Hier kann man sich mal den Bericht einer Züchterin durchlesen, die drei kranke Mali-Welpen in ihren Wurf hatte.
http://www.malinois-unter-schwarzer-flagge.de/html/ataxie.html
Hier kann man sich mal den Bericht einer Züchterin durchlesen, die drei kranke Mali-Welpen in ihren Wurf hatte.
http://www.malinois-unter-schwarzer-flagge.de/html/ataxie.html
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. War früher alles besser? Da hatte angeblich jedes Gebiet/Landstrich seine eigene Sorte Hund und die Tiere liefen mehr oder weniger frei und konnten sich ihre Partner nach der eigenen Nase aussuchen. Wir hatten vorher 2 Mischlinge, die auch krank waren. Da wir keinen besonderen Verwendungszweck für den Hund haben, bin ich kein "Rassist".
Auf äußerliche "Schönheit" kommt es uns auch nicht an. Das Tier sollte nur nicht wieder Spondylose oder Herzfehler und Epilepsie und Krebs bekommen. Lange planen und überlegen wollte ich auch nicht. Das hatten wir ja vorher auch nie gemacht, und so viel Zeit habe ich nicht mehr, und ich hätte das ganze Vorhaben nur zergrübelt. Also war uns eine Schäferhund-Mischung vom Profi genau recht - und nun ist der Kerl etwas komisch im Kopf und passt nicht so gut in die Stadt mit den versauten, verzogenen, rücksichtslosen, verdummten Menschen. Was man hier jeden Tag erleben muss... Ohne Hund fällt das nicht so auf - da macht man die Augen zu und durch, bloß nicht hin schauen.
Was ich aber auch sagen wollte: Wenn man bei der Anschaffung einen Fehler macht, kann man den nicht mehr korrigieren...
Aber: "Der Hund ist NICHT verrückt. Der wurde so gezüchtet." Und nicht "optimal" geprägt, Eigentlich ist er für die Rassen und sein Alter total normal - nur viele Menschen sind heute "etwas anders".
Bericht einer Züchterin
Der Bericht ist sehr gut. Mir zerreißt es fast das Herz.
wow, das ist heftig...
wow, das ist heftig...
Du beziehst dich doch bestimmt auf den Züchterbericht von Ostholstein ? Den fand ich auch bitter.
Eine ganz schlimme, furchtbare Erfahrung für diese Züchterin, die offensichtlich mit viel Liebe und Herzblut bei ihren Hunden ist Allein die Vorstellung macht mich schon fertig.
Ich weis nicht ob das hier passt, geht aber auch um die Ataxie.
https://www.tiho-hannover.de/kliniken-insti…ditaere-ataxie/
Naja wenn der Mali da schon extreme Probleme mit haben sollte, wäre ich nicht dafür, dass man Herder mit Malis paart.
Für die anderen bisher ungelösten Formen von cerebellärer Ataxie beim Malinois und den anderen Varietäten von Belgischen Schäferhunden sind die Gentest noch in der Entwicklung und unabgeschlossen..
Die Ataxie tritt aber nicht nur bei den Belgischen Schäferhunden auf, sondern auch bei vielen anderen Rassen.
leider ist das so .........Ostholstein
auch Collies neigen zur Kleinhirn- und Wirbelsäulenerkrankung, Foxterrier zur progressiven Ataxie und Jack-Russell-Terrier zur hereditären Ataxie.
Insgesamt sind große Rassen und Rüden merklich öfter von Spinaler Ataxie betroffen.
Airedale-Terrier, Boston-Terrier ,Französische Bulldogge ,Golden Retriever, Gordon Setter ,Greyhound, Kerry-Blue-Terrier, Labrador,Samoyede
und man forscht weiter ...................
Pferdezüchter haben auch ihre Probleme damit wenn auch nicht in dem Maße.............
wow, das ist heftig...
Du beziehst dich doch bestimmt auf den Züchterbericht von Ostholstein ? Den fand ich auch bitter.
Ja, den meinte ich ?
Ich weis nicht ob das hier passt, geht aber auch um die Ataxie.
Der Artikel beantwortet auf jeden Fall meine Fragen.
Alles anzeigenMacht sich die Ataxie nicht schon bei den kleinen Welpen bis 8 Wochen bemerkbar?
Die Züchter haben diese Welpen dann ausgemerzt und nur die gesunden Welpen verkauft.
Die Ataxie ist doch hauptsächlich ein Problem der Züchter und nicht der Halter von erwachsenen Malis, oder?
Oder macht sich die Ataxie auch erst später bei älteren Hunden bemerkbar?
Wenn der Züchter die kranken Welpen nicht ausgemerzt hat, dann könnten auch später erwachsene kranke Hunde rumlaufen, oder?
Wer kann mich da aufklären??
Ich denke nicht, dass das Thema Ataxie beim Mali erledigt ist. Es gibt zwar seit vielen Jahren Gentests für SDCA1&2, diese sind aber immer noch nicht Pflicht und lange nicht alle Züchter lassen ihre Zuchthunde testen.
Seit Anfang letztem Jahr wurde der Test für den Herder verifiziert. Nachdem ein paar Hunde als Träger festgestellt wurden, hat der deutsche Herderzuchtverband den Gentest für alle Zuchthunde zur Pflicht gemacht. So können wir ausschließen, dass zwei Träger verpaart werden. Das finde ich sehr vorbildlich und super für die Gesundheit der Rasse.
