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  1. Das Schäferhund Forum
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real nötige Auffrischung von Impfwirkstoffen ?

  • Odin
  • 29. September 2019 um 22:58
  • Waschbär
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    • 2. Oktober 2019 um 15:39
    • #16

    Das ist mein persönliches Impfschema. "Ausgearbeitet" u,a. aufgrund von Informationen zweier sehr fähiger Immunologen (einer davon zählt weltweit zu den Spitzen-Immunologen). Die haben damals beide mit den Augen gerollt als ich ihnen die damaligen Impfempfehlungen der StikoVet gezeigt habe...

    Ich lasse nicht gegen Lepto impfen. Wer an die Schutzwirkung dieser Impfung glaubt (der Impfeffekt ist keineswegs der selbe wie bei einer Impfung gegen Virenerkrankungen wie Staupe/Parvo/Hepatitis/Tollwut), der ist gut beraten seinen Hund in regelmäßigen Abständen nachimpfen zu lassen. Nur genügt dann einmal jährlich nicht. Wissenschaftliche Studien belegen dass der Effekt dieser Impfung bereits nach 3 Monaten signifikant nachlässt.

  • schwedenfan
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    • 2. Oktober 2019 um 16:08
    • #17
    Zitat von Waschbär

    Das ist mein persönliches Impfschema.

    Das finde ich sehr interessant und deckt sich ja fast mit meinem.

    Warum lässt du Hepatitis weg?

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Odin
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    • 2. Oktober 2019 um 16:12
    • #18

    denke weil sie sehr selten auftritt ..............

    https://pdgm.pitapata.com/RuhEp2.png;)

  • Boea
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    • 2. Oktober 2019 um 20:09
    • #19
    Zitat von Waschbär

    Zudem: Ein akut oder chronisch kranke Tier spült Geld in ihre Kassen...


    Genau das ist es und all die fürsorglichen Hundehalter in ihrer Besorgnis und Tierliebe müssen es sich immer wieder klar vor Augen halten: Tierärzte verdienen nur an kranken Tieren, nicht an den gesunden Tieren.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 2. Oktober 2019 um 20:50
    • #20
    Zitat von Boea
    Zitat von Waschbär

    Zudem: Ein akut oder chronisch kranke Tier spült Geld in ihre Kassen...


    Genau das ist es und all die fürsorglichen Hundehalter in ihrer Besorgnis und Tierliebe müssen es sich immer wieder klar vor Augen halten: Tierärzte verdienen nur an kranken Tieren, nicht an den gesunden Tieren.

    Finde ich sehr plakativ und auch ungerecht. Gegenfrage geht ihr auch nicht zum Arzt? Schließlich will der ja auch nur euer/mein Geld Krankenversicherung. Ein Tierarzt ist sicherlich mal mit dem Gedanken Tiere zu heilen zu seinem Berufswunsch gekommen. Noch eine Frage ist es ungerecht von seiner Arbeit gut leben zu wollen? Ich habe nichts dagegen dass man sich informiert und Fragen stellt.

    Waschbär, ja ich lasse mich aufgrund meines Berufes gegen Masern und Grippe und Hepatitis impfen.

    Ich hatte das schon ein mal geschrieben, aber ich tu es noch mal.

    Wie würdet ihr es finden, dass eure Großmutter/Mutter an einer Grippe verstirbt nur weil die Pflegekraft der Ansicht ist die Grippeimpfung ist Unsinn und belastet nur den Organismus? Dann aber sich mit Symptomen einer Erkältung sich auf die Arbeit schleppt und die eigene Grippe noch nicht erkennt.

    Und bevor jetzt jemand damit kommt soll sich krankmelden, wer noch nie in der Altenpflege gearbeitet hat kann die Belastung und den Druck nicht nachvollziehen.

    Standard sind 4 PK auf 50/60 Bewohner morgens am Wochenende. Davon sind drei Hilfskräfte. Jetzt stellt euch mal vor davon fällt wer aus?

    Ich sage nicht das alle Impfungen notwendig sind, aber einige Einstellungen hier bezüglich der Medizin finde ich befremdlich und auch scheinheilig.

  • Asnea
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    • 2. Oktober 2019 um 21:37
    • #21

    Man kann trotz Grippeimpfung die Grippe bekommen ;)

    Und die Oma kann auch an resistenten Keimen sterben. Wobei die Oma doch sicher geimpft ist also kann sie doch gar keine Grippe bekommen oder ? :saint:

    Wer sich und seinen Hund meint mit überzogenen Impfungen belasten zu müssen soll das tun. Man sollte sich aber nicht wundern warum es immer mehr krebsfälle und andere Erkrankungen gibt

    Und die Pharmaindustrie will in erster linie nicht gesund sondern abhängig machen.

