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  1. Das Schäferhund Forum
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  3. Zucht & Aufzucht

DSH aus LZ, HZ oder Hybrid (Mischung LZ/HZ)?

  • Luna
  • 16. März 2024 um 16:55
  • Axman
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    • 24. März 2024 um 08:18
    • #106

    Da ist es auch sicherlich wichtig vorher zu überlegen was man anvisiert und welche Methoden man verwenden möchte.

    Bei den ruhigen Hunden, die wenig Trieb haben ein knackiges FUSS mit durchgehend voller Aufmerksamkeit in der Prüfung und dann am Ende ein explosives Voraus, da muss man vorher schon einiges selber an Energie reingesteckt haben auf dem Hundeplatz.

    Andererseits sehe ich sehr viele ruhige LZ Hunde :/ Angefangen mit Alma. Ich finde es ermüdend, wenn man manchmal Sachen so aus dem Hund herauskitzeln muss. Okay, ich habe mit Axel zwar das Extrembeispiel des Triebbolzens aber das hat ja auch (ein paar) Vorteile 8o

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Indigo1601
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    • 24. März 2024 um 09:58
    • #107
    Zitat von Axman

    Da ist es auch sicherlich wichtig vorher zu überlegen was man anvisiert und welche Methoden man verwenden möchte.

    Bei den ruhigen Hunden, die wenig Trieb haben ein knackiges FUSS mit durchgehend voller Aufmerksamkeit in der Prüfung und dann am Ende ein explosives Voraus, da muss man vorher schon einiges selber an Energie reingesteckt haben auf dem Hundeplatz.

    Andererseits sehe ich sehr viele ruhige LZ Hunde :/ Angefangen mit Alma. Ich finde es ermüdend, wenn man manchmal Sachen so aus dem Hund herauskitzeln muss. Okay, ich habe mit Axel zwar das Extrembeispiel des Triebbolzens aber das hat ja auch (ein paar) Vorteile 8o

    Aber macht nicht gerade das den Reiz des Ausbildens aus? Aus dem jeweiligen Partner das rauszukitzeln was schwer herauszulocken ist? Sorry mit einer Triebgranate sind natürlich etliche Dinge leichter am Hundeplatz (im Alltag dafür dann etliche Dinge aufwendiger).

    Mich reizt genau das ausarbeiten. Mit meiner ersten Hündin (kein Schäfi, unbekannte Wald/Wiesenmixi) musste ich erstmal ein dreiviertel Jahr dran arbeiten dass sie überhaupt ein Bringholz ins Maul nimmt. Bis wir das saubere Apportieren für die BGH2 hatten war es dementsprechend ein weiter Weg. Aber rate mal auf wen ich diesbezüglich stolzer war - auf mein Mädel oder den Schäferbuben der fast die komplette Verhaltenskette mit 6 Monaten von sich aus gezeigt hat.

  • Tay
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    • 24. März 2024 um 11:07
    • #108
    Zitat von Indigo1601

    Aber macht nicht gerade das den Reiz des Ausbildens aus? Aus dem jeweiligen Partner das rauszukitzeln was schwer herauszulocken ist? Sorry mit einer Triebgranate sind natürlich etliche Dinge leichter am Hundeplatz (im Alltag dafür dann etliche Dinge aufwendiger).

    In ganz anderem Kontext, aber für mich ist der Reiz, dass Hund und Mensch zufrieden sind und beide füreinander das sind, was sie brauchen.

  • Axman
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    • 24. März 2024 um 11:11
    • #109

    Indigo1601 Hier meine Antwort auf deine Antwort in Eros Nachwuchsfaden :)

    Ja, das meine ich mit welches Ziel man anvisiert.

    Wenn das höchste der Gefühle dann ein "immerhin hat er/sie überhaupt apportiert" ist, dann reicht MIR das nicht. :)

    BTW mein hochtriebiger Hund hat mir auch auf dem Hundeplatz nichts aber auch gar nichts geschenkt. Jeder erfahrene HF bestätigt, wie schwierig es ist mit so einem Hund Perfektion zu erarbeiten.

    Was er schenkt ist die Unermüdlichkeit.

    Abgesehen davon dauert der Aufbau eines vernünftigen Apports locker 6 Monate. ;) .... und die Arbeit daran hört nie auf.

    Mit Herauskitzeln meine ich die Grundeinstellung des Hundes. Ich mag das Gefühl dass ich den Hundesport mache weil mein Hund es geil findet und nicht genug davon bekommt.

