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Heute war es endlich soweit:-)

  • Lupus
  • 24. März 2018 um 21:02
  • Pinguetta
    Moderator
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    • 6. November 2018 um 10:52
    • #181
    Zitat von Hermannthegerman

    Am besten lässt man seinen Hund aber einfach an der Leine

    Nachts auf jeden Fall! Und sonst bei mir mittlerweile auch grundsätzlich immer, auch für den kleinen Weg vom Haus zum Auto. Außer eben bei unseren Spaziergängen am Tag in "unserem" Revier bzw. auf den Hudneplätzen, damit Harras mal ins einem Tempo laufen kann.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Lupus
    Gast
    • 6. November 2018 um 15:34
    • #182

    Hi,

    ohoh, hätte ich das doch nicht erwähnt - wollte kein Fass aufmachen...

    Versuche mal, mehrere Antworten in eine zu packen (aus meiner subjektiven Sicht heraus):

    Ich denke, dass die Unsicherheit im Dunklen im Wald vor allem unsere Unsicherheit ist und das das auch was mit Gewohnheit zu tun hat. Ich liebe die Dunkelheit, hab das schon immer. Ich sag das auch so meinen Kindern: Es gibt wohl keinen sichereren Ort als im Dunklen im Wald.

    Dass wir uns im Dunklen unsicher fühlen, ist vollkommen normal, da unser Prmärsinn (das Sehen) nutzlos geworden ist. Aber man gewöhnt sich daran und lernt, mehr auf anderes zu achten, zu hören. So weiß man auch im Dunklen, wohin der Hund läuft. Man sieht ihn vielleicht nicht so lange wie mit einem Leuchthalsband (wobei das durch Bäume verdeckt sein kann, der Schall nicht), aber vom Grundsatz her macht das keinen Unterschied.

    Im Gegenteil: Ich bin dann sogar noch bewusster bei Gaius als im Hellen und er scheinbar auch bei mir. Auch lasse ich einen so großen Radius wie im Hellen gar nicht erst zu, muss aber kaum eingreifen, da er, und das ist ja nicht nur bei ihm so, ohnehin nicht so weit weg geht. Im Hellen hält er ja auch Kontakt zu mir durchs Sehen, dreht sich immer wieder um. Das kann er ja im Dunklen auch nicht. Also muss auch er mehr auf mich achten.

    Auch renne ich ja nicht durch den Wald!!! Wir sind ca. 300m in den Wald rein, mit einer (sehr leistungsstarken Taschenlampe, auf klein gestellt) und dort habe ich mich auf einen alten Baumstamm gesetzt. Will die Ruhe ja auch genießen und nicht zertrampeln. Gaius lag fast die ganze Zeit bei mir, später lief er in kleinem Radius ein wenig rum, aber ich wusste immer, wo er sich befindet.

    Die Jagerei: Ich hatte ja berichtet, dass er zweimal Rehen hinterher ist und nicht beim ersten Rufen kam. Inzwischen hat es zweimal wieder geklappt mit dem sofortigen Abruf. Das heißt natürlich nicht, dass er nie wieder lossprinten wird oder immer sofort abrufbar sein wird. Und schon gar nicht, dass das nicht noch schlimmer wird, wenn er älter wird. Nur macht das eben mE keinen Unterschied ob im Dunklen oder Hellen. Die Male, in denen wir Rehen begegnet sind (und das passiert bei uns andauernd) war das immer in der Dämmerung, nicht im Dunklen. Und auch nicht im Wald, sondern am Waldrand, Hecken/Feld. Also spielt das doch gar keine Rolle mit der Dunkelhei und dem Wlad und ich müsste ihn entsprechend immer anleinen. Dafür aber ist mir aktuell das Problem, sags offen raus, nicht groß genug. Der Abruf klappt nämlich wirklich gut, bis auf die geschilderten Ausnahmen. Sollte sich das verschlechtern, werde ich natürlich reagieren. Und das ganz bestimmt nicht damit, dass ich gleich mal wieder im Dunklen in den Wald gehe.

