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Maicas plüschige E´s

  • Verbena
  • 31. Mai 2021 um 15:08
  • Verbena
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    • 7. August 2021 um 16:12
    • #136

    Heute ist Elysia schon vier Wochen bei uns und selbst wenn es draußen gerade mal wieder wie aus Kübeln plästert, verbreitet unsere Jüngste permanent Sonnenschein und gute Laune.

    Heute Früh klappte sogar das "Platz" schon richtig gut und obwohl ich der Meinung bin, dass sie ihre Babyzeit ausgiebig genießen soll, gibt es ein paar kleine Kommandos, die so langsam doch sinnvoll werden, weil in Lyssis Welpenhandbuch nichts vom Folgetrieb steht und sie ab und zu vergnügt auf dem Acker steht und buddelt, während ich mit Bene und Chia schon weiterlaufe, ohne dass sie sich zu sorgen scheint, dass sie verloren gehen könnte. Also trainieren wir auch das "Hier" schon ein bisschen und weil Elysia für Kekse wohl auch einen Handstand probieren würde, kommt sie dann meistens auch recht zügig angeflitzt .... und fragt nicht, wie viele Kilo Ackersand sie in ihrem Fell nach Hause und anschließend in mein Bett trägt.

    Also wird sie täglich gebürstet und seit Chia feststellte, dass Lyssi die Haarpflege sehr genießt, will sie auch gebürstet werden ... obwohl das bisher immer ein bisschen mühsam war, weil Chia ja keine wertvolle Zeit für solche Sinnlosigkeiten verschenken möchte und mit höchstens 3 Minuten gewährte, in denen sie mal still stand und sich bürsten ließ. Jetzt fordert sie das Bürsten ein, sobald Elysia durchgebürstet wird.

    Ein paar Meter an der Leine haben wir heute auch wieder geübt, weil wir ja morgen zur Welpengruppe die Welpen an der Leine führen sollen ... und Elysia mag es definitiv nicht, wenn man ihre Freiheiten über die Maßen begrenzt und so bin ich gespannt, ob das klappt oder sie sich hinschmeisst und streikt.

    Micha kommt morgen auch mit, denn ich bin ein bisschen besorgt, dass sie es auch nicht so cool findet, wenn sie 15 Minuten lang in die Box muss, während das Training besprochen wird ... sie hat mit ihrem Ausbruch aus ihrem Welpen-Askaban bewiesen, dass sie Mc Gyver-Tricks auf Lager hat, um selbst ein Fort Knox zu knacken.

    Also wird Micha mit ihr im Auto auf mich warten, denn Rotti-Sven hat die Gitter für das dicke Dodo noch nicht fertig und ohne dass ich die Schiebetür auflassen kann, bleibt kein Hund im Auto.

    Elysia wird ja auch das erste Mal ohne Chia und Bene sein und gerade Chia ist für Mamaersatz, Tante und beste Freundin zu der sie aufsieht und die ihr Sicherheit gibt.

    Zuversichtlich stimmt mich aber, dass sie auch ganz gerne mal alleine im Bad schläft, weil dort die Fliesen schön kühl sind, obwohl Chia und Bene woanders liegen. Und ich habe draußen auch schon ab und zu mal ohne die beiden Großen ein bisschen mit Elysia geübt - das ist für sie ganz in Ordnung, so lange die Anzahl der Kekse passt, die sie abstauben kann, ohne dass die beiden anderen danach geiern.

    Wir werden also sehen, ob ich morgen stolz auf mein Hundekind sein werde oder mich nur noch mit Hut und Sonnenbrille auf den Hundeplatz traue.

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 7. August 2021 um 16:46
    • #137

    Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht und wundervoll, wie toll sie sich bei euch macht uuuund für morgen sind die Daumen und Pfoten für eine angenehme, spannende Welpengruppe gedrückt 🥰

  • Luna
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    • 7. August 2021 um 16:50
    • #138

    ach was Verbena, elysia wird unter den gleichaltrigen soviel spass haben, dass sie anschliessend nur noch in einer ecke o im bad schlummern wird und die tollen erlebnisse nochmal nachträumt.

    Ich bin schon gespannt auf deinen bericht von morgen :love:

  • Boss
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    • 7. August 2021 um 17:15
    • #139

    Vier Wochen ist Elysia „schon“ bei euch? Immer wieder wundere ich mich, wie schnell die Zeit vorübergeht.

    Endlich kannst du auch Chia ordentlich bürsten, erstaunlich, was Eifersucht so alles bewirkt🤣

    Auf jeden Fall morgen viel Freude euch Beiden, bin auch gespannt, was du danach zu berichten hast.

  • Verbena
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    • 8. August 2021 um 15:03
    • #140

    Hach, was soll ich sagen? Ich brauche weder Sonnenbrille, noch Hut, um nachsten Samstag wieder mittrainieren zu dürfen, denn Lyssi war der Star auf dem Platz! Mein Mutterherz war so stolz, dass es kaum noch in der Brust Platz hatte, denn immer wieder wurde ich gefragt, ob Fotos von ihr gemacht werden dürfen und die Kinder baten drum sie streicheln zu dürfen und auf den Arm wurde sie auch genommen und gekuschelt ... und mein waches Auge musste ich auch auf sie werfen, weil mir mehrfach angekündigt wurde, dass man sie am liebsten klauen würde ... selbst Johanna, unsere Trainerin, war ganz hin und weg von ihr und der zweite Trainer hatte tatsächlich auch eine erwachsene Langhaarschäferhündin dabei. Mila hätte ich auch gleich eingepackt, aber Michael, der Trainer, wollte eher Lyssi zu Mila dazupacken und da war ich dann ja so gar nicht einverstanden 8o

    Die Gruppe ist supernett und Micha, mein Göttergatte, der eigentlich als Lyssisitter mitkam, fand sofort Anschluss und trank mit den anderen Männern vor dem Vereinsheim Kaffee.

    Das Training hat Lyssi und mir viel Spaß gemacht, obwohl ich Anfangs skeptisch war, nachdem ich sah, dass sich 17 Welpenbesitzer eingefunden hatten und Hundekinder von 11 Wochen bis zu einem Jahr vertreten waren.

    Aber wir gingen erst mal alle zusammen Gassi (wer das Pech hat, dass sein Hund ein Häufchen auf den Platz macht, der muss ins rosa Schweinchen spenden) - der Hundesportverein ist am Waldrand gelegen und so machten wir einen 10-minütigen Ausflug an der Leine. Lyssi fand das nicht so gut, weil das sooooo viele fremde Hunde waren. Lieber wäre sie zurück zum Auto marschiert, als in dieser Gruppe Gassi zu gehen, aber sie lief dann tapfer mit, auch wenn ich sie eher am Brustring mit mir mitziehen musste.

    Dann sollten alle auf den Platz und die Hunde wurden abgeleint, damit sie eine Runde zusammen rennen konnten. Das war dann für Lyssi nicht so toll - sie kroch zwischen meine Füße und giftete die Welpen an, die sie bedrängten. Super war aber, dass beide Trainer auch darauf achteten, dass keiner gemobbt wurde und anschließend wurde die Gruppe auch in größere und kleinere Rassen getrennt. Ganz zauberhaft war ein kleiner Bolonka Zwetna, der wirklich nur eine Handvoll Hund war, sich aber wacker verteidigte, wenn ihm ein anderer Hund zu sehr auf die Pelle rückte. Ein frecher kleiner Yorkshire Terrier ließ sich nach dem Spielen nicht mehr einfangen und ein Großpudel befreite sich aus dem Geschirr und rannte quietschvergnügt über den Platz, bis die Trainer meinten, dass sich die Hundebesitzer der renitenten Welpen hinter der Wand vom Abdach verstecken sollen, damit die Hunde verunsichert werden und wieder eingefangen werden können, ohne dass zur Jagd geblasen wird.

    Das Schöne war aber, dass keiner meckerte, weil es eine Verzögerung gab und ich habe auch das Gefühl, dass es auch keine Vorurteile oder Abneigungen gibt, sondern jeder den anderen so akzeptiert, wie er und sein Hund halt sind.

    Lyssi war aber auch beim Training mein "Top Dog", denn Sitz, Platz, Leinenführigkeit - alles kein Problem für sie. Und als wir dann einzeln ein paar Schritte laufen und den Hund zu uns rufen sollten, nachdem die Trainerin ihn festgehalten hatte, da schoß Lyssi wie die Feuerwehr zu mir, lief dann um mich herum und setzte sich dann vor mich. Ich war selbst erstaunt, wie mein Hundekind jede Aufgabe mit Bravour löste und mir wurde schon unterstellt, dass ich aber schon sehr viel mit ihr üben würde - nein, tue ich eigentlich nicht. Wir bauen kleine Gehorsamsaufgaben in den Spaziergang ein und arbeiten am zuverlässigen Rückruf, weil in ihrem Welpenhandbuch ja nichts vom Folgetrieb steht, aber ansonsten darf sie noch komplett Baby sein.

    Mein Bauchschmerzthema waren die 15 Minuten der Trainingsbesprechung ohne Hund, denn dazu kommen die Hunde entweder in eine angemietete Box oder ins Auto. Nun sind meine Maßgitter noch nicht fertig und ich konnte somit die Schiebetür nicht auflassen. Darum sollte mein Göttergatte in der Zeit ja zu ihr sitzen ... aber der trank ja Kaffee und weil es lediglich 15 Grad warm war, öffnete ich die beiden vorderen Seitenfenster und legte Lyssi ins dicke Dodo - das im Übrigen auch ein Lüftungssystem im Laderaum hat, weil das Auto vorher einem Maler und Lackierer gehörte und der das wegen der Farb- und Lackdämpfe einbauen lassen musste.

    Nach der Besprechung durften die Hunde dann noch mal eine Runde frei auf dem Platz laufen und als ich Lyssi abholte, lag sie pennend im Auto und war sowas von tiefenentspannt, dass ich mir so ganz umsonst Sorgen gemacht hatte.

    Beim zweiten Freilaufen taute sie dann auch richtig auf und suchte sich Spielkamaraden aus, mit denen sie dann auch richtig Spaß hatte. Ein Shepherd-Border Colli-Mix namens Nemo hat es ihr ganz besonder angetan. Er ist gleich alt wie sie und ein wenig leichter und kleiner, aber als kleiner Gentleman hat er sich in Elysias Herz geschlichen.

    Nachdem sich Lyssi im Auto so wohlgefühlt hatte, durfte sie nach dem Ende des Trainings auch noch mal ins dicke Dodo, während wir noch rasch einen Tee tranken und ich mit der Trainerin noch über Chia sprach. Das Problem ist, dass die Gruppen momentan coronabedingt geteilt werden müssen und so jeder nur 1 x in der Woche zum Training kommen kann und zeitgleich mit zwei Hunden wäre schwierig. Die Trainerin meinte zwar, ich konnte mit Chia auch mittwochs in die Agility-Gruppe kommen, weil Chia eventuell dabei so viel Spaß hat, dass der Frust ganz von alleine verschwindet. Sie hatte selbst eine ziemlich problematische Schäfi-Mix Hündin, die extrem unverträglich mit anderen Hunden war, aber beim Agility war die wohl wie ausgewechselt, weil sie gefordert wurde und Spaß hatte und so auch Situationen tolerierte, mit denen sie sonst nicht so gut klar kam. Allerdings sagte sie mir auch, dass die Agility Gruppe auch ziemlich ehrgeizig trainiert und ich mir das einfach mal anschauen müsste. Ansonsten würde ich eventuell mal mit Lyssi, mal mit Chia kommen müssen, bis die Corona-Regeln gelockert werden könnten.

    Die Junghundegruppe trainierte ja auf dem Platz seitlich der Welpengruppe und so konnte ich ab und zu mal rüberschauen und das lief sehr entspannt ab. Allerdings waren auch nur größere Hunde dabei und einen Maulkorb müsste Chia definitiv tragen und mir wurde sogar vom 1. Vorsitzenden (der mit der Langstockhaarschäferhündin) gesagt, dass man kaum noch Schäferhunde sieht und sich eigentlich viele freuen würden, wenn wieder mehr Schäferhunde dabei wären.

    Elysia lag auch total entspannt im Auto, als wir dann langsam gen Heimat wollten und hat es schlussendlich auch ein bisschen genossen, mal der Star zu sein, um den sich alles dreht und die Kekse nicht mit Chia und Bene teilen zu müssen.

    Ich freue mich nun schon aufs nächste Training und das ist dann am Samstag Nachmittag (es wird wöchentlich gewechselt) und freue mich, dass Elysia einen so positiven Eindruck bei allen hinterließ ... und mich erst mal mit Ruhm bekleckerte, bevor Chia meinen guten Ruf wieder ruinieren kann 8o

    Lyssi hielt sich am Anfang eher zurück und wollte nicht unbedingt mit den anderen mitrennen, aber als dann das Training begann

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Schafring
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    • 8. August 2021 um 15:38
    • #141

    Das liest sich doch wahrlich schön!

    „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. “

  • Luna
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    • 8. August 2021 um 16:18
    • #142

    Es gibt sie noch, die guten Hundevereine, wenn ich Deine Erlebnisse gerade so lese Verbena :)

    Das ist echt toll und ich hoffe auch, dass das so bleibt. Bei mir war ja anfangs im le. Verein alles super und nach und nach kamen dann die Problemchen und es kristallisierten sich die Angsthasen heraus.

    Aber nachdem euer Trainer auch einen Abkömmling von der DSH Rasse hat, wird es schon einfacher werden. Ich finde es jetzt schon mal super toll, dass ihr gleich allesamt einen tollen Anschluss gefunden habt und Elysia ihren Spaß hatte, denn genau so soll es doch sein. Hobby mit Spaß und Freuden :saint:

  • FlatSnow1639
    Gast
    • 8. August 2021 um 16:44
    • #143

    Das klingt echt toll, wie es bei euch gelaufen ist und es freut mich sehr, dass die kleine dich so stolz gemacht hat! :)

    Mach dir keinen Kopf wegen Chia, ich bin ja mit Brummi auch "die mit dem auffälligen Hund" und zumindest in der IGP-Gruppe juckt das überhaupt keinen und ich bekomme auch von sehr vielen Leuten Verständnis dafür oder - auch schon erlebt - sie haben das gleiche oder sogar ein schlimmeres Problem (gehabt).


    Im Endeffekt sind WIR für UNSERE Hunde da, egal was die anderen sagen oder denken... das musste ich ja auch erst "lernen" und diese Gedanken fallen mir immer noch schwer, wer fällt auch schon gerne mit seinem Hund so auf, und da einfach nichts drauf zu geben ist nicht einfach. Aber ICH gehe in den Verein für UNS, nicht für die anderen. Und die anderen gehen nicht mit meinem Hund nach Hause - was hat sie das also zu interessieren? Genau, gar nichts :)

    Ich denke aber nicht, dass Chia, wenn sie Agility macht, automatisch bei Hundebegegnungen nicht mehr gefrustet ist, das funktioniert bei uns mit Brummi ja auch nicht, nur weil wir ihn anderweitig schön auslasten. Man muss schon die Situationen üben, die Probleme machen. Natürlich kann der Hund durch Sport, Spiel und Bewegung "Frust" und Stress abbauen auf lange Sicht und bei der Konzentration dabei die Hunde außenrum vergessen, aber so lange es die frustigen Situationen gibt, wird der Eimer mit dem Frustwasser immer wieder nachgefüllt, während man ihn durch Sport leerzuschwitzen versucht... Und ob da 1x die Woche ausreicht, wenn es mehrmals die Woche solche frustigen Situationen gibt, glaube ich irgendwie auch nicht... zumindest nicht, wenn ich vom Brummi ausgehe und die Chiamaus ist ja irgendwie der geistige Zwilling vom Brummi. Vielleicht ist es für sie sogar noch schlimmer auf dem Hundeplatz, da ist ja nicht nur ein Hund, zu dem sie nicht hin darf, sondern direkt mehrere und das hat auch dem Brummi deutlich mehr zugesetzt, als die Hundebegegnungen im Feld.

    Da bin ich also wirklich sehr gespannt, welchen Einfluss das haben wird und wie es klappt. Dass sie einen Maulkorb tragen MUSS finde ich tatsächlich ein wenig seltsam, denn sie will ja weder Hunde noch Menschen verletzen und rennt doch auch nicht ohne Leine wild durch die Gegend oder? Musste ich bei Brummi zb gar nicht anziehen, obwohl ich sagte, der tendiert zu nach hinten gerichteter Aggressionsentladung und ich weiß nicht, ob der die Hunde nicht fressen will oder ob der einfach nur rumpöbelt. Der Trainer hatte ihn dann an der Leine und während die anderen Unterordnung gemacht haben, hat Brummi dann sein Verhalten direkt gezeigt und die wussten sofort: der ist gefrustet. Der Trainer hat dann seine Hündin geholt und die zwei rennen lassen und dann direkt gesehen: der macht nichts, der ist sogar unterwürfig, auch mir gegenüber und so weiter. Natürlich birgt das ein gewisses Risiko, aber ein guter Trainer kann das denke ich einschätzen und so hab ich da einfach vertraut, zum Glück. Und es hat ja auch ein paar Wochen gedauert jetzt, bis wir DEN Schlüssel zum Erfolg bekommen haben, aber ob der wirklich funktioniert, das wird sich wohl erst in einigen Monaten dann zeigen.

  • Verbena
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    • 8. August 2021 um 17:32
    • #144

    Danke Ihr Lieben.

    Tatsächlich ist es aber so, dass Chia in diesem Hundesportverein keinen Maulkorb tragen muss. Aber bei dem Hundesportverein und der OG, die ich zuvor kontaktierte, war das sofort das Thema und natürlich auch das "Erziehungshalsband", das sie dann doch besser tragen sollte, wenn sie an der Leine pöbelt. Da interessierte halt nicht, warum sie pöbelt, sondern sie wurde sofort in die Schublade "Problemhund" geschoben.

    In dem Hundesportverein, in dem wir nun gelandet sind, wurde gleich gesagt, dass sie mir durchaus zutrauen, dass ich meine Hunde gut einschätzen kann und auch meine Beschreibung klingt nach niedriger Frustrationstoleranz. Dagegen hilft kein Maulkorb und kein Stachelhalsband - das wurde mir gleich bestätigt -, sondern nur das Üben von mehr Gelassenheit.

    Im Übrigen wurden wir ja auch der Reihe nach gefragt, ob es irgendwelche besondere Probleme mit seinem Hund hat, an dem speziell gearbeitet werden sollte und da meinte Nemos Frauchen, dass ihr Welpe sie ständig beisst, sodass sie schon blaue Flecken hat. Bevor die Trainerin antworten konnte, meinte eine Dame aus der Gruppe, dass sie das ihrem Hund abgewöhnt hat, indem sie ihn am Nackenfell gepackt und geschüttelt und auf den Boden gedrückt hat. Der Trainerin entgleiste für einen Moment das Gesicht und dann meinte sie, dass das sicher eine Möglichkeit ist, die sie aber nicht empfehlen würde, weil der Hund im schlechtesten Fall das Vertrauen verliert, handscheu wird oder eben die Chance damit zunichte gemacht wird, dass er der Futterhand vertrauensvoll folgt, wenn er dieser Hand nicht vertrauen kann.

    Es wurde auch immer wieder betont, dass das Wichtigste ist, dass die Hunde motiviert bleiben, belohnt und gelobt werden und dass nicht mit Druck gearbeitet werden soll, sondern die Bindung gestärkt werden muss, damit der Hund gerne mitarbeitet, weil er einem dann quasi den Gehorsam schenkt.

    Das ist durchaus die Richtung, in die ich gerne gehen möchte. Ich werde jetzt aber erst mal mit Elysia weitermachen und mit Chia zuhause üben und die Ideen aus den Büchern umsetzen. Chia ist ja im Grunde sehr gehorsam und zeigt auch sehr gute Ansätze in der UO ... sie ist nur halt dann "out of order", wenn uns ein anderer Hund entgegen kommt. Ohne Ablenkung ist sie ein Hund mit ganz viel "will to please".

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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  • Kimba2001
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    • 8. August 2021 um 17:43
    • #145

    Also bei Kira hatten wir ja damals das Problem dass sie Angst vor fremden (bei meinem Vater und Bruder nicht) Männern hatte.

    Und dann wild bellend sich hinter meiner Mutter oder Vater (da ohne Bellen) versteckte.

    Erst das Training im PolizeiHundeverein hatte das verändert, indem der Trainer (Diensthundeführer & Ausbilder der Polizei) sich einfach zu ihr auf den Boden setzte und mit viel Geduld mit ihr kommunizierte.

    Was auch half, war tatsächlich das Agility, denn da lernte sie das es völlig egal ist , wenn fremde Personen mit auf dem Platz sind. Sie war so begeistert beim Training , das ihr alles drum herum völlig egal war.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Pinguetta
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    • 8. August 2021 um 18:45
    • #146

    Sabine Verbena ,das liest sich alles sehr toll und lässt auf einen guten Verein schließen. Freut mich sehr für dich, deinr Mädels und sogar deinen Mann.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
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    • 8. August 2021 um 19:14
    • #147

    Kein Wunder die kennen da ja kein kleines Eisbärchen. ;) Aber klar ist Elysia ein Star bei dem Namen bleibt ihr auch nichts anderes Übrig

    :P

  • Luna
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    • 8. August 2021 um 19:49
    • #148

    Verbena wie nennt sich denn dieser Verein?

    Hundeverein, Hundesportverein, oder OG? Weil eine Hundeschule es ja keine?

    Würde mich deshalb interessieren, vielleicht gibt es ja bei uns in der Nähe noch andere, nach denen ich noch nicht Ausschau gehalten habe.

  • Verbena
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    • 8. August 2021 um 20:07
    • #149
    Zitat von Mona

    Verbena wie nennt sich denn dieser Verein?

    Hundeverein, Hundesportverein, oder OG? Weil eine Hundeschule es ja keine?

    Würde mich deshalb interessieren, vielleicht gibt es ja bei uns in der Nähe noch andere, nach denen ich noch nicht Ausschau gehalten habe.

    Luna, das ist der Hundesportverein Lohne-Langförden https://www.hundesportverein-lohne-langfoerden.de

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

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    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Verbena
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    • 10. August 2021 um 18:48
    • #150

    Irgendwie umgibt mich derzeit Wirrnis ... zum einen habe ich Elysia eine Woche jünger gemacht, als sie das ist, denn heute ist sie schon 13 Wochen auf der Welt und zum anderen versuche ich mich gerade an Wachstumstabellen zu orientieren, die mir weissagen, dass mein kleines Hundekind zum Leonberger mit Windhundoptik mutieren wird.

    Ich schicke voraus, dass sie wirklich jede Woche exakt ein Kilo zunimmt und somit heute genau 10 kg wog. Chia war mit 13 Wochen sogar ein Kilo schwerer und ist trotzdem eher ein schlankere und kleinere Schäferhündin geblieben, die mit 19 Monaten nun 60/61 cm Schulterhöhe und ca. 33 kg erreicht hat.

    Nutze ich nun aber die Wachstumstabelle, dann hätte Elysia mit 3 Monaten - also am 11. August - 35% ihres Endgewichtes erreicht und käme auf 29 kg. Bis dahin passt das vermutlich auch noch. Aber beim Größenwachstum hätte sie laut Tabelle 50% Ihrer Endgröße erreicht und dürfte dann also bestenfalls 30 cm hoch sein. Ihre Schulterhöhe habe ich aber mit 41 cm gemessen und ich bezweifle sehr stark, dass Elysia eine Schulterhöhe von 80 cm erreichen möchte.

    Bleibt also die Frage, ob Elysia zu schnell wächst - wobei ich sie sehr moderat füttere und sie eher weniger als 7% vom Körpergewicht zu sich nimmt und meist etwas im Napf lässt. Die Leckerchen werden auch abgezogen und die Gewichtszunahme passt ja eigentlich sehr gut.

    Mir fiel dann ein, dass es von Roopa eine Tabelle gibt, die ich dann mal zum Vergleich heranzog:

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    Wenn ich nun diese Tabelle mit Elysias Wachstum vergleiche, dann hätte sie exakt das Gewicht und die Größe von Roopa mit 11 Wochen. Nachdem Roopa aber als Rüde schwerer und größer ist, als sie es werden wird, könnte ich mir vorstellen, dass es dennoch passt, wenn er ihre Größe und ihr Gewicht, das sie nun mit 13 Wochen hat, schon zwei Wochen früher erreichte.

    Wir werden aber sowieso die zweite Impfung diese oder nächste Woche abholen und dann mal mit dem Tierarzt sprechen, was Elysias Wachstum und Gewicht betrifft. Meine Tierärzte mögen es ja schlank und man kann Elysias Rippen deutlich fühlen und auch die Wirbelsäule ist nicht in Speck gebettet.

    Wenn ich nun noch davon ausgehe, dass sie mit drei bis sechs Monaten den größen Wachstumssprung macht, passt es vermutlich dann doch wieder ... zumindest stehen Größe und Gewicht in einem guten Verhältnis zueinander, wenn ich mit Roopas Tabelle vergleiche.

    Genauso intensiv wie ihr Wachstum ist aber auch ihr Lerneifer. Heute haben wir mal das "Bleib" versucht, im ersten Minischritt zu üben. Wobei es eigentlich drei Schritte waren, die ich mich von ihr entfernte, während sie auf dem Plüschpopo saß und wartete, bis ich sie mit "Hier!" zu mir rief. Wie immer kam sie im Feuerwehrtempo angeflitzt und setzte sich dann vor mich . "Sitz!" ist schon in ihrer frühesten Kindheit mit "Essen gibt es erst, wenn alle sitzen" verknüpft und so lässt sie sich auch stets auf den Hintern fallen, wenn sie auf ihre Belohnung wartet. Platz klappt auch schon sehr gut und ich werde mal versuchen, einen Futterdummy ins Spiel zu bringen, um ihr Lust aufs Apportieren zu machen. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass sie Spaß daran hat und selbstverständlich auch immer nur für zwei/ drei Minuten.

    Wenn es jetzt mal zwei Tage nicht stürmt und regnet, werde ich mal den Agility Parcours wieder aufstellen und mit ihr mal erste Übungen durch den Tunnel in Angriff nehmen. Nachdem sie aber gerne unters Auto kriecht, wird es ihr im Tunnel sicher gefallen ... ich muss nur schauen, dass sie auch wieder rauskommt und ihn nicht zur Schlafhöhle erklärt.

    Mit Chia habe ich heute Früh einen inneren Reichsparteitag feiern können und ich war so stolz auf meine Chaosfürstin, dass ich das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam.

    Wir waren heute extrem spät dran, denn ich hatte sowas von verschlafen und bin erst um 5.30 Uhr aufgewacht und so sind wir erst um sechs Uhr losgelaufen und kamen dann auch genau um 7.15 Uhr zurück ... also zu der Zeit, zu der mein Nachbar immer seine Runde um den Hof dreht und seine Schwiegertochter in Spe mit ihrem Jack Russel zum Pieschern nach draußen geht.

    Das Problem bei meinem Nachbarn ist, dass Chia ihn vom ersten Tag an anbellte und er sich dann stets vor ihr aufbaute und sie anherrschte "Was ist los? Du kennst mich doch! Sei ruhig!" Das Ritual wiederholt sich, wann immer wir uns treffen - weshalb ich schon lieber früher zuhause bin, um ihm nicht zu begegnen, denn in seinen Augen bin ich der totale Hundeerziehungsversager und aus seiner Sicht müsste ich mich mehr durchsetzen und Chia mal "eins mit der Reitgerte überziehen".

    Mein Nachbar ist im Grunde ein ganz lieber Mensch und er ist hilfsbereit und hat - wenn es nicht um Hunde geht - keine schlechte Einstellung. Wir teilen viele Ansichten sogar, aber was Chia betrifft, kann ich ihm 100 mal sagen, dass das Frust ist und es definitiv gar nichts bringt, sie zu verhauen. Für ihn bin ich halt zu lasch und Chia ist unerzogen.

