Ex-Besitzer will Hund sehen

  • Hallo! Ich hab eine Frage?(

    Ich hab meinen Rocky noch nicht lange und der Ex-Besitzer möchte den Hund gerne sehen. Ich hab ihn erstmal vertröstet weil ich mir nicht sicher bin ob das so gut ist für den Hund ?!

    Der Bruder von dem Besitzer, der mir Rocky auch übergeben hatte, war schon zu Besuch mit 2 seiner Kinder weil die Tochter jeden Tag geweint hatte. Rocky wollte augenscheinlich nicht dass sie weg fahren. Aber danach ging es ihm gut. Hat sogar sofort einen Ball geholt und mit mir gespielt. Später hab ich raus gefunden dass er niemanden gehen lassen will, mit dem man auch nur ein paar Stunden verbracht hat. Ich bin irritiert. Ist das nun ok für ihn oder sollte ich dem Ex- Besitzer sagen, dass ich ihm gerne erstmal Fotos schicken kann und er den Hund nach einem Jahr oder einem halben sehen kann? Oder lieber garnicht? Ich will nicht so eiskalt sein aber auch im Sinne des Hundes handeln

    Wie ist eure Meinung dazu?

    Er wollte den Hund eigentlich ins Tierheim geben. Dort hätte er den ja auch nicht besucht oder ?

  • Oooh, da muss ich ja jetzt echt vorsichtig sein bei der Wortwahl... :cursing: Fakt ist, er wollte Rocky ins TH bringen und, soweit ich verstanden habe, war es nicht etwa eine Erkrankung des Halters oder sonstige stichhaltige Abgabegründe.

    Meine Schwägerin hat vor 2 Jahren eine schwierige Hündin übernommen, die sollte ebenfalls ins Tierheim (wg Überforderung). Sie hat damals Besuchsanfragen geblockt, die Hündin war gerade dabei sich einzuleben. Sie hat die Ex-Halterin anfangs sporadisch auf dem Laufenden gehalten und auch das nach einiger Zeit eingestellt.

    Ich bin ganz ehrlich: sollte der Abgabegrund nicht einer gewesen sein, der jeden von uns treffen kann (sondern schlicht der, dass ein tauber Hund nicht Wache schieben kann), würde meine Ablehnung nicht sehr freundlich ausfallen...

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Peppermint

    Ja.. ich Versuch das mal irgendwie zu erklären wie es mir erklärt wurde.

    Also: 1. Begründung bei der „Übergabe“ von Rocky war, der Besitzer hätte einen Bandscheibenvorfall und wäre im Krankenhaus und müsste operiert werden. Niemand könnte sich um Rocky kümmern.

    2te Version war dann :

    Rockys Besitzer ist aus dem Krankenhaus raus, wurde nicht operiert und es muss noch geschaut werden ob eine OP nötig wäre :/

    3te Begründung nachdem ich viel nachgehakt habe; Rocky wäre eh taub und hört keine Autos mehr, deswegen wäre es für ihn auf dem Autohandelhof zu gefährlich, da er dort ohne Leine rum lief.

    Mir kommt das alles sehr eigenartig vor und auch unsympathisch.

    Der Besitzer meldet sich wochenlang nur einmal !! Und dann ruft er gestern an und sagt: „Hallo, hier ist der Besitzer von Rocky. Ich wollte fragen ob ich ihn heute besuchen darf. „

    Es war übrigens schon 19:00 Uhr!! Und er ist nunmal nicht mehr der „Besitzer“X/ ich hab keine Ahnung. Das Thema nervt mich

  • Er hat aber schon verstanden, dass du keine Krankenvertretung ausübst, sondern Rocky übernommen hast? :/

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Peppermint ja das haben die verstanden.. auch wenn es manchmal kleine sprachliche Hürden gab. (Muttersprache von denen ist arabisch) Sein Bruder hat hier ja sogar geweint bei der Abgabe. Ich hatte anfangs sogar das Gefühl, dass ich da angelogen wurde und der Bruder vom Besitzer der eigentliche Besitzer von Rocky ist:/. Weil der Besitzer sich ja garnicht gemeldet hatte. Erst als ich den Bruder gebeten habe das mit der Haftpflicht zu klären, rief mich der Besitzer einmal kurz an. Dann wochenlang nix und jetzt das

  • Hallo RenterRocky , das kommt mir alles sehr arrabisch, sorry, spanisch vor. Da wäre ich auch sehr vorsichtig.