    Thema Wildschweine: Ist sicher ein Punkt, wobei ich glaube, dass es gar nicht so viele Vorfälle gibt, wie man landläufig denkt. Die nehmen uns lange wahr, bevor wir wie wahrnehmen und gehen einem normalerweise aus dem Weg. Zudem denke ich, dass die Gefahr, ihnen zu begegnen, am Waldrand oder an einem hohen Maisfeld in der Dämmerung eher höher ist. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass man einer ihre Jungen verteidigenden Bache begegnet, aktuell ja recht gering.

    Zu dem Gender-Bezug: Ist das soo schlimm? Komm ich mir halt in diesen Momenten n bisschen vor wie Tom Hanks auf der Insel, wenn er sagt "ich habe Feuer gemacht!". Tut doch keinem weh.:) Ich würds auch nicht so am Geschlecht festmachen. Archaisch meint ja mehr. Und auch die Frauen saßen ja früher nicht in der Höhle, sondern sicher auch mal im Dunklen draußen. Man ist einfach sinnlich reduziert, und das kann sehr schön sein, weil die Dunkelheit in der Natur etwas anderes ist als die einer Brille o.ä. Das gilt auch für die GEräusche: Man hört ja schon was dort, aber trotzdem ist es still.

    Und auch das Gefühl, dass es Gaius ähnlich gehen mag - das schweißt zusammen. Auch, weil man ja, weil man selbst eingeschränkt ist, dem Hund umso daher mehr Vertrauen schenkt. Wenn der das zurück gibt, zB durch den engen Radius, gibt das wiederum mir mehr Sicherheit, was wiederum dazu führt, dass ich denke, er würde gerade in diesen Momenten eher weniger jagen als in anderen. Ich denke, da spielen auf der emotionalen Ebene ganz viele Dinge eine Rolle, die nicht nur am "Mannsein" hängen.:)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Pinguetta
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    • 6. November 2018 um 16:36
    • #183

    Eines kannst du, @Lupus aber auf jeden Fall: gut reden, schreiben, mit Worten umgehen. Liegt bestimmt am Beruf ;)

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Lupus
    Gast
    • 6. November 2018 um 18:06
    • #184

    Hi Pinguetta,

    bin mir nicht sicher, wie Du das meinst, daher fass ichs mal als Kompliment auf;)

    Ernsthaft: Mir gehts oft so, dass ich im Nachinein denke: "Warum hast Du das schon wieder so überspitzt geschrieben?" Sollte vielleicht mal die Vorschau-Funktion nutzen...


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Argos
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    • 6. November 2018 um 18:34
    • #185

    schreib ruhig weiter so @Lupus. Ich lese deine Beiträge gerne ?

    Und ich kann auch deine Motivation sehr gut nachvollziehen was die Dunkelheit angeht. Leider bin ich alleine ein absoluter Schisshase. Aber wenn mein Mann dabei ist finde ich es auch sehr schön.

    Hier werden ja immer Fässer aufgemacht... und es gibt viele gegenteilige Meinungen. Aber dafür ist ja so ein Forum auch da. Und ich finde in jeder Antwort positives und negatives... und das macht es ja so interessant.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Lupus
    Gast
    • 7. November 2018 um 12:33
    • #186
    Zitat von Argos

    schreib ruhig weiter so @Lupus. Ich lese deine Beiträge gerne ?

    Und ich kann auch deine Motivation sehr gut nachvollziehen was die Dunkelheit angeht. Leider bin ich alleine ein absoluter Schisshase. Aber wenn mein Mann dabei ist finde ich es auch sehr schön.

    Hier werden ja immer Fässer aufgemacht... und es gibt viele gegenteilige Meinungen. Aber dafür ist ja so ein Forum auch da. Und ich finde in jeder Antwort positives und negatives... und das macht es ja so interessant.

    Hi,

    danke! Ich bin auch froh drüber, wenn man auf etwas hingewiesen wird - das führt ja dazu, dass man nochmal nachdenkt. Und das kann nie schaden.

