Unterschiede Rassen

  • Hab den eben auch gegoogelt, sieht wirklich wie ein kleiner Schäferhund aus:)

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II &Hasso I 1971-1986<3


  • Cinja ich halte halt von dem allem nichts, weil ich mich frage wofür. Wenn es auch anders und tierfreundlicher geht.

    vibrationshalsbänder werden bei tauben hunden oft eingesetzt

    dalmatiner z.b. sind eine rasse die sehr häufig von angeborener taubheit betroffen sind, ich kenne einige und da sind auch welche dabei die ein vibrationshalsband tragen

    ich nehme war, dass die hunde genauso auf die vibration reagieren wie hörende hunde auf die stimme und keineswegs negativ davon belastet sind

    es bringt gerade bei solchen hunden wie dem lauffreudigen dalmatiner eine enorme erleichterung wenn er freilaufmöglichkeit hat

    dem reicht ein normaler garten im freilauf definitiv nicht

    Annett mit Lexy


    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

    Einmal editiert, zuletzt von nette ()

  • Kimba2001 Dachte ich auch. Mich hätte nur das Wesen interessiert aber anscheinend sind diese Hunde recht selten, Lesen tut man nur, dass die Hunde zum Treiben gezüchtet werden und ein sehr hohes Energielevel haben, jedoch einen extrem gefestigten Charakter und eine sehr robuste Gesundheit.

  • Wenn es kranken, wie eben tauben hunden es nachweislich hilft, dann sage ich ja nichts. Man muss sich ja irgendwie dann mit ihnen verständigen können und wenn das so funktio niert wie beim beispiel dalmatiner....Nur zur ausbildung, wenn er nicht taub ist, dann benötigt man meines erachtens solche hilfsmittel nicht.

  • Wir haben in der Staffel einen, der könnte einer sein. Da hieß es letztens "Das ist ein Tschechischer Schäferhund".

    Wie du sagst, sieht aus wie ein beim Waschen eingegangener LStH-DSH. ;)

    Der hier ist vom Wesen her ein sehr, sehr freundlicher Hund, extremst auf sein Frauchen fixiert (für die RH-Arbeit eigentlich schon zu sehr), eher ruhig, dabei aber keine Trantüte oder langsam. Hat seinen eigenen Kopf, Sachen von ihm zu verlangen, die er nicht tun möchte erfordern ein hohes Maß an Geduld und viele Wiederholungen, immer mit der Gefahr, dass es dann für ein paar Wochen klappt und man danach wieder bei 0 anfängt. Außerdem reagiert dieser hier so gut wie nicht auf Futter.


    Ich denke, er ist schon auch ein sehr besonderes Exemplar.

    Ich mag ihn gerne, aber er benötigt wirklich viel Geduld (deshalb bin in froh, dass er nicht meiner ist:D).

    Kobold von der Schüpfer Hexe *08.06.2020

  • Wenn es kranken, wie eben tauben hunden es nachweislich hilft, dann sage ich ja nichts. Man muss sich ja irgendwie dann mit ihnen verständigen können und wenn das so funktio niert wie beim beispiel dalmatiner....Nur zur ausbildung, wenn er nicht taub ist, dann benötigt man meines erachtens solche hilfsmittel nicht.

    Von nichts anderem habe ich doch geschrieben ...

  • Mona und KleineMama


    Danke für eure Beiträge, interessant zu lesen und doch scheint der Typische Schäfi Charakter doch nicht ganz so manifestiert zu sein bei diesen Schäferhunden😂

    Was ist denn der typische Schäfi Charakter?

    Alles was ich zu der Rasse gelesen habe passt doch auch zum Schäferhund. Gut keine ein Mann Hunde, lieb zur Familie, brauchen viel Bewegung und sind wachsam.

    kann dir doch genau so mit einem dsh passieren, dass der nicht so gut motivierbar ist.

