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  1. Das Schäferhund Forum
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  3. Reisen mit Hunden

Wandern mit DSH aus der Hochzucht?

  • HoneyNanni
  • 31. März 2019 um 20:51
  • HoneyNanni
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    • 31. März 2019 um 20:51
    • #1

    wir freuen uns schon sehr auf unseren DSH-Familienzuwachs im Sommer :love:

    Mit unserer Golden-Retriever-Hündin sind wir unglaublich gerne in den Bergen (Touren von bis zu 8 Std) unterwegs gewesen.

    Mit dem Schäfi-Nachwuchs werden wir selbstverständlich erstmal damit warten, bis er ausgewachsen ist.

    Aber ist der Hochzucht-Schäferhund aufgrund seiner Größe und Konstitution grundsätzlich überhaupt geeignet für ausgiebige Bergtouren?

    Wie sind da eure Erfahrungen?

    Gibt's Fotos von euren Lieblingen in den Bergen?

  • Peppermint
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    • 31. März 2019 um 21:24
    • #2

    Ich hab Berge von Bergbildern ;) - aber eine LZ-Hündin.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • HoneyNanni
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    47
    • 31. März 2019 um 21:51
    • #3

    Ich würde sie trotzdem gerne angucken, Peppermint :thumbup: wo seid ihr dann immer so unterwegs? Gibt's Grenzen, also Routen die du deiner Hündin nicht zumutest (also außer Klettersteige.. ^^)?

    LZ-DSH sind ja im Allgemeinen wendiger und leichter als HZ. Daher würde ich persönlich bei LZ weniger Probleme sehen oder täusche ich mich da?

    Aber auch im Allgemeinen: ab wieviel Jahren habt ihr euren Hunden größere Touren zugetraut?

  • Kimba2001
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    • 31. März 2019 um 22:04
    • #4

    hmm, in den richtigen Bergen waren wir nie.

    Aber hier in der Eifel gehts auch teilweise bergauf / bergab.

    Und bis 2007 hatten wir immer einen HZ Schäferhund.

    Die kamen damit genauso klar wie unsere jetzigen LZ.

    Wobei unsere touren meist bis zu 4Std. dauerten.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Peppermint
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    • 31. März 2019 um 22:18
    • #5

    Hm, Askja ist tatsächlich eine recht kleine Hündin mit aktuell 27 kg Kampfgewicht und sehr wendig und kletterfreudig. Sie ist von 08/14, in 06/15 waren wir mit ihr in Bayern, eher hügelig als bergig, also eher Strecke als Steigung. So richtig bergwandern waren wir erst in 2017.

    Unverzichtbar finde ich, dass die Hündin wirklich zuverlässig gehorcht und Kommandos wie 'langsam', 'warte' usw beherrscht. Denn im Gebirge auf schmalen Steigen oder im Geröll läuft sie ohne Leine. Entgegenkommende Wanderer (evtl auch mit Hund) dürfen kein Problem werden. Und Murmeltiere nicht gejagt etc. Die Kondition war noch nie ein Problem, wir sind ja auch daheim viel unterwegs, sie läuft viel am Rad. Und was die Strecke angeht, darf man einfach keinen falschen Ehrgeiz haben - und sich auch nix vergeben, wenn man mal umkehrt.... ;)

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Lobo
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    • 1. April 2019 um 06:44
    • #6

    was ein Golden Retriever schafft, macht einem DSH auch keine Probleme ob HZ oder LZ.

    An dem Tag, als Gott den Deutschen Schäferhund erschuf, lehnte er sich zurück und lächelte!

    #vonderaltenhuette.gsd

  • Knickohr
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    • 1. April 2019 um 11:41
    • #7

    Das sehe ich genauso wie LuckySt. Wenn der Hund gesund ist, und das ist leider bei der HZ immer noch schwieriger zu finden als bei der LZ, dann kannst du genauso mit ihm wandern wie mit einem Goldie.

  • Asnea
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    • 1. April 2019 um 12:03
    • #8

    Lucky hat das gut geschrieben.

    Ich bin mir ziemlich sicher das ein gesunder hz dsh golden retriever in die tasche steckt was kondition angeht ;)

    Sogar wir wandern lange mit dogi trotz seiner ed.

    Allerdings nur Berg auf oder gerade.

    Runter fahren wir immer mit der Bahn da Berg ab laufen sehr auf die vorderen Gelenke geht.

    Er liebt lange laufen :)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • nette
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    • 1. April 2019 um 15:38
    • #9

    man macht ja auf so einer bergtour auch mal pausen, daher sehe ich da auch kein problem, wenn der hund ansonsten gesund ist

    wir gehen auch mit hund in die alpen und achten dabei drauf, das wir nach einer langen tour entweder einen tag pause oder nur ein leichte kurze tour machen ... den wir merken schon, das 9 stunden alpenwandern für den hund anstrengend ist (inkl. der sachen wie bergbahnfahren, berghüttenesel beschnuppern :) oder ähnliches) es ist ja nicht nur das wandern als bewegung sondern auch die eindrücke müssen vom hund verarbeitet werden ...

    wir freuen uns auch schon drauf mit lexy dann losziehen zu können :)

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Peppermint
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    • 1. April 2019 um 16:34
    • #10

    Wenn es um die Steige geht, muss man sich 'eh auf sein Gefühl für den Hund verlassen und auch auf seinen eigenen Bauch hören. Askja klettert wie eine Gemse, sie ist da sehr geschickt. Und trotzdem sind wir im vorletzten Bergurlaub auch schon mal umgekehrt, es wurde einfach zu riskant. Da macht's dann auch keinen Spaß mehr.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Asnea
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    • 1. April 2019 um 16:54
    • #11

    Das könnte das einzige Argument sein das eventuell ein wenig gegen einen großen schweren Hund beim wandern spricht. Die Mobilität auf engen, schmalen, hohen Wegen.