    Zur Angst im Dunklen: Das ist ja vollkommen normal. Aber wenn man drüber nachdenkt, ist sie echt unbegründet. Grad im Dunklen im Wald zu dieser Jahreszeit. Wer oder was soll da gefährlich sein? "Diebe", wie meine Tochter "böse Menschen" nennt, werden sich da kaum aufhalten. Über Wildschweine habe ich noch ein bisschen gelesen - die Gefahr geht gegen Null (wenn man sich nicht so verhält wie der Jäger letztes Jahr). Es ist nur unser Gefühl der Unsicherheit. Und grad, wenn man dieses überwindet, fühlt es sich sehr gut an. Muss ja nicht gleich der Wald sein und Hund ohne Leine - man kann sich ja langsam rantasten, aber probieren würd ichs schon mal.:)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Peppermint
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    • 7. November 2018 um 13:28
    • #187

    Ich hab so gut wie nie ein ungutes Gefühl draussen im Dunkeln. Zur jetzigen Jahreszeit lässt sich das 'eh kaum vermeiden.

    Mir ging es eher darum, nicht mitten im Wald unterwegs zu sein mit frei umherlaufendem Vierbeiner, wenn Fuchs und Hase sich bereits Gute Nacht gesagt haben...

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Lupus
    Gast
    • 7. November 2018 um 13:36
    • #188
    Zitat von Peppermint

    Ich hab so gut wie nie ein ungutes Gefühl draussen im Dunkeln. Zur jetzigen Jahreszeit lässt sich das 'eh kaum vermeiden.

    Mir ging es eher darum, nicht mitten im Wald unterwegs zu sein mit frei umherlaufendem Vierbeiner, wenn Fuchs und Hase sich bereits Gute Nacht gesagt haben...

    Hi,

    auch noch ein wichtiger Hinweis: Nachtruhe ist ja wichtig, daher würde ich auch nicht unbedingt nachts quer durch den Wald spazieren! Das gilt aber für tagsüber ja in ähnlichem Maß!

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Lupus
    Gast
    • 21. Januar 2019 um 18:44
    • #189

    Hi,

    ein update:)

    Gaius feierte letzte Woche seinen ersten Geburtstag. Es gab Fleischwurst! Und wir sind auf Erwachsenenfutter umgestiegen.

    Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen: Keine Sekunde haben wir es bisher bereut, ihn zu uns geholt zu haben. Und was haben wir uns vorher Gedanken gemacht.....

    Ich liebe ihn und unsere Beziehung wird immer inniger. Auch lerne ich Tag für Tag hinzu. So lerne ich, mehr und mehr auf großte Gesten zu verzichten. Dass dies möglich ist, liegt an Gaius: Er beobachtet so genau jede Kleinigkeit in seiner Umgebung. Und entsprechend auch uns. So muss es kein Kommando sein, wenn er wieder mal eine Pfotenspitze zu weit im Küchentabu ist - es reicht ein Blick und er legt den Rückwärtsgang ein. Das ist in so vielen Dingen so! Aber es ist für mich, für jemanden, der sonst sehr direkt und auch nicht immer der Leiseste ist, nach wie vor ungewohnt. Es scheint auch, als müsse ich vieles wieder vergessen, was ich gemeint habe, über Hunde zu wissen. Ich denke, dass vor allem der Bereich "nonverbale und emotionale Kommunikation" der Bereich ist, der mich noch deutlich mehr als bisher beschäftigen wird. "Energie", in Ermangelung eines besseren Begriffs, ist wohl das A und O. Wahnsinn, was da alles möglich erscheint. Wenn wir soweit sind, dass wir komplett auf Kommandos verzichten können, sag ich euch Bescheid. Aber bitte darauf nicht festnageln;)

    Allen Menschen und Hunden gegenüber ist er freundlich! Seine Welt ist immer noch "rosarot". Allerdings neigt er nach wie vor dazu, andere Hunde zu dominieren, indem er zB versucht, seine Pfote aufzulegen, sie auszubremsen, etc. Aber auch hier: Ein Blick in seine Richtung, auch mal ein "mhm" gebrummt, oder nen Schritt auf ihn zu- und schon hört er damit auf - um nach wenigen Sekunden einen neuen Versuch zu starten. Aber das ist mE ok in seinem Alter. Und solange er nicht übertreibt, lassen wir ihm das durchgehen.

    Endlich hat er auch seine erste Narbe, unser Männchen. Wir sind ja oft im Unterholz unterwegs. Und da hat es ihn wohl erwischt oberhalb der Nase: Ein schöner, ca 2cm langer Kratzer, der inzwischen halbwegs wieder zugewachsen ist. Wir haben ihm, als wir heimkamen, einfach ein Desinfektionsspray drauf gemacht und die Wunde dann in Ruhe gelassen.

