Hier gibt es über Weihnachten für alle leckere Sachen zu essen/fressen. Und für die Vierbeiner durchaus etwas üppiger als üblich (i.d.R. sind sie nach Weihnachten etwas moppeliger als vorher
). Zudem gibt es natürlich ein paar neue Spielis o.ä. In Wahrheit werden ja regelmäßig neue Spielzeuge, Hundebetten etc. angeschafft, weil Zerstörtes ersetzt werden muss. Aber um diese Jahreszeit gibt es das dann halt "zu Weihnachten".
Der Bestand an Knabberartikeln wie getrocknete Kopfhautplatten, Rinderohren & Co. wird natürlich rechtzeitig vor Weihnachten aufgestockt.
Ich finde die "Mode", sich gegenseitig nichts zu schenken, übrigens traurig. Hat es nicht gerade einen besonderen Reiz sich zu überlegen womit man Anderen eine Freude machen kann? Und das muss gar nichts Teures sein. Ich habe gestern z.B. von meiner Schwester einen Handylautsprecher aus Holz bekommen, den sie gebaut hat. Letztes Jahr hatte sie mir ein selbstgebautes "Nähpony" geschenkt. Und zwei Jahre vorher die Schieber inkl. Einbau, durch die die Hunde aus den Zwingern in die damals neu gebauten Ausläufe können. Zudem durfte ich mich gestern über ihre gebrauchte (!) Akkusäge freuen, die mir von gutem Nutzen sein wird (während sie in ihrem relativ kleinen Garten lieber weiterhin ihre elektrische Säge "mit Schnur" verwendet). Im Gegensatz dazu sammele ich dann auch schon mal ein ganzes Jahr lang Konservengläser einer ganz bestimmten Sorte, um ihr dann zu Weihnachten (oder zum Geburtstag) 10 oder 12 davon (oder auch mehr) hübsch verpackt zu schenken, und die z.B. genau in ein ganz bestimmtes Regal in ihrer Küche oder Werkstatt oder bei ihren Bienen passen (z.B. verwende ich seit über einem Jahr Tomatenmark, Meerrettich und Senf bevorzugt nur von einem ganz bestimmten Hersteller, weil dessen kleine Gläschen für meine Schwester perfekt sind für das Abfüllen und Aufbewahren von Propolis). Oder einen gebrauchten (!) Einkochautomaten damit sie ihren Honig vor dem Abfüllen in Gläser sanft ganz leicht erwärmen kann. Auch alte Sachbücher, die es nicht mehr im Handel gibt, haben bei uns als Geschenke einen hohen Stellenwert. Gestern hat meine Schwester ein altes Buch mit Arbeitsvorlagen für den Webstuhl bekommen, welches es nur mal sporadisch in irgendwelchen Antiquariaten noch gibt. Schön aussehen müssen solche Bücher dann nicht (tun sie selten), nützlich sollen sie sein. Und kosten tun sie, wenn man sie denn findet, oft nicht mehr als ganz wenige Euro.
Mit würde etwas Grundlegendes fehlen an Weihnachten wenn man sich gegenseitig nicht mehr schenken würde. Wobei wir in unserer Familie immer gerade heraus kommuniziert haben worüber man sich freuen würde. Das minimiert natürlich die "Fehlerquote" beim Schenken gegen Null...