TierSchHuV auf Veranstaltungen

  • ABER: mich wurmt, dass ich noch nicht weiß was mit den "kaputten" Hunden ist.

    Das fällt bei uns ja bei Da Vinci ins Gewicht.

    Der hat ja die schwere ED, ist beidseitig operiert und aktuell schmerzfrei/sportfähig.

    Mag sein, dass ich ihn jetzt hier nicht mehr auf Prüfungen vorführen darf...

    Wuesti: Wenn dein Hund fit, schmerzfrei und sportfähig ist, wirst du bei Prüfungen auf OG-Level kein Problem haben. Hatte für unsere OG nachgefragt. :)

    Wenn das so ist (was ja gut ist), warum wird dann das ganze Brimborium überhaupt gemacht?


    Es macht es den Leuten nur wieder noch einen Ticken schwerer Hundesport zu betreiben und auf Prüfungen zu gehen. Man hatte doch bisher auch schon die Möglichkeit Hunde die gesundheitlich unfit erscheinen aus der Prüfung zu nehmen und einem Tierarzt vorzustellen.


    Ich würde gerne wissen was der beabsichtigte Zweck davon ist, weil wenn man will, dass Rassehundkäufer Röntgen und sonstige Untersuchungen verpflichtend machen sollen, kann man das doch auf anderem Wege tun.


    Was ist denn mit Mischlingen die möglicherweise sporteinschränkende Krankheiten oder Defekte haben? Interessiert das nicht?

  • Hipira : wir werden sehen ... seit es in unserer LG den Wechsel bei den Amtsveterinären gab ist das irgendwie auch alles nicht mehr so leicht wie mit dem Kollegen davor (der hatte wirklich Kenne) ... vielleicht macht unser 1. Vorsitzender, aber auch wieder mehr draus, als er müsste 😉 das wäre ja auch nicht vollkommen abwegig


    Axman : die Vorgaben gelten hier in der LG aktuell und bis auf Weiteres natürlich auch für sportlich geführte Mischlinge etc. ... aber im Grunde wird hier eigentlich bloß eine ohnehin schon bestehende Regelung gesundheitlich auffällige Hunde aus der Prüfung zu nehmen bürokratisch aufgebauscht ... du weißt ja: der gemeine Deutschländer muss sowas nach DIN normen 😅

  • Axman: Deutschland verwaltet sich zu Tode. Ich bin der Meinung, dass weiterhin diejenigen, denen das Wohl ihres Hundes am Herzen liegt, verantwortlich, liebevoll und fair mit ihren Hunden umgehen werden und sie körperlich angemessen auslasten und die anderen eben nicht. Daran werden weder dieser Wisch noch verschäfte Tierschutzgesetze etwas ändern. Ich habe aber keine Lust mehr, mich über diese Sachen aufzuregen. Dann ist das jetzt eben so und unsere Tierärzte bekommen nochmal 20,- bis 80,- pro Jahr mehr von uns. ;)


    Ich bin keine Expertin in der Sache, habe das ganze aber so verstanden:

    Die Anforderung mit den tierärztlichen Gutachten kommt von den Veterinärämtern, nicht den Rassezuchtverbänden. Da diese Ämter sehr unterschiedlich ticken, hat man sich in der LG07 auf dieses Formular geeinigt, damit die Anforderungen an die HF und Halter nicht von Veranstaltung zu Veranstaltung anders sind.


    Wuesti: Das Formular kann also kontrolliert werden auf Prüfungen und Schauen, wo das Veterinäramt präsent ist. OG-Prüfungen müssen dem Veterinäramt nicht gemeldet werden und ich war auch noch auf keiner Prüfung, wo das Veterinäramt zu Besuch gekommen ist. Daher ist die Chance, dass da kontrolliert wird, extrem gering, aber für diesen Fall legen wir jetzt eben dieses Formuar auf OG-Prüfungen zu unseren Impfpässen.


    In unserem Verein haben wir Hunde ohne Papiere, einen SH über 12 Monate, der nicht geröngt ist und auch einen Hund mit mittlerer ED. Die Aussage unseres LG-Vorstands ist, dass alle starten können, natürlich solange sie am Tag der Prüfung keine gesundheitlichen Einschränkungen zeigen. :)

  • Die Anforderung mit den tierärztlichen Gutachten kommt von den Veterinärämtern, nicht den Rassezuchtverbänden.

    Es sind schon sehr viele Hundeschauen ausgefallen, weil die teilweise sehr hohen Anforderungen nicht erfüllt werden können. Es gab teilweise Anforderungen, das Röntgenbild darf nicht älter als 1 Jahr sein. Niemand röntgt seinen gesunden Hund alle paar Monate. Und jedes Vet-Amt tickt anders.

    Der VDH versucht ja einheitliche Regelungen mit zu gestalten.

    Wie schon mehrfach geschrieben, es betrifft Hundesportler und gewissenhafte Züchter.

  • Das mit den wiederholten Röntgenbildern ist der totale Schwachsinn. Dann drücke ich euch im VDH (und den anderen betroffenen Vereinen) die Daumen, dass da bald eine akteptable Lösung gefunden wird.

  • Die Anforderung mit den tierärztlichen Gutachten kommt von den Veterinärämtern, nicht den Rassezuchtverbänden.

    Es sind schon sehr viele Hundeschauen ausgefallen, weil die teilweise sehr hohen Anforderungen nicht erfüllt werden können. Es gab teilweise Anforderungen, das Röntgenbild darf nicht älter als 1 Jahr sein. Niemand röntgt seinen gesunden Hund alle paar Monate. Und jedes Vet-Amt tickt anders.

    Der VDH versucht ja einheitliche Regelungen mit zu gestalten.

    Wie schon mehrfach geschrieben, es betrifft Hundesportler und gewissenhafte Züchter.

    Die Tierärzte müssen ihre teuren Geräte finanzieren. Seit der Erhöhung der Gebühren versuchen die Tierhalter wohl den Einsatz von Geräten weitestmöglichst zu vermeiden daher muss eine Zwangs-Regelung von der Tierarzt-Mama her :D :D :D


    ....das ist nicht Ernst gemeint. Aber die Gedanken werden in solche Richtungen gelenkt. Ich bin definitiv der Meinung dass die Kompetenz von Veterinärämtern sowieso überschritten ist, was Hundesportveranstaltungen angeht....... Die kennen sich VIELLEICHT mit Kühen und Hühnern möglicherweise Meerschweinchen aus......

  • Die Tierärzte müssen ihre teuren Geräte finanzieren. Seit der Erhöhung der Gebühren versuchen die Tierhalter wohl den Einsatz von Geräten weitestmöglichst zu vermeiden daher muss eine Zwangs-Regelung von der Tierarzt-Mama her :D :D :D


    ....das ist nicht Ernst gemeint. Aber die Gedanken werden in solche Richtungen gelenkt. Ich bin definitiv der Meinung dass die Kompetenz von Veterinärämtern sowieso überschritten ist, was Hundesportveranstaltungen angeht....... Die kennen sich VIELLEICHT mit Kühen und Hühnern möglicherweise Meerschweinchen aus......


    Ich würde das gar nicht mal sooooo weit weg schieben X/

    Läuft im menschlichen Gesundheitssystem ja nicht viel anders 8|

  • Die Veterinärsämter wären schon das richtige als Kompetenzzentrum, ich denke die Problematik ist einfach gesellschaftlich. Sehr viele Menschen könne beruflich nicht mehr mit Verantwortung umgehen. Hier braucht es einfach sehr klare Regeln und wenig Ermessensspielräume, das mag früher funktioniert haben, heute tut es das leider nicht mehr.