    Heute brüllte sie natürlich gleich wieder los und zum Glück hatte ich ja meinen Trekkinggürtel um, konnte also Lyssi und Bene sichern und hatte beide Hände für Chia frei, um erst mal die Leine zusätzlich im Brustring einzuhängen. Natürlich kam er auf mich zu und herrschte Chia in gewohnter Weise an, die natürlich erst richtig aufdrehte, nachdem er ihren Frust noch anheizte. Ich habe aber in dem Moment einmal gaaaanz tief durchgeatmet, meinen inneren Versager besiegt und ganz ruhig mit Chia gesprochen, bis sie sich beruhigt hatte und dann bekam sie ihren Ball und ... legte sich ganz entspannt neben mich hin!

    Ich hätte vor Stolz über meinen wunderbaren Hund platzen können und ja, es war natürlich eine Genugtuung für mich, meinem Nachbarn beweisen zu können, dass man mit Ruhe und Konsequenz und ein bisschen Motivation und Freudenimpuls viel mehr erreicht, als mit seiner Reitgertenmethode.

    Klar blieb er skeptisch und meinte, dass Lyssi sich das Gebrüll abscheun wird und dann hätte ich zwei Leinenpöbler, die ich dann wahrscheinlich auch nicht mehr halten kann. Aber in dem Moment schwamm ich so weit oben auf meiner Glückswelle, dass ich ihm locker entgegnete, dass Elysia ein ganz anderes Wesen hat und sie in der Welpengruppe eine kleine Streberin ist, die viel Lob erntete. Damit hatte ich ihn dann doch verblüfft, denn er meinte dann, ob ich dann nicht auch mit Chia zum Hundesport gehen wollte und als ich ihm antwortete, dass ich das definitiv noch tun werde, habe ich wohl ein bisschen von dem Versagerstatus verloren, den ich in seinen Augen hatte, nachdem ich über Chia in seinen Augen nicht "Herr" wurde.

    Aber Chia legte dann sogar noch einen drauf. Während ich mich mit unserem Nachbarn unterhielt, kam seine Schwiegertochter in Spe mit ihrem Jack Russel aus der Tür und Chia schaute zwar, aber sie blieb ruhig und entspannt liegen.

    Was immer gewirkt hat - in diesem Moment wusste ich, dass wir es schaffen können, das Leinengepöbel auch in Zukunft in den Griff zu bekommen. Es wird vielleicht nicht jedes Mal so einen Erfolg zu feiern geben, aber wenn ich entspannt bleibe, ist sie es auch.

    Wobei ich heute auch eine sehr seltsame Beobachtung machte, denn neben uns schoß mal wieder ein Reh aus dem Dickicht und Chia sah es und startete durch. Aber sie lief gar nicht in die Richtung, in die das Reh floh, sondern flitzte entgegengesetzt vom Reh eine Schleife und stand dann wieder bei mir.

    Ich hatte zwar immer schon das Gefühl, dass es Chia gar nicht um die Jagd geht, sondern um den Grund, loszurennen - egal wohin.

    Gestern Abend waren wir auch wieder mit dem Berner Sennenhund Fredy unterwegs und der ging wie immer mal wieder stiften. Da hatte Chia wieder gar keine Ambitionen mitzurennen. M;anchmal würde ich gerne einmal zu Gast in ihren Gedanken sein, um meine Chaosfürstin und ihre Reaktionen zu verstehen.

    Bene besteht weiterhin auf unseren Seniorensport und ist empört, wenn ich ihr den Ball nicht werfe, sondern ihn wegstecke, wenn sie ihn mir das zehnte Mal vor die Füße legt ... irgendwann binde ich eine 2 Meter lange Gummischnur dran, damit ich mich wenigstens nicht immer bücken muss.

    Und ein paar Bilder von heute gibt es auch:

    Gezergel um den Ball

    Verschwommen zwar, aber für einen Moment standen beide Öhrchen!

    ... aber dann kippte ein Öhrchen wieder

    Was willsu, ey?

    Chia bunkert alle Bälle

    Der Gelbe ist meiner!!!

    Meins, meins, meins!!!

    Liebe Grüsse von der Kräuterbine mit den Langhaarmädels Verbena und Chia und Elysia (11.05.2021 - 07.09.2021) für immer im Herzen

    Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

    (Antoine de Saint-Exupéry)

    Einmal editiert, zuletzt von Verbena (10. August 2021 um 18:58)

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