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Probleme mit Hundebegegnungen

  • Cora2019
  • 9. Mai 2019 um 11:50
  • Nori
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    • 26. Mai 2019 um 17:06
    • #256

    Es gibt Dinge, die man als verantwortunsvoller Hundehalter doch machen muß. Das Seresto ist das einzige, was unser Hund verträgt. Abgefallene Zecken können bis zu 3000 Eier legen, danke, das brauchen wir nicht.....Was Du mit den Tierärzten sagst, Lupus, stimmt ja in vielen Fällen, beonders unnötige Kastrationen,Trockenfutter und auch unnötige Impfungen. Jedoch die Tollwutimpfung, die muß sein. Ohne wird Dein Hund auch in keiner

    Pension oder Hundeplatz akzeptiert. Also da achte ich drauf. Denn wenn dein Hund ohne Tollwutschutz jemanden beißt....kann bei einem Schäferhund doch vorkommen- dann stehst Du da....

    Wir haben früher auch alles probiert gegen Zecken :Kokosoel, diese Keramikhalsbänder,Bierhefe...hilft alles nicht wirklich. Und auch mit Schutz muß

    man in der "Saison "täglich absuchen.

  • Lupus
    Gast
    • 26. Mai 2019 um 18:56
    • #257

    Hi,

    ein weites Thema und zudem ot, daher nur kurz und prägnant:

    @Ellionore: Du beziehst dich auf menschliche Impfungen, ich meinte eigentlich die hündischen. Bleibt sich aber vom Prinzip her gleich. Denn auch hier ist es doch so, dass impfen eine Körperverletzung ist und zudem Art.1 GG aussagt, dass ein Mensch nie zum Mittel gemacht werden darf. Genau das aber geschieht bei der Impfung als Pflicht, wenn zB mit "Herdenimmunität" argumentiert wird.

    Dass es bestimmte Berufe gibt, bei denen bestimmte Imfpungen sinnvoll sind, bezweifelt ja niemand. Aber der Hype um Imfpungen ist genau das: ein Hype. Da werden zB nur noch Mehrfachimpfungen angeboten, weil die Hersteller keine Einzelimpfstoffe mehr herstellen (war ein riesen Akt, für unsere Tochter den Masernimpfstoff einzeln zu bekommen und ist aktuell gar nicht möglich). Also werden einfach sinnvolle Impfungen mit weniger sinnvollen vermischt und wir als Eltern und die Kinder sind die "Dummen". Oder Interessenskonflikte innerhalb der STIKO, pure Unwissenheit vieler Ärzte, etc., etc.

    Grundsätzlich gibts auch hier drei Wege. Alles immer brav durchimpfen, grundsätzlich gar nicht impfen, oder eben vernünftig an die Sache ran gehen. Das heißt, dass man sich zunächst mal selbst ein Bild macht, wozu zB auch eine Kenntnis der entsprechenden Krankheiten und dem pot. Schutz duch Impfungen, gehört. Dann schaut man auf den konkreten Fall und dann trifft man eine differenzierte Entscheidung. Bei uns sieht das so aus, dass beide gegen Masern (Ansteckungsgefahr anderer Kinder unter einem Jahr, da dort Masern in der Tat sehr gefährlich werden können) und Tetanus (sind extrem viel draußen, auch im Stall, permanent offene Knie, etc.) geimpft sind. Wie wir mit anderen Krankheiten umgehen, entscheiden wir dann, wenn es soweit ist. Eventuell, sollten die Kinder Krankheiten nicht bekommen, werden wir später nachimpfen (je älter, desto weniger belastend). Beide Kinder kamen natürlich auf die Welt und wurden lange gestillt, zudem sehr gut ernährt und viel Kontakt mit Erregern aller Art. Dinge, die heute oft vernachlässigt werden, die aber ja direkt mit dem Funktionieren des Immunsystems zusammen hängen. Man kann deine Frage oben nämlich auch umdrehen: Nur, weil viele Eltern sich nicht informieren und ihren Kindern nicht ermöglichen, in diesem Sinn gesund aufzuwachsen, soll ich meine Kinder gegen allen möglichen unnützen Kram impfen lassen?

