Axman na wir eh nix. Ich sag' ja nur.. ![]()
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War ne andere Cacit, nicht Germany, sorry. ![]()
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Hallöchen...
mein letzter Beitrag ist auch schon 4 oder 5 Jahre her... Mit Joker läuft es übrigens hervorragend, wir bereiten uns mittlerweile auf die Einsatztrailerprüfung vor aber das ist OT.
Ich war im Zuge der BH Vorbereitung auch auf einem SV Platz und konnte mir ein wenig die SD Ausbildung anschauen. Ich spiele mit dem Gedanken mit Joker zusammen die ersten Schritte in diese Richtung zu machen, er wird dieses Jahr 7 Jahre alt - ist also nicht mehr der Jüngste (ich finde es aber toll, mit ihm immer wieder was Neues zu erarbeiten und auch er hat viel Spaß daran- UO liebt er- das Fährten habe ich durch Mantrailing ersetzt
).
Die Ausbildungswartin und einige Leute in der OG unterstützen mich bei diesem Gedankengang, nur der Helfer ist nicht ganz so dabei - von Joker ist er er begeistert - aber mir traut er anscheinend mein 40 kg Geschoss nicht zu
("ein schnelles Auto muss man auch fahren können" zwecks Abstammung und "Dampf unterm Kessel"). Jetzt bin ich doch etwas verunsichert- zum einen wegen Jokers Alter (mir geht es hier nicht um Prüfungen sondern erstmal das "Gefühl" für SD zu bekommen und eben Sachen kleinschrittig zu erarbeiten) und zum anderen, weil mit dem Helfer alles steht oder fällt (ich muss nicht auf Biegen und Brechen die IGP 1 ablegen- das kann ich mit dem nächsten Hund immer noch machen- aber auf IGP 1 Niveau hinarbeiten). Ich brauche jetzt etwas Input von außenstehenden, erfahreneren Hundesportlern: SD mit fast 7 jährigen Hund beginnen oder lassen? Eventuell zu einer anderen OG gehen bei der ich auch vom Helfer als Hundeführerin ernst genommen werde? Wobei ich sonst super mit ihm (den Helfer) gut klar komme und ich die Leute der OG auch gerne mag.
So, wir sind vor 2 Wochen "entjungfert" worden. Wir haben die 1. beiden SD-Einheiten hinter uns gebracht und wir sind happy
. Ich wusste gar nicht, dass wir einen weiteren Helfer in der OG haben (er macht aufgrund seines Alters auch "nur" noch den Junghundeaufbau bzw. nicht mehr die kurze o. lange Flucht). Das hatte sich ganz zufällig ergeben und vor 2 Wochen meinte er "Dann hol ma dein Geschoss her, schau´n mer ma ob er Lust drauf hat". Joker hatte definitiv Bock- er wollte die Beute und hat sie auch ganz stolz durch die Gegend getragen. Anfangs war er noch etwas zögerlich am Beißkissen aber als er kapiert hat, dass er darf, gab es kein Halten mehr. Gestern wollte er wissen, ob Joker die Beute lautstark einfordern würde- es kam kein Ton aus dem Hund
- hat mich auch nicht großartig gewundert- als er jung war habe ich das jeweilige Spiel immer abgebrochen, wenn er anfing zu bellen. Egal- wir freuen uns auf die nächste Einheit.
P.S. ich hatte inzwischen mit dem anderen Helfer gesprochen- der hatte nie Probleme mit mir als Hundeführerin, er hat nur zu oft die Erfahrung gemacht, dass Leute SD mit ihren Hunden machen wollen und nach 6-8 Wochen das Handtuch schmissen, weil der Hund (verständlicherweise) noch nicht prüfungsreif war sondern immer noch an den Basics gearbeitet wurde. Ihm wäre es nur wichtig, dass wir die BH machen (Prüfung wird wohl erst im Frühjahr sein) und wir an der UO dranbleiben.
JA- reden hilft manchmal ![]()
Jetzt hab ich mal ein ganz blöde Frage. ![]()
Seit wann besteht man eine Prüfung mit 70 Punkte im SD? Wahrscheinlich blamiere ich mich gerade... Aber ich dachte es sind immer noch 80 verlangt. ![]()
Flummi Schon immer. ![]()
Nur für manche qualifikationen brauchst xxx Punkte gesamt und davon in C mind. 80a.
70 reichen zum bestehen, aber 80 brauchst du um zur Körung zugelassen zu werden
Schon immer.
Jetzt hast du mich aber echt verunsichert ![]()
Schon immer, ist nicht ganz richtig ![]()
In D wurde früher ja SchH 1 bis 3 geführt.
Damals... (als die Dinosaurier noch Hundesport gemacht haben
) konnte man die Prüfung nur mit 70/70/80 bestehen.
Schon immer.
Jetzt hast du mich aber echt verunsichert
Schon immer, ist nicht ganz richtig
In D wurde früher ja SchH 1 bis 3 geführt.
Damals... (als die Dinosaurier noch Hundesport gemacht haben
) konnte man die Prüfung nur mit 70/70/80 bestehen.
Ok, jetzt hast du mich erwischt... ich bin von IPO und IGP ausgegangen. ![]()
SchH war definitiv vor meiner Zeit, da kann ich nix sagen und glaube dir!
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Jetzt hab ich mal ein ganz blöde Frage.
Seit wann besteht man eine Prüfung mit 70 Punkte im SD? Wahrscheinlich blamiere ich mich gerade... Aber ich dachte es sind immer noch 80 verlangt.
In IPO (jetzt IGP) schon immer ( 70/70/70). Früher in der nationalen ( = deutschen) PO ( = SchH) brauchte man 70/70/80.
Das war einer der wesentlichen Unterschiede damals zwischen SchH und IPO. Alles andere an Unterschieden war eher marginal (z.B. wurde der Figurant in der SchH3 vor der Flucht am Versteck vom HF abgetastet, in der IPO3 nicht; bei der Flucht am Versteck wurde der Hund in der IPO3 auf Hörzeichen des HFs hin eingesetzt, in der SchH3 hat er die Flucht selbstständig vereitelt; bei der "langen Flucht" durfte der SchH3-Hund in der Grundstellung am Halsband gehalten werden, in der IPO3 nicht usw.).
Wenn das erfolgreiche Ablegen einer IGP-Prüfung in einem Zuchtverein eine Zuchtvoraussetzung ist, dann kann dieser natürlich zusätzliche Bedingungen damit verknüpfen. Z.B. im SV braucht man eine bestandene IGP-Prüfung mit mind. 80 Punkten in Abt. C.
Hey... ich habe mal ne Frage an die erfahrenen Hundesportler. Ich bin ja ca. seit knapp 1 Jahr mit Unterbrechung auf dem Hundeplatz. Die letzten 4 - 5 Male als ich mit Joker zur Unterordnung auf dem Platz kam, brauchte er etwas Zeit um "reinzukommen", d.h. GS super, ein paar Schritte im Fuß und dann auf einmal nur schnuppern oder anderes ist wichtiger und er ist so gar nicht bei mir. Es braucht dann ca. 2-5 Minuten bis er wieder "an" ist und dann läuft es auch super.
Bin ich mit ihm auf "meinem" Übungsplatz (riesiger, kaum genutzter Parkplatz im Industrieviertel)- bestehen solche Probleme gar nicht- aus dem Auto raus und er ist hochkonzentriert. Das Problem besteht erst seit kurzem, vorher ist er auch mit mir auf dem Hundeplatz und war bei mir. Wir haben auch immer das gleiche Ritual: ankommen, Hund 5 Minuten im Auto runterkommen lassen. Dann kurze Löserunde Wald- wieder Auto. Wenn wir dran sind: Halsband wechseln (Gliederhalsband) und auf dem Weg zum Platz schon etwas "einstimmen"- keine Fußarbeit aber eben, dass er bei mir ist.
Was kann ich tun, damit sich das nicht komplett einschleicht? Habt ihr Tipps?
Eine weitere Überlegung wäre auch, dass er den Platz nicht nur mit UO verknüpft sondern auch mit SD (käme zeitlich hin mit den ersten SD Einheiten) und er eine gesteigerte Erwartungserhaltung hat und das durch Übersprungshandlungen wie schnuppern etc. kompensiert, wenn er feststellt, dass kein Helfer auf dem Platz ist.
Die Ausbildungswartin ist eher Richtung durchsetzen. Ich denke jedoch, dass er vielleicht doch eine kurze Denkpause im Auto benötigt- denn grundsätzlich ist er motiviert und will arbeiten. Es wäre eine Strafe für ihn nicht arbeiten zu dürfen und hat schon in anderen Situationen Wunder bewirkt (2 Mal durchgezogen- beim 3. Mal lief es rund und er hat die Sperenzchen sein lassen).
Was denkt ihr?
Ich würde es mit einmal deutlicher zur Ordnung rufen versuchen und wenn das nix ist ihn wieder ins Auto packen.
Schnüffeln o.a. lasse ich garnicht zu, es ist ne Leine am Hund und die wird im Zweifel kurz gehalten.
Hund aufmerksam gemacht und dann wird marschiert ![]()
Glotzt er blos rum und könnte wenn er wöllte, wird weg gepackt.
Wenn er sehr internsiv am Schnuppern war: es war nicht vielleicht vorher eine läufige Hündin auf dem Platz?
Wenn wir dran sind: Halsband wechseln (Gliederhalsband) und auf dem Weg zum Platz schon etwas "einstimmen"- keine Fußarbeit aber eben, dass er bei mir ist.
Was kann ich tun, damit sich das nicht komplett einschleicht? Habt ihr Tipps?
Ich würde das Ritual intensiver festigen. Hund ganz normal zum Platz bringen, hinsetzen, Gliederkette überstreifen und dann Action. Kekse werfen, anschauen belohnen, Futter lagen, spielerisch in die GS, usw.
Schnüffeln und wegschauen unterbinden, Leine an den Hund, aber sofort wieder die Stimmung wechseln wenn er bei dir ist.
Natürlich schauen, dass es nicht umschlägt, aber so grundsätzlich.
Fürs Generalisieren diesen Ablauf an verschiedenen Orten üben.
Leider erlebe ich oft, dass das üben der Einstimmung als überflüssig empfunden wird, Resultat ist dann, dass die Hunde reinkommen müssen.
Aber so wirklich was sagen kann man dazu nicht, es gibt viele Wege zum Erfolg und wichtig ist, dass man angeleitet wird und man den Hund sieht um sinnvoll Tipps geben zu können.
Wenn er sehr internsiv am Schnuppern war: es war nicht vielleicht vorher eine läufige Hündin auf dem Platz?
Stimmt! Beim ersten Mal als er "ausgefallen" ist, war tatsächlich vorher ne läufige Hündin auf dem Platz
...
Wenn wir dran sind: Halsband wechseln (Gliederhalsband) und auf dem Weg zum Platz schon etwas "einstimmen"- keine Fußarbeit aber eben, dass er bei mir ist.
Was kann ich tun, damit sich das nicht komplett einschleicht? Habt ihr Tipps?
Ich würde das Ritual intensiver festigen. Hund ganz normal zum Platz bringen, hinsetzen, Gliederkette überstreifen und dann Action. Kekse werfen, anschauen belohnen, Futter lagen, spielerisch in die GS, usw.
also erst auf dem Platz Gliederkette und dann kurz einstimmen?
ok... ich probiere es mal aus. Ich hatte bisher die Gliederkette schon im Auto angezogen, weil ich mehr auf "meinem" Übungsplatz übe als auf den eigentlichen Platz... aber da verlange ich auch von ihm, dass er sofort in GS kommt, wenn er aussteigt... Was ich wiederum nicht beim Hundeplatz verlange...
Leider erlebe ich oft, dass das üben der Einstimmung als überflüssig empfunden wird, Resultat ist dann, dass die Hunde reinkommen müssen.
Ich versuche mal ein anderes Startritual aufzubauen, dass er auch auf dem Platz bei mir ist- ich dachte Gliederkette rauf und etwas einstimmen reicht als "Startritual". (Beim Mantrailen reicht ja auch Perimeter laufen, Geschirr drauf, Geruch aufnehmen, trailen).
Aber so wirklich was sagen kann man dazu nicht, es gibt viele Wege zum Erfolg und wichtig ist, dass man angeleitet wird und man den Hund sieht um sinnvoll Tipps geben zu können.
Ich bin kein Freund von auf-Teufel-komm-raus-Aufmerksamkeit- einfordern durch Leinenruck o.ä. sondern ich will, dass er mit mir arbeiten will und dann sollte ich u.U. auch etwas ändern, damit wir gemeinsam Spaß haben. Für mich ist das Teamarbeit und beide Partner sollten Spaß daran haben.
Wie gesagt- ich werde mal das Startritual überdenken und abändern bevor sich da etwas einschleicht. Hilft das auch nicht: Abbruch- Denkpause im Auto- findet er blöder als gar nicht zu arbeiten ![]()
Wie gesagt- ich werde mal das Startritual überdenken und abändern bevor sich da etwas einschleicht. Hilft das auch nicht: Abbruch- Denkpause im Auto- findet er blöder als gar nicht zu arbeiten
Aber wenn er im Kopf gaga ist, weil tatsächlich vorher irgendwann eine läufige Hündin auf dem Platz war, finde ich es dem Rüden gegenüber unfair.
Ich habe es auch viel so gemacht, dass ich mich vom Hund aktivieren lasse.
D.h. wir gehen auf den Platz, ich lasse den Hund los und gehe weiter herum, sobald der Hund mich verwundert oder erwartungsvoll anschaut markere ich und hole die Beute raus, mache bisschen Rambazamba, dann gehe ich direkt in die Übungen über. Mit der Zeit fordern die Hunde (ich kenn auch andere die das machen) immer eher ihre Ballbelohnung ein, bzw. den Beginn des Spiels UO.