußen,können aber durch so eine Klapptür raus und rein wie sie wollen( was bei einem Haus für die Kälteisolierung vermutlich schlecht wäre). Allerdings,stell dir vor bei solchem Schlammwetter,nachdem die draußen richtig getobt haben,kommen die rein-->"aahhhh mollig warm". Erstmal schütteln!:D Deine Mutter rennt los,faltet die Hände über den Kopf zusammen und holt Wischgerät. Argjira juckts nicht. Der Zweite kommt herein,Argjira sieht dich in die Küche gehen. OH...denkt sich die Hundeoma. "Leckerlie,Leckerlie"....und das möglichst schneller als ihr Rüdenfreund. Taps,Taps-mit Schlamm zwischen den Zehen-gehts Richtung Küche zu dir. Derweil meint-Name vergessen- dein Rüde:"Ahhhhh mollig warm! Erstmal schütteln!" ^^ Wenn deine Mutter Glück hat hockt sie gerade mit dem Rücken zu ihm. lol

    Danach hört der Rüde wie Argjira frisst.--> gleich mal hingehen gucken! Freilich mit Schlamm zwischen den Zehen.

    Deine Mutter bekommt nun ihrerseits einen Schreikrampf. Die beiden Hunden hören das-->" Oh! Dicke Luft!" man schaut sich an ,die Augen blitzen "Draußen kann man toll in Pfützen toben!" und zack,beide wieder draußen....... HAHAHAHAHA ^^ <---ich gebe zu das findet man nur als Außenstehender lustig.:D:D


    Soll heißen: Es wird wohl nur so gehen,entweder draußen oder drinnen. Immer,oder ab einer bestimmten Zeit. Und da ist halt wirklich fraglich inwieweit man da mit was den Hunden wirklich einen Gefallen tut. Wenn du dich familär einigen konntest,dann probier es über ein paar Tage aus und schau was die Hunde wollen. Ich könnte mir aber vorstellen das die beiden draußen kein Problem haben,da sie ncith alleine sind. Das könnte sich natürlich schlagartig ändern,wenn Argjira mal nicht mehr ist. DANN wäre vielleicht auch ein geeigneter Zeitpunkt das Thema in der Fmailie anzusprechen,sodas dein Rüde nicht allein sein Dasein draußen fristet. Unter Umständen wird er da seinen Unmut und seine Trauer draußen dann auch lautstark kund tun und deine Eltern zugänglicher für die Thematik machen.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Mal noch was der Vollständigkeit halber hinterhergeworfen: Kurzhaarrassen können sehr wohl anfällig für Kälte sein. Daher hat man auch zu DDR Zeiten ungern auf Gebrauchshunde mit kurzem Fell zurückgegriffen. ABer alles ab Stockhaar soltle keine Probleme haben.

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • Ich denke auch, dass 2 Hunde die zusammen draussen sind soweit klar kommen und wahrscheinlich nicht unbedingt etwas vermissen. Aber mir wäre im Winter der Kontakt zu den Hunden zu wenig. Man verbringt einfach sehr viele Stunden im Haus und die Hunde beschäftigen sich allein. Auch wenn man tagsüber viel mit ihnen macht, können sie so nicht Teil des Rudels (der Familie) sein.

    Mein Hank liegt sehr gerne und oft stundenlang vor der Haustür und bewacht alles. Wenn ich ihn frage ob er rein will, lehnt er oft ab^^, entweder lass ich ihn dann noch 1 Stunde oder so draussen liegen, oder wenn ich es als zu kalt empfinde, muss er eben rein kommen. Aber er wollte noch nie über Nacht draussen bleiben. Abends geht er immer gerne mit ins Haus. Arik zum Beispiel ist ohne mich gar nicht gerne draussen, der läuft dann wie ein Tiger immer ums Haus und schaut zu jedem Fenster rein.