    Das ist, wie gesagt, ein sehr komplexes Thema. Eine Impfflicht, die sicher kommen wird, ist genau das Gegenteil: Eine Absage an einen vernünftigen Umgang damit und gleichzeitig eine Maßnahme eines totalitären und autoritären Staates, der heuchlerisch vorgibt, es ginge ihm darum, Kindern zu helfen (der es aber gleichzeitig nicht mal schafft, einen ordentlichen Etnwickungshilfeplan, mit dem Millionen von Kindern gerettet werden könnten, umzusetzen)...

    Nori: Alles mE sehr ähnlich bei Hunden. Tollwut ist definitiv eine sehr sinnvolle Impfung, die wir entsprechend auch durchgeführt haben, wie überhaupt die Grundimmunisierung + einmalige Auffrischung. Aber dann fängts eben an: Wie oft und wie lange und in welchen Abständen sind Hunde sinnvoll zu impfen? Da gehen dann die Ansichten schon weit auseinander. Also muss man auch hier wieder den EInzelfall anschaun und eben vernünftig entscheiden. Und Zeckenschutz ist eben die nächste Sache, die man mE aber wieder im obigen Sinn entscheiden sollte.

    Edit: Ok, "kurz und prägnant" geht anders;)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 26. Mai 2019 um 19:06
    • #258

    Hi Lupus,

    ist halt ein schwieriges Thema mit der generellen Impflicht für Menschen, da ich der Auffassung bin, dass die Menschen immer egoistischer und teilweise auch eine mir doch egal Einstellung an den Tag legen sehe ich eine Impfverpflichtung als sinnvoll an. Du schreibst ja selbst gegen Masern, weil für kleine Kinder gefährlich sind eure beiden geimpft. Nun stell dir halt die Berliner Szene Hipster Öko Mutti aus dem Prenzlauer Berg vor deren kleiner Kaspar Luipold ja nicht geimpft wird weil es ja nun mal gaaanz schlimm für den kleinen angehenden Konzertpianisten ist, dieses Kind aber nun ein mal andere ansteckt. Naja ich habe dazu halt eine andere Meinung.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 26. Mai 2019 um 19:18
    • #259

    @Ellionore wieder mit den angemalten Szenen ;).

    Ich denke, Thema Impfpfllicht wird gerade etwas politisch.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Lupus
    Gast
    • 26. Mai 2019 um 19:30
    • #260
    Zitat von Ellionore

    Hi Lupus,

    ist halt ein schwieriges Thema mit der generellen Impflicht für Menschen, da ich der Auffassung bin, dass die Menschen immer egoistischer und teilweise auch eine mir doch egal Einstellung an den Tag legen sehe ich eine Impfverpflichtung als sinnvoll an. Du schreibst ja selbst gegen Masern, weil für kleine Kinder gefährlich sind eure beiden geimpft. Nun stell dir halt die Berliner Szene Hipster Öko Mutti aus dem Prenzlauer Berg vor deren kleiner Kaspar Luipold ja nicht geimpft wird weil es ja nun mal gaaanz schlimm für den kleinen angehenden Konzertpianisten ist, dieses Kind aber nun ein mal andere ansteckt. Naja ich habe dazu halt eine andere Meinung.

    Hi,

    die Muddi, die Du beschreibst halte ich ja auch nicht für vernünftig. Sie sitzt in einem Boot mit den Eltern, die, ohne sich wirklich damit beschäftigt haben, einfach durchimpfen, weil das ja der Gesundheit diene.

    Egoistisch ist es, wenn ich meine Ansicht anderen Menschen zur Pflicht machen will. Daher warnen ja auch Experten, die eigentlich für das Impfen sind, vor der Pflicht. Aber so oder so: Die Pflicht wird kommen, weil die Masse der Menschen eben lieber dem maintream hinther rennt, anstatt sich selbst Gedanken zu machen. Den Politikern ists eh wurscht, was mit den Kindern ist, die wollen unsere Stimmen. Und wenn das beides zusammen kommt, kommt auch die Pflicht. Und die Maulkorbpflicht für alle Hunde, der Zwang zur Genscherennutzung, usw, usw.

