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Zwischenbericht von uns

  • Wir5
  • 2. August 2022 um 19:45
  • Wir5
    Beiträge
    51
    • 2. August 2022 um 19:45
    • #1

    Hallo,

    wollte mich nach langer Zeit auch mal wieder melden.

    Nicht sauer sein, gibt aber immer viel zu tun bei uns....

    Es läuft momentan wirklich prima. Diese regelmäßige Training mit meinem Mann tut ihm sehr sehr gut. Er ist mittlerweile gut orientiert am Herrchen und schaut erst, ob er etwas tun darf. Es gibt natürlich auch mal Ausnahmen, er lernt ja immer noch dazu.... was auch noch lange so sein wird bei ihm denke ich.

    Die Trainingspartner sind begeistert, wie toll er sich gemacht hat, keiner hatte uns eine Chance gegeben damals, wirklich keiner aus dem Verein.

    Mittlerweile sehen sie es anders.

    Auch auf dem Campingplatz und im Österreichurlaub war er sehr vorbildlich beim Wandern. Mit Maulkorb versteht sich ja von selbst. Schifffahrt ging auch gut. Sehr gut sogar, mein Mann vermittelt ihm viel Sicherheit.

    Ich finde aber leider immer noch keinen Zugang zu ihm, er liebt mich abgöttisch. Er freut sich so arg, wenn ich heimkomme mittags und wir gehen aus. Man sieht es ihm an, als ob er lacht.

    Dennoch lässt er nach wie vor den Beschützer raushängen und ich bin nach wie vor verunsichert. Es wird besser, ich versuche auch, ruhiger zu bleiben, ihn kurz zu nehmen, weg von der "Gefahr" und schnell weiter. Mehr traue ich mir nicht zu.

    Ich gehe auch nur die Morgenrunde bei uns hier, da kommt niemand. Mittags nur im Notfall, wenn mein Mann nicht im Homeoffice ist. Am Wochenende gehe ich gar nicht.

    Ich muss noch so viel an mir arbeiten, so arg viel und ich komm nicht klar. Ehrlich gesagt muss ich immer wieder gestehen, dass es und er mich belastet. Aber er kann nichts dafür, wir haben uns ja für ihn entschieden, ich kann ihn nicht wieder irgendwo abgeben. Das wäre nicht fair. Er ist so bemüht, alles richtig zu machen, damit er mir gefällt und ich ihn mag.

    Er lernt so gern und schnell, er hört schon auf mich auch, so ist das nicht. Er kennt seine Kommandos, seinen Rückruf usw.

    Ohne Leine darf er aber nach wie vor nicht, nur auf dem Übungsplatz, weil da ein Zaun ist. Damit er auch mal spielen kann mit den anderen. Das gefällt ihm nämlich sehr. Er mag auch die Leute dort, er kennt sie nun, fasst Vertrauen und die mögen ihn, das merkt er. Bei Sport und beim Üben hat er Freude und Spaß.

    Nun, ich halte euch auf dem Laufenden.

    melli

  • JvG
    Beiträge
    164
    • 3. August 2022 um 06:50
    • #2
    Zitat von Wir5

    Ich muss noch so viel an mir arbeiten, so arg viel und ich komm nicht klar. Ehrlich gesagt muss ich immer wieder gestehen, dass es und er mich belastet. Aber er kann nichts dafür, wir haben uns ja für ihn entschieden, ich kann ihn nicht wieder irgendwo abgeben. Das wäre nicht fair. Er ist so bemüht, alles richtig zu machen, damit er mir gefällt und ich ihn mag.

    Das kommt mir bekannt vor. Als Alleinerziehender habe ich mir ein schwer erziehbares Kerlchen ausgesucht, dass mich täglich an meine Grenzen bringt und ich mich regelmäßig frage, was ich hier eigentlich mache. Und dann gibt wa diese Momente, in denen alle Anstrenungen vergessen sind, weil das Zusammensein mit Threu so schön und bereichernd ist. Das sind die wirklich bedeutenden Momente.

    Diese Zeilen bringen es wunderbar auf den Punkt. Vielleicht ja auch für Dich eine kleine Inspiration, Deine Herausforderung dankbar anzunehmen:

    --------------------------

    Nur ein Hund?

    Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir „wach auf, es ist nur ein Hund!“

    Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurücklegt, so viel Zeit und Gefühle investiert, oder die Kosten auf sich nimmt, die „nur ein Hund“ mit sich bringt.

    Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich „nur einem Hund.“ Viele Stunden sind vergangen, in denen meine einzige Gesellschaft „nur ein Hund“ war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet oder allein.

    Einer meiner traurigsten Momente wurden durch „nur einen Hund“ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es „nur ein Hund“, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke,

    um den Tag zu überstehen, brachte.

    Falls du auch denkst, es ist „nur ein Hund“, dann wirst du vermutlich auch Sätze kennen, wie „nur ein Freund“, „nur ein Sonnenaufgang“ oder „nur ein Versprechen“.

    Es ist „nur ein Hund", welcher das Wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt.

    „Nur ein Hund“ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen macht.

    „Nur ein Hund“ bringt mich dazu früh aufzustehen,

    lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.

    Deswegen ist es für mich und den Menschen, wie ich es bin, eben nicht „nur ein Hund“, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebte Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

    „Nur ein Hund“ zeigt, was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab.

    Ich hoffe die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht „nur ein Hund“ ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht und mich zu mehr macht als nur „ein Mensch“.

    Also wenn du das nächste Mal den Satz „nur ein Hund“ hörst, dann lächle, weil sie es „nur“ nicht verstehen. Wenn du in seine Augen blickst, lässt du all deine Ängste, Sorgen, Traurigkeit und Probleme zurück, denn Hunde geben uns die Flügel, die wir nicht haben und niemals haben werden.

    Richard Dehmel (1863-1920)

    Ein schöner Tag, weil ich es so mag.

    Mit Sagan vom Kiebitzgrund (*28.09.2022)

  • Tilli
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    • 3. August 2022 um 15:13
    • #3

    Gegenseitiges Vertrauen und vor allem Vertrauen in sich selbst brauchen einfach Zeit Wir5 . Besonders letzteres kann sich als äußerst harte Nuss entpuppen. Und als Teufelskreis, solange man sich da selbst unsicher ist, will Herr Hund beschützen, solange er das tut....bleibt man unsicher, weil, ist ja schon unangenehm....usw. Ihr habt so viele tolle Erfolge erzielt, ihr und andere könnt die Veränderung schon deutlich sehen. Das freut mich sehr zu lesen :thumbup: weiter so! Der richtige Trainingsansatz der zu euch allen passt ist also gefunden, bleibt dran. Ihr schafft den Rest sicher auch noch. Warum sollte es bei euch beiden nicht klappen, wenn es bei deinem Mann schon so gut klappt!

    JvG der Text von Dehmel ist wunderschön! Und so wahr.

    Tilli - komfortorientierter Landtorpedo seit 27.05.2017 <3

  • Flummi
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    • 4. August 2022 um 09:34
    • #4
    Zitat von Wir5

    Ich finde aber leider immer noch keinen Zugang zu ihm,

    Was fehlt dir denn, um einen Zugang zu ihm zu finden?

    Das ist wohl mit das wichtigste Ziel für euch. Nur so kann sich auch mit der Zeit etwas ändern.

    Du erzählst von tollen Erfolgen, was mich sehr freut, aber alles hat mit deinem Mann zu tun

    Wie wäre es denn, wenn du mit dem Hund arbeiten würdest? So kannst du positive Erfahrungen machen und mit ihm wachsen.

  • Der Baumwanderer
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    • 4. August 2022 um 22:43
    • #5

    Ich freue mich sehr zu lesen,dass ihr so viele Erfolge verzeichnen könnt.

    Danke dir,für deinen Bericht. 😊

    Ich hoffe sehr für dich,dass auch du einen Zugang zu ihm findest.Das dauert manchmal sehr lange.

    Aber gebe nicht auf,ihr seid schon so weit gekommen,du schaffst das bestimmt.

    Er hört ja schon zum Teil auf dich,er nimmt dich wahr und nach deinen Erzählungen,mag er dich.Das ist schon so viel wert.

    Wünsche euch Alles Gute!

    Liebe Grüsse vom Fuchs und Frauchen 😊🦊

    What counts,is not the size of the dog

    in the fight.

    It`s important,what an amount

    of fight the dog put in,

    to keep you safe from harm.

  • Boss
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    • 5. August 2022 um 08:59
    • #6

    Meine Gedanken dazu:

    Es beisst sich gerade die Katze, oder in diesem Fall der Hund in den eigenen Schwanz. Einerseits gibst du gerne die Verantwortung an deinen Mann ab, andererseits wird diese Bindung immer weiter bestätigt und gefestigt und du bekommst immer weniger Zugang zum Hund. Was dich im Moment zwar entlastet, ist aber ein zweischneidiges Schwert an dem man sich sehr leicht schneidet.