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Aber mal zu den Unterschieden:


    Meine erste eigene Hündin Cindy war ein Mix aus DSH (HZ) und weißem Schäferhund. Sie war recht sensibel, aber nicht so extrem wie ihr Vater, der Weiße. Bei ihr reichte es oft, nur die Stimme zu erheben, ihr konnte ich den kleinen Finger reichen, ohne dass sie es ausnutzte. Da konnte ich auch mal Fünfe gerade sein lassen. Im Nachhinein hatte ich oft ein schlechtes Gewissen, weil sie oft zu kurz gekommen ist. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mein Pferd noch und war aktiv am Reiten. Leider konnte ich sie nicht zum Stall mitnehmen. Ballspielen fand sie toll, war also schon auch ziemlich beuteorientiert und ins Wasser ist sie auch extrem gern gegangen.


    Danach kam Phaja, eine graue aus der LZ. Ich weiß nicht, wie oft ich die ersten zwei Jahre geheult habe, weil ich das Gefühl hatte, zu doof für den Hund zu sein. Sie brachte mich an die Grenze und darüber hinaus. Für manchen meiner Ausraster schäme ich mich heute noch. Sie hat Seiten in mir zum Vorschein gebracht, von denen ich nicht dachte, dass sie da sind. Aber dann haben wir uns zusammengerauft und es wurde vieles nicht leichter, aber besser. Ich bin an diesem Hund gewachsen. Sie hat mir viel beigebracht. Jagdlich war sie im Gegensatz zu Cindy eine Wildsau. Ich weiß nicht, wie viele Leine gerissen sind, einmal hat sie einen Karabiner gesprengt. Trieb hatte sie reichlich, aber ich habe keinen Sport mit ihr gemacht. Sie hatte ja schwere HD und in der OG, in der ich die BH mit ihr gemacht hatte, wurde mir zu viel mit Knöpfchen statt Köpfchen trainiert.

    Suchspiele unterwegs, ein bisschen ZOS und viele Wanderungen, ich denke, ganz unglücklich war sie bestimmt nicht, gespielt haben wir natürlich auch und Wasser fand sie auch toll.

    Sie war extrem nachtragend. Wenn ein Hund ihr mal blöd kam, war der Feind auf Lebenszeit. Insgesamt war sie aber auch kein ganz sicherer Hund, hatte deutliche Probleme mit glatten Böden und Treppen. Interessanterweise war sie damit nicht die einzige in dem Wurf.

    Es hat mir das Herz gebrochen, als sie starb …


    Nun ist Crazy da, wieder eine Graue aus der LZ. In vielem Phaja recht ähnlich, und doch wieder verschieden. Sie ist ziemlich selbstbewusst, aber auch vorsichtig. So kopflos, wie Phaja ins Wasser gedonnert ist, ist sie nicht. Sie guckt erst mal und wenn es ihr komisch vorkommt, geht sie nicht. Bei unserem Ausflug in den RH-Sport ist sie auch nicht einfach so in einen dunklen Raum gerannt, sondern erst mal kurz stehen geblieben, geguckt, und dann weiter. In manchen Dingen war sie zunächst etwas unsicher, wenn es z. B. in einen stockfinsteren Bereich ging oder über klappernde Bohlen, aber man konnte sie gut überzeugen bzw. überreden mitzukommen und danach war es dann kein Problem mehr.

    Sie hat enorm viel Trieb und will arbeiten. Nachdem sich der RH-Sport u. a. durch ihren Jagdtrieb erledigt hatte, sind wir auf einem Gebrauchshundeplatz gelandet und da ich für alles offen bin, schnuppern wir gerade in die IGP-Welt hinein. Sie ist bei allem mit großer Begeisterung dabei, UO, besonders Fährte und ganz besonders SD fndet sie toll. Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, diesen Trieb in geregelte Bahnen zu lenken. Wir lernen gerade beide sehr viel :-)


    Ich weiß noch, dass ich damals bei Phaja einer Freundin gesagt hatte, sie solle mich später mal daran erinnern, dass ich nie wieder einen LZ-Schäferhund haben will :-) Ich will nichts anderes mehr, auch wenn einiges mit einem HZ DSH wohl einfacher wäre.