    Im Sommer steht bei uns immer die Haustür offen und die Hunde können aus und ein gehen wie sie wollen. Ausser es regnet, dann müssen sie erst durch die Schmutzschleuse und werden geduscht und abgetrocknet, bevor sie in den Wohnbereich dürfen.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (*2008), Arik (*2015) und Rusty (*2002)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016)
    Man kann ohne Hunde leben, abe es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Während ich dies schreibe, liegt Askja auch grad noch draussen auf ihrer dicken Iso-Matte. Sie liebt es, die volle Gartenkontrolle zu haben.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Bei meinen Eltern war es auch "immer so". Es war mein Mann, der meine Eltern überzeugte, dass ein Hund zu seinem Rudel gehört. Ab da verbrachte der Hund die Abende mit der Familie und die Nächte im Haus. Am Tag war er nicht mehr im Zwinger, sondern bewachte den Hof. Und das war bei den Nachfolgern auch so.

    Vielleicht kommt dir auch jemand zu Hilfe, auf den deine Familie hört.

    Wenn ich deine Mutter wäre, dürftest du schon alleine deswegen die Hunde bei dir haben, weil du fast deine gesamte Freiheit und dein Herzblut in die Hunde steckst. Daran sieht man, wie wichtig dir die 2 sind. Deshalb darf man sie dir nachts nicht vorenthalten.

    Allerdings müsstest du dich dafür überdurchschnittlich am Putzen beteiligen. ?

    Ich glaube die lassen sich von niemandem umstimmen:rolleyes:

    Dann ziehe ich jetzt zu dir? Ja das stimmt ich opfere sehr viel Zeit für die beiden und dass mache ich auch sehr gerne. Aber um Argjira müsste ich mich gar nicht kümmern, sie ist ja der Hund meiner Mutter. Da sie aber nicht genug Zeit hat mache ich das. Um mich überdurchschnittlich am Haushalt zu beteiligen habe ich schulisch (Abitur) und hundisch gar keine Zeit?

    Ich habe mir das auch so vorgestellt das sie tagsüber draußen sein können, aber eben ab Abends wenn ich von der Schule komme dann mit rein dürfen. Ich werde es versuchen :thumbup:

    finde ich gut, daß deine Hunde einen Platz draussen haben - der Schäfi ist eigentlich zu groß für die Wohnung, es sei denn du hast ein eigenes Hunde-Zimmer

    Mein Khyros (siehe Bilder-Album) hatte viele Jahre einen Zwinger mit selbstgebauter , sehr gut isolierter Hütte. Wenn der Winter sehr streng war (ab minus 5), habe ich vor den Eingang einen Kartoffelsack gehängt. Heute würde ich es etwas anders bauen, aber wenn es geht, bleibt der Hund draussen.

    Khyros hatte ein gigantisches Winterfell

    Wir haben ein recht großes Haus mit einem freien Zimmer;)

    Winterfell haben beide genug^^

    Es gibt für much halt einfach keinen grund ein Rudeltier, ein Familienmitglied auszusperren:S

    weils immer so war ist zwar ne bllde begründung aber prinzipiell spricht doch nix gegen draußen.

    meine sind auch draußen während die hündin das dicke winterfell hat. hat der rüde nur wenig er bekommt halt nen mantel an.

    auch wenn ich in 2 monaten ausziehe wird meine hündin draußen wohnen hatte da kurzzeitig auch gewissens bisse aber eigentlich hab ich mir von anfang an gesagt ein schäferhund gehört raus.

    leider ist es so das man überall der böse ist wenn man sagt der hund lebt draußen da ist es dann egal ob er draußen 1200 quadratmeter hat mit schützenden neben gebäude und Regelmäßig bespaßt wird oder nur 15 quadratmeter zwinger ohne ansprache.

    Ja bei der Begründung konnte och nur den Kopf schütteln:|

    Für mich ist die Rasse kein Grund das der Hund nach draußen muss, a er das sieht eben jeder anders:)

    Ja die leute nehmen das meist nicht gut auf.Ich sage dann meist auch nich schnell das wir Hundesport machen.

