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Grüße aus dem Norden!

  • BlackBush1320
  • 22. April 2019 um 07:58
  • FlatHeart1256
    Gast
    • 10. Juni 2019 um 20:37
    • #76

    Zum Ruf von Schäferhunden es gibt einfach oft Meldungen von Beißatacken von Schäferhunden. Da leidet natürlich der Ruf darunter.

    Hier mal ein Vorfall der noch nicht solange her ist: https://www.focus.de/regional/bayer…d_10327475.html

    Deswegen Filler wenn dein Umfeld dem Schäferhund negativ gegenüber eingestellt ist wird kann es schwer werden.

    Meine Mutter wurde mal von Dobermännern gejagt als Kind wohlgemerkt. Wenn ich mir einen Dobermann holen würde wäre klar, dass sie nicht auf ihn aufpassen würden! ähnlich bei einem Rottweiler. Das muss man dann einfach Bedenken und abwägen ob man trotzdem das hinbekommen kann. Auch was passiert wenn euer soziales Umfeld auf dem Dorf euch schneidet oder euch loswerden will muss man sich im klaren sein ob man das aushalten kann.

  • Pinguetta
    Moderator
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    87
    • 10. Juni 2019 um 20:57
    • #77

    Ich mag auch keine Pitbulls oder ähnliche Hunde. Aber diese Hunde sind auch nicht per se böse. Nur die Menschen sind es, die die armen Tiere abrichten. Und dann die anderen dummen Menschen, die einfach nur Vorurteile haben.

    Ich habe mit Harras schon so viel negative Reaktionen von Passanten erlebt. Als er ein Welpe war, fanden ihn alle Menschen soooo süß und wollten ihn streicheln, oft ohne zu fragen. Jetzt will das nur sehr selten noch jemand. Die Leute wechseln die Straßenseite, nehmen ihre Fifis auf dem Arm oder gehen den Weg zurück. Am Anfang habe ich mich darüber geärgert, dass die Menschen so reagieren ohne meinen Hund zu kennen. Ich habe eine Weile gebraucht, um da drüber zu stehen. Oberflächlichkeiten mag ich sowieso nicht. Aber fremde Leute “bekehren“ liegt mir auch nicht. Ich lege keinen Wert mehr auf Hundebegegnungen unterwegs. Dafür habe ich meine beiden Hundeschulen mit Spielzeiten. Die meisten Menschen dort kennen meinen Riesen und viele mögen ihn. Und z. T. haben wir dort das Bild von bösen Schäferhund zurechtrücken können.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 10. Juni 2019 um 21:13
    • #78

    nur Pinguetta bist du nicht falsch verstehen wesentlich älter als Filler und du lebst in einer Großstadt. Deine Kinder sind schon groß. Ich verstehe Fillers Frage nach der Kinderfreundlichkeit das evtl. die Familienplanung ansteht. Das bedeutet, dass das oder die Kinder dann Geburtstage feiern wollen und dann müssen halt die anderen Muttis Vertrauen in den Schäferhund haben. Gemeinsame Aktionen mit anderen Muttis in der Phase wo die lieben kleinen unter 3 sind könnten dann auch schwerer werden. Und auch wie ich ja schrieb müssten Angehörige evtl. als Hundesitter herhalten, dann müssen sie schon den Hund mögen.

  • Asnea
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    • 10. Juni 2019 um 21:17
    • #79

    Bei Kindergeburtstagen würde ich jeden noch so kinderfreundlichen Hund wegsperren. Schon alleine des Hundes zuliebe ;)

    Auch Unternehmungen mit anderen Müttern finde ich nicht dramatisch, der Hund muss ja nicht überall dabei sein.

