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Probleme mit Hundebegegnungen

  • Cora2019
  • 9. Mai 2019 um 11:50
  • Asnea
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    • 23. März 2020 um 12:01
    • #481

    den Hund sitzen lassen und warten bis der Hund oder Mensch vorbei ist finde ich kontraproduktiv.

    So kann er richtig schön lange fixieren und beobachten und die anspannung entlädt sich dann wie eine Bombe.

    Den Hund kurz nehmen am besten direkt am Halsband oder Geschirr und strikt vorbei gehen in einem guten Abstand. Ohne zu zögern einfach weiter. Kostet kraft und Nerven aber es fruchtet irgendwann. Natürlich je nach Verhalten korrigieren oder loben.

    Und immer schön mit einem Bogen oder Abstand vorbei gehen. Frontal drauf zu heisst für den Hund okay auf geht's in die Konfrontation.

    Fremde Menschen beschnuppern sowas würde ich nicht zulassen er muss lernen dieses zu ignorieren.

    Hunde sind Engel, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist!

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 23. März 2020 um 12:32
    • #482
    Zitat von Pinguetta
    Zitat von Linchen

    Die Hundetrainerin. Er bellte und lies sich durch Worte nicht stoppen. Dann "ditschte" Sie ihn (so wie Hunde untereinander) und er stoppte.

    Darauf sagte sie das.

    Sorry, gefällt mir nicht. Aber das kann ich aus der Ferne schlecht beurteilen.

    och komm ist doch noch nett. Zu Loki meinte eine Trainerin er wird ein Arschlochhund

  • Pinguetta
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    • 23. März 2020 um 12:58
    • #483
    Zitat von Ellionore

    Zu Loki meinte eine Trainerin er wird ein Arschlochhund

    => Arschlochtrainerin!

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • FlatHeart1256
    Gast
    • 23. März 2020 um 13:05
    • #484

    naja sie bezog das auf die Gefahr, dass er halt sehr ruppig die Rangordnung in Frage stellen wird. Naja bislang tut er das nicht wirklich und glaube ich ehrlich gesagt auch nicht das er das noch tun wird.

  • Terrortöle
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    • 23. März 2020 um 15:34
    • #485

    Ich hatte früher im Tierheim einige Leinenpöbler und habe gut daran getan sie nicht absitzen zu lassen, sondern sehr zügig an anderen vorbei zu laufen. Bei einem sehr kräftigen Schäfermix, allerdings mit Beschädigungsabsicht, half hervorragend einen Spurt hin zu legen. Ausgewichen bin ich nie. Der hatte bei Geschwindigkeit gar keine Zeit mehr die Klappe auf zu reißen. Geführt habe ich ihn lange mit Halsband plus Halti. Geht prima wenn man beide verbindet. Dann braucht man nicht zwei Leinenenden.

    LG Terrortöle

    Dogs leave paw prints on our hearts. :*

    Raven - 21.10.2013 / 58,5 cm, 27 kg (DDR-Leistung)

  • Peppermint
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    • 24. März 2020 um 06:14
    • #486

    Ich hab das damals mit Banja anfangs mit Absitzen gemacht, um Ruhe in die Situation zu bringen. Erst später war ich soweit, zügig vorbeizulaufen.

    @Pinquetta - Ich finde das mit dem leichten Anditschen gar nicht schlecht, um den Hund quasi aus seinem Angriffsmodus zu "wecken".

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Lobo
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    • 24. März 2020 um 07:13
    • #487

    Ich kann es im Moment immer noch schön beobachten, wenn sich zwei Welpen zu arg angehen dann kommt Mama und "ditscht" den Rabauken auch um und packt in den Nacken!

    An dem Tag, als Gott den Deutschen Schäferhund erschuf, lehnte er sich zurück und lächelte!

    #vonderaltenhuette.gsd

  • Peppermint
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    • 24. März 2020 um 09:41
    • #488

    Wir waren heute wieder mit dem jungen DSH Ben unterwegs. Es ist eine pure Freude zuzuschauen, wie geduldig, übermütig und doch konsequent Askja mit dem Osel umgeht. Und wie fix der die Ansagen schnallt.

    Hin und wieder kriegt der auch ne "Delle" verpasst.

