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Probleme mit Hundebegegnungen

  • Cora2019
  • 9. Mai 2019 um 11:50
  • FlatHeart1256
    Gast
    • 16. Mai 2019 um 17:42
    • #91

    Ihr werdet das schon hinbekommen. Wenn es dir Sicherheit geben würde könntet ihr auch einen Maulkorb ausprobieren, dann kann sie nichts anstellen.

    Aber Peppermint hat schon Recht die anderen Menschen sollten dir egal sein. Zum Thema Kraft und halten könntest du auch ausprobieren wie es ist die Leine an der Hüfte mit einem Gurtsystem zu befestigen. Ansonsten in den Umgang mit dem Halti einführen lassen. Ihr habt einen tollen Hund der es Wert ist, dass man ihm Zeit gibt.

  • Roopa
    Beiträge
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    • 16. Mai 2019 um 17:44
    • #92
    Zitat von Cora2019

    weil ich nicht weiß, was richtig ist. Ich weiß nur, dass ich nicht die nächsten 12-14 Jahre so leben kann...

    oje...

    ich hatte mit Roopa ja auch riesen-Probleme , so daß ich auch aufgeben wollte .....

    Die Entscheidung muß man fällen

    wie Peppermint schreibt: Unverträglich blieb sie bis zu ihrem Tod, aber es wurde händelbar.

    mehr kann und darf man nicht erwarten - man muß die "Besonderheiten" akzeptieren und den Hund (Mensch) auch mit diesen Besonderheiten lieben und nicht erwarten , daß man ihn total umdreht, sondern eben nur der Umgang damit wird umgänglicher.....

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  • Nori
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    32
    • 16. Mai 2019 um 17:54
    • #93

    Es gibt ja oft so Sprüche wie :"man bekommt den Hund,der genau für einen gut ist." Wenn viele ehrlich sind, müssen sie sicher zugeben, daß schon des Hundes wegen viele Tränen vergossen wurden...bis hin zu dem einen oder anderen Ehestreit.

    Ich hatte auch schon mal überlegt, für Unseren Hund ein neues Zuhause zu suchen. Das hätte ich aber niemals wirklich gemacht.

    Und dann hätte ich mir das nie verziehen.....

    Ich wollte ihn..im Gegensatz zu meinem Mann, und ich möchte ihn nicht mehr missen. Auch wenn es immer noch Baustellen gibt.

    Bei einem Schäferhund muß man immer mit Unverträglichkeit mit anderen Hunden rechnen, er ist nun mal kein Retriever.

    Von Basko habe ich schon unendlich viel über Hunde gelernt.

    Mein Mann hatte vorher einen Labrador,ein liebes Tier,der 12 Jahre alt wurde. man konnte ihn problemlos überall hin mitnehmen,

    aber gelernt habe ich von ihm nichts....

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 16. Mai 2019 um 17:58
    • #94
    Zitat von Roopa
    Zitat von Cora2019

    weil ich nicht weiß, was richtig ist. Ich weiß nur, dass ich nicht die nächsten 12-14 Jahre so leben kann...

    oje...

    ich hatte mit Roopa ja auch riesen-Probleme , so daß ich auch aufgeben wollte .....

    Die Entscheidung muß man fällen

    wie Peppermint schreibt: Unverträglich blieb sie bis zu ihrem Tod, aber es wurde händelbar.

    mehr kann und darf man nicht erwarten - man muß die "Besonderheiten" akzeptieren und den Hund (Mensch) auch mit diesen Besonderheiten lieben und nicht erwarten , daß man ihn total umdreht, sondern eben nur der Umgang damit wird umgänglicher.....

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    Ich finde, dass man alles erdenkliche ausprobieren muss und cora ihr habt noch längst nicht alles ausprobiert. Euer Hund greift keine Menschen an oder? Das wäre für mich evtl. ein Grund den Hund abzugeben, allerdings würde ich dann erstmal mit Maulkorb und anderen Dingen versuchen zu arbeiten.