    Das ist der Grund warum wir wirklich nur sichere, breitere Wege mit Dogi laufen und niemals an schmalen Klippen oder Kanten entlang gehen würden.

    Dafür ist er schlicht zu groß, schwer und "ungeschickt" das Risiko ist uns viel zu groß. Außerdem bin ich viel zu feige dafür an solchen Wegen zu wandern ^^ Wir bleiben immer schön auf den einfachsten Routen ;)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • HoneyNanni
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    • 1. April 2019 um 19:30
    • #12

    alles klar, ich sollte mir wohl nicht so viele Sorgen machen ^^

    Bei allem, was man so über HD/ED bei der Hochzucht hört, hab ich fast das Gefühl, man müsse den Hund "in Watte packen" ?(

    Wir werden unsere neue Hündin ja dann auch kennenlernen und einschätzen können, was geht und was nicht...

    Freut mich jedenfalls zu hören, dass das hier nicht grundsätzlich kritisch gesehen wird 8)

    Es ist einfach unbeschreiblich schön, mit dem Hund gemeinsam Urlaub zu machen und nebenbei kommen alle auf ihre Kosten - aber was erzähl ich euch davon, ihr kennt das scheinbar nur zu gut! :saint:

  • Lupus
    Gast
    • 1. April 2019 um 20:39
    • #13

    Hi,

    ich habe da nur den direkten Vergleich von einem Labby und einer Langst. DSH -Dame: Sie ist deutlich flinker als er, ausdauernder und schneller, aber doch nicht in dem Maß wie unser Gaius (LZ). Sehr süß: Wenn er vor ihr wengrennt, rennt sie hinterher und bellt als wollte sie sagen "bleib doch mal stehn!". Aber sie kommt dennoch deutlich besser mit als der Labby. Oder auch, zumindest denke ich das so, wenn ich es recht erinnere, sind DSH flinker als die G.R.-Dame, die ich kannte.

    Will sagen: Denke, DSH sind insgesamt recht fit, aber grad in jungen Jahren mW recht unbeholfen. Daher find ich den Hinweis von Asnea wichtig: Man sollte schon drauf achten, wo man geht und dem Hund nicht zu viel zumuten. Und dann vielleicht auch langsam anfangen, den Hund dran gewöhnen, grad den DSH, der ja recht lange braucht, um Körperbewusstsein zu entwickeln. Aber wenn man das beachtet, denke ich, kann man mit nem DSH (auch aus HZ) genauso wandern gehen wie mim G.R.

    Bin grad vorhin mit Gaius wieder über dicke Baumstämme "geklettert". Das geht inzwischen ech gut. Aber die ersten Monate hatte ich das Gefühl, dass der nicht mal weiß, dass er überhaupt Hinterläufe hat. Jetzt, mit etwas über einem Jahr, sieht die Sache schon ganz anders aus. Und es scheint, als würde der zusehens "fester" und stabiler.:) Also, Zeit geben, auch in erzieherischen Fragen, ist beim DSH, glaub ich, insgesamt eine sinnvolle Haltung:)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 2. April 2019 um 05:46
    • #14

    Hi wie schon geschrieben, geht das sicherlich. Wir sind mit unserem Hinkebeinchen auch oft 20 km und mehr unterwegs. Muss man halt entsprechend die Pausen einplanen sorgte für Belustigung im Harz weil ich für den Hund Pausen mache , aber sonst immer zum Leidwesen meiner Frau ohne Pause auf den Berg bin. Richtige Alpen mit Hund kann ich nichts zu sagen, würde ich mit Elli aber nur wirklich gute Wege gehen, ähnlich wie Asnea und Peppermint auch geschrieben hatten. Ansonsten langsam aufbauen und erst mal im Mittelgebirge trainieren.

  • schwedenfan
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    • 2. April 2019 um 08:07
    • #15

    Bei allem, was man so über HD/ED bei der Hochzucht hört, hab ich fast das Gefühl, man müsse den Hund "in Watte packen" ?

    Ich denke nicht, dass man einen Hund in Watte packen soll, würde aber empfehlen ihn wenn er ausgewachsen ist, durchröntgen zu lassen. Dann weißt du auf was du aufpassen musst.

    Ausserdem finde ich den Tipp mit dem Hinterhandtraining sehr gut. Mein Hank (groß und LZ), hat durch viel Hinterhandtraining eine super Kontrolle darüber.

    Viele Grüße aus Bayern
    Silvia mit Hank (DSH *2008)+ Arik (Herder *2015)
    (Jacky +29.12.2015, Cora 30.07.2001-04.08.2016, Rusty 2000-09.04.2019)
    Natürlich kann man ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht (Zitat: Heinz Rühmann)

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