    Gut, dass wir mal uneins sind:)

    Und gut, Pinguetta, dass Du gleich einschreitest:)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 26. Mai 2019 um 19:58
    • #261

    Teile ja auch viele deiner Punkte, z.B. das neue evtl. kommende Gesetz wegen der Messerthematik passt gut in diesen Kontext, der Bevormundung. Aber viel zu politisch.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 26. Mai 2019 um 20:18
    • #262

    jaaaaaaa, ihr werdet wirklich wieder zu politisch.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
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  • Cinja
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    • 27. Mai 2019 um 09:16
    • #263

    Zum Thema Zecken: Ich versuche es auch mit natürlichen Mitteln und es klappt bisher gut. Ab und an mal eine, damit kann ich leben.

    Nicht (mehr) leben kann ich mit der Chemie, die ich dem Hund (und der Umwelt) antue. Gerade Halsbänder finde ich persönlich ganz schlimm. Das Gift wird permanent abgegeben, jedes mal, wenn ich meinen Hund anfasse, würde ich das Gift ebenfalls anfassen. Dazu kommt die extrem schädliche Wirkung auf Gewässer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder das Halsband abnimmt, bevor der Hund ins Wasser geht.

    Zum Thema Hundebegegnungen: 30 Hunde wären mir auch definitiv zu viel. Da kann kein Trainer den Überblick behalten. Dann lieber kleiner Kreis und dafür kontrolliert, gerade mit einem offenbar eher unsicheren Hund.

    Crazy vom Special Highlight *03.05.2018

    Phaja von der Ellerbachbrücke *15.04.2006 - † 08.02.2018

  • Pinguetta
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    • 27. Mai 2019 um 09:28
    • #264

    Thema Zecke: bei diesen Halsbändern hatte ich das Gefühl, dass Harras noch mehr Zecken hatte als sonst.

    Letztes Jahr hatten wir vom Tierarzt Advantix. Hatte ganz gut geholfen. Aber nachdem, was ich hier alles gelesen habe, bin ich skeptisch. Dieses Jahr gibt es Kokosöl ins Fell und Schwarzkümmelöl ins Futter. Noch hatten wir ab an mal ein, zwei Zecken.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Benny Puuh
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    • 27. Mai 2019 um 17:49
    • #265

    Wenn Benny gebürstet wird, nehme ich zum Schluss ein bißchen Kokosöl in die Hände und gehe durch das Fell. Bis jetzt hatte er eine Zecke

    LG Andrea

    Benny ?März 2015.

    „Lass den Hund bellen, singen kann er nicht.“

    (Friedrich von Schiller)

  • Cora2019
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    • 28. Mai 2019 um 09:14
    • #266

    Roopa, der Trainer hatte sie an der Schleppleine. Sie hat direkt losgezogen und meine Spur verfolgt und sich sehr gefreut, mich dann zu finden :)

    Du hast nach dem Bellen gefragt... Ich bin mir, ehrlich gesagt, immer noch nicht ganz sicher, ob das "geh weg" oder "ich will da hin" bedeutet. Wenn wir erstmal richtig angekommen sind, hat sie auch kein Problem mehr, an anderen Hunden vorbeizugehen, mit ihnen nebeneinander zu laufen usw. Im anschließenden Freilauf auch nicht, da merkt man richtig, wie sie Spaß hat.

    Der Trainer hat viel Erfahrung mit Schäferhunden, hat selber immer welche gehabt und früher Polizeihunde ausgebildet. Wir fühlen uns da eigentlich gut aufgehoben. Dass beim gemeinsamen Spaziergang nun sooo viele Hunde dabei waren, hat uns auch überrascht. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass das ein Problem für Cora war.

    Das eigentliche Training war ja in der kleineren Gruppe vorher, da waren um die 6-8 Hunde. Das ist doch eigentlich eine normale Gruppengröße, oder nicht?

    In der "Suchgruppe" hatten wir auch 8-10 Hunde.

    Haltet ihr generell nichts von diesen Social Walks? Wie groß dürften für euch die Gruppen maximal sein?