    Wenn ich mich auf den Kopf stellen und mit den Füssen Fliegen fangen muss um meinen Hund am HP zu MOTIVIEREN, dann frage ich mich warum mein Hund denn überhaupt Hundesport machen sollte

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Indigo1601
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    • 24. März 2024 um 12:03
    • #110
    Zitat von Tay
    Zitat von Indigo1601

    Aber macht nicht gerade das den Reiz des Ausbildens aus? Aus dem jeweiligen Partner das rauszukitzeln was schwer herauszulocken ist? Sorry mit einer Triebgranate sind natürlich etliche Dinge leichter am Hundeplatz (im Alltag dafür dann etliche Dinge aufwendiger).

    In ganz anderem Kontext, aber für mich ist der Reiz, dass Hund und Mensch zufrieden sind und beide füreinander das sind, was sie brauchen.

    Bin ich voll bei Dir, das ist mein Ziel. Der Grund weshalb ich grad Hundesport-abstinent bin, der Collie-bube hat einfach kein Interesse dran.

    Aber wenn prinzipiell beide Spaß dran haben nur manches eben etwas aufwendiger zu trainieren ist, ist das durchaus etwas das mich aus der Reserve lockt 😊

  • Indigo1601
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    105
    • 24. März 2024 um 12:21
    • #111
    Zitat von Axman

    Indigo1601 Hier meine Antwort auf deine Antwort in Eros Nachwuchsfaden :)

    Ja, das meine ich mit welches Ziel man anvisiert.

    Wenn das höchste der Gefühle dann ein "immerhin hat er/sie überhaupt apportiert" ist, dann reicht MIR das nicht. :)

    BTW mein hochtriebiger Hund hat mir auch auf dem Hundeplatz nichts aber auch gar nichts geschenkt. Jeder erfahrene HF bestätigt, wie schwierig es ist mit so einem Hund Perfektion zu erarbeiten.

    Was er schenkt ist die Unermüdlichkeit.

    Abgesehen davon dauert der Aufbau eines vernünftigen Apports locker 6 Monate. ;) .... und die Arbeit daran hört nie auf.

    Mit Herauskitzeln meine ich die Grundeinstellung des Hundes. Ich mag das Gefühl dass ich den Hundesport mache weil mein Hund es geil findet und nicht genug davon bekommt.

    Wenn ich mich auf den Kopf stellen und mit den Füssen Fliegen fangen muss um meinen Hund am HP zu MOTIVIEREN, dann frage ich mich warum mein Hund denn überhaupt Hundesport machen sollte

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    Da sind wir eh d'accord

    Und bei der Hündin war nach Monaten an Apport nicht zu denken, da war sie bereit ein Bringholz ins Maul zu nehmen 😉.

    Ja natürlich bringt es nichts mit einem Hund der kein Interesse hat sich jedesmal am Platz rumzuplagen. Im Gegenteil das belastet die Beziehung weil am Ende keiner das hat was er braucht und möchte. Es ist schlichtweg unfair etwas zu verlangen dass der andere nicht in der Lage ist zu leisten.

    Zum Thema Perfektion-nun da sind wir beim Punkt. Die ist für mich persönlich da wo es beiden gut geht und Spaß macht und nicht da wo die Prüfungsordnung volle Punktezahl hergibt. Aber das definiert natürlich jeder für sich woanders und das ist auch gut so

    Klar ist ein temperamentvoller Hund auch am Platz eine Herausforderung aber versuch das Gleiche mit einem Dackel zu erreichen und Du weißt was ich meine wenn ich sag mit einem Schäfi ists leichter. Ist nicht abwertend gemeint, ich weiß selbst wieviel Arbeit da drin steckt und wie präzise man grad bei unsern Schäfis sein muss. Aber sie wollen es halt auch und machen es uns damit leicht. Unser Collie kann schöne UO, aber nach dem dritten Fuß ists ihm zu blöd und nein da hilft kein Leckerli der Welt, da hilft keine Beute. Er hat fertig. Da ist eine BH ein ganz anderes Arbeitspensum....

    Um hier wieder den Bogen zu spannen zur Ausgangsfrage:

    Ich frag mich halt immer wieviele HH wirklich einen Hund brauchen der im Hundesport mit annähernd 100% läuft. Klar ist schön und macht Spaß, aber brauchen? Wieviele HH brauchen aber einen Hund der klar im Kopf ist? Daher bin ich wie gesagt eher dafür einen im Zweifelsfall eher gemäßigten aber dafür nervenstarken Hund zu züchten als einen der am Platz Perfektion liefert aber im Alltag nonstop "gemanagt" werden muss.

  • Ruebchen
    Moderator
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    • 24. März 2024 um 13:32
    • #112
    Zitat von Indigo1601

    wieviele HH wirklich einen Hund brauchen der im Hundesport mit annähernd 100% läuft. Klar ist schön und macht Spaß, aber brauchen? Wieviele HH brauchen aber einen Hund der klar im Kopf ist?

    Als würde das Eine das Andere ausschließen...

    Bezüglich der Arbeitsbereitschaft: wenn du auf Perfektion gehst, hast du auch mit einem LZ Hund, bzw. einem Hund der dir angeblich alles schenkt noch mehr als genug zu tun. Aber halt eher hinten raus. Mein junger Rüde ist was das Apportieren angeht ein echtes Talent, für den "perfekten Apport" haben wir trotzdem 1,5 Jahre gebraucht. Dafür jetzt bisher bei jeder Prüfung immer im V.

    Wenn ich mir vorstelle, dass ich da im Vorfeld ein halbes Jahr rumbetteln müsste, dass der Hund das Holz mal eben kurz ins Maul nimmt, also das wär mir persönlich definitiv zu blöd.

    Nicht, dass ich es nicht könnte... ich habe meinen ersten Hund, eine reinrassige Deutsche Dogge, zur BGH3 ausgebildet und in Prüfungen geführt, aber Spaß hat MIR das keinen gemacht.

    Aber Jemand anders ist diese Erbsenzählerei dafür vielleicht wieder zu blöd 🤷🏼‍♀️

    Liebe Grüße,

    Nina mit A.J. & Ero 

  • Luna
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    • 24. März 2024 um 15:45
    • #113

    Ein Hund der beim Hundesport keinen Spaß hat, das muss man dann einfach irgendwann mal akzeptieren (ich hab mit meinem DSH ja so einen daheim).

    Erlebte aber mit den Vorgängern von ihm und jetzt mit dem Labbi genau das Gegenteil. Da war/ist Power und Freude drin und diese Hunde lernen auch gerne und schnell. Auch das Holz ins Maul zu nehmen und dann zu apportieren. Klar, der Feinschliff dauert beim Apport immer länger.

    Zitat von Ruebchen

    Wenn ich mir vorstelle, dass ich da im Vorfeld ein halbes Jahr rumbetteln müsste, dass der Hund das Holz mal eben kurz ins Maul nimmt, also das wär mir persönlich definitiv zu blöd.

    Da gebe ich Dir zu 100 % recht Ruebchen.

  • Axman
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    • 24. März 2024 um 17:32
    • #114

    Ja, wir sind schon in der gleichen Richtung am Denken :) Eigentlich sagen wir ja sehr ãhnliche Dinge Indigo1601

    Das wäre so ein Beispiel. Wenn mein Hund 6 oder 9 Monate lang kein Holz ins Maul nehmen will, frage ich mich, warum er das überhaupt machen sollte. Vielleicht ist auch die Methode zu überdenken?

    Es war wohl auch irgendwann der Gedanke als man begann verschiedene Hunderassen zu züchten. Hunde die für das was man machen will auch geeignet sind. Warum sollte man gegen die Natur antrainieren? Weil man es als besondere Leistung empfindet?

    Das war damals auch im Pferdesport so. Leute wollten mit ihren Hannoveranern und Kaltblütern Reining oder Trail machen. Haben viele Trainer in die Verzweiflung getrieben. Aus der Zeit stammt der Spruch: "Trainer was rätst du mir?" Antwort: "Ein neues Pferd!" :D

    Okay, am Ende natürlich jeder wie ers mag. Und die Zucht kann man natürlich auch immer nur im Groben anpassen, für jeden Einzelnen sein Plaisierchen ist schwierig, denke ich.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

    Einmal editiert, zuletzt von Axman (24. März 2024 um 17:40)

  • Axman
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    • 24. März 2024 um 17:50
    • #115
    Zitat von Indigo1601

    Bin ich voll bei Dir, das ist mein Ziel. Der Grund weshalb ich grad Hundesport-abstinent bin, der Collie-bube hat einfach kein Interesse dran.

    Aber wenn prinzipiell beide Spaß dran haben nur manches eben etwas aufwendiger zu trainieren ist, ist das durchaus etwas das mich aus der Reserve lockt 😊

    Absolut.

    Glaube mir, der Triebbolzen lockt mich sehr sehr sehr aus der Reserve. :D

    Ich fürchte in letzter Zeit haben meine Trainingskameraden am Platz öfter mal leise gebetet "hoffentlich macht der Axel heute nicht wieder so ne Sch..... - hoffentlich macht der Axel heute nicht wieder so ne Sch.... - hoffentlich......" :D :saint:

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Kathy
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    • 24. März 2024 um 19:23
    • #116

    Nun ja, nur weils Bringen nicht hin haut, heißt das ja nicht, dass der Hund keinen Spaß an der Arbeit hat. Solang es nur am Bringen happert.

    Aber ja es ist mühsam wenn du den Hund anbetteln musst, dass er das Holz ins Maul nimmt. Nur manchmal liegts nicht nur am Hund. Kiara bringt mittlweile auch ganz passabel, unsere Paradedisziplin wirds vermutlich nie, aber mit etwas Training noch sicher Prüfungstauglich.