    Man sollte natürlich die Bedingungen beachten:thumbup:

    Hm, Banja hat die ersten 5 Jahre auch draussen geschlafen: großer Zwinger mit isolierter Hütte drin, Thermomatten. Die hatte auch mächtig Winterfell. Ich habs dann eingestellt, weil sie heftig erkrankte (Vergiftung) und ich die Symptome nur mitbekam, weil wir im Hochsommer die Schlafzimmerfenster geöffnet hatten.

    Gefroren hat sie sicher nicht, sie war auch ein anderer Hundetyp als Askja heute.

    Ich kann dich sehr gut verstehen, die Abende mit Askja möchte ich nicht missen.

    Lolus Vorschlag, Dich (großzügig) am Putzen zu beteiligen, find ich gut. Denn der Dreck wird tatsächlich deutlich mehr. Und mach das ganz konkret, meinetwegen schriftlich. Kam bei meinen Eltern damals immer gut. Hol dir noch einen Verbündeten hinzu (Deine Schwester wohl eher nicht...).

    Aber sollte das alles nix helfen, mache Dich von dem Gedanken frei, dass die Hunde womöglich leiden. Die kennen das nicht anders, rein körperlich ist es eh kein Problem, denke ich. Und du verbringst soviel Zeit tagsüber mit ihnen, das machen "gemeinsame Nächte" anderer unterbeschäftigter Artgenossen sicher nicht wett!

    Das irgendwas passiert und ich es nicht mitbekomme, davor habe ich auch Angst. Muss ja nur jemand einen giftköder über den Zaun werfen<X Ob die beiden, wenn es wirklich kalt ist, draußen frieren weiß ich nicht weil ich sie ja nicht sehe.

    Und genau das meine ich. Kuscheln findet bei uns ja gar nicht so statt wie bei Hunden im Haus. Das Kontakt liegen, zwischendurch spielen, kurze Suchspiele usw. ist so ja gar nicht möglich:(

    Ich finde es klasse, daß Du Dir solche Gedanken um die Hunde machst! Ich würde auch alles probieren, daß sie mit rein können. Ich hätte auch einfach das Gefühl, daß ich sonst zu vel verpassen würde. Ich könnte es mir auch gar nicht anders vorstellen, als daß die Hunde mit im Haus leben. Obwohl auch ich anders groß geworden bin, meine Großeltern hatten einen Bauernhof. Klar, gehen tut alles und die Hunde sind es gewohnt, sie leiden ja nicht. Aber schöner ist es allemal, wenn sie richtig mit den Menschen zusammen leben dürfen.

    Vor allem, wenn die Hunde alt werden und ihre Zipperlein kriegen. Wenn ich da an unsere Omi denke mit ihren Arthrosen und der Anfälligkeit für Blasenentzündungen....

    Genau! Das ist für mich wie ein Elternteil das den ganzen Tag arbeitet und das Kind nur morgens vor der Schule und kurz vor dem Schlafen gehen sieht. Man hat nicht viel davon. Und die beiden zeigen auch deutlich das sie gerne mit rein gehen würden. Für mich sind die schönsten Tage wenn ich auf einem Wochenend Turnier bin und ich mit Koda Zelten kann. Ich gehe dann oft extra früher schlafen damit ich mit Koda ausgiebig kuscheln kann:love:

    Die Brgündung "weil es immer so war" ist sicher schwach. Aber ein DSH in Außenhaltung hat sicher keine Probleme bei Winterwetter. Wenn ich mir ansehe, was meine erster Rüde damal für ein Winterfell mitbrachte, als er zu uns zog... er lebte vorher im Außenzwinger und wir nahmen ihn im Dezember zu uns.

    Das Thema mit dem Alltagsleben ist ein anderes Argument und sollte auch gesondert diskutiert werden.


    Wobei du auch bedenken solltest, ob man den Hunden einen Gefallen tut, sie je nach Alter noch ins Haus zu holen. Ich kenne einige im Bekanntenkreis, die dachten, sie tun ihren älter werdenden Hunden, die die Zwingeranlage von klein auf kannten, einen Gefallen und holen sie ins Haus. Für die meisten Hunde war es mehr Stress, als Gewinn.