    Gutes bsp ist der erworbene Diabetes. Statt das man erkrankte darauf hinweist das mit einer strengen Diät bzw Ernährungsumstellung der Diabetes verschwinden könnte lässt man sie lieber ein Leben lang spritzen den mit Medikamenten verdient man Geld.

    Ich bin keineswegs gegen impfungen aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen.

    Jährlich impfen kommt mir nicht in den Hund!

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Boea
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    • 2. Oktober 2019 um 21:50
    • #22

    @ Ellionore: Es geht doch gar nicht darum, Tieren oder Menschen medizinisch notwendige Maßnahmen vorzuenthalten. Aber es muss alles mit Vernunft geschehen.

    Wenn ein Tierarzt dazu rät, eine Impfung, die mehrere Jahre Schutz bietet, jährlich zu wiederholen, dann ist er in meinen Augen unseriös. Dann wechsle ich den Tierarzt, denn es gibt ja auch noch die vernünftigen Tierärzte, die nicht versuchen, sich reich zu impfen.

    Und wenn es in deinem Berufsfeld sinnvoll und wichtig ist, bestimmte Impfungen vorzunehmen, dann kannst du das doch machen. Gegen Grippe lasse ich mich z.B. nicht impfen, weil ich in den letzten 20 Jahren nur eine richtige Grippe hatte.

  • Waschbär
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    • 2. Oktober 2019 um 23:04
    • #23
    Zitat von schwedenfan

    Warum lässt du Hepatitis weg?

    Ich lasse die Hepatitisimpfung nicht weg, sondern gebe sie normalerweise erst bei der dritten Impfung nach Abschluss der Zahnung. Hepatitis tritt heute nur noch selten auf. Und gegen je weniger Krankheiten gleichzeitig geimpft wird, desto belastbarerer Titer baut der Organismus auf. Staupe und vor allem Parvo sind gerade für Welpen/Junghunde sehr gefährlich. Deswegen ist mir diesbezüglich der Aufbau eines belastbaren Titers besonders wichtig. Wenn eine der beiden ersten Impfungen in der 8. und 12. Lebenswoche tatsächlich schon funktionieren sollte, dann möchte ich dass sich das Immunsystem der Welpen voll und ganz auf den Titeraufbau gegen diese beiden Erkrankungen "konzentrieren" kann. Gegen Hepatitis sollen meine Hunde nicht zeitlebens ungeschützt bleiben. Aufgrund dessen dass diese Erkrankung heute beim Hund kaum noch auftritt kann ich mit dieser Impfung aber ein paar Monate warten bis nach der Zahnung.

  • Waschbär
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    • 2. Oktober 2019 um 23:23
    • #24

    @Ellionore: Dein Arzt impft Dich regelmäßig gegen Masern und Hepatitis nach? Das ist ja fast schon ein Kunstfehler... Ich arbeite im Fachbereich Medizin, und zwar bereits schon so lange dass früher der Klinikbetrieb mit dem wissenschaftlichen Bereich noch zusammen gefaßt war. Die arbeitsmedizinischen Untersuchungen und Versorgungen waren für alle gleich, egal ob man im Labor oder auf der Station gearbeitet hat. Und vor derartigen Impfungen wurde IMMER erst einmal die Titer bestimmt. Und ich musste in fast 30 Jahren gegen derartige Erkrankungen kein einziges mal nachgeimpft werden.

    Dass es Berufsgruppen gibt für die sich eine regelmäßige Grippeimpfung empfiehlt habe ich nirgendwo in Frage bgestellt. Da ergibt sich dann das kurze Nachimpfintervall aus dem Umstand dass sich die Oberfläche der Grippeviren sehr schnell verändert und dann die Antikörper, die durch vorherige aufgebaute Titer zur Verfügung stehen (bzw. dessen "Baupläne" in den Erinnerungszellen vorliegen) nicht mehr zu den aktuellen Wildviren "passen". Und nicht dadurch dass der Organismus nach genau 12 Monaten nicht mehr ausreichend durch die vorausgegangene Impfung geschützt ist. Nur passt der Schutz häufig nicht mehr zu den Viren, die sich inzwischen zu stark verändert haben.

    Hunde allerdings werden nicht gegen Grippe geimpft (Parainfluenza ist keine Grippe). Und die Impfstoffe gegen Parainfluenza sind teilweise seit fast 20 Jahren unverändert auf dem Markt. Wozu damit dauern nachimpfen?

    Im übrigen kenne ich sehr viele Tierärzte. U.a. auch welche die keinen Hehl daraus machen dass sie das Impfgeschäft lukrativ ausgebaut haben.