    Ich würde beim nächsten Telefonat klipp und klar erklären, dass nun DU der Besitzer von Rocky bist und der andere eben der EX-Besitzer. Und dass es für das Einleben von Rocky wichtig ist, erst einmal keinen Kontakt

    mehr zum EX-Besitzer zu haben. Der arme Hund weiß dann ja gar nicht merh, wohin er eigenltich gehört. Und nach einer entsprechenden Eingewöhnungszeit kann man ja gerne noch einmal über ein Treffen reden.

    Vielleicht hat sich dann auch alles von selbst erledigt.

    Harras *10.12.2015 :thumbup:“Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.” :thumbup:(Louis Armstrong)

  • Nö. Als Arschloch stehst du nicht da, Du handelst im Sinne des Hundes.

    Meine Freundin musste ihren Junghund aufgrund einer starken Allergie abgeben. Großes Heulen und Zähneklappern.;( Sie hatte auch beim neuen Halter nachgefragt, ob sie den Hund besuchen dürfte - und eine freundliche Abfuhr bekommen. Sie hats letztlich auch verstanden.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • ich würde wahrscheinlich einem Treffen zustimmen um mir ein Bild von dem Halter zu machen und zu sehen wie der Hund auf ihn reagiert.

    Und dementsprechend weitere Treffen oder Informationsfluß zulassen oder abblocken.

  • Ich würde es auf keinen Fall den früheren Besitzer von Benny ,zu mir einladen oder ihn nochmal zu sehen .Das mit der Bandscheibe ist doch eine Ausrede gewesen ,es gibt immer Möglichkeit einen Hund unterzubringen ,ohne ihn direkt abzugeben .Ich würde alles abblocken,. ist doch eine Zumutung zu jeder Zeit bereit zu sein den Besitzer oder die Bucklige Verwandten ins Haus zu lassen .Wo waren die denn als der Besitzer im Krankenhaus war . Für den Hund kann es auch nicht gut sein ,Rocky weiß dann gar nicht was los ,ist nun mal ein Hund den man nicht erklären kann was loß ist .Er hat jetzt Vertrauen in dir ,er wird ja völlig Kirre im Kopf, da wäre ich knallhart ,zum besten deines Hundes .

    LG Andrea

    Benny 🥚März 2015.

    „Lass den Hund bellen, singen kann er nicht.“

    (Friedrich von Schiller)










  • Sehe ich ähnlich wie Pepper.


    Das Eine ist eine WIRKLICHE(!) Notlage wo keiner was dafür kann. Für solche Leute würde ich Verständniss zeigen und auch-solange der Hund da nicht irgendwelche Auffälligkeiten zeigt,Besuche einräumen. Vielleicht sogar von mir aus.


    Bei Leuten die ihren Hund aber aus diversen-und es sind ja meisten mehrere- Gründe abgeben wäre mein Verständniss eher nicht so da. Eine OP ist kein Abgabegrund in meinen Augen. Es gibt Möglichkeitne. Und die Letzte wäre gewesen den Hund im TH als Pensioner abzugeben. Unter diesem Aspekt wäre die Frage das du den mitnimmst gar nicht erst aufgekommen,stimmts? Sprich man wollte den Hund also auch-für immer- abgeben. Das ist nun geschen. Fertig. Das der Typ sich als Besitzer bezeichnet würde ich nicht überbewerten. Er wird auch Zeit brauchen sich daran zu gewöhnen das er nun nicht mehr der Eigentümer ist. Das zeigt aber schlussendlich irgendwo auch das er vielleicht statt zu besuchen eher den Kontakt meiden sollte,damit er für sich selbst auch einen Cut machen kann.

    Ich würde eher abblocken/verneinen. Er hat eine Entscheidung getroffen! In erster Linie hatte der Hund davon Konsequenzen zu tragen. JETZT muss es eben auch der Halter. Rosinen picken-Verantwortung und Kosten abgeben,aber immer mal besuchen und Freude haben wenns beliebt und eventuell dann wieder anders überlegen-is nicht,stimmts!?

    "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was Lieben und Geliebtwerden heisst."

    Arthur Schopenhauer

  • ich kan dir aus eigener erfahrungen sagen tue es nicht wenn die abgabe eh sehr frag würdig ist tust du dem hund keinen gefallen.

    haben wir selber durch erst als wir den kontakt zum ex Besitzer abgebrochen haben wurde odin besser.

    wir können noch nicht mal in die nähe von dem gaus gehen wo er gewohnt hat ohne das er in altes verhalten zurück fällt. ist vielleicht bei deinem anderst da er ja scheinber keine angst hat aber würde denoch warten falls du es doch willst oder ebned garnicht

  • Ich würde auch keine besuche zulassen.


    Aber mal was anderes. Habt ihr einen Vertrag oder irgend was das besagt das der hund in deinen Besitz über gegangen ist?

