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Zecken - Tipps & Tricks

  • Lupus
  • 3. Juni 2018 um 18:15
  • Lupus
    Gast
    • 3. Juni 2018 um 18:15
    • #1

    Hi,

    der Titel verrät es - um Zecken solls hier gehen. Leider habe ich keine Tipps parat. Sicher sind hier aber Leute, die welche haben. Und da dachte ich, angesichts des Wetters, es wäre interessant diese Tipps mal ein bisschen zu sammeln.

    Man liest von Schwarzkümmelöl (das aber wohl auch zu Leberschäden führen kann bei oraler Anwendung) und anderen Mitteln...

    1.) Welche Erfahrungen habt ihr bezüglich diverser Mittel gemacht?

    2.) Was ist von diesen chemischen Mitteln zu halten?

    3.) Welches Verfahren (spot on, einreiben, einnehmen, etc.) bringt insgesamt die besten Resultate?


    Gaius hatte in den letzten beiden Tagen drei Zecken. Alle im Gesicht, zwei jeweils ca. 1-2 cm vom Auge weg. Denke, dass kommt daher, dass er, wenn er seinen Geschäften nachgeht, Kopf voran durch eine Wiese mit hohem Gras stöbert. Wir haben sie, weil Gaius schön ruhig gehalten hat, alle drei mit einer Zeckenschlinge (geniales Teil!!!) rausziehen können. Waren auch alle noch lebendig nach dem Rausholen. Diese Schlinge können wir also uneingeschränkt empfehlen (auch bei Kindern). Aber das ist eben nicht prophylaktisch, und wer weiß, wie viele Zecken wir in seinem Fell erstmal gar nicht entdecken....?!


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Terrortöle
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    1
    • 3. Juni 2018 um 19:52
    • #2

    Ich mach keine Kompromisse mehr mit irgendwelchen Mittelchen. Bei Rae kommt Anfang April das Scalibor drauf und fertig. Sie verträgt es gut und hatte noch nie eine Zecke obwohl wir täglich in Wald und Feld unterwegs sind. Sie liebt es abends mal für einige Zeit ins Bett zu kommen und wenn ich nur daran denke das da so ein Zeckentier herumkrabbelt und womöglich noch bei mir seinen Hunger stillt, nee.

    Bei meiner vorherigen Hündin habe ich wirklich alles probiert, außer Chemie. Sie hatte den MDR1-Defekt.

    Nichts außer hat wirklich geholfen, obwohl das Bernsteinkettchen ihr gut stand ;).

    Deutlich weniger Zecken hatte sie mit ein paar Tropfen Neembaum- oder Ballistolöl im Fell verteilt, aber richtig ohne war sie nie.

    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Pinguetta
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    • 3. Juni 2018 um 20:14
    • #3

    So einiges gab es zum Thema Zecken schon im Forum.

    Wir benutzen Advantix. Auch ich kuschel gerne mit meinem Hund, sowohl auf Sofa oder Bett und möchte dort genau wie Terrortöle keine Zecken finden.

    Ohne Advantix hatte Harras im Frühjahr schon einige Zecken. Die haben wie dann mit diesen kleinen “Kuhfüssen“ rausgemacht:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    Kann ich nur empfehlen die Dinger. Ein Paar haben wir zuhause, eines im Wohnwagen und eines in meiner Handtasche.

    Aber wie gesagt, dank Advantix brauche ich die z. Zt. nicht.

    Bernsteinkette war auch nur dekorativ und ist im Meer verloren gegangen.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Argos
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    • 3. Juni 2018 um 20:36
    • #4

    ich habe erst Spot on probiert die ohne Chemie sind.... hat nicht geholfen. Dann Kokosöl... auch nix gebracht, außer glänzendes Fell ?.

    Jetzt habe ich genau einen Monat Advantix drauf und keine Zecke mehr ?.

    Wir sind viel auf Wiesen und im Wald und er hatte vorher jeden Tag mindestens eine Zecke.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Waschbär
    Moderator
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    • 3. Juni 2018 um 22:17
    • #5

    Bei meinen Hunden wirkt Kokosöl sehr gut. Gleichzeitig erhalten sie auch Nahrungsmittel, die zeckenabweisend wirken. Diverse Kräuter, Bierhefe und auch Schwarzkümmelöl. Wenn Kokosöl mal nicht so gut hilft verwende ich Andirobaöl.

    Beim Kokos- und Andirobaöl ist es wichtig dass man das Öl auf die Haut aufträgt,und nicht auf das Fell. Was bedeutet dass man die Unterwolle vorher gut ausgekämmt haben muss. Da ich u.a. einen Langhaarhund habe, der nächste Woche ausgestellt wird, und dem ich vor der Schau die Unterwolle nicht komplett rauskämmen kann, und ich immer alle Hunde gleich behandele, habe ich dieses Jahr noch nicht viel gegen Zecken unternommen. Ausser Schwarzkümmelöl im Futter. Bisher hatte ich dieses Jahr bei vier Hunden insgesamt 6 Zecken. Seitdem ich sie zusätzlich mit einem Schutzspray von DM behandelte (S-quito free) gar keine mehr. Dieses Spray ist eine 10%ige Zitroneneukalyptusöl-Lösung, und damit habe ich letztes Jahr bei meinem Wurf Welpen sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Die üblichen beim Tierarzt erhältlichen Nervengifte kommen mir nicht auf meine Hunde.

  • Argos
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    • 3. Juni 2018 um 23:08
    • #6

    das ist wohl auch von Hund zu Hund verschieden. Mein erster hatte immer Zecken und dann Frontline bekommen.

    Danach hatte ich Vater und Tochter. Sie musste ich behandeln und er hatte nie Zecken.