    Das einzige ist halt das Sitter Ding, da muss man halt jemand finden der uneingenommen ist,aber ansonsten sollen die Leute doch denken was sie wollen

    Edit: Mir fällt dazu meine Mutter ein. Als wir den Dobermann bekamen war das Theater groß, wieso einen Dobermann, gefährlich usw. Letzten Endes hat sie dann oft auf ihn aufgepasst und ihn ins Herz geschlossen. Dann kam der Schäfhund, die Rasse die ihr noch weniger zusagte als alle anderen Rassen ;) Die begeisterung hielt sich in Grenzen.

    als wir dieses Jahr 10 Tage im Urlaub waren, hat sie mit ihm tolle Spaziergänge gemacht, ihm Rolladen gebraten weil der "arme" Hund nichts essen wollte 8o und geknuddelt.

    Mann kann leute also auch vom Gegenteil überzeugen ;)

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

    2 Mal editiert, zuletzt von Asnea (10. Juni 2019 um 21:23)

  • Kimba2001
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    • 10. Juni 2019 um 21:44
    • #80

    Ich hatte als Kind eine Klassenkameradin die Angst vor Hunden, speziell vor großen Hunden, hatte. Trotzdem hat unser Aki es damals geschafft, das Sie vor ihm keine Angst hatte.


    Wenn ich Geburtstag feierte, war sie die erste die fragte "warum ist der weggesperrt?" (er hatte einen Kellerraum mit altem Sofa zum schlafen, da war er auch bei feiern) und hat solange gefragt bis sie ihn knuddeln durfte.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 10. Juni 2019 um 21:56
    • #81

    Asnea meine Mutter wurde als Kind explizit von drei Dobermännern gejagt/ der Halter hat absichtlich die Hunde ihr hinterher gejagt. Wenn ich einen Dobermannwelpen mit bringen würde ginge es evtl. aber sicher bin ich mir da nicht. Mein erstes Erlebnis mit einem Schäferhund war auch nicht glücklich, der Schäferhundhalter wollte absichtlich seinen Hund auf meinen friedlichen Neufundländer loslassen. Pinguetta hat es ja toll beschrieben der Halter ist das Problem aber, da müssen wir immer wieder gegen arbeiten und jedem zeigen dass gerade diese Hunde tolle Familienmitglieder sind und keinerlei Gefahr für andere Menschen besteht. Ich muss halt überlegen, will ich mir den Stress, den Hass, die Vorurteile antun? Ich könnte mir auch einen Am Stef holen aber die Probleme sind mir den Aufwand einfach nicht wert ähnlich beim Dobermann. Gesellschaftliche Isolation kann und führt öfters dazu, dass Hunde weggeben werden.

  • BlackBush1320
    Gast
    • 11. Juni 2019 um 08:55
    • #82

    Meine Eltern finden einen Schäferhund zum Glück nicht schlecht. Meine Mutter hat zwar auch Angst vor fremden Hunden (vor allem Große), aber mit Hunden in der Familie die sie von Klein auf kennt geht es wunderbar. Sie hatte früher selber eine Schäferhund Hündin (welche Kinder wohl geliebt hat) und ist deshalb aufgeschlossen gegenüber Schäferhunden. Bei ihre wäre es der Spitz auf den sie nicht aufpassen würde, aus ähnlichen gründen wie bei dir @Ellionore mit den Dobermännern. Der enge Familienkreis zieht zum Glück mit oder es ist ihm schlicht egal ob es nun ein Labbi oder ein Schäferhund wird.

    Ob die Leute im Dorf ablehnend sind weiß ich gar nicht. Wir haben allerdings auch nur einen Nachbarn und fast ein Hektar Grundstück mit eigenen Wiesen drum herum. Auf unserem "Gassiweg" trifft man nicht mal bei schönem Wetter andere Leute oder Hunde. Deshalb mache ich mir da um die Akzeptanz eigentlich keine Gedanken. Wichtig ist mir, dass ich von Anfang an höflich bin. Hinterlassenschaften wegräumen, den Hund rannehmen wenn uns jemand entgegen kommt, in der Schonzeit an der Leine lassen, usw. Das Dorf hat noch recht viele Gemeinschaftsaktionen wie Müllsammeln oder Sommerfeste. Ich denke, dass man viel ins Gespräch kommen wird, was Vorurteile ja auch nur allzugerne abbaut. :)