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Hallo,

    zunächst mal sind Besitzer und Eigentümer zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Wenn Du ein Haus/Wohnug mietest bist du der Besitzer des Hauses/der Wohnung. Gehören kann sie jemand anderem.Das ist der Eigentümer.

    Sind die Eigentumsverhältnisse an dem Hund geklärt? Gibt es einen Vertrag oder sonstige Papiere die bestätigen das Du der Eigentümer bist?

    War der Bruder überhaupt berechtigt den Hund abzugeben oder sollte er vielleicht während des KH-Aufenthalts auf ihn aufpassen? Ich gehe mal davon aus das Du den Hund rechtmäßig übernommen hast. Von daher kannst Du entscheiden ob und wen Du zum Hund läßt.Ich persönlich würde es nicht zulassen da Du den Hund vom Bruder erhalten hast und den Ex-Eigentümer nichtmal persönlich kennst.


    Gruss Jogy

  • ich schliesse mich der allgemeinen Meinung an: kein Besuch (evtl. nach einem Jahr)

    es ist manchmal sehr schwer tacheles zu reden, also eine klare Ansage zu machen - denn eine klare Meinung hast du ja - nur wie sag ich es ihm ohne ihn zu verletzen? das ist doch mehr das Problem!?

    kann gut mitfühlen, daß dies schwer ist

    evtl. kennst du ja jemand, der dieses Gespräch für dich führt, so daß es keine Mißverständnisse mehr gibt

  • Ich schließe mich der allgemeinen Meinung an, denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Hin und her nicht gut für den Hund ist. Unser erster Rüde gehörte einem Italiener bei uns im Ort. Er wurde schwer krank und musste ins Pflegeheim. Die Frau hatte keine Zeit für den Hund, der wurde morgens um 6 in den vom Haus entfernten Garten gebracht und bis 9 Uhr abends war er sich dort selbst überlassen. Wir begannen, mit Einverständnis der Halterin, mittags mit ihm zu laufen. Mehrfach holten wir ihn zu uns, weil es Nacht wurde, schwer gewitterte (er hatte davor panische Angst) oder extrem kalt wurde (er war schon älter und hatte Arthrose), was für die Halterin okay war. Dann blieb der Hund während des Urlaubs bei uns. Als die Halterin zurück war, wollte der Hund nicht mehr zu ihr, bekam Durchfall. Es war schlimm. Sie war trotzdem nicht bereit, den Hund abzugeben. Erst nachdem der Druck zu groß war, weil Nachbarn sich morgens über das stundenlange Jaulen beim Ordnungsamt beschweren wollten, sie kaum noch Geld für Medikamente hatte (wir hatten uns schon daran beteiligt) und ihr Sohn ihr zugeredet hatte, gab sie uns den Hund gänzlich. Ab da ging es ihm besser.

    In der Tierklinik sind Besuche übrigens auch nicht erwünscht, da Hunde danach zu durcheinander sind.

    Appelliere an das Verständnis des EX-Halters, dass es dem Hund so besser geht. Fotos ab und zu, wo zu sehen ist, wie gut es dem Hund geht, müssen ausreichen.

  • Asnea ich habe keinen Vertrag. Nur die Impfpässe und Steuermarke sowie eine alte Arzttrechnung, damit meine Tierärztin wusste, was vorher geschehen ist. Der Bruder wollte aber unbedingt, dass ich ihm auf einen Zettel versichere, dass ich Rocky jetzt übernehme und alle notwendigen medizinischen Anliegen erledige. Ich warte jetzt erstmal ab wann sich der Besitzer wieder meldet und erkläre ihm dann, dass es für Rocky besser wäre, wenn mehr Zeit vergeht bis er ihn wieder sieht. Bin gespannt welche Reaktion daraufhin kommt. Eigentlich wirkt er ja ziemlich gleichgültig..

  • Hast du wenigstens eine Kopie/ Foto von dem Zettel?

    Ich würde versuchen im Nachhinein doch noch einen Übernahmevertrag zu machen. Dann hast du die Sicherheit das nicht irgendwann der Besitzer erscheint und seinen Hund zurück will.

    Ist alles schon vorgekommen, bei einer Bekannten. Übernahme eines älteren Hundes aus der Nachbarschaft. Als die Vorbesitzerin ihren Hund in immer besserem Zustand sah wollte sie ihn zurück. Klar, die Tierarztkosten hat sie ja auch nicht gehabt.

    Es hat viel Ärger gegeben und musste per Anwalt geklärt werden.


    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

  • Das ist schlecht das du keinen Vertrag hast. Hole dir diesen unbedingt noch. Wenn er seinen Hund zurück will steht dir ärger ins Haus. Ohne Vertrag hast du nichts in der Hand.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!