Welpentrockenfutter

  • Hallo, das hier geht an alle Nicht-Barfer und Trockenfutter-Verfütterer :D


    In ein paar Tagen zieht unser 10 Wochen alte Hochzucht Welpe bei uns ein - jetzt stellt sich natürlich die leidige Futterfrage. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso verwirrter bin ich. Einerseits sollte das Futter qualitativ hochwertig mit hohem Fleischanteil sein, andererseits darf es ja nicht zu viel Rohprotein-Anteil besitzen. Hinzu kommt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Calzium und Phosphor (1,2 - 1,5 : 1). Dann sagen die einen, dass man direkt auf ein Adultfutter umsteigen sollte, die andren schwören darauf, das Puppy bis zur Zahnung (4. - 6. Monat) zu geben, andere füttern das Welpenfutter bis zu einem Jahr...

    Der Züchter füttert bislang Royal Canin maxi puppy, ich würde das Futter nach einer Eingewöhnung gerne umstellen, weil ich eigentlich nicht so viel von Royal Canin und der Zusammensetzung dtieses Futters halte. Mein Favorit bislang war immer Wolfsblut, aber das Puppy Futter hat 33% Rohprotein und keinen allzu hohen Fleischanteil. Mittlerweile ist Platinum Puppy Chicken mein Favorit mit einem hohen Fleischanteil und gleichzeitig nicht allzu hohem Rohproteinanteil... Bosch Maxi puppy wirbt als einziges Welpenfutter mit einem extra niedrigen Rohproteingehalt von 24% für großwerdende Rassen, dafür ist der Fleischanteil sehr gering für meinen Geschmack.


    Wie seht ihr das und wann habt ihr auf Erwachsenenfutter umgestellt?


    Für interessante Anregungen / Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar :thumbsup:

    Einmal editiert, zuletzt von HoneyNanni ()

  • wir haben Dina bis ca 6 Monate Welpenfutter von Mera Dog (bekam sie schon beim Züchter) gefüttert. Danach Erwachsenenfutter, unter anderem weil sie Aiko´s Futter fraß.

    Mittlerweile bekommen beide Platinumfutter.

    bzw. Dina momentan Diätfutter vom TA, weil sie seit der Kastration zugenommen hat

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


  • Einerseits sollte das Futter qualitativ hochwertig mit hohem Fleischanteil sein, andererseits darf es ja nicht zu viel Rohprotein-Anteil besitzen.

    Du hast dich mit Ernährung noch nicht sonderlich befasst?

    Fleisch hat keinen hohen Proteingehalt.

    Fleisch besteht nur zu 12-24 % aus Rohprotein.


    Trockenfutter enthält im Höchstfall einen Fleischanteil bis ca. 35 %. Um auf die nötige Proteinmenge zu kommen, wird der Proteinanteil durch billiges Pflanzenprotein gestreckt, z. B. durch Kartoffeln oder Hülsenfrüchte. Da Pflanzenprotein sehr schlecht verwertbar ist, muss der Proteingehalt höher als bei einer Fleischmahlzeit sein. Darum findet man im Trockenfutter die hohen Proteinwerte.


    Mittlerweile ist Platinum Puppy Chicken mein Favorit mit einem hohen Fleischanteil

    Das Futter hat keinen hohen Fleischanteil, sondern kommt gerade mal an die 20 % Fleisch.

    In der Zutatenliste ist der Frischfleischanteil angegeben. Das ist ein guter Trick um die Kunden zu täuschen.

    Das Fleisch kommt ja nicht frisch in die Tüte, sondern muss vorher getrocknet werden.

    Trocken macht das Fleisch nur noch 18,5 % aus. Da die restlichen Prozent der trockenen Zutaten unverändert sind, rutscht der Fleischanteil eigentlich viel weiter nach hinten.


    Dir macht immer der Proteinanteil Sorge. Dabei ist das ein altes Ammenmärchen, dass ein hoher Proteinanteil zu einem zu schnellen Wachstum führt.


