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Von "TuT Nixen" und Hundehalter die schwer vom Begriff sind

  • Cuki
  • 25. Juli 2018 um 09:14
  • Pinguetta
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    • 9. August 2019 um 00:10
    • #256

    Ich bin da ganz bei euch. Daher gehe ich ja mittlerweile möglichst in Gegenden, wo uns nur sehr selten jemand begegnet.

    Aber ich beobachte auch immer mit Interesse, wie sich andere Hunde verhalten. Bei unserem Campingplatz an der Nordsee ist ja ein Hundestrand. Und dort sind sehr, sehr viele Hunde und auch Fußhupen. Und die Hunde, die am meisten an der Leine ziehen und auch noch wild rumbellen bzw. kläffen, dass sind meistens die kleinen.

    Letzten Samstag war ich mit Harras auch wieder abends am Strand. Wie üblich zu dieser Zeit waren Hunde aller Größen und allen Alters da. Mit einigen ist Harras herumgelaufen. Alles problemlos.

    Auf dem Weg zur Dusche lief er dann noch auf so einen Winzling zu, evtl. Jack Russel Welpe, da fing das dazugehörige Frauchen an zu kreischen wie eine Furie und brüllte mich an, ich solle meinen Hund zu mir nehmen. Ich habe Harras zu mir gerufen, kein Wort zu der Frau gesagt, und bin mit ihm zur Dusche gegangen.

    Nach der Dusche sind wir dann gemütlich zum Wohnwagen zurück. Dabei mussten wir an der Familie und Minihund von der kreischenden Frau vorbei. Harras war ruhig und gelassen, hat sich gar nicht für die Menschen oder das Hündchen interessiert. Und da fing dann die etwa fünfjährige Tochter dieser Familie an zu kreischen. Ist scheinbar bei denen schon so üblich.

    Auch da bin ich einfach nur ruhig mit Harras weiter gegangen und habe mir jeglichen Kommentar verkniffen.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Kimba2001
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    • 9. August 2019 um 00:16
    • #257

    ich finde es auch immer irgendwie lustig, wenn unsere großen Hunde total ruhig und brav sind und ausgerechnet die kleinen (deren Halter direkt tun, als ob unsere andere Hunde fressen) totalen Terror machen.

    Hab immer das Gefühl, die großen handeln nach dem Motto: Der klügere gibt nach bzw. bleibt ruhig.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Asnea
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    • 9. August 2019 um 00:27
    • #258

    Meiner nimmt kleine Hunde nicht ernst. Er schaut total gelangweilt und auch nur ganz kurz.

    Bei großen Hunden schaut er schon mehr und interessierter aber alles unter kniehöhe beachtet er nicht ^^

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Kimba2001
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    • 9. August 2019 um 00:40
    • #259

    genau so kenn ich das von unseren auch.

    Gerade Aiko konnte das super und hat das Dina beigebracht.

    Und wenn ihm ein Jungspund wie Dina als Welpe zu nervig wurde, machte er nix außer ihr die Pfote kurz auf die Schulter zu legen.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

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  • nette
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    • 9. August 2019 um 05:52
    • #260

    wir sind letztens auf dem heimweg vom spaziergang durch ein wohngebiet gelaufen, plötzlich schießt 2 häuser vor uns ein kleiner hund bellend aus dem garten auf die strasse, ich bin erstmal stehen geblieben in der hoffnung, dass der besitzer seinen hund einfängt ... hat ein wenig gedauert bis ein älterer herr hinterherschlurfte und gemütlich seinen hund fragte, was da los ist ... der hund bellte uns weiter an

    lexy völlig irritiert, hat erst mal nur da gestanden und das bellende fellknäuel beobachtet - die fragezeichen auf der stirn konnte man gut sehen

    nachdem der besitzer das bellende und knurrende fellknäuel auf den arm genommen hat wollte ich dann vorbei gehen, in der zwischenzeit hat sich lexy entschieden die haare komplett aufzustellen und mit gesenktem kopf ganz vorsichtig in richtung fellknäuel mit mir zu laufen - man merkte ihr an das ihr nicht wohl dabei war und überhaupt gar nicht wusste wie sie das ding einschätzen soll

    ich bin dann auf höhe des mannes stehen geblieben und hab lexy erklärt das der mann mit dem fellknäuel doch gar nicht schlimm ist und der mann hat erklärt das der kleine hund immer denkt er sei riesig groß 8o

    als hätte sie die worte verstanden gingen die haare wieder runter und wir konnten ganz normal weiterlaufen

    mir grausst immer vor solchen situationen, weil die menschen oft unberechenbar und ahnungslos sind

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • schwedenfan
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    • 9. August 2019 um 11:43
    • #261

    Wir waren letzte Woche mit unseren Hunden auf einem Campingplatz im Urlaub. Dort sind Hunde erlaubt und es gibt auch viele Hunde. Meine sind am Campingplatz immer total entspannt.

