Die gibt es, wir haben ja auch noch das Passende gefunden. Aber als Ersthundehalter fand ich es sehr schwer, mich da durchzutesten. Ich war zeitweise völlig verunsichert. Man weiß ja nicht, ob die eigenen Vorstellungen nicht doch völlig falsch sind. Und in Teilen sind sie es ja auch.
Böser, böser Schäferhund. Ich kann es nicht mehr hören!
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PlainDust1429 -
6. Juli 2020 um 16:57
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ich fand es als erfahrener Hundehalter auch schwer.
Allerdings muß man auf sein Bauchgefühl hören, das stimmt meistens
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Wenn ich jetzt hier sitze und daran denke, kommt mir immer noch die kalte Wut.
ich hab ähnliche Erfahrungen in einer SV-OG gemacht und auch bei einigen Hundetrainern in Einzel-oder Gruppenstunden und kann deine Wut voll und ganz verstehen.
Beim ersten mal als mir das passiert ist, hatte ich schon auf dem Rückweg Tränen in den Augen vor Wut auf mich selber, weil ich meinem Hund sowas furchtbares zugemutet habe. Da hab ich mir geschworen sowas passiert mir nie wieder und bin dann bei den nächsten malen tatsächlich auch stur angeeckt und wurde im Prinzip dafür abgestraft wenn ich meinen Kopf nicht am Eingang des Hundeplatzes ausgeschaltet habe.
Gemeinsames erarbeiten von Problemstellungen und Lösungen - Fehlanzeige.
Aber wie soll ein Ersthundehalter ohne Erfahrung wissen was richtig und was falsch ist? Es gibt x Methoden zur Hundeausbildung, jeder Trainer weiss es besser. Und viele Leute glauben auch einfach alles ohne zu hinterfragen oder selbst nachzudenken.
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Genau das nette ich frage mich bis heute, wenn statt des Riesenbabys Tilli dran gewesen wäre, wie weit hätte ich sie gehen lassen? Und wenn ich ehrlich mit mir bin und nichts beschönige, dann gefällt mir die Antwort auf die Frage nicht. Man kann so richtig fies auf die Nase fallen bei dem Versuch, alles richtig zu machen.
Heute darf an meine Prinzessin nur, wer mir ganz und gar zusagt. Klingt doof, ist aber so....
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ich kann das so gut nachvollziehen. Ich bin ja auch einmal in einem Schäferhundverein aufgetreten und heulend vor Wut wieder abgezogen.
Die Hundeschule die ich von Anfang an besuche werde ich nun aber auch aufgeben. Ich komme mit der Trainerin ganz plötzlich nicht mehr auf einen Nenner.
Ich war ja ein Jahr nicht da nach meiner op und fand das wir echt wieder einen guten Einstieg hatten.
Unsere Baustellen waren natürlich noch vorhanden und ich fühle mich dort mittlerweile nicht mehr gut betreut.
Ich weiß nicht warum sich das so geändert hat... kann es nicht wirklich erklären.
Aber es ist jetzt so, das ich dann zu hören bekomme: dein Hund vertraut dir nunmal nicht!
Aber es gibt auch keine Lösungsansätze von ihr.
Es kann sein das sie zur Zeit etwas im Stress ist (frisch getrennt und umgezogen) aber das hilft mir leider nicht.
Das ich von meinem Hund nicht als souveräner Hundehalter anerkannt werde ist mir klar. Und das ich das wahrscheinlich auch nie hinbekomme auch. Ich habe nunmal Angst vor Hunden und das macht Begegnungen nicht leicht. Kein Wunder das Argos sich immer in der Pflicht fühlt mich zu schützen.
Auch aufgrund meiner immer noch vorhandenen Lähmung im Fuß und Wade bin ich nicht wirklich standsicher. Muss beim laufen viel auf meinen Fuß und den Untergrund achten.
Ich bin jetzt soweit das ich auf Hilfe verzichten möchte da ich durch den Unterricht ständig in Stress komme und Argos das 1:1 spiegelt.
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Ich finde Argos, ihr beide ein tolles Team seid und ich währe froh wenn Loki so weit wie Argos wäre.
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Argos, solange ihr klarkommt musst Du euch nicht stressen.
Dina und Basko sind unsere ersten Hunde die in die Hundeschule gehen.
Und die anderen waren nicht schlechter erzogen.
Wenn es da nicht Hoppers gäbe, wären wir gar nicht dahin.
Uns geht's nur um den gemeinsamen Spaß
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Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mit Hunden, die vernünftig und gut im Sport geführt werden, keine Probleme gibt. Denn die stehen i. d. R. absolut gut im Gehorsam und die Halter lassen sie nicht einfach zu anderen Hunden hinrennen, sondern verhalten sich verantwortungsbewusst.
tja, da ist was dran !!!
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Argos : lass dich nicht stressen, wenn jemand keine Lösungen zu bieten hat, was soll man dann auch da. Vielleicht kannst du ohne Trainingsstress mehr Ruhe reinbringen. Vertrauen ist so ein schöner emotionaler Begriff, mit dem man Menschen ködern kann.
Eben, wenn ihr miteinander klar kommt, ist doch alles gut. Und Baustellen hat doch jeder irgendwie, kann man ja auch punktuell angehen, ohne gleich das ganze Mensch Hund Team in Frage zu stellen.
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Son bisken steckst du da ja fest. Deine Unsicherheit aufgrund der Angst vor Hunden, aufgrund der Sturzgefahr - und dann nicht gerade ein weichgespültes Seelchen an der Leine...