    Ganz im Gegenteil ist eine ausreichende Menge HOCHWERTIGES Protein für einen Welpen wichtig, weil Proteine die Bausteine des Körpers sind. Er hat einen deutlich höheren Bedarf als ein ausgewachsener Hund, weil er seinen Körper noch aufbauen muss.

    So lange, wie der Hund wächst, ist auch der Bedarf an Proteinen höher.

    Der Baustein Protein wird gebraucht für den Aufbau von:


    Haaren, Haut, Krallen, Knochen, Gelenke, Zähne, Muskeln, Organe, Sehnen, Bänder, Nerven- und Bindegewebe - also eigentlich überall im Körper.


    Wenn dem Hundehalter der Aufbau eines gesunden Körpers wichtig ist, kann er eigentlich kein Trockenfutter füttern.

    Trockenfutter enthält nicht die hochwertigen, bioverfügbaren Proteine in ausreichender Menge.

    Kein einziges Trockenfutter.


    Die vielen kranken Hunde zeigen deutlich, dass etwas schief läuft. Schon junge Hunde haben Knochenprobleme und andere Krankheiten.


    Trockenfutter hat außerdem einen sehr hohen Anteil an Kohlenhydraten (Kartoffeln, Erbsen, Getreide usw.)

    Welpen fehlen aber noch die Enzyme um die Kohlenhydrate zu verwerten. Sie werden praktisch nie satt.


    Du kannst jetzt den Grundstein für eine gute Gesundheit legen durch eine gute Ernährung.

    Ein kleines Kind würde man auch nicht mit Tütenfutter ernähren, sondern mit hochwertiger frischer Nahrung.





  • Wenn du den Hund gut ernähren möchtest, kommst Du nicht darum herum herum, Dich mit Barf zu beschäftigen.

    Spart den Tierarzt und lohnt sich daher, weil Schäferhunde im Verdauungstrakt meist empfindlich sind.

  • weil Schäferhunde im Verdauungstrakt meist empfindlich sind.

    Also ich besitze seit 34 Jahren Deutsche Schäferhunde, und hatte seltsamerweise noch keinen (bisher 9 Hunde), der futterempfindlich ist.

    Ich füttere von Welpen an sowohl Trockenfutter, jawohl, auch mit dem schlimmen Getreide!! als auch Rohfutter vom Landmetzger ( Euter,

    Rinderkopfhaut mit Fell, Pansen, Blättermagen, Rind/Schaffleisch usw.) .

    Morgens kriegen sie meistens Trockenfutter, abend öfter roh und zusätzlich Flocken (Getreide, pfui!).

    Meine älteste Hündin ist jetzt 14 Jahre und 4 Monate, die zweitälteste 12 3/4 Jahre, also kann diese Fütterung so verkehrt nicht sein.

    Ich mache weder einen Hype aus meiner eigenen Ernährung, noch aus der meiner Hunde.


    LG Petra

    Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Hunde

  • Dina ist auch unser 9. DSH und alle haben trockenfutter bekommen. Keiner war deshalb krank.

    unsere älteste Hündin ist mit 12 gestorben und Aiko ist jetzt auch schon 11 und total fit.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


  • Guten morgen :)

    Wenn ich darauf hinweisen darf, ging es in meiner Eingangsfrage nicht darum, ob ich barfen soll oder nicht, sondern darum, welches der diversen Trockenfuttersorten für einen heranwachsenden Hund, der selbstverständlich einen Mehrbedarf an Protein-, Mineralstoff- und Vitaminzufuhr hat, geeignet zu sein scheint, bzw. auf welche Angaben ich bei der Auswahl konkret achten sollte. Und auch um die Frage, wann ich auf Erwachsenenfutter umstellen sollte, bzw. wie so die Erfahrungen der Forenmitglieder sind.

