Alles anzeigenAlles anzeigen- Uns ist es einfach zu viel, uns ausführlich damit zu beschäftigen. Tut man das aber nicht, kann man schnell auch was falsch machen. Es wird zwar immer mit dem natürlichen Beutetier argumentiert, dann aber dafür umso genauer gerechnet, was, wovon und wieviel rein muss. So einfach ist die Sache also nicht.
Eigentlich sollte man sich bei jedem Tier, welches man sich anschafft, mit der natürlichen Nahrung befassen.
Du kannst weder Fische, noch Chinchillas, Meerschweinchen oder Schildkröten einfach mit Irgendetwas füttern, wenn sie gesund bleiben sollen.
Dass man bei Hunden diese Verantwortung an die Futterindustrie abgibt, ist eigentlich traurig.
Die wenigsten Hundehalter können die Qualität des Futters beurteilen, welches sie füttern.
Sie können weder die Deklaration verstehen noch wissen sie, was ein Hund braucht.
Man verlässt sich auf die Futterindustrie.
Die Futterindustrie ist aber kein Tierfreund, sondern auf Gewinn ausgelegt. Für die Hunde, die dann durch das Futter krank werden, gibt es teure Spezialdiäten.
Früher waren z. B. die Calciumwerte im Futter viel zu hoch angesetzt und das Industriefutter hat besonders Welpen eher geschadet.
Dann gab es neue Erkenntnisse und die Werte wurden halbiert!!!
Das passiert einem Barfer nicht, weil man die Knochenmenge nach gesundem Menschenverstand gibt.
Genauso enthalten manche Fertigfutter viel zu hoch dosierte künstliche Vitamine. Das fällt niemandem auf und die Hunde werden krank.
Ein Barfer muss nur schauen, dass er Fleisch, Knochen, Innereien im richtigen Verhältnis füttert. Er kann nicht so viel falsch machen.
Wir haben vor 40 Jahren ohne jede Tabelle oder Bücher roh gefüttert.
- Fleisch zu bearbeiten, Gemüse zusätzlich zu kochen, einzufrieren > Aufwand
Das Fleisch kann man doch in kleinen Stücken oder gewolft kaufen.
Gemüse gibt es normalerweise in jeder Familie täglich gekocht. Da kann man für den Hund etwas mehr kochen.
Ich habe noch nie extra für die Hunde Gemüse gekocht, sie bekommen etwas ab.
Oder man nimmt Tiefkühlgemüse von Aldi.
Der Hund muss auch nicht jeden Tag Gemüse haben. Man kann einfach etwas Obst, Salate oder Kräuter zugeben.
Der Hund frisst auch Gras auf der Wiese oder Nüsse und Beeren im Garten. Meine Hunde versorgen sich oft selbst im Garten.
Hi,
ja, man sollte sich mit der Nahrung befassen, auch bei Tieren. Aber da fängts auch schon an: Was ist denn die natürliche Nahrung eines Hundes? Fleisch, in den Mengen, die beim Barfen anzutreffen sind, war es zumindest die letzten 1000 Jahren nicht. Die Menschen hatten doch selbst kaum Fleisch. Und sie haben ganz sicher keine Tabellen angefertigt, um zu schaun, dass der Hund auch das rechte Verhältnis an Innereien bekommt....
Und es gibt auch Stimmen, die vor einem zu hohen Fleischanteil (Übersäuerung) warnen. Was also ist richtig?
Ist keine inhaltliche Frage, sondern eine, die auf das Problem hinweisen soll. Frag fünf Ernährungsexperten und Du bekommst 6 unterschiedliche Antworten...
Gemüse kochen wir oft. Aber es ist eben auch entsprechend gewürzt (Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln, etc.). Dann habe ich gelesen, ohne zu wissen, ob das stimmt, dass Gemüse sehr fein püriert sein muss, damit Hunde es sinnvoll verwerten können. Und zählt Gemüse überhaupt zur natürlichen Nahrung eines Hundes?
Also müsste man es extra kochen und pürieren. Ist natürlich machbar, aber eben auch Aufwand.
Was die Futtermittelindustrie anbelangt, stimme ich voll zu: Die ist gewinn- und nicht gesundheitsorientiert. Aber das gilt für den Supermarkt, den Metzger, den Schlachter und die Barfshops ebenso. Man muss also in gewissem Maß Vertrauen haben und dann eben beim eigenen Hund beobachten, wie es sich auswirkt.
Das spricht alles nicht gegen Barf. Aber meine Erfahrung ist, dass es immer zuerst heißt: "Ist alles ganz einfach!".
Und dann werden einem zig Bücher empfohlen, die man aber doch gelesen haben sollte.
Nimm mal allein die Zeit, die Du gebraucht hast, um dir all das Wissen anzueignen...
Barfen ist sicher ne tolle Sache! Allein der Genuss beim Fressen!!!
Aber ich sehe noch nicht, warum es nicht möglich sein soll, dass Profis, also Firmen das machen. Aber auch da ist meine Erfahrung: Der eine empfiehlt das, der andere wieder was ganz anderes. Also bleibt einem doch nur übrig, dass man sich selbst schlau macht, was mE ohne intensive BEschäftigung nicht möglich ist, oder eben der Industrie ausgeliefert ist. Und es muss doch auch Hersteller geben, die halbwegs redlich sind und "Fertigbarf" anbieten...
Liebe Grüße
Lupus
Ich hab mich auch erst erschrocken vor der Wissensflut die mensch haben sollte um barfen zu können. Aber ich bin auf eine kleine, wirklich übersichtliche Fibel gestoßen, in der m.A.n. alles wissenswerte steht. Auch detailliert erklärt für die die s interessiert. Von Swanie Simon (https://amzn.to/3qsY7N6) . Ich bin sehr zufrieden damit und wir kommen damit gut zurecht mit barfen. LG