    Es gibt aber Hunde die definitiv kein Interesse an irgendwelchen Apportierspielchen haben, dann muss man das einsehen und halt was anderes machen. Damals bei Fina hatte ich eine Dame mit einer Collie Hündin in der Trainingsgruppe. Bis zur BGH 2 halt, weil da war Schluss für sie, Bringen ging gar nicht. Nur war die 1er schon relativ mühsam, der Hund wollte einfach keine UO machen. Fürs Frauli hat sies halt gemacht, aber Spaß hatte sie keinen. Die beiden sind dann zum Agility gewechselt und dort war die Hündin voll dabei und hatte Spaß.

    Aber wie oft werden Hunde in quasi Profibereich weiter gegeben, weil der Hund dann für die Anforderungen nicht ausreicht? Gibt es sicher immer wieder. Daher kann man zwar den Grundstock mit der Zucht legen, aber Garantie hat man trotzdem nicht. Es sind Lebewesen und die Charaktere unterscheiden sich. Gibt sicher auch LZ die dann beim "Hobby"sportler in guten Händen sind, weil für den großen Sport reicht die Arbeitseinstellung halt nicht.

  • Axman
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    • 24. März 2024 um 20:02
    • #117

    Vor einiger Zeit hatten wir es ja schon mal erwähnt, den Zwangsapport. In den USA wird das auch heute noch "forced retrieve" genannt und oft macht man sich heute einen Spaß daraus und nennt es den "force free forced retrieve" ^^ (ich will nicht behaupten dass es KEINEN Zwangsapport mehr gibt)

    Was ich sagen will ist, dass das Thema Apport wohl immer schon delikat war aber ein Hund mit genug Trieb und Motivation hat eigentlich schon die halbe Miete. Und DESHALB will man Hunde mit Trieb. (nicht nur wegen dem Apport natürlich, Apport nur als Beispiel)

    Der Gedanke "mein Hund macht das alles für mich weil er mich glücklich machen will" gehört in die Welt von Einhörnern und Regenbögen. ROSA FARBENEN! ^^ :love: ;)

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Axman
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    • 24. März 2024 um 20:11
    • #118
    Zitat von Kathy

    Aber wie oft werden Hunde in quasi Profibereich weiter gegeben, weil der Hund dann für die Anforderungen nicht ausreicht?

    Finde ich total korrekt

    Zitat von Kathy

    Daher kann man zwar den Grundstock mit der Zucht legen, aber Garantie hat man trotzdem nicht. Es sind Lebewesen und die Charaktere unterscheiden sich. Gibt sicher auch LZ die dann beim "Hobby"sportler in guten Händen sind, weil für den großen Sport reicht die Arbeitseinstellung halt nicht.

    Da bin ich ganz bei dir. Ich behaupte, dass 90% der LZ für den Hobbysportler und ambitionierten Hobbysportler sind und nur 10% das Zeug für die Top Klasse haben, ebenso wie die Hundeführer.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • IcyMouse1927
    Gast
    • 24. März 2024 um 20:18
    • #119

    Irgendwie kommen solche Themen ja auf und dann trifft man plötzlich Leute mit solchen Themen :D

    Ich habe kürzlich eine Frau auf einer Hundler-Veranstaltung getroffen, die sich nach einem Welpen umsieht. Sie fand Quennie ganz toll (so lustig und hupfig und voller Energie), sowas wünscht sie sich auch. Einen aktiven, triebigen Hund, weil ihr aktueller eher ne Schlaftablette ist.

    Eine Stunde später haben wir uns dann weiter unterhalten und dann kam raus, dass der Hund aber im Alltag bitte keine Arbeit machen darf. LZ wird ja "nur noch so gezüchtet dass sie für den Alltag nicht zu gebrauchen sind". Ja, da frag ich mich halt schon, was sich manche Leute so vorstellen, was EIN Hund alles können und leisten muss, ohne dass man viel dafür tun muss. Auf dem Hundeplatz will man das Geschenk des ewigen Arbeitseifers und zuhause soll der Hund dann aber bitte von Haus aus so einfach und nett und brav sein, dass man nix mehr dran tun muss oder wie?

    Dieses Gespräch hat mich wieder bestätigt: Die Leute sind einfach verwöhnt. Man will nichts mehr mit Vor- und Nachteilen sondern nur noch Vorteile. Das mag bei einem Staubsauger klappen.

    Einmal editiert, zuletzt von IcyMouse1927 (24. März 2024 um 20:49)

  • Wuesti
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    10
    • 24. März 2024 um 20:44
    • #120
    Zitat von GeierWally

    Das mag bei einem Staubsauger klappen.

    ... und sogar den muss man zwischendurch mal ausleeren gehen, was für ein Mist 😉

    Aber der Hund, der privat so gar keine Arbeit macht, der muss wohl noch erfunden oder durch ein Stofftier ersetzt werden

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