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  1. Das Schäferhund Forum
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Möglichkeiten der Informationen zu Zucht und Genetik

  • ostholstein
  • 16. März 2021 um 20:52
  • Luna
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    • 24. Mai 2021 um 20:14
    • #541

    So jetzt hatte ich deswegen kurzen Knatsch mit meinem Mann und der sagt, dass ich das damals gemeldet und meine Pflicht getan habe.

  • Waschbär
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    • 24. Mai 2021 um 20:14
    • #542

    Mir als einzelnem SV-Mitglied wäre es keineswegs egal wenn sich die Angestellten des Zuchtbuchamtes über die Beschlüsse, die demokratisch durch die SV-Mitglieder beschlossen worden sind, hinweg setzen würden !!!

    Auch hier im Forum wurde sich schon ausgiebig darüber mockiert dass es im SV Betrügereien gegeben hat. Die Mitglieder haben daraufhin entsprechende Anträge in die jeweiligen Versammlungen eingereicht, wodurch die jeweiligen Verordnungen und Bestimmungen entsprechend nachgebessert wurden (z.B. die Ausführungsbestimmungen zur Zuchtordnung). Damit Betrügereien nicht mehr so einfach werden und es z.B. nicht mehr vor kommen kann dass beim Röntgen der Hunde geschummelt werden kann (wie es früher häufiger passiert ist). Eine Angestellte des Zuchtbuchamtes DARF sich gar nicht über solche Beschlüsse und Vorgaben hinweg setzen. Zumal ein einziger Fall ausreichen würde, damit andere dann anschließend eine Gleichbehandlung einklagen könnten. Das Ganze hat auch einen zivilrechtlichen Aspekt, den ein Zuchtverband im Auge behalten muss.

  • Ruebchen
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    • 25. Mai 2021 um 00:26
    • #543
    Zitat von Mona

    Waschbär, wie oft kommt so etwas wie in unserem Fall vor? Ich hoffe doch, nicht oft. (...)

    Ach Du sch..., das könnten ja noch mehr sein und mit denen wird vll. mal gezüchtet werden. Deshalb dann alles an den SV und auch dem Züchter wurde alles übersandt. Den Züchter scherte das ja gleich noch weniger.

    So eine bombastische Enttäuschung wie wir da erlebt haben, das erlebt man hoffentlich nicht noch einmal.

    Das juckt den Verband recht wenig, wenn ein Zuchthund selbst die Kriterien zur Zucht erfüllt, dann erfüllt er sie.

    Aber oft wissen sie ja wirklich nicht bescheid, weil schlechte Röntgenbilder und Befunde ja nicht eingeschickt werden...

    A.J. stammt aus einem Wurf mit 9 Welpen.

    Zwei davon haben beidseitig schwere ED und wurden bereits mit unter einem Jahr operiert.

    Einer (A.J.) hat mittlere ED.

    Zwei haben ED normal, und die restlichen 4 sind nicht geröngt.

    Ob sie wirklich nicht geröngt sind, oder ob lediglich schlechte Bilder nicht offiziell eingesandt wurden, weiß ich nicht.

    Im letzten Wurf der Großmutter mütterlicherseits (also A.J.'s Mutterlinie) sind 3 von 6 Hunden auch kaputt (HD/ED schwer, ein Hund ist sogar von beidem betroffen).

    So und mit dieser "jüngsten Familiengeschichte" wird mit einer von A.J.'s Schwestern, die eben HD/ED normal hat, munter gezüchtet. Die Aufzüchterin, die A.J.'s Wurf hoch gezogen hat, züchtet höchstpersönlich mit dieser Hündin.

    Auch ich habe das Gespräch mit ihr gesucht, da mir das echt Bauchschmerzen bereitet hat.

    Auch sind mir in seinem Stammbaum mütterlicherseits eine Hündin und 2 ihrer Söhne aufgefallen, die mittlerweile mehr oder weniger bekannt dafür sind, Ellenbogen und Rückenprobleme vererbt zu haben.

    Sie meinte dann "naja, jetzt hab ich die Hündin 3 Jahre aufgezogen, das soll jetzt nicht umsonst gewesen sein. Und SIE ist ja gesund... also.."

    Ich kann dein Gefühl dieser Enttäuschung und auch Empörung sehr gut nachempfinden.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

    2 Mal editiert, zuletzt von Ruebchen (25. Mai 2021 um 00:35)

  • Waschbär
    Moderator
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    • 25. Mai 2021 um 07:26
    • #544
    Zitat von Ruebchen

    Das juckt den Verband recht wenig, wenn ein Zuchthund selbst die Kriterien zur Zucht erfüllt, dann erfüllt er sie.

    Aber oft wissen sie ja wirklich nicht bescheid, weil schlechte Röntgenbilder und Befunde ja nicht eingeschickt werden...

    Wobei es lt. Vertragsverhältnis des SVs mit den von ihnen zugelassenen Röntgentierärzten inzwischen so ist dass diese gar keine Schäferhunde aus dem SV-Zuchtbuch mehr ohne Vorlage der Ahnentafel vorröntgen dürfen. Und auch die Bilder des sog. Vorröntgens in das Eigentum des SVs über gehen (also an diesen übermittelt werden müssen). Um auf diesem Weg zu erfahren welche Hunde aufgrund schlechter Prognose beim Vorröntgen dann nicht hauptgeröngt werden. Soweit ich weiß arbeitet Dr. Beuing daran die Kenntnisse darüber evtl. in die Zuchtwertschätzung aufnehmen zu können (z.B. dadurch das solche Hunde nicht mehr "neutral" gewertet werden; das ist aber nicht ganz so einfach wie sich das manch einer vorstellt).

    Der SV kann einen Hundehalter nicht zwingen am Röntgenverfahren mit seinem Hund offiziell teil zu nehmen. Aber die SV-zugelassenen Tierärzte, die ja (im Gegensatz zum Eigentümer des jeweiligen Hundes) die Bildrechte an den von ihnen gemachten Aufnahmen besitzen, verpflichten sich mit Vertragsunterzeichnung auch beim sog. Vorröntgen die Daten der Hunde genau zu erfassen und die Identität zu überprüfen, und Bilder von schlechten Gelenken an den SV zu übermitteln.

    Es ist also keineswegs so dass sich der SV für so etwas nicht interessiert. Allerdings muss man solche Daten erst einmal sammeln und dann wissenschaftlich und vor allem auch datenschutzrechtlich abklären ob und wie man sie wirklich sinnvoll verwenden kann/darf. Dafür steht der SV u.a. mit Wissenschaftlern der GkF in Verbindung.

    Und hier zeigt sich dann auch warum es nicht egal ist zu was für einem Tierarzt man zum Röntgen geht. Die Verträge, die die SV-zugelassenen Tierärzte eingehen, sind kein Klacks und beschränken sich nicht alleine auf die Qualitätssicherung in Bezug auf die technische Ausführung des Röntgens. Es geht dabei z.B. genau so um die korrekte Teilnahme an den begleitenden wissenschaftlichen Studien und das Einpflegen der beim Röntgen abgenommenen Blutproben in die Genotypen-Datenbank für diese. Sprich zu jedem geröntgten Hund gehört dessen DNA-Probe in der Genotypen-Datenbank der GkF.

  • Schafring
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    • 25. Mai 2021 um 07:50
    • #545

    ich habe letztens erfahren das ein kleiner , nicht dem VDH angehörendem Verband/Verein, in dem Schäferhunde nur mit einer BH gezüchtet werden dürfen lediglich eine CD mit den Röntgenbildern eingeschickt haben möchte, erstellt von jedem X-Beliebigen Dorftierarzt mit Röntgengerät.

    Mache sich nun jeder seine Gedanken!

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • FlatHeart1256
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    • 25. Mai 2021 um 08:10
    • #546
    Zitat von Mona

    So jetzt hatte ich deswegen kurzen Knatsch mit meinem Mann und der sagt, dass ich das damals gemeldet und meine Pflicht getan habe.

    Mona nur du kannst letztlich die Entscheidung treffen. Nur man merkt doch, dass das ganze dich noch mitnimmt und beschäftigt. Du musst halt schauen womit ihr gut leben könnt.

    Was ich damit meine, wenn du leichter einen Abschluss finden kannst, wenn es ordnungsgemäß gemeldet wurde. Dann würde ich das tun. Wenn nicht auch ok, ich Sag's mal so du darfst hier gerne Dampf ablassen, wenn dir das gut tut.

  • Verbena
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    • 25. Mai 2021 um 08:24
    • #547
    Zitat von Ellionore
    Zitat von Mona

    So jetzt hatte ich deswegen kurzen Knatsch mit meinem Mann und der sagt, dass ich das damals gemeldet und meine Pflicht getan habe.

    Mona nur du kannst letztlich die Entscheidung treffen. Nur man merkt doch, dass das ganze dich noch mitnimmt und beschäftigt. Du musst halt schauen womit ihr gut leben könnt.

    Was ich damit meine, wenn du leichter einen Abschluss finden kannst, wenn es ordnungsgemäß gemeldet wurde. Dann würde ich das tun. Wenn nicht auch ok, ich Sag's mal so du darfst hier gerne Dampf ablassen, wenn dir das gut tut.

    Das trifft genau meine Gedanken und ich schließe mich Holgers Worten vollumfänglich an. Wenns Dich drückt - dann lass es raus. Hier verstehen Dich viele sehr gut. :* Fühl Dich mal fest gedrückt.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Waschbär
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    • 25. Mai 2021 um 08:34
    • #548
    Zitat von Schafring

    ich habe letztens erfahren das ein kleiner , nicht dem VDH angehörendem Verband/Verein, in dem Schäferhunde nur mit einer BH gezüchtet werden dürfen lediglich eine CD mit den Röntgenbildern eingeschickt haben möchte, erstellt von jedem X-Beliebigen Dorftierarzt mit Röntgengerät.

    Mache sich nun jeder seine Gedanken!

    So einen Labradorzüchter haben wir hier in der Gegend. Der sagte mir dass er mit ein und dem selben Hund ggf. viermal zum Röntgen zu verschiedenen Tierärzten geht. Irgend einer davon wird dem Hund schon relativ gute Gelenke bescheinigen. In einem Fall hat er, so wie er sagte, die Ellenbogenbilder von Tierarzt A und die Hüftbilder von Tierarzt B an seinen Verband eingereicht. Auf dem Papier ist dieser Hund jetzt HD- und ED-frei...

    Da ist mir unser Röntgenverfahren, welches auch nicht alle Befunde aus allen Ländern dieser Welt anerkennt, doch deutlich lieber... Auch wenn manch einer darüber meckert dass es zu streng wäre...

  • Ruebchen
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    • 25. Mai 2021 um 08:38
    • #549

    Waschbär das ist ein edles Vorhaben, aber aktuell sieht es wohl noch anders aus... keine Ahnung ob da der SV mehr hinterher ist, aber hier in Ö gehen die Leute sogar zum Hauptröntgen, und wenn "die Bilder nix sind", dann werden sie eben nicht eingeschickt. Spart dem Halter ja auch eine nicht unerhebliche Summe Geld (die Marken für HD, ED, LÜW, OCD kosten im SVÖ ca. 200€).

    Da hab ich mich schon vor 3 Jahren darüber geärgert, und ich wäre zumindest in so einem Fall für eine "einschickpflicht" der Bilder.

    Sowas beim Vorröntgen umzusetzen finde ich wahnsinnig schwer, die Leute sind ja auch nicht dumm. Dann gehen sie eben zu nicht-SV Vertragstierärtzen.

    In dem Fall des Wurfes meines ersten Rüden, bzw. dessen Schwester die in der Zucht ist, als wäre nichts klage ich aber ganz klar die Aufzüchterin an, nicht den Verband selbst. Sie weiß wie es um den Wurf (und den Wurf der Großmutter dieser Hündin) steht, und da wird gezüchtet, frei nach dem Motto "ja aber die Hündin ist ja gesund, hinter mir die Sintflut."