Ich sehe da nicht so den Lösungsansatz im angeleiteten Training mit dem Hund, sondern in der Übung und Erfahrung. Nur so gewinnt man mehr Sicherheit glaube ich.
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Peppermint : ich hatte eben auch noch einen Satz mit "kein zartes Seelchen" da stehen

. Hab den gelöscht. Aber ich geb dir da sowas von Recht. Also Kopf hoch Argos, das wird schon. -
uiii... Danke für eure lieben Worte

ich bin auch gar nicht traurig/ böse mit der Trainerin. Eher enttäuscht das sie viel Energie in die Aussie-teams steckt und für mich keine Energie/ kein Interesse übrig bleibt.
Wahrscheinlich wäre es anders wenn ich Einzelstunden buchen würde.
Ich habe viel gelernt und den Rest darf Argos mit nun beibringen.
PS: heute habe ich drei fremde Hunde gestreichelt... die kenne ich erst ein paar Monate. War ganz stolz auf mich und hatte auch kein Kribbeln im Bauch

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uiii... Danke für eure lieben Worte

ich bin auch gar nicht traurig/ böse mit der Trainerin. Eher enttäuscht das sie viel Energie in die Aussie-teams steckt und für mich keine Energie/ kein Interesse übrig bleibt.
Wahrscheinlich wäre es anders wenn ich Einzelstunden buchen würde.
Ich habe viel gelernt und den Rest darf Argos mit nun beibringen.
PS: heute habe ich drei fremde Hunde gestreichelt... die kenne ich erst ein paar Monate. War ganz stolz auf mich und hatte auch kein Kribbeln im Bauch

Hast du sie mal drauf angesprochen? Evtl. Schnallt die das gar nicht.
Und supi das du dich das getraut hast.
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ich muss gestehen das ich die noch nicht direkt darauf angesprochen habe. Das war die letzten Male erst so für mich.
Ich weiß aber auch, das es anderen aus der Gruppe auch so geht. Sie ist doch ganz anders als ihre Mutter.
Die Mutter macht Richtung Unterordnung und sie mehr Hoopers, Dog Dancing usw.
Ich bin allerdings auch mittlerweile Hiundeschulmüde.
Ich bin auch ganz stolz auf mich

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Argos. Du darfst bei dem ganzen aber auch nicht vergessen, dass sich ja Argos auch weiterentwickelt hat und Dinge natürlich ausnutzen konnte, weil Du krank und schlecht gehfähig warst. Hier ändert sich sowieso die Gesamtsituation und Deine Trainerin nimmt dahingehend keine Rücksicht auf die Umstände, die ihr gehabt habt und noch immer vorhanden sind.
Ich habe meine ganze Jugend bis zu meinem 25. Lebensjahr mit DSH gearbeitet, war auf allen Prüfungen und sämtlichen Pokalkämpfen, startete auch in Ungarn. Wir waren alle auch von der OG ein total tolles Team. Auch die umliegenden OG's, mit denen oft die Pokalkämpfe ausgefochten wurden, waren immer souverän und sportlich unterwegs.
Dann war lange lange Pause mit den DSH in meinem Leben. Ehe, Kinder, Pferde, andere Rassen usw...
Nun bin ich wieder da, mit Sam und erlebe nur noch Kopfschütteln und komm da gar nicht mehr mit, was die da jetzt alle so treiben.
Die ganzen tollen Hundeführer von damals sind weg. Die neue Generation, die neuen Hundeführer von verschiedenen Rassen, denn DSH gibt es bei uns nur noch wenige, da hat sich die gesamte Einstellung zum Hundesport so dermaßen geändert, einer nach dem anderen weiß es besser, oder hat sogar Angst wenn ich da mit meinem Leinenraudi angekommen bin (da war er 4 Monate alt!!).
Genau dieses Problem, Leinenraudi, wäre bei uns früher innerhalb von kürzester Zeit durchgestanden gewesen, weil da wurden Begegnungen ständig geübt, das Ablegen und der andere arbeitet und vieles mehr. Was ist jetzt? Da habe ich dann vom Trainer gehört, dass da dann die anderen mitmachen und deswegen wird das nicht gemacht. Du musst alleine auf den Platz. Tja, das ist die neue Problemlösung. Ich hab trotzdem mit ihm auf dem Platz gearbeitet, weil das Umfeld für Sam wichtig war.
Aber eines ist mir echt leicht gefallen, als die Diagnose mit der HD kam, der Abschied vom Hundesport. Das ist wirklich schade, aber es ist besser so. Auch wenn Sam gesund wäre, ich hätte da nicht weiter gemacht, weil das unterschiedliche Welten geworden sind.
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