    Ja ein bellender zickiger Hund an der Leine nervt, aber dann muss ich ihn halt vorausschauend führen. Wie gesagt ich habe einen 7 Jahre alten Hund so aus dem Tierheim genommen mit Leinenaggression, das geht ich muss halt für andere mitdenken. Unterschätz doch bitte auch nicht wie toll es ist wenn der Hund im Haus sich toll verhält. ,Stell dir vor sie würde immer wild bellend vor der Tür sitzen.

    Geb ihr Zeit, übe mit ihr und probiere Sachen aus. Es passiert nichts schlimmes, dein Hund ist 8 Monate alt.

  • Nori
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    32
    • 16. Mai 2019 um 18:04
    • #95

    Bedenke, unser Basko kam erst mit 11 Monaten ! Nutze die Zeit, die Du JETZT hast !

  • Sora
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    1
    • 16. Mai 2019 um 18:12
    • #96

    die ersten 2-3 wochen wär ich mit meinem zwerg fast verzweifelt, so überfordert war ich.

    Aber sowas gibt sich meistens wenn man sich mal die ganzen schönen erlebnisse in erinnerung ruft die man mit den fellnasen so hat.

    Wie alle schon schreiben nur mut zu fehlern und einfach machen was man denkt das es das beste ist. Auch wenn man dann mal böse wird weils einen einfach reicht was der wicht grad anstellt. Sollte natürlich nicht zur regelmäßigkeit werden. Sei du, hab spaß mit deiner cora und arbeite fleißig weiter. Eftl versuchst du dich mal an 1-2 neuen tricks die wie zum beispiel das handtarget und kleinen weiterführungen wie nen lichtschalter ein schalten lassen ( is dann schon fortgeschritten). Hat mir mega spaß gemacht und mylo auch. Mir hat des super geholfen um alle zweifel aus dem wegzuräumen. da wir ja doch viel spaß gemeinsam haben können :D

    Was ich damit sagen will ist versteif dich nicht zusehr auf alles was nicht sofort klappt, des wird alles dauern und braucht zeit.

    Wie hat mein prof. in der uni immer gesagt.

    Das studium ist wie ein elefant.

    Zu groß um in mal eben zuverspeißen, aber stück für stück, gelangt man dennoch ans ziel :P

    Mylo (Weißer Schweizer Schäferhund)

    Geburtstag: 3.1.2019

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  • Lupus
    Gast
    • 16. Mai 2019 um 18:30
    • #97
    Zitat von Cora2019

    @Lupus, danke für das Video. Finde ich sehr interessant, habe auch noch das Folgevideo angeschaut. Allerdings habe ich jetzt erst recht das Gefühl, so vieles nicht zu wissen, falsch zu machen.

    Zum Thema Respekt/Individualdistanz wahren z.B. .. knuddelt ihr euren Hund wirklich nicht, wenn er zu euch kommt? Geht das immer nur von euch aus? Und wie viele Entscheidungen darf der Hund sonst treffen? Sich seinen Ruheplatz selber aussuchen, mal zum Fenster schauen gehen, auf die Terrasse, wenn die Türe offen ist.... Also es klingt für mich ja schon verständlich, dass der Hund meint, er muss Dinge regeln (damit auch Hundebegegnungen), wenn er im Alltag zu viele Entscheidungen treffen darf. Gerade jagt Cora eine Fliege im Wohnzimmer, auch ihre Entscheidung... Aber was sind zu viele Entscheidungen....

    Dann das Thema Blickkontakt beim Spazierengehen. Dass man sich nicht dauernd nach dem Hund umschauen soll, weil er sich ja an einem selbst orientieren soll, verstehe ich auch. Aber auf der anderen Seite ist es doch gut, Blickkontakt zu bestätigen, weil man ihn ja wünscht.

    Obwohl ich mich wirklich auch im Vorfeld sehr viel mit dem Thema Hund beschäftigt habe, seid wir sie haben ja natürlich auch und von Anfang an Hundetrainer zu Rate gezogen habe, habe ich das Gefühl, so viel falsch zu machen. Vielleicht hätten wir sonst nicht mal das Problem mit den anderen Hunden...