    Mein Lösungsansatz dazu wäre: Deinem Mann einige Aufgaben abzunehmen. Das tägliche Füttern, bei Spaziergängen auch die Leine übernehmen und Spass an der Gemeinsamkeit finden. Vielleicht kleine Gehorsamsübungen mit einbauen oder etwas „erobern“. Auf oder über einen am Boden liegenden Baum, Stein usw. klettern. Das stärkt das Vertrauen für beide Seiten. Kleine machbare Aufgaben lösen fördern das wunderbar. Auch Futterbeutel apportieren ist ein feines Teamwork. Ohne dich kommt er nicht ans Futter, ohne ihn kommst du nicht an den Futterbeutel. Der Aufbau ist ganz easy.

    Wenn du dich wirklich einbringen möchtest, dann warte nicht mehr zulange. Es wird sonst immer schwerer, diese Tür zwischen deinem Mann und dem Hund aufzubekommen. Du wirst noch „unwichtiger“ und uninteressanter (bitte versteh mich nicht falsch, mir fallen da keine passenden Worte dazu ein)als es bereits der Fall ist.

    Auf jeden Fall ist es sehr schön, wie sich alles bei euch entwickelt hat. Hab Vertrauen in dich!!! Ein Hund ist (meist) kein Buch mit 7 Siegeln. Du musst es dir erstmal zutrauen. Wenn du dir nicht mal du traust, kann es dein Hund erst recht nicht.

    Solche Aufgaben helfen euch gemeinsam zu wachsen, euch mehr „lesen“ zu können und somit auch, sich aufeinander verlassen zu können.

  • Kimba2001
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    • 5. August 2022 um 12:10
    • #7
    Zitat von Wir5

    Ich muss noch so viel an mir arbeiten, so arg viel und ich komm nicht klar. Ehrlich gesagt muss ich immer wieder gestehen, dass es und er mich belastet. Aber er kann nichts dafür, wir haben uns ja für ihn entschieden, ich kann ihn nicht wieder irgendwo abgeben. Das wäre nicht fair. Er ist so bemüht, alles richtig zu machen, damit er mir gefällt und ich ihn mag.

    Er lernt so gern und schnell, er hört schon auf mich auch, so ist das nicht. Er kennt seine Kommandos, seinen Rückruf usw.

    Ohne Leine darf er aber nach wie vor nicht, nur auf dem Übungsplatz, weil da ein Zaun ist. Damit er auch mal spielen kann mit den anderen. Das gefällt ihm nämlich sehr. Er mag auch die Leute dort, er kennt sie nun, fasst Vertrauen und die mögen ihn, das merkt er. Bei Sport und beim Üben hat er Freude und Spaß.

    Nun, ich halte euch auf dem Laufenden.

    melli

    Zitat von Wir5

    Nein, nein, so dumm ist er nicht. So ernst war das nicht gemeint.

    Was der gute Kerl in den 1,5 Jahren gelernt hat ist enorm. Er gibt sich so viel Mühe, will uns gefallen, mir vor

    Ich habe mir vieles anders vorgestellt, ich wusste auch vorher nicht, dass mir ein Leben mit Hund nicht so gefällt. Das kann man auch erst merken, wenn man es ausprobiert.

    Und er merkt das immer, wenn es um ihn geht und wir über ihn reden, dann schnauft er schwer und stöhnt manchmal. So nach dem Motto "oh nö, nicht schon wieder.... es geht wieder um mich...." Ist ja fast irgendwie lustig.

    Doch, ich glaube schon, er vertraut uns sehr. Wir dürfen auch sehr viel mit ihm machen, er lässt sich viel gefallen wie man so sagt.

    Man tut sich halt immer sehr schwer, wenn man zu Anfang einer Hundebeziehung soviel unterschiedliche Sachen hört. Die einen sagen dies, die anderen das, dritte wieder ganz was anderes.


    Aber wir haben gelernt, auf unsern Hund zu hören, ihn zu lesen, besser wahrzunehmen, nicht nebenbei laufen lassen (so hatten wir uns das nämlich vorgestellt, ein Nebenbeihund, aber das gibt´s ja gar nicht....sehe ich aber mittlerweile oft), er will Anweisungen. Er steht manchmal einfach so vor der Couch und schaut fragend.
    Wir sagen ihm dann, er soll auf seinen Platz gehen. Das ist eine einfache Anweisung, die er befolgt. Er ist so unsicher oftmals, wir geben ihm dann einfach eine Aufgabe. Und sei es nur ein "Sitz" und dann ein "Hallo" - dann gibt er Pfote.