    Bei temperaturen um die 5 grad denke ich auch die beiden frieren. Aber bei minus 1 Grad... Argjira hat auch schon mal beim Gassi gehen gezittert und sie hat dickeres Fell als Koda =O

    Das kann natürlich auch sein das Koda das Innenleben gar nicht gefällt, das muss man halt ausprobieren. Aber ich habe mit ihm auch schon mal drinnen geschlafen und er hat keine Anzeichen gemacht raus zu wollen , außer morgens wenn er musste. Argjira lebt währendsie heiß ist drinnen. Sie liebt es^^ Und ja Koda ist in der Zeit alleine;(

    Liebe Grüße von Argjira12.1:D

  • Also, wenn Argjira der Hund deiner Mama ist und eh schon während der Läufigkeit rein darf, hast du doch schon gute Argumente in der Hand. Überzeug damit, dass es der alten Dame gut tut, im Haus zu sein wegen der Wärme. Kann idealerweise sogar Tierarztkosten sparen.

    Außerdem ist es bezüglich Einbrechern gut, wenn die Hunde im Haus leben. Dann hört man sie eher und achtet darauf. Draußen kann es ja schon wegen dem Nachbarhund sein.

    Das mit dem Kuschelfaktor kann ich wirklich nachvollziehen. So ein Kuschelbär ist wunderbar! ❤


    Aber jetzt erstmal viel Erfolg für dein Abitur! ??????

  • Um das Putzen wirst du wohl nicht herum kommen, wenn du deine Mama überzeugen willst. Abitur hin oder her. Es ist nun mal so, dass die Hunde auch wenn es NICHT nass ist immens Dreck machen. Glaub mir. Deine Mama wird auch nicht erpricht darauf sein extra zu putzen. Wieso sollte sie, wenn Hunde "eh immer draußen waren"?

    Um das zu ändern musst du halt das Putzen übernehmen. Dann gibt es keinen Grund aus Sicht deiner Mama, denke ich.

    Wenn du dich verpflcihtest 1x am Tag zu saugen und Boden zu wischen, ist das ein SEHR starker Argument, den das würde deine Mama von ab nun nicht mehr tun müssen.

    Wenn man es nicht gewohnt ist, dann ist die Umstellung Haus ohne Hund und Haus mit Hund dreckmäßig schon ein sehr großer Unterschied. Das hat deine Mama sicherlich auch in der Läufigkeit bemerkt. Wenn ich es unbedingt die Hunde drinnen haben will, würde ich das mit Putzen machen.

    Und... rede mit deinen Eltern vll, wenn deine Schwester nicht dabei ist 8o

  • Wenn du dich verpflcihtest 1x am Tag zu saugen und Boden zu wischen, ist das ein SEHR starker Argument

    Damit kannst du ach bei mir einziehen. Das wäre ein Traum für mich ;). Bin selbst Mutter und wenn eines meiner Kinder dieses Angebot machen würde, könnte ICH nicht Nein sagen.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Ich habe alle sieben im Haus und nur während der Arbeit sind vier in großen Zwingern mit Auslauf untergebracht. In

    jedem Zwinger sind beheizte Liegeplätze damit sie sich zumindest warm und trocken legen können.

    Klar machen die Dreck im Haus, aber der Dyson kommt damit klar;)

    Bei nassem Wetter wird der Flur mit Laken ausgelegt und die Hunde gut sauber gemacht. Geht alles...

    feuerteufel

  • lol....Memo an mich:


    1.Solltest du Kinder haben und dich von Hausarbeit befreien wollen: Hunde aussperren und die Kinder von alleine draufkommen lassen die Hausarbeit übernehmen zu wollen damit die Hunde rein können.

    2. Schriftl. Vertrag notariell beglaubigen lassen.

    3. Für Hundenachschub sorgen.


    :D:D

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer