Eingezäuntes Ferienhaus im Norddeutschen Tiefland

  • Jedes Jahr erneut ist es sehr schwer, etwas Passendes zu finden zwischen den polnischen Grenze und der niederländischen. Wir als Thüringer sind Fans der Ostsee, von MV, Niedersachsen etc. Und unsere Ansprüche sind bescheiden: Ein Häuschen, Ausstattung wurscht; aber das Grundstück, der Garten sollte eingezäunt sein. Und zwar nicht mit so einem winzigen Alibizaun, sondern einem von wenigstens 50-100cm. Wenn da wer Tipps hätte, wäre ich sehr sehr froh und glücklich.

    Einmal editiert, zuletzt von Yorick ()

  • Wir haben früher auch immer viel Wert auf den Zaun gelegt wegen des Hundes.

    Aber in den letzten Jahren haben wir gemerkt, dass wir ganz genau so gut zurecht kommen mit unserem Hund auch wenn kein Zaun vorhanden ist.

    Im Sommerurlaub kommt Witus eh immer mit. Und in Ausnahmesituationen bleibt er eben diese Zeit mal im geschlossenen Zimmer des Hotels, der Ferienwohnung oder der Pension. Dadurch haben wir deutlich!! mehr Ferienobjekte zur Auswahl. :)

  • Hallo Yorick,


    kennst du die Seite


    Hundeurlaub: Dein Urlaub mit Hund in Ferienwohnung oder Ferienhaus - Hundeurlaub.de


    ?


    Die finde ich super, da drauf sind nur Ferienhäuser/wohnungen in denen Hunde willkommen sind. In den meisten Beschreibungen steht auch dabei ob die umzäunt sind, und wenn nicht ist das schnell nachgefragt. :)


    Über die Seite haben wir unser Ferienhaus in Italien gefunden und ich war sehr zufrieden. Seitdem schaue ich immer dort.

  • Haben jetzt etwas in der Mecklenburgischen Seenplatte gefunden. Ab vom Schuss; Wald, Wiese und Seen; endlose Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren; viele Großsteingräber; was will man mehr?!

  • Wir würden gerne mal wieder nach Dänemark.

    In Dänemark wäre ich mit Hund sehr vorsichtig. Da kann dir beim kleinsten Vorfall dein Hund eingezogen und eingeschläfert werden.

    Ja, das ist die landläufige Meinung. Wir waren schon oft in Dänemark, auch mit Hund. Mensch und Hund sollten sich benehmen, aber das sollten sie überall.

  • Dänemark würde bei mir allein aufgrund der dortigen Hundegesetze sofort rausfallen.
    Benehmen muss man sich natürlich überall. Aber es kann schnell mal passieren, dass sich zwei Hunde in die Wolle bekommen und dann kann es schnell eng werden.


    Es gibt genügend andere Urlaubsregionen.

  • Ja, dort sind aktuell 13 Rassen gelistet. Für Die besteht ein Einfuhr- und Halteverbot.

    1) Pitbull Terrier.

    2) Tosa Inu.

    3) Amerikanischer Staffordshire Terrier.

    4) Fila Brasileiro.

    5) Dogo Argentino.

    6) Amerikanische Bulldogge.

    7) Boerboel.

    8 ) Kangal.

    9) Zentralasiatischer Ovtcharka.

    10) Kaukasischer Ovtcharka.

    11) Südrussischer Ovtcharka.

    12) Tornjak.

    13) Sarplaninac.


    Ansonsten gilt:

    Zitat

    Sollte ein Hund (egal welche Rasse) eine Person angreifen, andere erhebliche Schäden verursachen oder falls es andere Gründe zu vermuten gibt, dass der Hund für die Umgebung gefährlich ist, kann die Polizei Leinenpflicht, Maulkorb oder beides anordnen, sowie über eine Einschläferung des Tieres entscheiden.

    Wobei "andere erhebliche Schäden" ja schön schwammig formuliert, und zudem noch Ermessenssache des handelnden Beamten ist. Wenn man jetzt überlegt was das OA mitunter hier schon für Blüten treibt wenn nur Jemand angesprungen wird ....

  • Eine Hundetrainerin aus der Nähe meinte zu mir, in den Niederlanden wäre man sehr entspannt; dort gebe es wenig Zäune, aber eine regelrechte Hundekultur. Ich war da aber noch nie.

  • Mit Dänemark wusste ich gar nicht. Gibt es da mehr Listenhunde als bei uns? Was für "Kleinigkeiten" können denn dazu führen, dass der Hund eingezogen werden kann?

    Eine solche Kleinigkeit wäre z.B. dass Dein Hund von einem anderen angegriffen wird, sich wehrt und der andere dann einen Riss im Pelz hat den ein Tierarzt mit 1 oder 2 Klammern zu tackert. Das ist z.B. einer angeleinten Schäferhündin passiert, die von zwei nicht angeleinten Kleinhunden angegriffen worden ist. Obwohl der Halter der beiden angreifenden Hunde von Anfang an bestätigt hat dass er Schuld an der Sache war und die Schäferhündin seine beiden Hunde nicht angegriffen, sondern sich nur gegen diese gewehrt hat, hat dann ein Polizist entschieden dass die Schäferhündin zwecks Tötung eingezogen wird. Und das dann auch veranlasst.


    Diese Hündin war eine Rettungshündin, die mehrfach sehr erfolgreich auf internationalen Einsätzen gewesen ist. Das hat dann natürlich entsprechende Wellen geschlagen, aber letztendlich rechtlich keine Auswirkungen gehabt. Sie hat einen anderen Hund derart verletzt dass dieser genäht/getackert werden musste, und das ist ausreichend dafür dass jeder Polizist die Tötung eines Hundes veranlassen darf. Im Fall dieser Schäferhündin war es dann so dass diese auf wundersame Weise kurz vor ihrer Tötung aus ihrer "Sicherheitsverwahrung" spurlos verschwunden (und offiziell bis heute nicht mehr aufgetaucht) ist.


    Viele anderen Hunde hatten dieses Glück aber nicht...