    Malis kenne ich nur aus dem weiteren Umfeld vom HuPla. Daher kann ich zu denen nicht viel sagen.

  • Ellionore Da hast du absolut recht, jedoch scheint es doch einen Grund zu geben, respektive einen deutlichen Charakterunterschied, wieso man diese Hunde selten bis gar nie auf den Plätzen antrifft z.b im Schutzhundesport. Die Ernsthaftigkeit scheint bei den wenigsten so vorhanden zu sein, wie man es eben meist bei den DSH etc sieht und auch wünscht. Ich denke zum Treiben und für die UO sowie sicherlich auch für die Fährtenarbeit und Agility etc sind solche Hunde super, gibt aber einen Grund, wieso man Sie im VPG etc fast nie oder gar nicht antrifft. Bei einem DSH oder Mali ist die Chance dann doch um einiges höher, dass man einen geeigneteren Hund erwischt, wenn man gerne noch Sport macht.

  • Ellionore Da hast du absolut recht, jedoch scheint es doch einen Grund zu geben, respektive einen deutlichen Charakterunterschied, wieso man diese Hunde selten bis gar nie auf den Plätzen antrifft z.b im Schutzhundesport. Die Ernsthaftigkeit scheint bei den wenigsten so vorhanden zu sein, wie man es eben meist bei den DSH etc sieht und auch wünscht. Ich denke zum Treiben und für die UO sowie sicherlich auch für die Fährtenarbeit und Agility etc sind solche Hunde super, gibt aber einen Grund, wieso man Sie im VPG etc fast nie oder gar nicht antrifft. Bei einem DSH oder Mali ist die Chance dann doch um einiges höher, dass man einen geeigneteren Hund erwischt, wenn man gerne noch Sport macht.

    Jo den gibt es denn viele wollen da den sicheren Weg nehmen. Einem weißen im Schutzhundesport zu führen wäre sicher möglich nur schwieriger. Deshalb boomen die Malinois ja auch so. Tilli hatte ein tolles Video mit dem Mastiff im Agility vor dieser Hundeführerin habe ich höchste Achtung. Wesentlich höhere als vor einem Hundeführer mit Mali im Agility

    ]Elli für immer in meinem Herzen * 31.05 2019



    Loki mein kleiner Chaot geboren April 2019


  • Cinja , DEINEN Bericht von deinen drei Hunden finde ich klasse. :thumbup: In meinen Augen sehr objektiv, obwohl du ja subjektiv nach an deinen Hunden bist.

    Ich glaube, es ist bei Hunden nicht unbedingt anders als bei Menschen oder anderen intelligenten Wesen (Pferde, Katzen etc.). Es sind Individuen und

    schon unter Geschwistern gibt es Unterschiede im Wesen und im Charakter.


    Und innerhalb einer Rasse gibt es so viele Unterrassen und dann eben auch so viele unterschiedliche Charaktere. Prägung, Genektik und das soziale Umfeld

    spielen hier überall eine Rolle.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Ich hab diese kleinen Schäferhunde putzig gefunden und genau aus diesem Grund würde ich von denen keinen haben wollen. Zu kleine Schäferhunde.

    Aber der eine von den zweien hatte einen echt guten Schutzdienst hingelegt, hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Aber die Größe ist da wohl nicht entscheidend.

  • Ellionore Da hast du absolut recht, jedoch scheint es doch einen Grund zu geben, respektive einen deutlichen Charakterunterschied, wieso man diese Hunde selten bis gar nie auf den Plätzen antrifft z.b im Schutzhundesport. Die Ernsthaftigkeit scheint bei den wenigsten so vorhanden zu sein, wie man es eben meist bei den DSH etc sieht und auch wünscht. Ich denke zum Treiben und für die UO sowie sicherlich auch für die Fährtenarbeit und Agility etc sind solche Hunde super, gibt aber einen Grund, wieso man Sie im VPG etc fast nie oder gar nicht antrifft. Bei einem DSH oder Mali ist die Chance dann doch um einiges höher, dass man einen geeigneteren Hund erwischt, wenn man gerne noch Sport macht.