    Darum kann ich immer nicht glauben, dass er dominieren will.... in der Wohnung nicht.


    Draußen schon denke ich. Da läuft er mit mir ganz anders als wenn mein Mann ihn führt. Er läuft stolz, erhaben über den Dingen, aufmerksam (aber nicht auf mich) und mich beschützend vorangehend. Er würde töten für mich glaub ich.

    Auch wenn er gepinkelt hat, er scharrt dann oft.... ob das auch stimmt, dass dies auch Dominanzverhalten wäre? Sagte man mir halt auch. Er pinkelt aber wie ein Mädchen. Hebt fast nie das Bein und auch nie wirklich hoch. Nicht so hoch, dass man meint, er fällt um dabei. Nur so hoch, dass er gut pinkeln kann.

    Der Pinscher von Freunden hatte mal ein Gipsbeinchen, beim Heben (und er hebt hoch, immer schon sehr hoch) ist er leider umgefallen :D :D es war wohl zu schwer.

    Naja, ich schweife vom Thema Dominanz und Begrenzung ab. Sorry.

    Ich bin aber sehr froh, dass wir soviel Trainer hatten, auch wenn jeder was anderes wusste, aber im gesamten haben wir viel erfahren, gelernt und vor allem aber gelernt, unseren Hund zu lesen und seine Zeichen zu deuten.

    Alles anzeigen

    Kann es sein, das Du eigentlich gar keinen Hund willst?

    Das wäre ja nicht schlimm, aber würde Dir den Zugang erheblich erschweren.

    Solange Du nicht mit vollem Herzen dabei bist, wird sich nicht wirklich was ändern.

    Mein Bruder hat sich nach dem Tod von Varko (seinem Seelenhund) lange nicht erlaubt Irko komplett in sein Herz zulassen und dadurch nicht so eine innige Bindung zu ihm aufgebaut.

    Das hat sich erst geändert, als er sich und Irko eine Chance gab

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Wir5
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    • 5. August 2022 um 20:54
    • #8

    Hallo zusammen,

    danke für all eure Anregungen und Worte.

    Vielleicht noch wichtig zu sagen, ich erwarte schon auch von ihm, dass er folgt, meine Anweisungen befolgt oder mich anschaut, wenn ich "schau" oder "wo bin ich" sage.

    Ich erwarte auch, dass er kommt, wenn ich ihn rufe, auch wenn er sich gerade am Balkon über vorbeilaufende Fußgänger echauffiert. Er kommt, er setzt sich und wartet auf Belobigung. Das war ja vor Monaten undenkbar. Da hat er sich so reingesteigert, wenn jemand am Haus vorbeiging. Das ist schon viel besser geworden.

    Er folgt schon, er weiß auch (so habe ich das Gefühl), er darf sich bei mir nichts erlauben, sonst bin ich ihm nicht mehr wohlgesonnen.

    Wenn wir ausgehen, dann darf er einen Stock tragen oder wenn er meint, wieder voran stolzieren zu müssen, dann rufe ich ihn zurück und lasse ihn sitzen. Mehrmals im ganzen Spaziergang. Auch das klappt gut. Er freut sich dann sehr, wenn er es richtig gemacht hat, er ist stolz, das sieht man ihm auch an.

    Es ist nicht so, dass nur mein Mann alles macht. Trainieren auf dem Übungsplatz, das tut er. Aber Futter geben, belohnen, innig kuscheln. Gehorsamsübungen usw. mache ich genauso. Gassi gehen, teilweise ja mehrmals am Tag, falls mein Mann keine Zeit hat.

    Was zählt denn als Gehorsamsübung?
    Dass er kommt, wenn ich es sage? Tut er.

    Dass er seine Kommandos kann? Kann er.

    Dass er aus Situationen abrufbar ist? Kann er nicht. Wird aber besser.

    melli

  • Kimba2001
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    • 5. August 2022 um 20:58
    • #9

    Das sind doch tolle Ergebnisse.

    Er will Dir doch wirklich gefallen, das sollte dich auf aufbauen.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

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  • Boss
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    • 5. August 2022 um 21:04
    • #10

    Ich hab schon wieder zu viel gesagt🙈

  • Kimba2001
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    • 5. August 2022 um 21:38
    • #11
    Zitat von Boss

    Ich hab schon wieder zu viel gesagt🙈

    Finde ich nicht!