    Ich bitte darum, hier keine Grundsatzdiskussion zu beginnen :thumbup:

  • Harras hat vom Züchter Wildkind Trockenfutter bekommen. Wir haben das dann zuhause weiterhin gefüttert und sind mit 1/2 Jahr auf Adult Futter von Wildkind umgestiegen. Auch Dosen von Wildking, vor allem mit Pferdefleisch füttern wir gerne. Es gibt von Wildkind Trockenfutter mit nur einer Proteeinquelle.


    Harras hatte nur einmal irgendwie Allergieprobleme als er wegen eines Krankenhausaufenthaltes von mir in Pflege war. Wir wissen nicht, was die dort gefüttert haben, aber meine Hund hatte danach wie gesagt Hutjucken etc.

    Da haben wir eine Weile eine Futter gefüttert, dass unser Tierarzt empfohlen hat.


    Unser Tierarzt empfiehlt außerdem, dem Hund alles mögliche anzubieten: Trockenfutter und Naßutter von diversen Marken, Frischfleisch, Reste von unserem Essen usw. Und genauso halten wir das auch. So hat man nicht das Problem, dass der Hund später nur das Futter einer bestimmten Marke oder Art frisst. Bei Fleisch empfiehlt der Tierarzt in absteigender "Wertigkeit": Pferd, Wild (Hase, Ente, auch Fisch), Lamm, Rind, Huhn. Schwein gar nicht.


    Wir haben auch ein Dosenfutter gefunden, das heißt naturia. Ich kaufe es bei Combi. Es wird in Deutschland hergestellt, Wir geben mal dies, mal Wildkind, mal Rinti. Trockenfutter nur von Wildkind. Das benutze ich auch als Leckerlie. Zwischendurch mal Rinderleber, Rinderschulter oder auch frisches Pferdefleisch.


    Harras hat schönes, glänzendes Fell. Keine Ohren- oder Augenprobleme.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Persönliche beste Erfahrungen in der Aufzucht von Schäferhunden habe ich mit Josera gemacht. Früher habe ich den Welpen ab der 9. Woche ein Adultfutter gegeben. Heute sind die Sorten so optimiert von ihrer Zusammensetzung her dass der Hersteller mehrere Sorten speziell für die "zweite Wachstumsphase" anbietet, die von den relevanten Werten her einem guten Adultfutter gleichen, aber vom Mineralstoffgehalt her moderat an das Wachstum im Junghundalter angepasst sind. Und bei der Welpenabgabe erhalten meine Welpenkäufer bereits dieses "Junior-Futter" (und kein "Welpen-Futter").


    Ich habe es in mehreren Jahrzehnten auch immer mal mit anderen Sorten probiert (u.a. Orijen, Mera Dog, Platimun, Naturavetal usw.). Bin letztendlich aus mehreren Gründen aber immer wieder zum Josera zurück gegangen. U.a. auch deswegen weil es fast überall (auch im Ausland) für meine Welpenkäufer zu bekommen ist. Z.B. das Futter von Köber's füttere ich ebenfalls sehr gerne, habe damit seit mehreren Jahrzehnten ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Aber das ist halt nicht überall zu bekommen, was es dann für Welpenkäufer schwer machen kann später dabei zu bleiben.


    Mein derzeitiger Favorit ist das "Youngstar", weil es, neben vielen anderen Kriterien die mir persönlich wichtig sind, bisher in allen Tests frei war von Aflatoxinen und Glyphosat. Und für mich das wichtigste Kriterium: Bei den Hunden, die ich kenne und die damit aufgezogen worden sind, waren bisher keine Ausfälle in Bezug auf Skeletterkrankungen dabei.

  • Rae bekommt, seit sie bei mir ist, hauptsächlich Happy Dog Supreme. Dabei wechsle ich die Sorten, je nach Angebot. Sie verträgt es gut und der Output ist überschaubar. Ich habe sie mit 4 Monaten auf Adult umgestellt, vorher gab es das Junior Futter.