    Jo den gibt es denn viele wollen da den sicheren Weg nehmen. Einem weißen im Schutzhundesport zu führen wäre sicher möglich nur schwieriger. Deshalb boomen die Malinois ja auch so. Tilli hatte ein tolles Video mit dem Mastiff im Agility vor dieser Hundeführerin habe ich höchste Achtung. Wesentlich höhere als vor einem Hundeführer mit Mali im Agility

    Das mit den weißen kommt wieder total auf die Linie an.
    Die werden halt oft als super sensibel und ängstlich dargestellt, was sie aber eigentlich nicht sein sollen. Sind einfach schlechte Verpaarungen mit nervenschwachen Elterntieren.


    Meine Züchterin führt ihren Weißen sehr erfolgreich als Schutzhund im IGP.

  • Da ich auch sehr skeptisch bin, was Teletakt angeht, habe ich mir mal eins umlegen lassen, als man mir die Stärke demonstrieren wollte. Ich musste hinterher zugeben, dass ich nahezu nichts gemerkt habe. Da hatte ich schon Reizstrombehandlungen, die deutlich! stärker waren.

    Cinja, das Teletakt kann man in der Stärke einstellen.

    Bei hoher Stärke schreit der Hund das es einem in der Seele weh tut.

    Bei niedriger Stärke hat es keine andere Wirkung wie ein Vibrator oder Sprühhalsband. Dann könnte man allerdings auch gleich den Vibrator oder Sprühhalsband nehmen.

    VG
    Klaus und die Bea

  • Ellionore Da hast du absolut recht, jedoch scheint es doch einen Grund zu geben, respektive einen deutlichen Charakterunterschied, wieso man diese Hunde selten bis gar nie auf den Plätzen antrifft z.b im Schutzhundesport.

    Der Chodenhund ist hier in Deutschland doch eine relativ unbekannte Rasse und es gibt nur wenige Züchter hier in Deutschland. Deshalb sieht man wahrscheinlich den Codenhund hier auf den Hundeplätzen auch nur ganz selten.


    Eine Vereinskollegin von mir ist dem Codenhund verfallen und hat nun schon den zweiten.

    Mit ihren ersten hat sie auch im Schutzhundesport gearbeitet, aber sie hat dort keine Prüfungen gemacht und es war alles mehr just for fun.

    Beeindruckende Leistungen zeigte ihr Codenhund aber schon.

    Im Obedience hat sie auch erfolgreich Prüfungen mit ihrem ersten Codenhund gemacht.


    Mit ihrem jetzigen Codenhund arbeitet sie im Rally Obedience.

    VG
    Klaus und die Bea

  • ostholstein Toll, dass klingt ja mal ganz anders, als man die Hunde einschätzt, wenn man Videos etc sieht. Hier sieht man die Hunde auch an keinen Prüfungen, jedenfalls nicht im VPG. Wie sind ihre denn betreffend Grösse? Hast du auch den Eindruck, dass die Hunde relativ klein sind?


    Ich finde die Rasse wirklich sehr interessant, seit ich diesen Mann gesehen habe. Verfallen bin ich aber definitiv dem DSH, wer weiss aber, was in ein paar Jahren ist:DWie ist ihr Hund denn im SD? Hat er einfach Spass an dran oder bemerkt man doch eine gewisse Ernsthaftigkeit?


    P.s Hier in der kleinen Schweiz gibt es einige Züchter und doch habe ich so einen Hund noch nie gesehen. Beeindruckend fand ich den Gehorsam, kann jeder Hund ja, aber man sah schon deutlich, dass der Hund extrem bezogen war auf sein Herrchen und die Ohren stets gespitzt hatte, der Blick ständig beim Herrchen. An dieser Erwartungshaltung sah man dann doch deutlich den Schäferhund in seiner vollen Blüte. Die Grösse war aber etwas irritierend, der Hund wirkte wirklich wie ein mini Schäferhund.

    Einmal editiert, zuletzt von Dimi27 ()