    Wir wollen doch alle nur helfen

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

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  • Boss
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    • 5. August 2022 um 21:46
    • #12
    Zitat von Kimba2001
    Zitat von Boss

    Ich hab schon wieder zu viel gesagt🙈

    Finde ich nicht!

    Wir wollen doch alle nur helfen

    Langsam bezweifle ich das!!!!

    Aber danke❣️

  • Flummi
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    • 6. August 2022 um 06:43
    • #13
    Zitat von Boss

    Ich hab schon wieder zu viel gesagt🙈

    ... Willkommen im Club.

    Das waren 1:1 auch meine Gedanken...🙊

  • Luna
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    • 8. August 2022 um 19:08
    • #14

    ich finde, dass man nicht immer "erwarten" kann, so wie du das beschreibst Wir5 . Man muss sich auf den hund einlassen, ihn verstehen und sich freuen, wenn er begriffen hat, was man meint und wenn er deine kommandos mit freuden ausführt, dann weisst du, dass ihr auf einen guten gemeinsamen weg seid.

    So sehe ich das zumindestens.

  • Wir5
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    • 8. August 2022 um 21:05
    • #15

    Wisst ihr, es ist schwer zu erklären, was ich für eine Gefühlslage gegenüber dem Hund habe.

    Ich weiß einerseits, er liebt mich abgöttisch, er will mir gefallen, er würde sterben für mich und andererseits weiß ich aber auch, ich muss ihm mehr Vertrauen entgegenbringen.

    Er merkt diese leichte Abneigung meinerseits. Sehr sogar, er will mir dann erst recht gefallen.

    Ich habe ja mal erzählt glaub ich, dass ich Angst vor Hunden habe. Das ist mitunter ein Grund, warum ich mich auf dem Trainingsplatz nicht wohlfühle. Da sind Hunde, die mir einfach Angst machen. Dobermänner z.B. oder die riesige (leicht behinderte) sabbernde Dogge, sogar der wilde Labbi (der einfach nur wild ist, und vor Freude aber schnappt) macht mir Angst bzw. Unwohlsein. Die können noch so gut hören auf ihre Herrchen und Frauchen, ich fühle mich dort nicht wohl.

    Ich vertraue unserem Hund leider nicht, und das ist ein Problem. Aber nicht nur beim Hund, ich vertraue niemandem. Nicht mal zu 100% meinem eigenen Mann/Eltern/etc.

    Mehr Seelenmüll will ich hier aber nicht abladen.

    Dass genau diese Vertrauenssache aber das größte Problem darstellt ist mir klar und macht´s nicht leichter.

    Er kann so vieles, er ist tief in sich drin ein ganz toller Hund. Und so arg sensibel. Er merkt jede Stimmung, jede Veränderung, jeden Kummer, jede Freude. Es ist faszinierend, was ein Schäferhund für ein überaus sensibles Wesen doch ist. Das glaubt man kaum.

    Mein Problem, mein größtes Problem ist einfach, dass ich immer unruhig bin, wenn ich allein mit ihm gehe. Da lässt er den Beschützer raushängen und würde für mich sterben, käme es drauf an.
    Und da muss ich ansetzen, ihm einfach mal mehr vertrauen und selber viel viel ruhiger bleiben beim Spaziergang, wenn uns Menschen begegnen.

    Ich gehe aber oft schon raus mit der Sorge, hoffentlich kommt uns niemand entgegen. Das ist nicht gut und nicht richtig. Der Maulkorb ist dann schon für mich eine Erleichterung, da ist er auch ruhiger, vielleicht weil er weiß, er kann eh nichts weiter anstellen damit.

    Mir ist auch klar, ICH bin das Hauptproblem in dieser Sache. Daher tut es mir einfach auch mal gut, einfach zu schreiben, was ich denke und fühle.

    Ich werde an mir weiter arbeiten und vielleicht auch mal die Option Einzeltraining mit Schutzanzug nutzen, wurde mir nahegelegt. Damit ICH lerne, ruhig zu bleiben und den Hund zu kontrollieren. Bedeutet, Trainer kommt vorsorglich im Schutzanzug, damit ihm nichts passiert, weil ja mein Hund ohne Maulkorb anders ist als mit.

    Jetzt sind wir ab Ende der Woche erstmal verreist und können auch hier wieder an uns allen arbeiten.

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