    Das ist auch nicht das einzige Beispiel von dem ich weiß.

    Solange die Züchter so drauf sind hat es der Verband halt auch schwer...

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Waschbär
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    • 25. Mai 2021 um 08:42
    • #550

    Und Du weißt was ein Tierarzt mit SEINEN Röntgenbildern (nur er hat die Urheberrechte am Bild, außer er hat sie vertraglich jemand anderem übereignet, z.B. einem Zuchtverband) macht wenn Du mit Deinem Hund nach Hause gegangen bist???

    Schickt ein SV-zugelassener Tierarzt die Bilder vom Vorröntgen nicht an den Gutachter, und kommt das raus, verliert er seine SV-Zulassung. Manch einem älteren Tierarzt kurz vor der Rente mag das vielleicht egal sein. Den meisten aber nicht.

    Ich weiß dass es inzwischen einen großen Fundus an Hunden in der Röntgen-Datenbank gibt, bei denen die Bilder vom Vor- und Hauptröntgen vorliegen. Und das ist, in wissenschaftlicher Hinsicht, auch sehr gut so.

    Natürlich zahlt das der Hundehalter dann nicht, wenn die Bilder auf diesem Weg, also auch ohne die ganzen Formulare, eingereicht werden. Die Befunde werden auch nicht ins Online-Zuchtbuch eingepflegt. Der Hundehalter zahlt nix, erhält aber auch keine Leistung. Aber die Bilder liegen vor, momentan in erster Linie für wissenschaftliche Auswertungen. Um ein Verfahren zu validieren, diese z.B. ggf. in die Zuchtwertberechnung mit einfließen zu lassen (um diese genauer zu machen). Das geht halt alles nicht von heute auf morgen.

    Eine "Einschickpflicht" für die SV-zugelassenen Tierärzte besteht somit schon seit Jahren. Viele Hundehalter meiden ja z.B. die Uni-Tierkliniken für's Röntgen. Weil das die ersten waren die diese Vertragsverpflichtung von Anfang an konsequent umgesetzt haben (da waren die Augen dann groß als auf einmal die Ahnentafel beim Vorröntgen vorgelebt werden musste).

  • Ruebchen
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    • 25. Mai 2021 um 08:54
    • #551

    Waschbär wie gesagt, ich würde sowas begrüßen.

    Aber ich kenne es so, dass sogar der TA selbst Aussagen trifft wie "hmm, die sehen leider nicht so gut aus... willst du die trotzdem einschicken?"

    Und bei den Hunden steht bis heute noch kein Rötgenergebnis im Doxs drin, der HD Zuchtwert ist immernoch der ursprünglich theoretisch errechnete. Müsste das nicht angepasst worden sein, wenn der TA die besagten Bilder doch noch an den Verband geschickt hätte?

    Meine Züchterfreundin hat eine Hündin mit 8 Monaten beim SVÖ Vertragstierarzt erst Röntgen und dann aufgrund von schwerer ED einschläfern lassen. Auch hierzu ist im DOxS nichts hinterlegt.

    Mit Ero war ich bei einem anderen SVÖ Vertragstierarzt zum Vorröntgen, die Bilder hätten sie von mir aus auch ruhig weiterleiten können... aber die haben sich weder eine AT vorlegen lassen, noch den Chip ausgelesen. Auf den Röntgenbildern stand einfach: Ero, Deutscher Schäferhund, männlich, dann noch mein Name und ein FALSCHES Geburtsdatum.

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Pinguetta
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    • 25. Mai 2021 um 09:00
    • #552
    Zitat von Verbena

    Mich stört dabei trotzdem, dass Gesundheit auf ein HD-Ergebnis reduziert wird, das nicht immer genetisch bedingt sein muss.

    Ich möchte da mal auf den Menschen zurückkommen: in meiner Familie mütterlichseits haben eigentlich alle HD.

