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TierSchHuV auf Veranstaltungen

  • Maline
  • 15. April 2026 um 14:17
  • Wuesti
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    • 16. April 2026 um 22:37
    • #16

    @Hipira : wir werden sehen ... seit es in unserer LG den Wechsel bei den Amtsveterinären gab ist das irgendwie auch alles nicht mehr so leicht wie mit dem Kollegen davor (der hatte wirklich Kenne) ... vielleicht macht unser 1. Vorsitzender, aber auch wieder mehr draus, als er müsste 😉 das wäre ja auch nicht vollkommen abwegig

    Axman : die Vorgaben gelten hier in der LG aktuell und bis auf Weiteres natürlich auch für sportlich geführte Mischlinge etc. ... aber im Grunde wird hier eigentlich bloß eine ohnehin schon bestehende Regelung gesundheitlich auffällige Hunde aus der Prüfung zu nehmen bürokratisch aufgebauscht ... du weißt ja: der gemeine Deutschländer muss sowas nach DIN normen 😅

  • SparklingSalad2260
    Gast
    • 17. April 2026 um 07:27
    • #17

    Axman: Deutschland verwaltet sich zu Tode. Ich bin der Meinung, dass weiterhin diejenigen, denen das Wohl ihres Hundes am Herzen liegt, verantwortlich, liebevoll und fair mit ihren Hunden umgehen werden und sie körperlich angemessen auslasten und die anderen eben nicht. Daran werden weder dieser Wisch noch verschäfte Tierschutzgesetze etwas ändern. Ich habe aber keine Lust mehr, mich über diese Sachen aufzuregen. Dann ist das jetzt eben so und unsere Tierärzte bekommen nochmal 20,- bis 80,- pro Jahr mehr von uns. ;)

    Ich bin keine Expertin in der Sache, habe das ganze aber so verstanden:

    Die Anforderung mit den tierärztlichen Gutachten kommt von den Veterinärämtern, nicht den Rassezuchtverbänden. Da diese Ämter sehr unterschiedlich ticken, hat man sich in der LG07 auf dieses Formular geeinigt, damit die Anforderungen an die HF und Halter nicht von Veranstaltung zu Veranstaltung anders sind.

    Wuesti: Das Formular kann also kontrolliert werden auf Prüfungen und Schauen, wo das Veterinäramt präsent ist. OG-Prüfungen müssen dem Veterinäramt nicht gemeldet werden und ich war auch noch auf keiner Prüfung, wo das Veterinäramt zu Besuch gekommen ist. Daher ist die Chance, dass da kontrolliert wird, extrem gering, aber für diesen Fall legen wir jetzt eben dieses Formuar auf OG-Prüfungen zu unseren Impfpässen.

    In unserem Verein haben wir Hunde ohne Papiere, einen SH über 12 Monate, der nicht geröngt ist und auch einen Hund mit mittlerer ED. Die Aussage unseres LG-Vorstands ist, dass alle starten können, natürlich solange sie am Tag der Prüfung keine gesundheitlichen Einschränkungen zeigen. :)

  • Maline
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    • 17. April 2026 um 07:50
    • #18
    Zitat von Hipira

    Die Anforderung mit den tierärztlichen Gutachten kommt von den Veterinärämtern, nicht den Rassezuchtverbänden.

    Es sind schon sehr viele Hundeschauen ausgefallen, weil die teilweise sehr hohen Anforderungen nicht erfüllt werden können. Es gab teilweise Anforderungen, das Röntgenbild darf nicht älter als 1 Jahr sein. Niemand röntgt seinen gesunden Hund alle paar Monate. Und jedes Vet-Amt tickt anders.

    Der VDH versucht ja einheitliche Regelungen mit zu gestalten.

    Wie schon mehrfach geschrieben, es betrifft Hundesportler und gewissenhafte Züchter.

  • SparklingSalad2260
    Gast
    • 17. April 2026 um 08:06
    • #19

    Das mit den wiederholten Röntgenbildern ist der totale Schwachsinn. Dann drücke ich euch im VDH (und den anderen betroffenen Vereinen) die Daumen, dass da bald eine akteptable Lösung gefunden wird.

  • Axman
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    • 17. April 2026 um 09:45
    • #20
    Zitat von Maline
    Zitat von Hipira

    Die Anforderung mit den tierärztlichen Gutachten kommt von den Veterinärämtern, nicht den Rassezuchtverbänden.

    Es sind schon sehr viele Hundeschauen ausgefallen, weil die teilweise sehr hohen Anforderungen nicht erfüllt werden können. Es gab teilweise Anforderungen, das Röntgenbild darf nicht älter als 1 Jahr sein. Niemand röntgt seinen gesunden Hund alle paar Monate. Und jedes Vet-Amt tickt anders.

    Der VDH versucht ja einheitliche Regelungen mit zu gestalten.

    Wie schon mehrfach geschrieben, es betrifft Hundesportler und gewissenhafte Züchter.

    Die Tierärzte müssen ihre teuren Geräte finanzieren. Seit der Erhöhung der Gebühren versuchen die Tierhalter wohl den Einsatz von Geräten weitestmöglichst zu vermeiden daher muss eine Zwangs-Regelung von der Tierarzt-Mama her :D :D :D

    ....das ist nicht Ernst gemeint. Aber die Gedanken werden in solche Richtungen gelenkt. Ich bin definitiv der Meinung dass die Kompetenz von Veterinärämtern sowieso überschritten ist, was Hundesportveranstaltungen angeht....... Die kennen sich VIELLEICHT mit Kühen und Hühnern möglicherweise Meerschweinchen aus......

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

  • Palinka74
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    • 17. April 2026 um 10:21
    • #21
    Zitat von Axman

    Die Tierärzte müssen ihre teuren Geräte finanzieren. Seit der Erhöhung der Gebühren versuchen die Tierhalter wohl den Einsatz von Geräten weitestmöglichst zu vermeiden daher muss eine Zwangs-Regelung von der Tierarzt-Mama her :D :D :D

    ....das ist nicht Ernst gemeint. Aber die Gedanken werden in solche Richtungen gelenkt. Ich bin definitiv der Meinung dass die Kompetenz von Veterinärämtern sowieso überschritten ist, was Hundesportveranstaltungen angeht....... Die kennen sich VIELLEICHT mit Kühen und Hühnern möglicherweise Meerschweinchen aus......

    Ich würde das gar nicht mal sooooo weit weg schieben X/

    Läuft im menschlichen Gesundheitssystem ja nicht viel anders 8|

    Django (Andy vom Biberstieg) *13.04.2020

    Spike (03/2005 - 11/2019) für immer in meinem Herzen <3

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    Secans
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    • 17. April 2026 um 13:11
    • #22

    Die Veterinärsämter wären schon das richtige als Kompetenzzentrum, ich denke die Problematik ist einfach gesellschaftlich. Sehr viele Menschen könne beruflich nicht mehr mit Verantwortung umgehen. Hier braucht es einfach sehr klare Regeln und wenig Ermessensspielräume, das mag früher funktioniert haben, heute tut es das leider nicht mehr.

  • Flummi
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    • 18. April 2026 um 09:15
    • #23

    Vorne weg, ich persönlich bin mit Flummi ja auch betroffen und sie wird deshalb der erste Hund sein, der nie eine Prüfung laufen wird. Meine Begeisterung über die Verordnung hält sich also auch stark in Grenzen.

    Trotzdem versuche ich mal neutral zu bleiben und erstmal den Text der TierSchHuV (blau) zu zitieren:

    Paragraph 10 der TierSchHuV lautet:

    „Es ist verboten, Hunde auszustellen oder Ausstellungen mit Hunden zu veranstalten,

    1. bei denen Körperteile, insbesondere Ohren oder Rute, tierschutzwidrig vollständig oder teilweise amputiert worden sind oder

    2. bei denen erblich bedingt

    a) Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten, b) mit Leiden verbundene Verhaltensstörungen auftreten, c) jeder artgemäße Kontakt mit Artgenossen bei ihnen selbst oder einem Artgenossen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führt oder d) die Haltung nur unter Schmerzen oder vermeidbaren Leiden möglich ist oder zu Schäden führt.

    Satz 1 gilt entsprechend für sonstige Veranstaltungen, bei denen Hunde verglichen, geprüft oder sonst beurteilt werden.“


    Dieser letzte Satz,

    Satz 1 gilt entsprechend für sonstige Veranstaltungen, bei denen Hunde verglichen, geprüft oder sonst beurteilt werden.“

    ist unser Problem! Deshalb "muss" es dann eben auch bei RO gemacht werden.

    Schwierig empfinde ich auch diese Formulierung im Text:

    "2. bei denen erblich bedingt"

    Denn meiner Meinungen fehlt hier das Wort ..."menschengemachte"...

    Ich gehe jetzt mal vom "guten Gedanken" aus, der hinter dieser Verordnung stehen könnte. "Man möchte gehen menschliche " Schönheitsideale" in der Zucht (die körperliche Leiden zur Folge haben) wie z.B extreme Kurznasigkeit mit Atemproblemen, vorgehen. Dann finde ich das grundsätzlich GUT! Leider ist das Gesetz so nicht formuliert.

    Die Anwendung z.B. auf Hüftdysplasie (und ja, die ist eben auch erblich bedingt) empfinde ich als (sehr nett ausgedrückt), sehr schwierig. Denn sie ist nicht menschlich gemacht. Ich habe privat Kontakt zu einer Archäozoologin. Sie sagt ganz klar: "Diese Skelett - Erkrankungen können schon bei prähistorischen Knochenfunden von Wölfen nachgewiesen werden!" Das kann doch dann nicht einfach per Gesetz "Verboten" werden!

    Wenn dem so wäre, wäre ich für ein Gesetz gegen Krebs.

    Und durch solchen, sorry, Schwachsinn hat Wuesti die Probleme, die sie jetzt hat. Das ist einfach nur ärgerlich.

    Trotzdem, irgendwie finde ich die Verordnung ja gar nicht so falsch... Sie ist meiner Meinung nach in vielen Details nur viel zu unpräzise. Oder anders gesagt, einfach nicht gut.

    Außerdem, wie ja schon viele geschrieben haben, betrifft es eben nicht die, die es im positiven Sinn von der Verordnung treffen sollte, sondern die Falschen.

    Noch zur Info. Ein Verstoß dagegen, kann mit einer Strafe von bis zu 25000€ belegt werden.

    In der heutigen Zeit, kann ich wirklich jeden Vorsitzenden eines Vereins verstehen, der sich dagegen sehr gut absichern möchte!

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    Secans
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    • 18. April 2026 um 09:39
    • #24
    Zitat von Flummi

    Trotzdem, irgendwie finde ich die Verordnung ja gar nicht so falsch... Sie ist meiner Meinung nach in vielen Details nur viel zu unpräzise. Oder anders gesagt, einfach nicht gut

    Die Verordnung ist auch nicht falsch und es war ja auch notwendig, ein einsehen bei vielen Züchtern war ja gar nicht absehbar.

    Es braucht heutzutage halt ganz klare Präzision, wie ich schon sagte, die Vetämter sind offenbar nicht dazu tauglich selbst zu interpretieren.

    Diese Gesetze sind ja nicht dazu gedacht Veranstaltungen zu blockieren, genauso wie der 11er keine Zucht blockieren soll. Leider wird das zunehmend aus solchen Gesetzen abgeleitet und gemacht. Warum auch immer, ob nun aus „Überzeugung“ oder weil man keine Verantwortung tragen möchte und deshalb einfach alles blockiert.

    Letztendlich ist es wie überall, unser aktuelles Mindset führt zu überregulierung und blockiert in allen Bereichen.

  • Flummi
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    • 18. April 2026 um 11:19
    • #25

    Nach der Notwendigkeit der Präzisierung habe ich zwar sebst gerufen.

    Obwohl ich genau das, eigentlich auch eher kritisch sehe.

    Henne-Ei-Prinzip

    Auch ich empfinde Deutschland oft als überreguliert. Wünschte mir mehr Eigenverantwortung und gesunden Menschenverstand. Dies hat die Gesellschaft aber anscheinend leider verlernt. Es gibt oft nicht den ernsten Willen zur Einigung, bei unterschiedlichen Meinungen bzw. Leben und leben lassen, klappt heutzutage irgendwie auch nicht mehr. Und alle (in dem Fall auch ich) rufen wieder nach noch detaillierteren Verordnungen...

    Ein Teufelskreis, aus dem ich persönlich eigentlich keinen Ausweg sehe.

    Denn Mal schnell alle Gesetze bis auf's GG auf Null setzten ist ja auch keine Option!

    Das würde in Kombination mit dem fehlende Menschenverstand und Leben lassen, zu Mord und Totschlag führen.

    Da bei solchen Gesetzgebungen oft die bessere Lobbyarbeit zählt und gewinnt, ist unser Problem, dass die Gegenseite hier wohl lauter argumentiert und päsenter ist.

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    Secans
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    • 18. April 2026 um 12:48
    • #26

    Wir regulieren halt mal wieder Probleme die gar nicht da sind und schießen an dem vorbei wo eigentlich was gemacht werden müsste.

  • Axman
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    • 18. April 2026 um 17:08
    • #27

    Mich kotzt es an, weil Hundesport und vor allem solche Sportarten wie RO wo es sicherlich auch viele Kinder gibt eigentlich leichter und zugänglicher gemacht gehört.

    Es sollte gelobt und gefördert werden, wenn Hundehalter solch einen Einsatz zeigen und FREIWILLIG mit ihrem Hund trainieren gehen und ihn erziehen.

    Da wird immer geschrien "Hundeführerschein" aber dort wo die Hundehalter freiwillig auf eigene Kosten ihren Hunden Beschäftigung und Training und Erziehung zukommen lassen werden dann noch Auflagen draufgeknallt?! Die haben doch wirklich alle ne Meise.

    Irgendwelche Sesselfurzer die zu Hause nichts zu melden haben müssen sich an anderer Stelle aufspielen.....

    Die totale Verbiegung und Ausnutzung jeder Unklarheit und Grauzone in der Gesetzgebung kann zu skurrilen Dingen führen wie man jetzt ja an den USA sehen kann.

    LG Angie

    Axel geb 2019

    Ioshy geb 2025

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