  • Roopa
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    • 28. Mai 2019 um 10:12
    • #267
    Zitat von Cora2019

    Sie hat direkt losgezogen und meine Spur verfolgt und sich sehr gefreut, mich dann zu finden

    das ist doch toll ! - vorallem, das am Anfang DU gefunden wirst

    und sie hat sich gefreut: und hat doch dann gebellt !? das ist in der Regel ein hoher Ton - und ist dieser vergleichbar mit dem Bellen bei Hundekontakt?

    habe immer mehr das Gefühl, das sie sehr erregt ist und dort hin möchte (aus reiner Neugier) und nach dem ersten Schnüffeln das meiste schon vorbei ist - siehe auch die Wanderer, wo sie hin ist zum schauen und sonst nix

  • Cora2019
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    117
    • 28. Mai 2019 um 10:39
    • #268

    Nein, als sie mich gefunden hat, hat sie nicht gebellt. Ist nur wild mit dem Schwanz wedelnd um mich herum gesprungen, hat sich an mich gedrückt.

    Bei Hunden hat sie eher ein tiefes Bellen. Nur wenn ich schaffe, es zu stoppen, kommt oft noch ein höheres Bellen oder kurzes Jaulen hinterher. Das klingt für mich dann auch nach Frust.

  • Cora2019
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    117
    • 29. Mai 2019 um 20:25
    • #269

    Heute haben wir uns wieder mit der lieben Kimba2001 und ihrer Mutter getroffen . Haben eine schöne Runde durch ein kleines Städtchen und einem Kurpark gedreht. Hundebegegnungen inclusive. Ich meine, Cora hat das ganz gut gemacht. Ich vielleicht weniger...;) Aber das werden wir schon hinkriegen...

    Heute konnte ich das erste mal staubsaugen, ohne dass Cora den Staubsauger töten wollte... Sie blieb auf ihrer Decke, zwar gestresst, aber sie hat es akzeptiert. Das fand ich enorm, denn bislang hat sie sich auf den Staubsauger gestürzt, ohne dass er überhaupt an war...

  • ostholstein
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    • 30. Mai 2019 um 22:05
    • #270
    Zitat von Cora2019

    Das eigentliche Training war ja in der kleineren Gruppe vorher, da waren um die 6-8 Hunde. Das ist doch eigentlich eine normale Gruppengröße, oder nicht?

    In der "Suchgruppe" hatten wir auch 8-10 Hunde.

    Haltet ihr generell nichts von diesen Social Walks?

    Gruppenarbeit oder auch Sozial Walks halte ich für eine gute Sache. Dort lernt der Hund, daß er die Kommandos auch unter Ablenkung annehmen und ausführen muß. Dafür muß der Hund die Kommandos, wie z.B. FUSS, RAN, BEI MIR, PLATZ, SITZ usw. , auch schon kennen.

    Die einzelnen Kommandos muß der Hund allerdings immer erst ohne Ablenkung erlernen.

    In meinem Verein wurde sehr viel Gruppenarbeit gemacht und manchmal sind wir auch alle gemeinsam durch die Stadt gelaufen.


    Zitat von Cora2019

    Heute haben wir uns wieder mit der lieben Kimba2001 und ihrer Mutter getroffen . Haben eine schöne Runde durch ein kleines Städtchen und einem Kurpark gedreht. Hundebegegnungen inclusive. Ich meine, Cora hat das ganz gut gemacht. Ich vielleicht weniger... ;) Aber das werden wir schon hinkriegen...

    Wie sind jetzt eure Fortschritte?

    Zieht deine Cora dich immer noch durch die Gegend?

    Trittst du jetzt dominanter auf und machst deiner Cora deutlich klar, wenn sie ein unerwünschtes Verhalten zeigt?

    Hast du das Blockieren schon ausprobiert?


    Meine Bea wollte sich heute auf unseren Waldspaziergang auch mal wieder austesten und fing das Leineziehen an, und das auch noch bei meinem verstauchten Knie.

    Ein lautes Donnerwetter von mir und sie wußte wieder, daß ich solch ein unerwünschtes Verhalten nicht dulde.

    VG
    Klaus und die Bea

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