  • FlatHeart1256
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    • 3. Oktober 2019 um 05:07
    • #25

    klar wird immer erstmal geschaut ist eine Nachimpfung erforderlich Waschbär ich hatte das auch eher als Beispiel genannt. Im Prinzip finde ich es gut zu hinterfragen, nur dieses der Tierarzt will e nur Kohle machen finde ich zu pauschal.

  • Waschbär
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    • 3. Oktober 2019 um 07:43
    • #26

    In vielen Fällen WILL der Tierarzt nicht "Kohle machen, sondern er MUSS "Kohle machen". Er muss seine Miete, die Gehäter von Angestellten usw. ja schließlch bezahlen. Und einzelne Geschäftsbereiche (u.a. das Impfen) werde durchaus aggressiv beworben. Die Pharmafirmen haben dafür spezielle Außendienstmitarbeiter, die die Tierärzte in diesen Bereichen schulen welche Möglichkeiten sie haben und wie sie ihre Einnahmen diesbezüglich optimieren könnnen. In manchen Kleintierpraxen kann das Impfgeschäft bis zu 30% des Jahresumsatzes aus machen, da kann dann schon mal die Finanzierung einer tiermedizinischen Angestellten weg brechen wenn die Leute nicht mehr jährlich zum Impfen kommen, sondern nur noch alle 3 Jahre oder gar noch seltener. Bedenke: Die Kosten für den Impfstoff sind nur marginal. Bei de letzten Impfungen meiner Hunde im Frühsommer lag der um einen Euro herum. Alles andere sind "Impfnebenkosten" für die vor dem Impfen vorgeschriebene Untersuchung usw. Kosten den Tierarzt also kaum Sachmittel. Und ich kenne Tierärzte hier in der Gegend, da zahlst Du für eine Impfung mal locker 60 Euro...

  • Peppermint
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    • 3. Oktober 2019 um 08:24
    • #27

    Bei Askja steht wie schon erwähnt, jetzt die Auffrischung nach 3 Jahren an. Da bin jetzt schon sehr verunsichert.

    Als ich 16 Jahre alt war, lag ich 3 Monate im Krhs, meine Schwester ein halbes Jahr, unser Vater war ein ganzes Jahr mit Krhs und Kur von der Familie weg. Alle mit offener Lungentuberkulose.

    Da gibt's auch Für und Wider bei der Impfung. Bei uns hat die Krankheit das ganze Familienleben auf den Kopf gestellt, nicht nur für die 2 Jahre.

    Ich bin daher nicht impfmüde, wohl aber kritisch.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • schwedenfan
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    • 4. Oktober 2019 um 09:55
    • #28
    Zitat von Waschbär

    Ich lasse die Hepatitisimpfung nicht weg, sondern gebe sie normalerweise erst bei der dritten Impfung nach Abschluss der Zahnung.

    Danke für deine Infos. Ich freue mich immer über deine fundierten Beiträge, bei denen ich viel lernen kann.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Muriel
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    • 8. Oktober 2019 um 23:57
    • #29
    Zitat von Knickohr

    Tollwut und SHP lasse ich alle 3 Jahre impfen, ansonten nichts.

    Das ist überholt.

    Es wurde in Studien erforscht, dass SHP mindestens 7 Jahre vorhält. Bei vielen Hunden sogar lebenslang.

    Die Tollwutimpfung macht auch nur Sinn, wenn man ins Ausland verreisen will.

    Von der Lepto-Impfung kann man eigentlich nur abraten.

    Zitat:

    Die WSAVA sagt, dass man gegen SHP nicht häufiger als alle drei Jahre impfen soll. Dies werde oft dahingehend missverstanden, dass man alle drei Jahre nachimpfen solle. Aber das ist nicht der Fall, heißt es ausdrücklich in der Richtlinie. Und zwar deshalb: Wenn der Hund bereits Immunität gegen SHP besitzt, wird diese Immunität durch Nachimpfungen NICHT ERHÖHT.

    http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/2013/05/wsava-…penimpfung.html

  • Muriel
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    539
    • 9. Oktober 2019 um 00:31
    • #30
    Zitat von Peppermint

    Bei Askja steht wie schon erwähnt, jetzt die Auffrischung nach 3 Jahren an. Da bin jetzt schon sehr verunsichert.

    Die "Auffrischung" bringt dem Hund nichts.

    SHP reicht für mindestens 7 Jahre.


    Zitat:


    Untersuchungen an Laborhunden erbrachten ähnliche Ergebnisse mit einer Schutzdauer von sieben Jahren und mehr nach Grundimmunisierung gegen Staupe, Parvovirose und Hepatitis (Schultz 2000).


    Gestützt werden die Labor-DOI-Studien durch weitere Titerverlaufs- und Challenge-Studien im Labor sowie durch Feldstudien mit vielen hundert Katzen und Hunden (Lappin 2001, Schultz 2002).

    https://www.gesundehunde.com/impfungen/

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