    Hi,

    glaub ich nicht. Sie ist noch seehr jung und in eine "kritischen" Phase von der Entwicklung her. Nicht so viel Kopf machen. Und wenn Du andauernd dazu lernst, ist das doch was Gutes.:)

    Zum Thema "Respekt": Das ist so leicht misszuverstehen, wenn man versucht (bin auch der Typ), das theoretisch anzugehen. Dazu noch ein Hinweis: Lies mal in dem Buch von T. Fauser das Kapitel "Grundrespekt" (Link unten) - da wird das alles sehr gut erklärt.

    https://de.scribd.com/document/33724…m-Beispiel-Hund

    Aber man kann das auch einfacher machen: Was Du dir von deinem 16-jährigen Kind nicht bieten lassen würdest - das lass dir auch von deinem Hund nicht bieten!

    Wenn der Hund lieb ankommt und schmusen möchte, er dabei nicht aufdringlich ist - klar kannst Du mit ihm schmusen, wenn DIR danach ist. Ist Dir nicht danach, muss er das akzeptieren lernen. Du entscheidest das und lässt dich nicht vom Hund "lenken" oder manipulieren (wozu zB auch der süße Blick gehört). Denn dann denkt er natürlich, dass er entscheidet und wird das auch in anderen Situationen tun (wie gesagt, daher gibts bei uns auch keine Leckerli als Belohnung). Kommt er frech an (achte auf die Haltung, die Ohren, den Gesichtsausdruck, etc.) und stupst dich mit der Nase an oder rempelt dich gar an - dann ist das einfach respektlos und wird nicht toleriert. Dann gibts auch kein Schmusen sondern Ignoranz deinerseits oder eine (körpersprachliche) Ansage.


    Andere Beispiele sind "Leine ziehen und sich aufführen" (Unding), "anrempeln" (Unding), "einfach aus dem Auto rausspringen" (Unding), etc. "Ruheplatz" (sein Ding), "aus dem Fenster schaun" (sein Ding), "rausgehen" (kommt auf die geltende Regel an, grundsätzlich aber sein Ding), "Fliege jagen im Haus" (kommt auf die geltende Regel an, grundsätzlich aber sein Ding), usw, usw.

    Der Knackpunkt ist mE immer, wie der Hund sich DIR gegenüber verhält. Es geht um soziales Verhalten, nur in zweiter Linie um grundsätzliches.

    Der Hund darf viele Entscheidungen treffen, aber NIE die, dich respektlos zu behandeln. Wenige Regeln, aber die liebevoll konsequent durchsetzen. Aber auch die Autorität und Souveränität haben, die eigene Regel einfach mal brechen zu können. Verstehst, wie ich das meine?

    "Zu viele Entscheidungen" sind einfach die, die dich stören. Das kann von Situation zu Situation vollkommen unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass der Hund weiß und akzeptiert, dass Du die Letztentscheidung triffst.

    Thema Blickkontakt: Das ist bei uns auch so ein Ding, da wir anfangs ja auch dachten, das sei wichtig. Heute bin ich da immer unsicherer. Eigentlich weiß ich, dass eher zu wenig als zu viel Blickkontakt richtig ist. Aber ich mags halt auch, ihn anzuschaun und wenn er einen ansieht.:)

    Aber pädagogisch sinnvoll ist mE klar weniger Augenkontakt. Es hat immer einen auffordernden, aufwertenden Charakter. Genau das wollen wir aber meist ja nicht. Wir haben am Anfang auch mal dieses "Futtertreiben" gemacht. Aus heutiger Sicht weiß ich nicht, was das bringen soll.

    Was anderes ist, und das ist mE in dem Video gemeint, Orientierung. Sagt der Fauser auch in Bezug auf die Leine beim Welpen: Wenn wir uns andauernd am Hund orientieren, muss der genau eine Sache nicht mehr machen: Sich an uns orientieren. Gaius schaut alle paar Sekunden, relativ egal, was er gerade macht, was wir machen. Das wollen wir auch so beim Spaziergang. Aber (zumindest versuche ich das...) ich schaue ihn nicht andauernd im Gesicht an oder dreh mich nach ihm um. Ist ja auch wieder klar: Der muss sich dann ja vorkommen wie "Prinz Gaius der Erste". Und da er eh schon dazu neigt, zu denken, dass er das ist, ist weniger Augenkontakt zumindest in unserem Fall sicher besser.

    Es kommt aber eben immer drauf an. Wenn, wie bei euch, der Hund eh schon mit der Aufmerksamkeit bei der Ablenkung ist, dann ist der Augenkontakt ja eher gewünscht, sozusagen als Ablenkung von der Ablenkung.

    Du kannst mal folgendes probieren: Hund an der 1m Leine, wenn er die Ablenkug sieht und "steif" wird oder das Toben anfängt, zwischen Ablenkung und den Hund gehen und ihm den Raum (und Blick zur Ablenkung) nehmen. Solange, bis er dich anschaut, dann sofort ablassen. Dreht er sich wieder um und danach auf, grad nochmal wiederholen, ihm ruhig ein wenig auf die Pelle rücken. So ähnlich, wie die junge Frau in dem Video am Ende.

    Je "besser" dein Status, desto weniger Bewegung/Aktion brauchst Du da. Das ist dann wieder die Sache mit dem Grundrespekt und dem Alltag. Hängt beides zusammen:)

    Liebe Grüße

    Lupus

  • Terrortöle
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    • 16. Mai 2019 um 18:50
    • #98

    Also ich habe hier bisher nur mitgelesen und kann meine Hündin in dem Alter hier auch wiederfinden. ;) Sie hat damals den Beinamen Asilette bekommen.

    Es war manchmal schon echt chaotisch mit der Maus, aber ich bin ja von Natur aus ein entspannter Mensch.

    Trotz Aufstand mit Bürste und Bellen war sie anderen Hunden nie böse gesinnt, aber nervig war das manchmal schon. Letztendlich wollte sie zu jedem Hund hin und am Liebsten toben. Durch unser Training auf dem Hundeplatz und vielen Hunden die sie dort kannte wusste ich aber das sie nicht aggressiv gegen andere ist und die meisten Hunde haben das auch gemerkt. Ist halt blöd wenn ein Schäfi dann zu einem kleinen Hund rennt und Randale macht. Ist mit tatsächlich passiert und danach kam wesentlich früher die Leine dran. Anschiss wegen Terror an der Leine gab es dann gleich im Ansatz und zwar lauter als sie bellen konnte. X( Das hat sie schwer beeindruckt und nach wenigen Malen reichte dann ein Räuspern. Körperlich bin ich nie geworden, obwohl ich mal kurz davor war. Das liegt mir nicht.

    Mit der Zeit ist es besser geworden, aber solche "Ausfälle" hat sie in den ersten 3 Jahren immer mal wieder gehabt. Zum Glück kennt man sich hier.

    Geholfen hat uns vor allem das Üben auf dem Hundeplatz. Habe mit ihr gar nicht viel gemacht, bissel üben für die BH, Agility und Hooper. Aber nur solange wir beide gut drauf waren. Das hat uns zusammen geschweißt, denn Arbeiten ging bei ihr ganz schnell vor.

    Wir sind, als sie 9 Monate war, 1 Woche in Holland am Strand gewesen. Da liefen alle Hunde frei und niemand störte sich an einem Jungspund der da herum flitzte. Das hat mir sehr geholfen beim Einschätzen und dabei meinem Hund zu vertrauen.

    Daheim war ich dann auch viel lockerer.

    Unterwegs habe ich sie oft arbeiten lassen in dem sie meinen Schirm tragen durfte oder ihren Ball. Das war ganz schnell wichtiger als andere Hunde. Ich habe mit ihr auch viel kommuniziert, bzw. haben wir tolle Sachen ausprobiert. Es gibt so viel was man auf einem Spaziergang machen kann. Auch heute noch fordert sie einige Sachen ein, wie Bäume umrunden am Friedhof, balancieren auf den gefällten Baumstämmen, an der großen Wiese am Wald den versteckten Ball suchen - mit Richtungsansagen von mir, auch warten wenn ich mal ein Stück wegging war gar kein Problem. So haben wir ganz nebenbei viel am Gehorsam geübt und immer Spaß dabei gehabt.

    Wichtig finde ich das man einen jungen Hund nicht überfordert, trotzdem Konsequent bleibt, aber bei der richtigen Gelegenheit auch mal machen lässt.

    Auf jeden Fall bin ich froh das ich schon viele Jahre vor Einzug eines Schäferhundes mit unterschiedlichen Hunden zu tun hatte. Als Anfänger ist es bestimmt viel schwerer, aber hier im Forum gibt es echt tolle Tipps und Hilfe :*.

    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Kimba2001
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    • 16. Mai 2019 um 19:49
    • #99

    Ich hab auch gemerkt, es liegt sehr viel an der eigenen Einstellung.

    bin ich nervös und warte nur darauf das der Hund nicht hört oder bellt, tut er das auch.

    geh ich mit ner "Scheiß egal, passiert schon nix" Einstellung, ist auch der Hund total gechillt.

    Alex mit

    Dina 08.03.2017 & Basko 27.07.2019

    :love:

    <3Aiko 2008-2019, Kimba 2005-2017, Kira 2000-2005, Irko 1996-2007,Varko 1994-1996, Aki 1985-1994, , Hasso II & Hasso I 1975-1986 <3

    <3🐱Tinka 2014-2025, Mietzi 2007-2026<3

  • Pinguetta
    Moderator
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    • 16. Mai 2019 um 20:03
    • #100

    Ja, ich hatte auch Momente, wo ich überlegt habe, ob ich Harras an eine kompetentere Person abgebe. Aber ich liebe meinen Hund und bin froh, dass ich ihn nicht weggegeben habe sondern mit meinem Hund und auch durch ihn viel gelernt habe.

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • nette
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    • 16. Mai 2019 um 20:08
    • #101

    ich hab auch sehr viele tränen in den ersten 2 jahren mit meinem dalmatiner vergossen und wusste auch nicht mehr was richtig oder falsch ist

    auch an abgabe hab ich damals gedacht

    aber er ist mein herzenshund gewesen und so hab ich nach jahren des allen möglichen trainings und umerziehungsversuchen "aufgegeben" und den hund einfach nur noch so angenommen wie er ist

    er hatte seine macken (schlechte erfahrungen und schlechte prägung) und eine ausgeprägte leinenagressivität (ohne leine war er lammfromm) und auch fremde menschen mochte er nicht sonderlich ...

    aber nachdem ich aktzeptiert hatte das er eben so ist und ich darauf rücksicht nahm und bögen gelaufen bin, ging es uns bzw. ihm damit eindeutig besser

    er war innerhalb der familie der liebste hund den man sich vorstellen kann <3

    ich verstehe die verzweiflung daher sehr gut :(

    Annett mit Lexy und Carma

    “Kein Psychiater der Welt kann es mit einem Hund aufnehmen, der einem das Gesicht leckt.”

  • Cora2019
    Beiträge
    117
    • 16. Mai 2019 um 20:57
    • #102

    Ich danke euch so sehr... Eigentlich hätte ich, gerade in einem Schäferhund-Forum, erwartet, nur böse Worte zu bekommen. Hundeanfänger, dann ausgerechnet Schäferhund... und schließlich auch noch darüber nachdenken, ihn wieder abzugeben... Wir durchdenken wichtige Entscheidungen wirklich sehr gut. So auch die Entscheidung, Cora zu nehmen. Die Einschätzung der Züchterin hat dann schon noch eine große Rolle gespielt.

