DSH und Schwimmen ja, aber bitte immer "MIT" Schwimmweste

  • Zu den Schwimmhäuten: Kann mir jemand ein Foto schicken von einem Hund OHNE Schwimmhäute? Also Arwas Flossen sind komplett dicht, also zwischen den Zehen sind so Häute, ich dachte das sei normal. Deshalb würde ich gerne sehen wie das aussieht, also ob Arwa welche hat oder ob das normal ist wie Arwa ist und wie dann Schwimmhäute aussehen. Ähm sehr kompliziert beschrieben ^^


  • So, mal Bilder von heute morgen. Ich glaube, man sieht gut, dass Bassams Hinterteil nicht im Wasser hängt.

    Darum würde mich ein Bild oder Video von einem Hund, bei dem das Fall ist, interessieren

  • Ich glaube, man sieht gut, dass Bassams Hinterteil nicht im Wasser hängt.

    Ich versuche, nochmal ein Video zu machen, kann aber jetzt schon sagen: Bei Pepper sieht das vollkommen anders aus!
    Schwanz und Rücken bis zur Mitte sieht man gar nicht. Dann kommt der Hals und Kopf, und die Nase zeigt auch schon mehr Richtung Himmel als nach vorne, sprich die Schnauze liegt nicht parallel zur Wasseroberfläche sondern zeigt schräg nach oben.
    Das wird komplett anders, wenn er die Schwimmweste trägt.
    Aber auch dann liegt Pepper tiefer im Wasser, soda´ß die Schnauze praktisch mit der Unterseite so ca. 1cm im Wasser liegt.

  • Könnte es mit Übung zu tun haben? Hunde versuchen ja anfangs auf die Wasseroberfläche zu kommen bevor sie schalten wie das effizienter geht. Keiner meiner Hunde sinkt hinten ab. Beide schwimmen wirklich viel. Eine Schwimmweste haben beide noch nie gesehen.

  • Pepper : ok, sehr spannend.

    Ich bin ja diese Woche 2x mit dem Hund ins Wasser und mit ihm geschwommen und auch da sieht man Rücken und Po ständig aus dem Wasser ragen.

    Für uns war das Trockenübung, da wir morgen für 2 Wochen nach Spanien zum Strandurlaub fahren. Und letztes Jahr ist Herr Hund beleidigt aus dem Wasser geflüchtet, als wir rein sind :D das war nämlich bisher sein Reich.

    hat aber dieses Jahr geklappt. Er wollte beim ersten Mal mit mir Schwimmen nichts von mir wissen und hat mich mit abschätzigen Blicken abgestraft. Beim 2. Mal wars schon besser

  • Denke das ist einfach eine Frage der Technik. Die einen schwimmen wie ein Fisch, die anderen eher wie "Modell Bleiente".


    Mir ist es wichtig, dass meine Hunde ohne Schwimmweste schwimmen lernen und es auch gut können. Und dass sie eben die richtige Technik lernen. Ich gehe mit denen rein und helfe ihnen, die richtige Position (so wie der Hund von Bass23) im Wasser zu finden. Wenn sie das verinnerlicht haben, kriegen sie aber eine Schwimmweste aus 2 einfachen Gründen:


    1. auch der Beste Schwimmer kann mal einen Krampf o.ä. haben und untergehen... wenn ein dunkler Hund 15m draußen im See plötzlich unter der Wasseroberfläche verschwindet machste halt einfach garnix mehr.

    2. Wir gehen nicht "einfach nur zum Spaß" Schwimmen, sondern auch als Training für das Herz-Kreislauf-System und natürlich auch die Muskulatur. Als Training ist es MIT Schwimmweste EFFEKTIVER, weil die Weste in der Vorwärtsbewegung einen deutlichen Wiederstand liefert, gegen den der Hund arbeiten muss.

  • Ruebchen, wie sieht dein Trainingsprogramm aus?

    Ich halte Lex an der Weste fest und lasse ihn 5 bis 10min auf der stelle schwimmen, dann eine Pause, das ganze drei mal.....so oder so ähnlich hat es mir eine Physio vor einigen Jahren erklärt.

    Nur im Wasser dürfen die beiden noch einem Ball hinterher Jagen/Schwimmen, das kommt dann noch hinzu.

  • Ich denke auch, es gibt wie bei Menschen auch, einfach welche, die bessere körperliche Vorraussetzungen haben zum schwimmen.


    Das was ich oben schrieb spielt da mit rein, die Anatomie und die Dichte des Körpers gegenüber der Dichte des Wassers und dann Lungenvolumen und die Art des Bewegungsablaufes und der Atmung. Wenn Menschen schwimmen kommt es auch auf die Körperspannung an, wer mehr anspannt geht leichter unter. Entspannt trägt besser. Erstmal. Also spielt das Mentale wohl auch eine Rolle.


    Habe die Tage ein Video von Wasser-Agility gesehen. Der ideale Sport für den Sommer :)


    Nächste Woche bekommen wir einen Pool, dann bin ich 1 Woche nicht da aber danach darf Ioshy dann richtig schwimmen lernen. Er schwamm ja schon wie ein Seehund, letztes Jahr als er ganz klein war, falls ihr euch erinnert aber das war von mir nicht geplant. ^^

  • 1. auch der Beste Schwimmer kann mal einen Krampf o.ä. haben und untergehen... wenn ein dunkler Hund 15m draußen im See plötzlich unter der Wasseroberfläche verschwindet machste halt einfach garnix mehr.

    2. Wir gehen nicht "einfach nur zum Spaß" Schwimmen, sondern auch als Training für das Herz-Kreislauf-System und natürlich auch die Muskulatur. Als Training ist es MIT Schwimmweste EFFEKTIVER, weil die Weste in der Vorwärtsbewegung einen deutlichen Wiederstand liefert, gegen den der Hund arbeiten muss.

    Ich würde Deinen 1. Punkt gerne nochmal um einen wichtigen Punkt ergänzen.
    Hund leben im Hier & Jetzt und sie laufen, schwimmen und jagen rum, bis die Batterie komplett leer ist.
    Wir kennen das u.U. von langen Wanderungen etc. wo der Hund läuft und sich plötzlich einfach auf den Boden knallt und nicht mehr weiterläuft.

    Im Wasser muss man vorausplanen. Wir wissen i.d.R., wieviel Kraft wir noch haben und wenn wir platt sind, starten

    wir die Tour nicht mehr bis zum anderen Ufer.
    Hunde wissen nicht, das sie "bald" nicht mehr können, bzw. wie ihr Engie-Level ist.
    Wenn Pepper total platt ist und ich ne Frisbee mitten in den Kanal schmeiße, würde er trotzdem losschwimmen...
    Die Gefahr, das die dann einfach absaufen halte ich für extrem hoch.