    Es sind ein paar Verwandte und Bekannte die so ablehnend reagieren. Ich hab das Gefühl auch weniger aus Angst, sondern halt aus Sorge, dass wir im Enfeffekt eine unberechenbare Hofpolizei bekommen, mit der wir dann nicht klarkommen. Sind halt Hundehalter und ich glaube einige würden auch einfach gerne bei der Rassewahl "mitreden". Bei Außenstehenden sind es oft Hundeplatzleute, da werden aber auch direkt alle Vorurteile gegen Schäferhundvereine ins Feld geführt. Da wird die Welt ganz anders aussehen, wenn das kleine süße Fellknäul erstmal da ist. Da ich sowieso zu einem Verein tendiere, wird man dann ja auch wieder Gleichgesinnte kennenlernen.

    Aber natürlich machen wir uns insbesondere zu Kindern Gedanken, deshalb ja auch die Frage nach Erfahrungen. Wobei ich den Hund so oder so nicht zu fremden Kindern lassen würde - schon gar nicht alleine oder gar bei einem ganzen Geburtstag. Das vermeidet direkt den meisten Stress unserer Meinung nach und würde bei allen Rassen so gehandhabt werden. Gibt ja auch genug Kinder die den Hund dann ärgern oder sowas, Angst ist ja noch das geringste Übel.

  • Lobo
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    3
    • 11. Juni 2019 um 09:00
    • #83
    Zitat von Ellionore

    Zum Ruf von Schäferhunden es gibt einfach oft Meldungen von Beißatacken von Schäferhunden. Da leidet natürlich der Ruf darunter.

    Hier mal ein Vorfall der noch nicht solange her ist: https://www.focus.de/regional/bayer…d_10327475.html

    Deswegen Filler wenn dein Umfeld dem Schäferhund negativ gegenüber eingestellt ist wird kann es schwer werden.

    Meine Mutter wurde mal von Dobermännern gejagt als Kind wohlgemerkt. Wenn ich mir einen Dobermann holen würde wäre klar, dass sie nicht auf ihn aufpassen würden! ähnlich bei einem Rottweiler. Das muss man dann einfach Bedenken und abwägen ob man trotzdem das hinbekommen kann. Auch was passiert wenn euer soziales Umfeld auf dem Dorf euch schneidet oder euch loswerden will muss man sich im klaren sein ob man das aushalten kann.

    Von meiner Freundin die beste Freundin wurde von einem Schäferhund als kleines Kind gebissen. Hatte also dementsprechend riesige Angst vor Schäferhunden.

    Aber unsere beiden haben sie geheilt sie schmust mittlerweile mit den beiden wenn sie zu besuch da ist !

    An dem Tag, als Gott den Deutschen Schäferhund erschuf, lehnte er sich zurück und lächelte!

    #vonderaltenhuette.gsd

  • Peppermint
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    • 11. Juni 2019 um 09:31
    • #84

    @ Filler

    Ich glaube da hast du schon eine Recht realistische Sicht auf die geäußerten Bedenken anderer Hundehalter. ?

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • BlackBush1320
    Gast
    • 11. Juni 2019 um 09:49
    • #85

    Ich denke auch nicht, dass ich jemanden verjage. Wenn die Kleine nämlich da ist, kann man ja wieder soo viele Ratschläge geben. ^^ Aber ich will auch nichts gegen Tipps sagen, als Anfänger höre ich mir gerne die Erfahrungen und Ratschläge anderer an, sofern keine Grenze überschritten wird und man mir nichts aufdrängen will. Ich hab sogar den ein oder anderen Halter dabei, da kann ich gar nichts genug Tipps bekommen. :)