    In so Situationen wie heute Vormittag denke ich aber immer, wir schaffen das nicht. Dann noch die Meinung der Trainerin, dass es eigentlich nur an mir liegt... Denn sie hat Cora ja im Griff... Na ja, morgen ist ein neuer Tag. Schaun wir mal...;)

  • Asnea
    Beiträge
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    2
    • 16. Mai 2019 um 21:25
    • #103

    Ich denke die meisten Halter eines DSH haben schon mal ähnliche Phasen durchlebt. Tränen vergossen, Nerven zerstört, graue Haare bekommen ;)

    Ein DSH ist nun mal eine anspruchsvollere Rasse als viele andere. Dafür aber auch in vielen Dingen 1000000 mal besser :)

    Wer will schon einen 0815 easy Hund an der Leine haben ;)

    Du hast schon viele Tipps bekommen, der Rest ist einfach durchhalten, konsequent bleiben und sich an kleinen Fortschritten freuen. Vieles legt sich auch wirklich mit dem Alter. Was natürlich nicht heißt das man alles aussitzen soll!! Arbeiten muss man von Anfang an damit man einen tollen Hund bekommt.

    Wenn du konsequent an dem Verhalten arbeitest wird das.

    Deine Hündin ist noch sehr jung, ihr beide habt noch einen langen, vermutlich auch öfters Steinigen weg zu gehen aber es lohnt sich.

    Ich würde allerdings bei solch einem doch starken Leinenproblem erstmal nicht gerade dorthin gehen wo extrem viele Hunde sind. Das ist sinnloser Stress für dich und für deinen Hündin. Natürlich musst du die Situation üben aber dafür reichen für den Anfang wirklich eher ruhigere Gegenden wo man weiß man trifft nicht allzu viele Hunde und kann gut ausweichen.

    Wir hatte nie ein größeres Pöbel Problem, aber wir hatten das Problem das er keinen schritt mehr weiter ging sobald ein anderer Hund in Sichtweite war. Und ich meine wirklich keinen einzigen Schritt. Er hat sich komplett hingelegt, ich konnte ihn auf der Seite hinterher ziehen usw. Kaum habe ich ihn per Hand auf alle viere gestellt hat er sich wieder hin geschmissen usw-. Er wollte auch immer wie der Teufel zu anderen Hunden, ich war teilweise komplett nass geschwitzt vor Anstrengung bis wir weiter konnten. Ich habe sehr viel mit ihm gemacht, die Bindung gestärkt und nach und nach wurde es besser. Er ist nun 3 Jahre. Mittlerweile sind Hunde zwar durchaus noch interessant aber mehr als ein Blick bekommen die meisten nicht von ihm :)

    Dann hatten wir ein Problem mit großen Tieren die ihn anstarren. Kühe oder Pferde zum Beispiel. Wenn die fressen, oder Reiter an uns vorbei reiten ist es absolut kein Problem da stört es ihn nicht. Nun schauen aber Kühe doch meist sehr interessiert zu einem Hund. Sobald wir zu nah ran gingen oder einfach nur auf dem Weg vorbei, wollte er wie ein wilder auf die Kühe los. Ich habe ihn mal aus Frust vorgelassen weil ich hoffte er bekommt einen Stromschlag oder hat doch Angst wenn er zu nah an der Kuh steht...Pustekuchen :| Er hätte die Kuh wirklich attackiert, der Stromschlag vom Zaun hat ihn null beeindruckt, er war weiterhin im Attack Modus. Und 42 kg sind nicht leicht zu halten wenn die sich in die Leine hängen :P

    Ich habe ganz viel mit dem Körper gearbeitet da mein Hund weder mit Futter noch Spielzeug zu beeindrucken ist. Ich habe erst einen großen Abstand genommen so das er noch ruhig war. Dann immer näher dran und sobald er an mir vorbei wollte, hab ich ihn weggedrängt bzw. den Weg abgeschnitten.

    Und das Stück für Stück, jedesmal ein bisschen näher. Wie oft ich abends Rückenschmerzen hatte und mich nicht bewegen konnte :whistling:

    Heute können wir gut an zb Kühen vorbei, aber ich muss immer darauf achten das er nicht vorbei drängt und wieder in alte Muster verfällt.