    Tja, da war er selbst schuld. Denn eigentlich sollte er in solchen Situationen hinter mir in Reihe laufen. Hat er da aber nicht, sondern ist lieber eigentständig durch die Hecken gefegt. Hat er jetzt davon. Gut ist, dass das mit dem Reigehen inzwischen besser klappt;)

    Die Jagerei allerdings ist immer noch ein Thema. Zwar lässt er sich inzwischen abrufen (grad gestern von ner Katze aus vollem Lauf), aber er setzt halt trotzdem erstmal zum Hetzen an und rennt einige Meter. An bestimmten Orten, an denen er Wild erwartet, hat er sogar schon einen "Blindscheinangriff" gestartet - wohl in der Hoffung, dadurch etwas aufzuscheuchen...

    Das wird wohl auch noch ne zeitlang Thema bleiben, denke ich. Denn auch wenn er sich die letzten Male hat abrufen lassen, ist uns das zu unsicher. Wir konditionieren daher grad eine Hundepfeife als "Supersignal" und "üben" das auch anderweitig. Klar, das ist nur Symptombekämpfung, aber was sollen wir machen?! Er denkt, dass er fürs Jagen wohl zuständig ist. Und nun ist es an uns, ihm klar zu machen, dass er das nicht ist. Nur, das ist leichter gesagt als getan...

    Ansonsten hatte der arme Kerl wohl die langweiligsten Wochen seines Lebens: Erst bekommt seine Bernerfreundin ihre erste Hitze, so dass wir vier Wochen lang nicht zusammen spazieren gegangen sind. Und dann hatten wir letzte Woche einen Sterbe- und Todesfall in der Familie, gepaart mit einer saftigen Grippe von meiner Frau und mir, Kinder natürlich auch gleich mit. Ergo kam der Arme die ganze Woche nicht einmal zu seinen langen Spaziergängen! Und doch: Dadurch, dass wir viel zuhause waren, ist es ein super ausgeglichener und ruhiger Hund, was einmal mehr die Vorstellung bestätigt, dass das Thema "Auslastung" ein komplexes ist. Gaius auf jeden Fall liebt es, wenn wir alle da sind. Dann wirkt er entspannt, aber nicht gelangweilt. Gut, das zu wissen, wenn ich (Krankheits)- Schicksale wie von dir, Pinguetta und anderen hier lese.

    Mir erscheint es so, als sei er einfach glücklich, dass das ganze "Rudel" da ist und er nicht warten, sich keine Sorgen machen muss.

    Ach, und vernünftig bin ich auch geworden. Zumindest ein bisschen. Denn nicht nur ich hab zu Weihnachten ein neues "outdoor-Messer" bekommen, sondern Gaius endlich auch sein Blitzdingsda für die Dunkelheit. Wir wollten ja kein extra Halsband, daher hab ich nach Alternativen gesucht, und das hier: https://www.discounto.de/Angebot/Dogs-C…r-Kuma-2696779/

    gefunden. Es wird einfach per Klettverschluss am Halsband befestigt. Durch einen kleinen Knopf kann man es an machen. Es hat zwei neongrüne Funktionen: Leuchten und blinken. Aufladbar ist es per USB. Praktisches Ding, stört ihn nicht, kostet nicht viel - und Herrchen hat ein besseres Gewissen (auch wenns nicht immer unbedingt angeschaltet ist....;)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Nori
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    • 22. Januar 2019 um 05:43
    • #190

    Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag ! (Gaius ) Basko ist auch Sternzeichen Steinbock...

  • Lupus
    Gast
    • 2. Februar 2019 um 16:59
    • #191

    Hi,

    danke:)

    Es gibt nicht viel Neues zu berichten, dafür aber eine krasse Situation: Wir waren vorhin einen langen Marsch machen mit seiner Bernerfreundin. Auf dem Rückweg sind wir durch ein Dorf, beide Hunde an der Leine, da wir an einer Straße entlang sind.