    Unsere Rassewahl war ja ein Prozess und bevor wir auf den Schäferhund kamen, hatten wir uns im Grunde einmal mit jedem Schlag Hund beschäftigt. An wirklich jeder Rasse gab es was zu bemängeln. Terrier kläffen, Hütehunde stalken, Jagdhunde sind schwer erziehbar, Pudel sind hässlich und der Schäferhund ist jetzt halt Familienuntauglich. Ich bevorzuge es, das Vorurteil dann einmal bei den Haltern der Rasse zu Hinterfragen (wenn es überhaupt relevant für uns war) und kann dann beim nächsten Mal sagen, dass mir die Halter der Rasse das so nicht pauschal bestätigen konnten, sondern es eben auf den einzelnen Hund drauf ankommt / erziehungssache ist / usw. Dann ist das Thema in der Regel vom Tisch, da die Gegenseite ja auch nur mit Hörsagen argumentiert.

  • BlackBush1320
    Gast
    • 11. Juni 2019 um 10:03
    • #86

    Nachtrag: Wahnsinnig tolle Tipps und Anleitungen bekomme ich zum Beispiel von der Mutter meines Freundes. Ihre Rasse ist der Briard und im Sommer letzten Jahres zog ein neuer Welpe ein. WIr waren zu der Zeit dann an den Wochenenden viel da und ich konnte mir sehr vieles abschauen und erklären lassen (und mit durchleben :D ) im Bezug auf die Stubenreinheit und die Welpenzeit im allgemeinen. Nicht alles werde ich so übernehmen, aber diese Tipps habe ich sehr gerne angenommen. Oder letztens gab sie mir den Tipp, dem Hund direkt beizubringen, dass beim aussteigen aus dem Kofferaum, immer erst angeleint und dann ausgestiegen wird.

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 11. Juni 2019 um 10:17
    • #87

    du musst dich nicht verrückt machen lassen. Es wird schon alles klappen. Wichtig ist am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben, dann kann man meines Erachtens jede Hunderasse halten vorausgesetzt man beschäftigt sich mit den möglichen Eigenschaften der Rasse.

  • BlackBush1320
    Gast
    • 12. Juni 2019 um 13:54
    • #88
    Zitat von Ellionore

    du musst dich nicht verrückt machen lassen. Es wird schon alles klappen. Wichtig ist am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben, dann kann man meines Erachtens jede Hunderasse halten vorausgesetzt man beschäftigt sich mit den möglichen Eigenschaften der Rasse.

    Vielen Dank! Es ist schwierig, sich davon nicht tangieren zu lassen. Man persönlich freut sich ja wahnsinnig und bereitet sich vor, da ist es schon ziemlich ernüchternd wenn man sich dann rechtfertigen muss. Schäferhunde sind unberechenbar und mit dem Schutzhundesport zieht man sich ja einen aggressiven Beißer heran. Es ist sehr schön, dass ich mich dann unter anderem hier ein wenig darüber austauschen kann und neuen Input bekomme. Ihr seid wirklich ein wunderbares Forum! Ich habe noch keinen "Schlag" Hundehalter erlebt, der so freundlich, hilfsbereit und dabei so realistisch ist. Hier wie in der Realität.

  • Lobo
    Beiträge
    882
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    3
    • 12. Juni 2019 um 14:40
    • #89

    Wir machen mit unseren beiden auch Schutzdienst und beide können wir problemlos überall mit hinnehmen und jeder kann zu uns kommen.

    Auch kleine Kinder sind kein Problem da sind sie auch beim spielen seht vorsichtig.

    An dem Tag, als Gott den Deutschen Schäferhund erschuf, lehnte er sich zurück und lächelte!

    #vonderaltenhuette.gsd

  • Asnea
    Beiträge
    2.291
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    2
    • 12. Juni 2019 um 16:29
    • #90

    Der Schutzdienst wie es für privat Leute auf hundeplätzen angeboten wird hat rein gar nichts mit scharf machen zu tun. Ganz im Gegenteil die Hunde lernen sich auch in hohen trieblagen zu kontrollieren :)

    Lass die Leute reden die haben keine Ahnung.

    Ein Schäferhund ist sicherlich anspruchsvoller als viele andere Rassen aber mit Geduld und konsequenz eine ganz tolle Rasse :thumbup:

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

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