    Unter das Trockenfutter mische ich noch einen Teil Dosenfutter von Rocco oder Rinti oder ähnliches. Außerdem gibt es etwas Distelöl und Grünlippmuschel und Bierhefe von Lunderland drunter. Ab und an gibt es auch mal Platinum. Das nehme ich gerne mit in den Urlaub weil es so kompakt ist.

    Sie verträgt eigentlich alles an Futter und bekommt zwischendurch auch mal Reste vom Tisch. Sie hat schönes Fell und ihr geht es gut.

    Was sie allerdings nie vertragen hat ist Futter von Royal Canin oder Eukanuba. Da kratzt sie sich wie verrückt und macht gigantische Haufen. Keine Ahnung was da der Auslöser ist. Dachte erst sie verträgt kein Huhn, aber in anderer Form und in anderem Futter ist das kein Problem.

    Barf habe ich mal angedacht, aber dieses rohe Zeug liegt mir gar nicht.


    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

  • Okay, dann scheint Josera schon mal ein guter Weg zu sein :-)


    was haltet ihr von Granatapet junior?

    Ich finde dass die Analytische Zusammensetzung und auch die Zutaten vielversprechend klingen...


    Geflügelfleisch (44%, getrocknet und fein vermahlen), Kartoffelflocken (aufgeschlossen), Kartoffelstärke (fein vermahlen), Geflügelfett (8,5%), Granatapfelkerne (7%), Lachsöl (1%), Lignozellulose, Mineralstoffe, Bierhefe, Chicoree (0,5%, fein vermahlen, FOS und Inulin), Spirulina (0,1%, fein vermahlen), neuseeländische Grünlippmuschel (0,1%, fein vermahlen, von Natur aus reich an Glucosaminen und Chondroitin), Yucca schidigera


    Protein: 28%
    Fettgehalt: 16%
    Rohasche: 5.80%
    Rohfaser: 4.50%
    Calcium: 1.00%
    Phosphor: 0.75%
    Kcal/kg: 3658.63
    MJ/Kg: 15.30
    Magnesium: 0.06%


    Vitamin A: 15.000 I.E
    Vitamin D3: 1050 I.E
    Vitamin E: 160mg
    L-Carnitin: 250mg
    Taurin: 800mg
    Kupfer (als Kupfer-(II)-Sulfat, Pentahydrat): 2.70mg
    Zink (als Zinkoxid und Zinkchlorid, Monohydrat): 85mg
    Eisen (als Eisen-(III)-oxid): 100mg
    Jod (als Calciumjodat, Hexahydrat): 0.95mg

  • Ich persönlich halte von Geflügel nicht sehr viel. Wenn es sich um die ausgemergelten und Antibiotika vollgestopften Legehühner handelt. Aber wer weiß das schon?

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Stimmt, hattest du ja bereits geschrieben, Pinguetta :thumbsup:


    Das belcano Mastercraft klingt auch nicht schlecht, da steht aber wieder es von 80% "Frischfleisch" - also bleiben dann wieder nur 24% übrig - hab ich das richtig verstanden?

    https://www.belcando.de/de/mas…/trockenfutter/fresh-lamb

    Aber ob das für Heranwachsende Hunde geeignet ist?


    Na vermutlich werde ich mit Josera youngster oder Bosch junior beginnen und dann mit nem halben Jahr umstellen 😅

    • Hilfreich

    Hi,


    das ist ein komplexes Thema...


    Eines ist aber sicher: Für die Preise, auch für teures Futter, kann es gar keine wirklich gute Qualität sein. Muss man nur mal schaun, was allein 1kg (frisches Bio-) Fleisch kostet und das dann mit dem Futterpreis/Kilo vergleichen.


    Wir füttern auch Trofu und Dose in Kombi, beides von Aras.

    Link: https://www.aras.de


    Wichtig ist uns, dass keine "chemischen" Zusätze drin sind und das Kalzium-Phosphor-Verhältnis passt.

    Fleischanteil ist ja immer so ne Sache, wie Du schon bemerkt hast. Und Fleisch ist ja noch lange nicht gleich Fleisch - auch da gibt es Unterschiede.