Da Arik Deckrüde ist habe ich ihn natürlich auch gleich testen lassen und er ist SDCA1&2 frei. ![]()
Wir hatten in aktiven "Schutzhundzeiten" in unserem Verein bei den Malis und bei den DSHs in etwa die selbe Anzahl an krankheitsbedingten Ausfällen. Bei einer etwa "halbe/halbe-Verteilung" der Rassen. Ausfälle bei den DSH waren z.B. HD, ED, "Rücken", DM und die Bauchspeicheldrüse. Ausfälle bei den Malis waren z.B. HD, "Rücken", Epilepsie, Ataxie und hochgradige Allergien.
Sorry, Ausfälle beim Mali wegen Ataxie während der aktiven Schutzhundzeiten?
Malis mit Cerebellärer Ataxie wurden vom Züchter schon als Welpe ausgemerzt und Außenstehende bekamen es überhaupt nicht mit.
Wir hatten in aktiven "Schutzhundzeiten" in unserem Verein bei den Malis und bei den DSHs in etwa die selbe Anzahl an krankheitsbedingten Ausfällen. Bei einer etwa "halbe/halbe-Verteilung" der Rassen. Ausfälle bei den DSH waren z.B. HD, ED, "Rücken", DM und die Bauchspeicheldrüse. Ausfälle bei den Malis waren z.B. HD, "Rücken", Epilepsie, Ataxie und hochgradige Allergien.
Sorry, Ausfälle beim Mali wegen Ataxie während der aktiven Schutzhundzeiten?
Malis mit Cerebellärer Ataxie wurden vom Züchter schon als Welpe ausgemerzt und Außenstehende bekamen es überhaupt nicht mit.
Ob das eine Zerebellärer Ataxie war oder eine andere Form weiß ich nicht. Der Hund war so um die 9 oder 10 Monate alt als die Diagnose gestellt wurde.
Vielleicht sollten wir nicht zu viele Ängste erwecken, sonst geht es jemandem wie mir und er kauft sich aus Angst den "falschen" Hund. ![]()
Ich bin so ein Typ, der ewig überlegt und zaudert, dann kurz entschlossen voll ins Klo greift - und dann das Beste daraus macht und am Ende meistens glücklich und zufrieden ist. Meistens...
Plakat an einem Wohnwagen: "Hund und Frau entlaufen. Zahle 3000$ - für den Hund." ![]()
Alles anzeigenBei Hunden älter als 7 Monate muss man sich immer fragen, warum sie abgestoßen werden. Die haben wohl nicht ganz die Wünsche erfüllt und ein Dummkopf wird gesucht - wenn jemand kein Gewehr und keinen Fluss und keine Tonne hat.
Ganz so ist das ja auch nicht. Zum einen sucht nicht jeder nach einem Hund mit Sport- oder Diensthundequalitäten. Und es werden u.a. von Sportlern und Diensthundeführern auch Hunde aufgezogen, die von ihren Triebqualitäten her doch eher nur mäßig veranlagt sind. Also die falschen Hunde für den gehobenenSport oder Dienst. Da würden sie dann permanent mental überfordert werden. Aber genau die richtigen Hunde für Menschen, die gar keinen so triebstarken Hund haben wollen, sondern nur "einen ganz normalen".
Dann passiert es nicht selten dass sich Züchter Nachwuchs heran ziehen. Aber nicht jeder Junghund entwickelt sich zu einem optimalen Zuchthund. Da kann ein fehlender Zahn oder ein nicht ganz optimaler Röntgenbefund, ein paar Zentimeter zuviel oder zu wenig in der Größe, oder auch hier nur mäßige Triebveranlagungen dazu führen dass so ein Hund dann eben doch kein Zuchthund wird. Aber für viele Menschen, die gar nicht vor haben zu züchten, kannd as genau der Hund sein der für sie optimal passt.
Oder wie es mir passiert ist: Anfang letzten Jahres habe ich mich schweren Herzens von einer kerngesunden, bildschönen, charakterlich einwandfreien und supergut veranlagten Hündin getrennt. De rfür mich beste Hund, den ich bisher je gezüchtet habe. Im Interesse aller Beteiligten, wegen einer ganz extremen Unverträglichkeit zwischen ihr und ihrer Großmutter. Die Hündin und einen jungen Diensthundeführer und dessen ganze Familie habe ich damit sehr glücklich gemacht (mich weniger, ich trauere ihr immer noch nach).
Bei Hunden ab 7 Monate aufwärts hat man mehr Sicherheiten als bei einem Welpen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Ab diesem Alter können die Hunde vorgeröngt werden und man kauft diesbezüglich nicht die Katze im Sack. Man kann die Nerven- und Triebstärke schon ganz gut einschätzen, was wichtig werden kann wenn man vor allem den "normalen" Hund haben möchte, und sich mit einem "Triebbolzen" überfordert fühlen würde.
Man muss natürlich schauen was für einen Hund man sich ins haus holt, und von wem. Aber das ist beim Welpenkauf ja auch nicht anders.
Richtig! Koda habe ich auch erst mit 7 Monaten bekommen, er war vorgeröngt und wurde abgegeben weil er dem Vorbesitzer zu “brav“ war für den Dienst. Für mich hingegen hat er als ersten Hund und für den Sport perfekt gepasst ?
Man muss nur den passenden Deckel zu seinem Topf finden und der kann auch schon mal älter sein.
Ich habe jetzt die Vorzüge gesehen und später wird auch sicher wieder ein schon älterer Hund einziehen.
Bei Hunden ab 7 Monate aufwärts hat man mehr Sicherheiten als bei einem Welpen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Ab diesem Alter können die Hunde vorgeröngt werden und man kauft diesbezüglich nicht die Katze im Sack.
Vorgeröngten kann man die Hunde auch schon mit 4 Monate, mit dem Pennhipp-Röntgen.
Diesen Artikel sollte sich jeder mal durchlesen.
Der SV mit seiner Röntgen-Methode kommt da nicht gut bei weg.