    Und Argos ist der reinste Magnet ?

    Habe grade wieder eine Dosis verabreicht. Gar nicht so leicht bei ihm... er ist sowas von misstrauisch ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Muriel
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    • 3. Juni 2018 um 23:16
    • #7
    Zitat von Pinguetta

    Wir benutzen Advantix. Auch ich kuschel gerne mit meinem Hund, sowohl auf Sofa oder Bett und möchte dort genau wie Terrortöle keine Zecken finden.

    Damit bist auch du den Nervengiften ausgesetzt.

    Man nimmt die Gifte über die Haut auf und atmet sie ein.

    Dann habe ich lieber mal eine Zecke.

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 4. Juni 2018 um 07:47
    • #8

    Jedem halt das Seine: der eine steht auf Nervengift, der andere auf Zecken.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Argos
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    • 4. Juni 2018 um 09:46
    • #9

    ach ja.. so ist der Mensch gerne mal gestrickte.

    Zecken kann ich sehen... davor ekel ich mich. Gift nicht ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • Mira
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    21
    • 5. Juni 2018 um 13:59
    • #10

    ich sprühe meine Hunde mit dem emergency Spray von Aloe Vera ein. und das hilft wirklich super gut.

    An meine Hunde kommt kein Gift. Da bin ich sehr kompromisslos ?

  • Benny Puuh
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    • 5. Juni 2018 um 19:42
    • #11

    Ich gebe Benny Schwarzkümmelöl und ab und an wird er mit Kokosöl eingerieben .Bis jetzt hat er zwei Zecken gehabt .Mit der Chemie habe ich meine Probleme habe selbst einige Allergien und Angst das ich von den Chemischen Mitteln Ausschlag bekomme .Auch die Hunde von meinen Eltern haben immer Hautprobleme ich vermute von den Zecken Mitteln .

    LG Andrea

    Benny ?März 2015.

    „Lass den Hund bellen, singen kann er nicht.“

    (Friedrich von Schiller)

  • Lupus
    Gast
    • 7. Juni 2018 um 18:55
    • #12

    Hi,

    danke für die Tipps! Kokosöl hat unser Züchter auch empfohlen. Stell mir das nur ziemlich, naja, fettig vor im Fell. Aber wir werden das testen!

    Zu den chemischen Mitteln hab ich hier nen interessanten Artikel gefunden. Das ist eher nichts für uns...

    Link: https://leswauz.com/2015/06/27/flo…ie-nervengifte/

    Gestern lagen wir alle zusammen auf der Wiese, als Gaius plötzlich aufschrie und fix Distanz zwischen sich und seinem vorherigen Liegeplatz suchte. Erst dann sahen wir, dass der arme Kerln wohl von einer Biene oder Wespe ins Ohr gestochen wurde. Es ist auch ein wenig dick an dieser Stelle. Er hielt andauernd den Kopf etwas schief und klappte das Ohr um. Und erneut konnte ich sehen, wie schlau dieser Hund ist. Natürlich hat er mich nicht verstanden, als ich sagte "wir müssten das irgendwie kühlen!". Kurz später liegt unser Kleiner im Flur, das Ohr aufgeklappt direkt am Boden (wir haben im Flur Schiefernatursteinplatten, die immer kühl sind). Heute scheint es ihm schon ein wenig besser zu gehen. Irgendwie hat ers nicht so mit Insekten bisher^^ Letztens jagt er abends im Haus eine Motte. Ich dachte mir "besser kann ers nicht lernen, dass man Insekten in Ruhe lässt!". Und er hat auch seine Lektion erhalten: Die DInger sind nämlich extrem staubig und eklig im Mund. Also Würgereiz, wie erwartet. Und was macht er am nächsten Tag - natürlich, Insekten jagen. Lektion erhalten, nix gelernt. Einerseits schlau, andererseits....


    Liebe Grüße

    Lupus

  • Dog-with-no-name
    Beiträge
    2
    • 8. Juni 2018 um 05:12
    • #13

    Guten Morgen,

    Ich muss gerade über die Insektenjagd und den Würgereiz nach Mitte lachen. Ich kenne das ja. Wir haben sehr ländlich gewohnt und da war es ganz natürlich dass sich Insekten in die Wohnung verirrt haben. Die sind ja zu doof um wieder raus zu finden. Irgendwann saßen die dann auf der Scheibe der Terrassentür. Und Sascha hat wirklich alle gefressen , ist von Bienen und Wespen jedesmal in die Lefzen gestochen worden. Lernerfolg Null.

    Chinin muss wirklich lecker sein.

    Gruß Dog-with-no-name

    Daß mir der Hund das Liebste sei,

    Sagst du, oh Mensch, sei Sünde.

    Der Hund ist mir im Sturme treu,

    der Mensch nicht mal im Winde.

  • Boea
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    2
    • 25. August 2019 um 17:34
    • #14

    Die beste Vorbeugung gegen Zecken ist nach unserer Erfahrung die Zistrose. Einen Teelöffel von dem getrockneten Kraut ins Futter und kaum noch Zecken am Hund!

  • nette
    Beiträge
    4.233
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    53
    • 25. August 2019 um 19:21
    • #15

    echt? hab ich im teeschrank stehen und könnte ich mir vormerken wenn es bei lexy mit den zecken wieder losgeht - was ist den in der zistrose drin das die zecke nicht mag?

    wobei ich mit zecken in diesem jahr "leider" keine probleme habe - lexy hat über den jahreswechsel 2 tableten bravecto bekommen aufgrund einer krankheit und ist seither absolut ungezieferfrei - sieht man mal wie lange chemiebomben so anhalten ;(

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

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