    Aber es war ein Camper da, den wir in den letzten Jahren mit seiner unsicheren und viel kläffenden Fußhupe kennen gelernt hatten. Letztes Jahr hatte dieser Hund auch unter dem Stuhl rauß ein vorbeilaufendes Mädchen in die Wade gezwickt. Aber da das ja ein kleiner Hund war und nicht viel passiert ist, haben das alle mit einem Schulterzucken hingenommen.

    Leider haben sich die Besitzer letztes Jahr einen Rottweiler dazu geholt. So und dieses Jahr war es Schluß mit lustig. Denn jetzt zeigt der Rottweiler das gleiche Verhalten wie der kleine Hund. Und niemand nahm das einfach so hin, sondern sie bekamen massiv Ärger mit dem Campingplatzbetreiber und Maulkorbpflicht. Da der Rottweiler aber keinen Maulkorb kennt, fuhren die Besitzer dann nach 3 Tagen verärgert ab.

    Sie haben es einfach nicht verstanden, dass es für die Umwelt schon ein Unterschied ist, ob ein 3 kg Hund oder ein 40 kg Rottweiler kläffend auf kleine Kinder und andere Hunde losschießt.

    Also sind wir doch froh, wenn die Kleinundebesitzer mit Tut-Nixen bei ihren kleinen Hunden bleiben.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

  • Sora
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    • 9. August 2019 um 14:10
    • #262

    mich würd nur manchmal echt interessieren wie so manche leute das schaffen das ihre hunde so werden, ob groß oder klein. Ich zähl mich jetzt auch mal hart als anfänger, zwar mit hunden groß geworden, aber mylo ist hald mein erster eigener hund.

    Aber mylo ist wirklich entspannt bei hunde begegnungen. Er ist hald interessiert und will schnuppern, aber wenn ich das nicht will folgt er da auch ohne leine, lässt ab und geht hald dann weiter, solang er in der nähe von mir ist kein problem.

    Schlechte erfahrungen kann man manchmal nicht vermeiden, z.b. von lexy wie der kleine kleffer ohne herrchen ums eck schießt, der hätte auch gleich auf euch los gehen können.

    Mich würd interessieren was wirklich diese auslöser bei manchen hunden sind, dass sie so werden.

    Mylo (Weißer Schweizer Schäferhund)

    Geburtstag: 3.1.2019

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Peppermint
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    • 9. August 2019 um 14:24
    • #263

    Hm, alle Chihuahuas, die wir bisher kennengelernt haben, sind wahre Löwen im Herzen. Kann doch kein Zufall sein. Meine Bekannte zB behandelt die 4 Osels genauso wie ihre große rumänische Straßenhündin, mit den gleichen Regeln. Der kleine Rüde verteidigt vehement die ganze Gruppe, wenn wir unterwegs sind.

    Nur wird er entsprechend zur Ordnung gerufen - und das ist wohl das, was viele Klein- und Kleinsthundehalter verpassen.

    Aber viele Exemplare dieser kleinen Rassen scheinen so drauf zu sein.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • nette
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    • 9. August 2019 um 14:31
    • #264

    bei unserem dalmi war es eine kombination aus mehreren sachen

    -schlechte haltung während der welpenzeit (er kam als junghund zu uns)

    - grundsätzlich unsicheres verhalten allem fremden gegenüber

    - aufgrund einer erkrankung schmerzen und dann leider eine zu frühe kastration

    - an der leine alle fremde hunde schnuppern lassen (weil die brauchen ja kontakte wird einem eingebleut)

    - von anderen hunden gebissen worden

    so summieren sich lauter kleine puzzleteile zu einem hund mit aggressionen gegen hunde und fremde menschen

    (für menschen und hunde die er kannte war er der liebste und treueste hund den man sich wünschen konnte :love:)

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • BlackBush1320
    Gast
    • 9. August 2019 um 14:38
    • #265
    Zitat von Sora

    mich würd nur manchmal echt interessieren wie so manche leute das schaffen das ihre hunde so werden, ob groß oder klein. Ich zähl mich jetzt auch mal hart als anfänger, zwar mit hunden groß geworden, aber mylo ist hald mein erster eigener hund.

    Aber mylo ist wirklich entspannt bei hunde begegnungen. Er ist hald interessiert und will schnuppern, aber wenn ich das nicht will folgt er da auch ohne leine, lässt ab und geht hald dann weiter, solang er in der nähe von mir ist kein problem.

    Schlechte erfahrungen kann man manchmal nicht vermeiden, z.b. von lexy wie der kleine kleffer ohne herrchen ums eck schießt, der hätte auch gleich auf euch los gehen können.

    Mich würd interessieren was wirklich diese auslöser bei manchen hunden sind, dass sie so werden.

