Ferndiagnosen sind schwierig. Hunde sind ja Künstler darin Schmerzen zu verbergen. Er braucht ja nur bei einer bestimmten Bewegung/ Stellung Schmerzen haben und nicht in der normalen Bewegung. Knurren ist auch nicht gleich Knurren, meiner knurrt auch wenn er sich auf dem Rücken legt und sich aalt, ist bei ihm ein Zeichen das er sich wohl fühlt. Vielleicht ist es auch ein Art der Kommunikation wenn er sich freut, aber um das zu erkennen setzt es schon voraus das man seinen Hund kennt.
Das unterschreibe ich zu 100%!
Chia brummt auch, wenn sie sich wohlfühlt und wer den Hund nicht kennt, könnte das als Knurren missverstehen.
Wobei ich natürlich nicht behaupten möchte, dass irgendjemand seinen eigenen Hund nicht kennt. Aber meine Beiden haben auch eine spezielle Art der Kommunikation und Brummen gehört dazu.
Wobei ich an anderer Stelle mal schrieb, dass Martin Rütter in einer seiner Hundeprofi-Sendungen zum Thema "Begrüssen der Heimkehrer an der Tür" meinte, dass es sich um eine Maßregelung des Hundes handelt, wenn er den Menschen anspringt, weil der sich ohne des Hundes Zustimmung von der Truppe entfernte. Da würde dann Brummen oder Knurren schon dazu passen,. denn aus Chias Geräuschkulisse ist schon bei einem kurzen Verlassen des Hauses ohne sie nicht nur von reiner Wiedersehensfreude, sondern auch von Vorwurf gefärbt.
Ich bin allerdings auch nicht der Hundebesitzer, der Chia straft, wenn sie sich über meine Rückkehr freut - auch wenn das eine Maßregelung ihrerseits sein sollte, mit der sie mich daran erinnert, dass es ja wohl gar nicht geht, so einfach ohne sie abzuhauen.
Bene kommt ja nicht an die Tür - die erwartet, dass man zu ihr kommt, um sie zu begrüssen ... sie ist halt unsere Kaiserin.
Das Abklären, ob Schmerzen hinter dem "Knurren" stecken, ist auf jeden Fall sinnvoll und wichtig, aber vielleicht interpretiert man das Knurren auch falsch und es ist ein freudvolles Wohlfühlbrummen, weil alle Leute wieder zuhause sind und das Rudel wieder komplett ist.