    Persönlich kann ich von meiner Meinung noch sagen: mach dich bitte nicht verrückt was das "Entscheiden" von dem Hund angeht. Setze die Regeln durch die du haben willst, und nicht weil es in irgend einem Buch steht :) Die allerwenigsten Hunde möchten freiwillig die Weltherrschaft ;)

    Als bsp. Wenn du möchtest das dein Hund auf das Sofa zum Kuscheln soll dann erlaube es ihm. Wenn du willst das er im Bett schläfst dann lass ihn. Wenn du es nicht willst dann bleibt er halt unten. Du willst nicht das der Hund in die Bäder geht? Kein Problem dann hat er dort nix zu suchen. Wichtig ist nur das du jederzeit alles ohne Probleme kontrollieren und beenden kannst wenn du das willst!

    Als beispiel.

    Dogmeat liegt zum beispiel oft mitten in der Küche auf dem Teppich oder sonst irgendwo rum. Wenn er mich nicht stört und ich den Platz dort nicht brauche dann lasse ich ihn liegen und steige einfach drüber. Wenn ich aber saugen will oder er muss aus dem Weg dann reicht ein Blick und Wort und er trollt sich :)

    Warum sollte ich den Hund denn jedesmal aufscheuchen wenn er dort schläft? Nur damit er weiß wer der Big Boss ist? Das weiß er auch so 8)

    Fliegen sollte dein Hund allerdings nicht jagen. Allerdings nicht weil er sonst die Weltherrschaft möchte ^^ sondern weil er dann auch nach Bienen, Wespen usw schnappen könnte und das ist nicht gut

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • Nori
    Beiträge
    362
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    32
    • 16. Mai 2019 um 22:22
    • #104

    Basko liebt es auch, im Weg zu liegen. Ich glaube, das testen sie alle gern aus. Wenn es mich stört, sage ich ganz normal und freundlich

    "geh doch mal aus dem Weg" und dann geht er auch aus dem Weg. Wenn es mich nicht stört, lasse ich ihn auch liegen...

    Bei uns habe ich herausgefunden, daß es gut ist, wenn ich ganz authentisch bin und auch mit ihm rede. Man sagt ja immer in den Hundebüchern, man soll dem Hund nichts erzählen.Wenn man aber authentisch ist, versteht er auch den Sinn. Es gibt einige Sachen, die er kennt und versteht,

    z.B. " Frauchen muß mal weg und Basko bleibt hier und ist ganz brav..."Wenn er das hört, legt er sich brav auf seine Decke und wir :)können ihn allein lassen.:)

  • Scotty&Flynn
    Beiträge
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    3
    • 17. Mai 2019 um 10:30
    • #105

    Also bei uns ist es ähnlich ....

    Flynn ist jetzt 10 Monate alt... ich habe ihn von Anfang an überall hin mitgenommen ( da wo es ging und ihn nicht überforderte ) seit 2 Monate bellt er jeden vorbeikommenden Hund an.

    Mit scheint aber es ist eher ein „aufgeregtes“ bellen. Wir gehen auch mit befreundeten Hunden spazieren. Da bellt er auch erst... bis er kurz an ihnen geschnüffelt hat, dann ist gut und wir gehen ganz entspannt gassi....

    Ich hab mittlerweile sehr oft die Erwachsene gemacht, dass die Leute denen wir begegnen ihre Hunde panisch wegziehen wenn er bellt....

    er ist dann auch nicht zu beruhigen oder abzulenken , außer!!! Mit seinem Ball.

    In der hundeschule hatte man uns gesagt ich soll dann bevor er überhaupt anfängt zu bellen mit dem Ball mit ihm spielen ... das hilft auch ... er beachtet die anderen Hunde dann gar nicht... aber ob das so sinnvoll auf Dauer ist ?

    Und dort wo wirklich viele Hunde aufeinmal sind ... Park, Stadt usw. .... ist er so aufgeregt dass auch der Ball nichts mehr hilft ...

    Ich finde es schlimm wie die Leute einen Mit Blicken Strafen nur weil ein junger Hund halt mal bellt ....

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