    Kannst Dir mal diese Videoreihe anschauen zu bestimmten Futtersorten, die Du auch schon genannt hattest:


    Im Endeffekt kann mans perfekt kaum machen, wenn man nicht unbegrenzt Geld und Zeit hat (dann wäre wohl barfen mit Bio-Fleisch ideal). Man sollte halt mE keinen Superschrott (Supermarktzeugs) kaufen, ein gutes Öl dazu geben, ab und an Fisch oder Ei oder Quark dazu. So machen wir das und es klappt soweit gut: Ein bis max. 2 angemessen große "Häufchen", glänzendes Fell und er wirkt einfach auch zufrieden und satt (sollte man mE nicht unterschätzen). Und er bekommt jeden Abend noch ein Leckerchen vom Tisch - er liebt Weißbrot mit der Soße des Ofengemüses - da wird dann noch minutenlang die Schnauze geleckt^^


    Also, nicht verrückt machen:)


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Zu dem "Geflügelprotein" o.ä. im Josera ist zu sagen dass nur die Deklaration geändert wurde, nicht die Zutaten. Es gibt eine neue EU-Verordnung, die die Deklaration von Futtermitteln betrifft. Worum es dabei genau geht weiß ich leider nicht. Aber es haben inzwischen einige Hersteller ihre Deklaration dahingehend geändert dass sie nicht mehr z.B. "Geflügelfleischmehl" schreiben, sondern "Geflügelprotein".


    Normalerweise kündigt Josera Änderungen in der Zusammensetzung der Sorten immer an. Da sie das bei der Umstellung der Deklaration nicht gemacht haben, habe ich dort (wieder einmal) angerufen. Ich kann nicht verstehen warum die Dame aus dem Video keine umfangsreiche Erklärung durch die Mitarbeiter der Qualitätskontrolle erhalten hat, vielleicht hat sie zu einem Zeitpunkt bei Josera angerufen an dem nur noch die Telefonzentrale besetzt war. Ich bin bisher IMMER zu den Leitern der Qualitätskontrolle durchgestellt worden, wenn ich eine Frage bezüglich der Zusammensetzung oder Qualität des Futters hatte. Und habe auch schon z.B. die Unterlagen/Begleitpapiere über die verwendeten Fleischmehle erhalten inkl. Ergebnisse der Qualitätsuntersuchungen. Und die waren nach Änderung der Deklaration identisch mit den vorhrigen (natürlich mit den üblichen Schwankungen bezüglich der ganz genauen Zusammensetzung wie soundsoviel Huhn, soundsoviel Ente usw.). Es war aber das gleiche Handelsprodukt, nämlich Geflügelfleischmehl.


    Im übrigen finde ich diese akribische Auslegung des Deklaration eines Futters Humbuk. Der wichtigste Aspekt für mich ist der dass meine Hunde mit dem Futter, mit dem ich sie aufziehe, gesund sind! Es nützt mir nix wenn ich ein Futter mit toll zu lesender Deklaration verfüttere, angeblich super viel Fleisch drin vom handmassiertem Ochsen und hunderttausend verschiedene exotische Kräuter, und wenn ich mit meinem Hund dann zum Hauptröntgen gehe hat der eine HD. Da ist mir eine "bodenständige" Deklaration lieber, wenn ich anschließend einen HD-freien Hund habe.