    Heutzutage werden Kinder direkt nach der Geburt bereits untersucht, was die Hüften angeht. Bei meiner Tochter hieß es vor rd. 21 Jahren: Hüften okay. Aber leider ist dem nicht so. Schon vor über 3 Jahren wurde festgestellt, dass meine Tochter doch die HD

    geerbt hat und schon in so jungen Menschenjahren Problem damit hat (zu diversen anderen Problemen, leider :( ).

    Auch ich habe die HD geerbt, damit aber erst nach rd. 50 Jahren tatsächlich Probleme bekommen.

    Und beim Hund sehe ich das ähnlich. Es kann einen HD-Befund geben, aber es kann genauso gut sein, dass der gar keine

    Auswirkungen hat. Und es kann ein scheinbar gesunder Welpe sein was HD angeht und erst später kommen dann da doch

    Probleme.

    Der DSH wird immer wieder nur auf die HD-Problematik reduziert. Für mich ist es eine Krankheit neben vielen, die

    nun leider auftreten kann, aber nicht muss. Das versucht wird von verantwortungsvollen Züchtern, dieses Defizit auszumerzen

    ist lobenswert. Aber das kann nur langsam über mehrere Generationen gehen.

    Der DSH ist wirklich mehr als nur ein Hund, der HD bekommen könnte. Es es ist schade, dass er sogar von Laien oft sofort mit HD in Verbindung gebracht wird.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Waschbär
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    • 25. Mai 2021 um 09:15
    • #553

    @>Ruebchen: Natürlich gibt es auch Tierärzte die sich nicht an vertragliche Verpflichtungen halten. Manchmal sogar bewusst einen Betrug unterstützen. Sollte ich so etwas bemerken, wäre so jemand nicht mehr der Tierarzt meines Vertrauens...

    Und ich habe es bereits geschrieben: Natürlich werden die Befunde von Bildern, die nicht über den offiziellen Weg eingereicht werden, nicht mit denen gleichgestellt bei denen das offiziell vorgeschriebene Procedere eingehalten wurden. Dürfen sie gar nicht.... (vereins- und zivilrechtlich gesehen). ABER sie liegen vor um ein Verfahren entwickeln zu können ZUKÜNFTIG auch solche Informationen z.B. in die Zuchtwertberechnung mit einfließen zu lassen. Seriöse wissenschaftliche Studien und Arbeiten brauchen nun mal Zeit. Und vor allem müssen dafür erst einmal Daten gesammelt werden. Da ist der SV jetzt schon seit ein paar Jahren dran, weil auch er sich bewusst ist dass schlechte Bilder von den Eigentümern der Hunde oft nicht eingereicht werden (das wissen also nicht nur Tante Lene und Onkel Karl 8) ).

  • Waschbär
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    • 25. Mai 2021 um 09:20
    • #554

    Pinguetta: Natürlich kann sich die Hüfte im Laufe des Lebens verschlechtern. ABER bei denen, die bereits im Alter von 1 bis 2 Jahren eine schlechte Hüfte haben, wird sie nun mal nicht besser... Und es ist kein Geheimnis dass HD bei Hunden aus Elterntieren, in deren Linien nur wenig bis gar keine HD-Fälle auftreten, signifikant seltener an einer HD erkranken, als wenn in den Haupt- und Seitenlinien der Elterntiere immer wieder Fälle von HD auftreten. Das trifft natürlich auf ED genau so zu.

    Und ganz wichtig: Die Fälle, in denen Hunde relativ früh unter sehr schweren Symptomen leiden, treten i.d.R. bei Hunden auf, die bereits im Alter von einem Jahr oder bereits darunter "knatschkaputt" sind.

  • Palinka74
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    • 25. Mai 2021 um 09:25
    • #555

    Hhmm ... interessante Diskussion. Ich möchte Django demnächst auch röntgen lassen. Jetzt fällt mir aber gerade ein, er wurde ja im RSV gezüchtet. Gibt es da Unterschiede ? Kennt sich jemand damit aus ?

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

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