    Askja vom Haus Fuchsgraben

    * 18.06.2014

    Banja vom Wogenfeld - mein Mädchen im Herzen

    * 12.04.2002 - gegangen am 08.09.2014

  • Pinguetta
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    • 24. März 2020 um 10:25
    • #489

    Das scheint wie mit Kindern unter sich zu sein, die lernen auch sehr gut voneinander.

    Jedenfalls kann ich das so bei meinen dreien bestätigen. :)

    Harras *10.12.2015 / gest. 04.10.2024
    Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit
    stundenlangem Gerede.”
    (Louis Armstrong)

  • Cora2019
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    117
    • 12. April 2020 um 13:52
    • #490

    Hier ist ja richtig was los ;)

    Frohe Ostern in die Runde!
    Wie ich gelesen habe, stehen wir nicht alleine mit dem Problem Leinenaggression da.... Bei uns ist es immer noch ein auf und ab... Vieles ist besser geworden, die Leinenführigkeit z.B., das Bellen im Auto (war zwischenzeitlich schlimm, alles und jeder wurde angebellt)...

    Was uns aber immer noch große Probleme bereitet, sind eben Hundebegegnungen. Und was neu dazu gekommen ist, ist dass Cora nun zu uns entgegenkommenden Menschen zieht. Wenn sie an der Leine neben mir läuft und es kommt uns ein Mensch entgegen, läuft sie direkt etwas weiter vor und auf Höhe des Menschen zieht sie dann richtig rüber. Ich muss dazu sagen, dass sie freundlich gegenüber Menschen ist, sie freut sich über Nachbarn, Briefträger, würde sich von jedem knuddeln lassen. Das ist vielleicht auch das Problem... Ich weiß nicht, wie ich das verhindern kann, blocken und nach hinten schicken klappt nicht.
    Sie ist jetzt 1,5 Jahre alt. Seit einem guten Jahr versuchen wir nun, friedlich an anderen Hunden vorbeizukommen. Der nötige Abstand, um das zu schaffen ist auf jeden Fall geringer geworden, keine Frage. Meint ihr, wir können es noch schaffen, dass es richtig gut wird.? Oder hat sich das schon so gefestigt?

    Wenn unser Trainer Cora an der Leine führt, ist es kein Problem. Deswegen denke ich, wir müssten das doch irgendwann auch hinkriegen, oder?

  • Cora2019
    Beiträge
    117
    • 12. April 2020 um 13:59
    • #491

    Paw, ist es denn bei euch inzwischen besser geworden?

  • Paw
    Beiträge
    424
    • 12. April 2020 um 14:49
    • #492
    Zitat von Cora2019

    Paw, ist es denn bei euch inzwischen besser geworden?

    Also es ist besser geworden, ja. Ich weiss nicht, ob ich es schon beschrieben habe, aber ich habe mir von meinem Mann sagen lassen, ich mache es nur schlimmer, wenn ich stehen bleibe, das heizt ihn noch mehr auf und lässt ihn länger starren ^^ - stimmt ja auch total, weiss ich auch, aber ich konnte ihn ja mit Leine nie halten. JETZT laufe ich immer einfach weiter, aber habe die Hand am Halsband (er trägt eine Kette). Immernoch zieht er auf Höhe der anderen Hunde voll in die Leine, aber ich "ziehe" ihn weiter mit mir. Ich hab ihn dann ganz gut im Griff, ABER: Ich werde über kurz oder lang ein gescheites Geschirr brauchen, weil es einfach ungesun für ihn ist, wenn ich ihn so ziehe. Aber irgendwie wurde es besser, nachdem ich nicht mehr so gekämpft habe sondern einfach ohne gross was zu sagen so an den anderen vorbei gelaufen bin .. Aber keine Ahnung, ob das so bleibt. Ich glaube trotzdem daran, dass ihr das schaffen könnt, ganz sicher !