    Plötzlich rast von links aus einem Grundstück ein schwarzer Hund (ca so groß wie Gaius, aber deutlich kräftiger, irgendein Mischling) auf den Zaun zu und wirkt dabei äußerst aggressiv, keift ohne Ende. Das Herrchen der Bernerdame sagt noch "da ist das Tor auf!" und schon kommt dieser Köter aus dem Tor raus und direkt auf Gaius und mich zu.

    Gaius sofort im Alarmmodus - so habe ich ihn zuvor noch nie gesehen - ein agressiver Gesichtsausdruck, Nackenhaare oben, gebellt, alle 3505 Zähne gezeigt und ein Blick......

    Das ging alles sehr schnell. Die Gedanken im Kopf: "Hund sofort von der Leine losmachen, geht aber nicht, da Straße Autos....!" Ich hab dann intuitiv Gaius an der Leine nach hinten gezogen, so dass der andere Hund hätte um mich herum laufen müssen, um an ihn zu8 kommen. Hab mich breit gemacht, ihn noch versucht, anzuschrein, was ihn Null interessiert hat. Als er dann in Reichweite kam, habe ich ihm (wusste nicht, was ich sonst tun sollte) volle Granate einen Tritt in den Brustkorb gegeben, so dass ihm, wirkte zumindest so, mal richtig die Luft rausgepumpt wurde. Ein Quitschen und zum Glück ist er dann in die andere Richtung, hat sich dann aber wieder in Richtung Bernerdame orientiert. Zum Glück kam dann auch endlich Herrchen aus dem Garten und hat ihn irgendwie wieder unter Kontrolle gebracht.

    Was für eine ätzende Situation. Ich weiß ja nicht sicher, ob der überhaupt was Böses im Sinn hatte und hab ihn einfach getreten. Aber andererseits wirkte er eben sehr agressiv und ist schnurstracks auf Gaius los. Was sollt ich machen???

    Hab auch zum Herrchen nix gesagt, weil ich irgendwie kein Fass aufmachen wollte, es ja mal passieren kann, dass man das Tor vergisst und Herrchen selbst auch schon ein schlechtes Gewissen zu haben schien. Hatte ja auch ein schlechtes Gewissen, weil ich grad seinen Hund getreten hatte.

    Jetzt ist ja im Endeffek alles noch gut ausgegangen (denke nicht, dass ich ihn verletzt habe), aber was wäre gewesen, wäre meine Frau da gewesen und nicht ich???
    Wir binden uns die Leine ja immer um die Schulter und können sie daher nicht einfach fallen lassen. Will mir gar nicht ausmalen, was da hätte passieren können..... Vielleicht ist es doch besser, die Leine in der Hand zu halten.

    Wir hoffen jetzt, dass Gaius das nicht negetiv abspeichert "großer schwarzer Hund = böse". Werde berichten....


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Roopa
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    • 2. Februar 2019 um 18:20
    • #192

    ein Tritt war genau das Richtige !

    ja, das sind nur wenige Sekunden, wo man richtig entscheiden muß oder instinktiv .....

    toll, daß du gleich richtig getroffen hast - kann ja auch in die Hose gehen und man rutscht aus usw. .....

  • Asnea
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    • 2. Februar 2019 um 23:55
    • #193

    Der Tritt war richtig

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Nori
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    • 3. Februar 2019 um 09:58
    • #194

    Hast Du super gemacht ! Du hast ja erreicht, daß der "Angreifer "nicht mit Gaius zusammenkam,

    da wird der sich denken: Klasse, Herrchen kann mich schützen, da bin ich sicher !

    Das ist mir nicht immer gelungen mit Basko. Als einmal eine fremde Hündin auf uns zu kam hat Basko sich nach vorn gedrängt und ich konnte ihn nicht hinter mich bringen. Ist zwar nichts passiert,aber Basko hat gepöbelt und ich stand schlecht da als Rudelführer...

  • Cuki
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    • 4. Februar 2019 um 19:56
    • #195

    Ich denke Gaius hat Vertrauen durch diese Aktion gewonnen in deine Rudelführerqualitäten.

    Du hast deinen Job in Gaius seinen Augen erledigt.

    Brauchst keinen schlechten Gewissen haben. Wenn sich die Hunde beim Spiel anrempeln oder zusammenrennen werden ähnliche Kräfte entwickelt wie bei dem Tritt.

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