    Natürlich gibt es genetische Faktoren für Skeletterkrankungen. Deswegen sollte man ja auch eine diesbezügliche züchterische Sekeltion betreiben. Aber bei einzelnen Rassen ist die Auswirkungen von Umweltbedingungen, die die Skelettentwicklung beeinflussen können, unterschiedlich hoch. Der DSH zählt zu den Rassen, bei denen sich lt. Dr. Beuing (dem "Papa" der Zuchtwertschätzung in der Kynologie) solche Umwelteinflüsse stärker bemerkbar machen können als bei einigen anderen Rassen. Sprich bekommt mein Hund ein paar Gene mit in die Wiege gelegt, die die Entstehung einer HD beeinflussen können, kann es durchaus auch vom Futter abhängen in wie weit sich diese Gene mehr oder weniger stark auf den Phänotyp auswirken. Wenn nun ein Hundehalter daher kommt, möglicherweise gerade mal den ersten Hund am Strick (der möglicherweise noch nicht mal gesund groß geworden ist), der über die Qualität von verschiedenen Futtersorten in der Aufzucht schwadroniert, allein aufgrund von im Internet angelesenem Wissen und der Zerpflückung von Deklarationsangaben, dann muss ich immer lachen. Auf die Frage wie viele Hunde sie denn mit den von ihnen empfohlenen Futtersorten letztendlich gesund aufgezogenen haben kommt zu 99% keine Antwort. Vorher aber habn sie zig Sorten verrissen, mit denen andere Hundehalter/Züchter seit Jahren und Jahrzehnten ausschließlich positive Erfahrungen in der Aufzucht gemacht haben. Axchau also immer, wenn Du nach einem "guten" Futtter fragst, auch immer darauf ob die Antwortenden tatsächlich auch praktische Erfahrungen in der Aufzucht haben.


    Wenn Dein Welpe bei Dir einzieht solltest Du in den ersten Wochen das Futter gar nicht umstellen. Füttert der Züchter Royal Canin, dann gib dieses Futter noch für mind. 2 bis 3 Wochen bevor Du auf eine andere Sorte umzustellen beginnst. Gleichzeitig mit dem Umzug ins neue Zuhause würde ich nie eine Futterumstellung empfehlen. Der Welpe hat dieses Futter bisher beim Züchter gefressen, und wenn er es jetzt noch eine Zeit lang weiter frißt wird er davon nicht tot umfallen. Wenn Du der Meinung bist dieses Futter sei absolut ungeeignet, dann solltest Du gar keinen Welpen kaufen bei einem Züchter, der das verfüttert. Von seiner Zusammensetzung her gehört es zu den "höherprozentigen" Welpenfuttersorten, so dass man sowieso spätestens um die 12. Lebenswoche herum auf ein "Juniorfutter" oder ein gut zusammengesetztes Adultfutter umstellen sollte. Wenn Du also z.B. zum Yosera Youngstar wechseln möchtest oder Bosch Junior, dann solltest Du Dir trotzdem zumindest für die ersten 2 bis 3 Wochen vom Züchter von dem Royal Canin mitgeben lassen oder eine kleinere Verpackungseinheit im Fachhandel kaufen. Wenn einer meiner Welpenkäufer sagt dass er auf Sorte XYZ umstellen wird, bekommt er immer trotzdem mind. 5 kg von der Sorte mit die der Welpe bisher bei mir erhalten hat. Damit die Umstellung nicht schon in den ersten 2 Wochen erfolgt.

  • sehe ich auch so

    denke, viele Barfer machen sich auch keinen großen Kopf, beachten einige Grundregeln und gut ist.

    Und hat Hund oder Mensch mal Dünnpfiff, dann ist das morgen wieder weg und keiner geht zum Arzt


    aber leider sind schon einige hier ins forum gekommen, die große Probleme mit der Verdauung der Hunde hatten


    Der Trockenfutter-Fütterer hat klar ein sehr großes Nachteil: er weis nie genau was wirklich in der Tüte drin ist !

    Da nützen auch die tollen Namen und Bilder auf der Tüte nichts - froh, der einen Lebensmittel-Chemiker kennt.....

    mein tip:

    öfters den Hersteller wechseln !

    hier sind meine abgespeicherten Hersteller:

    Lupo Natural

    Lunderland

    Marengo

    fleischeslust

    Dr Jutta Ziegler

    Arcana

    Josera

    TerraPurra


    und natürlich BIO-Ware, da kauft man schon einen Kontrolleur mit

    aber nicht EU-Bio, sondern richtiges BIO z.b. BIOLAND oder Demeter

  • Wenn Dein Welpe bei Dir einzieht solltest Du in den ersten Wochen das Futter gar nicht umstellen. Füttert der Züchter Royal Canin, dann gib dieses Futter noch für mind. 2 bis 3 Wochen bevor Du auf eine andere Sorte umzustellen beginnst. Gleichzeitig mit dem Umzug ins neue Zuhause würde ich nie eine Futterumstellung empfehlen. Der Welpe hat dieses Futter bisher beim Züchter gefressen, und wenn er es jetzt noch eine Zeit lang weiter frißt wird er davon nicht tot umfallen. Wenn Du der Meinung bist dieses Futter sei absolut ungeeignet, dann solltest Du gar keinen Welpen kaufen bei einem Züchter, der das verfüttert. Von seiner Zusammensetzung her gehört es zu den "höherprozentigen" Welpenfuttersorten, so dass man sowieso spätestens um die 12. Lebenswoche herum auf ein "Juniorfutter" oder ein gut zusammengesetztes Adultfutter umstellen sollte. Wenn Du also z.B. zum Yosera Youngstar wechseln möchtest oder Bosch Junior, dann solltest Du Dir trotzdem zumindest für die ersten 2 bis 3 Wochen vom Züchter von dem Royal Canin mitgeben lassen oder eine kleinere Verpackungseinheit im Fachhandel kaufen. Wenn einer meiner Welpenkäufer sagt dass er auf Sorte XYZ umstellen wird, bekommt er immer trotzdem mind. 5 kg von der Sorte mit die der Welpe bisher bei mir erhalten hat. Damit die Umstellung nicht schon in den ersten 2 Wochen erfolgt.

    danke für den Tipp, das hatten wir eh vor ;)Haben bereits vor Einzug einen Sack vom Royal Canin gekauft. Wir verteufeln das Futter auch nicht, wir sind lediglich der amateurhaften Ansicht, dass es eventuell Besseres zur Aufzucht ab der 12-16 Woche gibt. Deswegen hatte ich ja auch gefragt, ob bereits diesem Zeitpunkt bereits jemand auf Adult umstellt / umgestellt hat und wenn ja, warum oder ob es besser ist, weiter spezielles Juniorfutter zu geben bis zu 6 oder sogar 12 Monaten...


    Aber so wie ich die ganzen Antworten auswerte, kann man es mit den genannten Futtersorten eh nicht soooo falsch machen, wir werden uns die Ratschläge auf jeden Fall zu Herzen nehmen :)

  • Das einzige, was mir bei Josera ein bisschen negativ aufstößt ist das erhöhte Calzium - Phosphor - Verhältnis von 1,6 (Normalerweise sollte er ja zwischen 1,2 und 1,5 liegen)

    Allerdings habe ich mal die Vitamine und Nährwerte von Josera mit den anderen Futtersorten verglichen und da kommt Josera Youngster mit seinen hohen Werten tatsächlich deutlich besser weg.


    Habe jetzt ein zusätzliches Futter gefunden, welches dem Youngster sehr ähnlich ist.

    Das Green Petfood Farm Dog Mini

    im Vergleich mit Josera Youngster besitzt es eine beinahe identische Deklaration, aber das Ca-P- Verhältnis liegt bei moderaten 1,4.

    Ich hab mal ein bisschen recherchiert und siehe da: Green Petfood ist eine Tochter von Josera. Daher vermutlich auch die ähnlichen Werte und Inhaltsstoffe. Im Farm Dog Mini wird weniger Hühnchen und Kartoffeln verwendet als im Youngster. Zusätzlich ist anstatt dessen dort als dritte Zutat die Proteinquelle "Erbsenmehl" erwähnt

    - gibt es bereits Erfahrungen mit Erbsenmehl im Hundefutter?

    Leider ist es zudem deutlich teurer als das Josera, wobei laut Fütterungsempfehlung der Hund pro Tag weniger Menge benötigt...

    2 Mal editiert, zuletzt von HoneyNanni ()