    <3Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.<3

  • Knickohr
    Beiträge
    1.130
    • 12. April 2020 um 16:37
    • #493

    Großartig, Paw! Einfach weitergehen ist das beste, was man machen kann. Alles ignorieren, so tun als wäre nichts und weiter. So habe ich das auch immer gemacht. Auch das mit dem ins Halsband fassen, da hat man den Hund einfach viel besser im Griff. Ich befürchte, daß das mit einem Geschirr nicht mehr so gut funktioniert. Aber das muss man ausprobieren. Was ich ein tolles Untensil finde, ist die Gripleine von Trixie. Die habe ich mir zugelegt und bin total begeistert. Alles andere an Leine ist irgendwie und irgendwann immer flutschig. Diese Gripleine ist super, auch bei Regen. Kriegst du bei Fressnapf oder Futterhaus. Da habe ich sogar an einer Leine beide Bomber dran und es klappt super.

  • Cora2019
    Beiträge
    117
    • 12. April 2020 um 16:38
    • #494

    Das klingt doch aber schon gar nicht so schlecht. Zieht er „nur“ oder bellt er auch?
    Ein Geschirr hatten wir am Anfang auch, aber ich hatte das Gefühl, dass sie da noch stärker war. Ich habe auch dieses Halti-Geschirr ausprobiert, ich glaube, Pinguetta hat davon auch schon geschrieben. Damit kann ich sie besser halten, aber es löst das eigentliche Problem halt nicht. Aber 30 kg sind nicht ohne.... Ein Kopf-Halti haben wir auch, aber das war mir nicht so geheuer und ich hatte das Gefühl, das hat sie erst recht aggressiv gemacht.
    In Bewegung bleiben ist bei uns auch besser als stehen bleiben oder sie sitzen lassen. Vor sie stellen und quasi abschirmen hat bei uns nie gut funktioniert. Mir ist ja auch klar geworden, dass das Korrigieren früher sein muss, nicht erst in der direkten Begegnung, wenn der Hund schon in der Leine hängt. Aber andererseits habe ich manchmal den Eindruck, dass ich sie mit einer Korrektur vor der Begegnung erst recht anheize... Also sie sieht einen Hund, fängt an, zu fixieren, ich korrigiere und sie sagt „ok, ich übernehme „ 8)

  • ostholstein
    Beiträge
    1.556
    • 12. April 2020 um 17:11
    • #495
    Zitat von Cora2019

    Sie ist jetzt 1,5 Jahre alt. Seit einem guten Jahr versuchen wir nun, friedlich an anderen Hunden vorbeizukommen. Der nötige Abstand, um das zu schaffen ist auf jeden Fall geringer geworden, keine Frage. Meint ihr, wir können es noch schaffen, dass es richtig gut wird.? Oder hat sich das schon so gefestigt?

    Wenn unser Trainer Cora an der Leine führt, ist es kein Problem. Deswegen denke ich, wir müssten das doch irgendwann auch hinkriegen, oder?

    Wenn sich der nötige Abstand zu den anderen Hunden verringert hat, ist es doch schon ein positives Ergebnis.

    Auch wenn man dafür ein Jahr brauchte.

    Du hast in diesen langen Tread doch schon so einige Tips bekommen und ich kann meinen Tip nur noch mal wiederholen.


    Zitat von ostholstein
    Zitat von Cora2019

    Die Hundetrainer raten zum Üben, keine Vermeidung. Gestern war ja wieder Gruppe und es war echt frustrierend. Mir hat sie beim gemeinsamen Spaziergang stellenweise fast den Arm rausgezogen und als der Trainer die Leine genommen hat, ist sie ohne Kommando neben ihm gelaufen.

    Deine Cora kann es doch, sie muß anscheinend nur den nötigen Respekt vor den Hundeführer haben.

    Wenn man durch Gewöhnung und Locken mit Leckerlies und Spielzeug nicht zum Erfolg kommt, muß man auch mal klare Ansagen geben. Wenn der Hund die Kommandos nicht annimmt, muß es auch mal ein Donnerwetter geben.

    Durch ein dominantes und sicheres Auftreten kann man sich bei viele Hunde den nötigen Respekt verschaffen.

    Viele Hunde respektieren ihren Hundeführer, weil sie Vertrauen zu ihm haben, vor allem ältere Hunde , die man schon lange hat.

    Bei einige Hunde muß man sich den nötigen Respekt auch mal mit einem Donnerwetter verschaffen.

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    VG
    Klaus und die Bea

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