    Also ich habe ja noch keinen Hund und bin auch Anfängerin. Aber gelegentlich bin ich als Gast mit in verschiedenen Hundeschulen. Oder zum Gassi. Und mir tun die kleinen Hunde wirklich leid. Nur ein Beispiel:

    Es war "Begrüßungsspielen" in der "Junghundegruppe" (viele Hunde wirkten wesentlich älter). Ein kleiner Hund wurde ganz offensichtlich ziemlich bedrängt von 1-3 aufdringlichen, größeren Hunde. Er saß richtig an sein Frauchen gekauert und biss und schrie umsich. Keiner hat reagiert. Er konnte auch nirgends hin flüchten, weil er immer verfolgt wurde. Die großen Hunde haben ihn jetzt nicht angegriffen oder sowas, aber halt auch überhaupt nicht drauf geachtet, ob der Kleine das überhaupt möchte und dessen "Ansagen" diesbezüglich auch einfach ignoriert. Und der Kleine wurde immer lauter und lauter und hektischer und "giftiger".

    Mein Fazit war, dass viele kleine Hunde einfach lernen, dass sie "überhört" werden und auf den eigenen Besitzer kein Verlass ist.

  • BlackBush1320
    Gast
    • 9. August 2019 um 14:48
    • #266
    Zitat von nette

    - an der leine alle fremde hunde schnuppern lassen (weil die brauchen ja kontakte wird einem eingebleut)

    Darauf wurde ich kürzlich aufmerksam gemacht - ich solle mit unserem Welpen üben, dass nicht jede Hundesichtung auch Hundekontakt bedeutet. Damit der Hund nicht eine Erwartungshaltung mit entsprechend Frust/Aggression entwickelt war die Erklärung. Da musste ich mir sofort vorstellen, wie ich jeden Grüßen und Umarmen muss den ich auf der Straße treffe und fühlte mich direkt richtig unwohl.

  • Argos
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    • 10. August 2019 um 09:04
    • #267

    Genau... wenn ein kleiner Hund wie ein Hund behandelt wird dann benimmt ett sich auch so.

    Das ist der Grund warum ich den kleinen Alvin von meiner Freundin so gerne mag.

    Er war zur huschu und beherrscht die Grundkommandos... er geht beim Gassi seines Weges (immer sehr aufmerksam nach Gefahren Ausschau haltend) und interessiert sich überhaupt nicht für andere Menschen, Hunde, Räder usw.

    Der macht richtig Spaß ?

    Meine Freundin muss manchmal mit mir schimpfen weil ich ihn verhätscheln möchte... er ist doch sooo niedlich ?

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

  • nette
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    • 10. August 2019 um 22:51
    • #268

    Ich komme gerade von einer Familienfeier zurück. Viele Menschen und neben Lexy noch 3 weitere (kleine) Hunde. 2 davon kennt sie und weiß, das die sie auf Abstand halten. Das aktzeptiert Lexy auch und so sind die Hunde gechillt miteinander.

    Nun aber der dritte neue ebenfalls kleine hund, meint partout die Kontrolle übernehmen zu müssen. Jagd Lexy bellend übers ganze Grundstück, so das meine maus schon nicht mehr weiss wohin. Ich dann versucht das zu unterbinden und bekomme prompt vom Besitzer zu hören, lass sie doch die spielen doch so schön <X

    Der wollte partout nicht einsehen, dass das kein Spiel ist. (Weil sein hund noch nie geschnappt hat)

    Lexy wehrt sich ja noch nicht und ich will unbedingt verhindern dass sie es irgendwann mal tut, denn einmal mit der Pfote auf den kleinen draufgehauhen und wir haben den salat.

    Mich regt das wahnsinnig auf wie wenig Hundeverstand manche Menschen haben und ich bin dann die dumme ;(

    Sie ist jetzt 13 Monate und hat bisher wirklich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht und es ärgert mich, dass ich jetzt als doofe kuh da stehe und mich von jemandem der keine Ahnung hat wie ein Schulkind anmachen lassen muss.

    Ich hab mich echt aufgeregt, obwohl ich das nicht müsste, denn der Besitzer des kleinen Hundes ist es echt nicht wert.

    Find ich ganz schlimm, wenn Unwissenheit noch durch Arroganz und Ignoranz verstärkt werden.

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Terrortöle
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    • 11. August 2019 um 08:02
    • #269

    In so einem Fall wäre mein Hund maximal 1m von mir entfernt und dem anderen hätte ich Beine gemacht. Das hätte ich mir keine 2 Minuten angeschaut. Familienfeier hin oder her.

    Alternativ wäre mein Hund ins Auto gewandert, je nach Wetter, und meine Aufenthaltszeit hätte sich drastisch reduziert.

    Auf Diskussionen mit anderen Hundebesitzern lasse ich mich schon lange nicht mehr ein. Mein Hund - meine Entscheidungen. Fertig.

    Schont die Nerven enorm und die gute Laune bleibt. :)

    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Argos
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    • 11. August 2019 um 09:13
    • #270

    nette... es gibt so viele unwissende Hundehalter.

    Ich bin eigentlich immer und zu jedem freundlich. Leider musste ich es mir angewöhnen bei manchen HH arrogant und abweisend zu sein damit die Hunde der anderen unbeschadet bleiben.

    Argos, geb. 16.07.2017, intakter Rüde, 70 cm und 45 kg

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